Start Panorama Ausland Rüstungsindustrie Türkisches Verteidigungsministerium kündigt Raketenabwehrsystem mit Italien und Frankreich an

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Türkisches Verteidigungsministerium kündigt Raketenabwehrsystem mit Italien und Frankreich an

Die Türkei hat mit ihren NATO-Partnern Frankreich und Italien ein Abkommen über die Entwicklung ihres nationalen Raketenabwehrsystems unterzeichnet. Dies hat das türkische Verteidigungsministerium am gestrigen Freitag mitgeteilt.

(Fotot: Eurosam)
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Ankara (nex) – Die Türkei hat mit ihren NATO-Partnern Frankreich und Italien ein Abkommen über die Entwicklung ihres nationalen Raketenabwehrsystems unterzeichnet. Dies hat das türkische Verteidigungsministerium am gestrigen Freitag mitgeteilt.

Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik, der an einer Rezeption in der Französischen Botschaft in Ankara anlässlich des Jahrestages des Sturmes auf die Bastille teilnahm, gab bekannt, dass türkische Unternehmen mit dem italienisch-französischen Konsortium Eurosam arbeiteten.

Der Schritt stelle einen der konkretesten Entwicklungen von Allianzen der Türkei in der Verteidigungsindustrie dar, so Isik weiter.

Laut der Vereinbarung werden die Türkei und Eurosam SAMP/T Aster 30 Boden-Luft-Raketen (SAM) herstellen, die bereits in mehreren NATO-Mitgliedsstaaten zum Einsatz kommt.

Das SAMP/T Aster 30 System verwendet ein Netzwerk von hochentwickelten Radaren und Sensoren inklusive 3D-Phased-Array-Radaren, mit denen es Luftbedrohungen jeder Art hochwirksam abwehren kann.

So kann es Raketen mit einer Reichweite von 600 Kilometer abfangen, es kann im Standalone-Modus oder in einem koordinierten Netzwerk wie dem NATO-Raketenabwehrsystem betrieben werden.

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