Corona-Krise
Lauterbach: NRW geht mit Grundschulöffnung hohes Risiko ein

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach hat die geplante Öffnung der nordrhein-westfälischen Grundschulen als riskant kritisiert und vor einer "zweiten Infektionswelle" gewarnt.

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Düsseldorf – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach hat die geplante Öffnung der nordrhein-westfälischen Grundschulen als riskant kritisiert und vor einer „zweiten Infektionswelle“ gewarnt.

„Auch Grundschüler können ansteckend sein. Wenn wir auf diese Art und Weise öffnen, gehen wir ein hohes Risiko ein und gefährden damit Lehrer, Eltern und Kinder“, sagte Lauterbach dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Er sei für die Grundschulöffnung, „allerdings scheinen die Vorbereitungen alles andere als optimal zu sein“.

In NRW sollen ab dem 15. Juni wieder alle Kinder zur Grundschule gehen. Ein Abstandsgebot oder eine Maskenpflicht soll es nicht geben. Stattdessen sollen die Schüler strikt unter sich im festen Klassenverband bleiben.

Lauterbach forderte, es dürfe „nur in ausgedünnten Klassen“ unterrichtet werden. Zudem müsse weiterhin Abstand gehalten und viel gelüftet werden. „Außerdem müssten Lehrer und Eltern die Möglichkeit bekommen, sich jederzeit ohne bürokratischen Aufwand testen zu lassen. Wir müssen verhindern, dass es zu einer zweiten Infektionswelle kommt.“

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