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Chefs von Ford, Toyota und e.Go wollen IAA in Köln

Die Chefs von Ford, Toyota und e.Go haben sich für Köln als neuen Standort der Internationalen Automobilausstellung (IAA) ausgesprochen.

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Die Chefs von Ford, Toyota und e.Go haben sich für Köln als neuen Standort der Internationalen Automobilausstellung (IAA) ausgesprochen.

„Die IAA muss sich neu aufstellen und dem Kunden die Möglichkeit geben, neue Fahrzeuge künftig besser zu erleben. Dafür muss die IAA auch in die Stadt hinaus getragen werden. Mit der Spielemesse Gamescom hat Köln ja bereits bewiesen, dass man solche Formate stemmen kann“, sagte Gunnar Herrmann, Chef von Ford Deutschland, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Auch Alain Uyttenhoven, Toyota-Deutschland-Chef plädiert im Gespräch mit der Zeitung für Köln. „Köln wäre definitiv ein sehr guter Standort für die Messe. Nicht nur Ford und Toyota haben hier ihren Sitz, sondern auch zahlreiche große und bedeutende Zulieferer.“

Die Stadt verfüge durch ihre gute geografische Lage und die Nähe etwa zu Belgien und den Niederlanden über ein enormes Einzugsgebiet von rund 25 Millionen potenziellen Besuchern, so Uettenhoven. Günther Schuh, deutscher Pionier der E-Mobilität und Entwickler des Streetscooters und des e.Go, sieht ebenfalls klare Standortvorteile am Rhein.

„Die IAA braucht eine grundlegende Weiterentwicklung. In diesem Zusammenhang ist es in meinen Augen wichtig, dass die Messe auch ein industrielles Umfeld hat – was hier in Köln mit einer Vielzahl namhafter Firmen nicht nur aus dem Automobilbereich gegeben ist.“ Auch die gute innenstadtnahe Lage des Kölner Messegeländes sei ein starker Pluspunkt.

Die deutschen Hersteller und ihr Verband VDA denken offenbar über einen Wegzug der weltweisen Leitmesse aus Frankfurt nach. Besonders Köln und Berlin werden gute Chancen für eine Neuausrichtung der Branchenschau eingeräumt.

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