Washington
USA und Türkei möchten Handelsvolumen auf 75 Milliarden Dollar steigern

Die USA und die Türkei planen, das derzeitige Handelsvolumen von etwas mehr als 20 Milliarden Dollar, um mehr als das Dreifache auf 75 Milliarden Dollar zu steigern, sagte die türkische Handelsministerin am Dienstag.

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Washington (nex/aa) – Die USA und die Türkei planen, das derzeitige Handelsvolumen von etwas mehr als 20 Milliarden Dollar, um mehr als das Dreifache auf 75 Milliarden Dollar zu steigern, sagte die türkische Handelsministerin am Dienstag.

Dafür soll unter anderem eine zollfreie High-Tech-Kooperationszone in der Türkei entstehen, sagte Ruhsar Pekcan vor Wirtschaftsführern in der US-Hauptstadt. „Ich lade alle amerikanischen High-Tech-Unternehmen ein, dort allein oder gemeinsam mit türkischen Partnern zu investieren“, so die Ministerin. Pekcan ist Teil einer türkischen Delegation, darunter auch Verteidigungschef Hulusi Akar und Erdogan-Sprecher Ibrahim Kalin, die Washington besucht. An der Delegation nahm auch Finanzminister Berat Albayrak teil, der jedoch bereits am Montag abreiste.

Pekcan sagte, dass die Treffen zwischen der türkischen Abordnung und ihren amerikanischen Kollegen am Montag im Weißen Haus „sehr erfolgreich“ gewesen seien.

„Wir waren uns alle einig, unsere Handelsbeziehungen zu stärken“, sagte sie. „Unser Ziel ist es, türkischen und amerikanischen Unternehmen jede Möglichkeit der Zusammenarbeit zu eröffnen.“

Im Februar haben sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der US-Präsident Donald Trump darauf geeinigt, die Wirtschaftsbeziehungen auszubauen. Um die hierfür nötigen Schritte zu besprechen, empfing Trump am Montag den türkischen Finanzminister im Weißen Haus. Auch US-Finanzminister Steve Mnunchin und Trumps Chefberater Jared Kushner, nahmen an dem Treffen teil.

„Während unserer Treffen mit US-Finanzminister Steve Mnuchin und Chefberater Jared Kushner, um die Schritte zur Förderung der Zusammenarbeit zu besprechen, wurden wir von US-Präsident Donald Trump in Washington empfangen“, sagte Albayrak auf Twitter.

https://twitter.com/BeratAlbayrak/status/1118016253145305089

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