Weltwirtschaftsforum Davos
Altmaier betont gewachsene deutsche Verantwortung

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht Deutschland angesichts zahlreicher internationaler Krisenherde in einer besonderen Verantwortung für eine bessere internationale Zusammenarbeit.

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht Deutschland angesichts zahlreicher internationaler Krisenherde in einer besonderen Verantwortung für eine bessere internationale Zusammenarbeit.

„Deutschland hat ein besonderes Interesse daran, dass wir weltweit mehr Stabilität und Verlässlichkeit bekommen“, sagte Altmaier am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos. Im Fernsehsender phoenix betonte der CDU-Politiker, dass die internationale Kooperation im ureigensten deutschen Interesse liege, da mehr als die Hälfte der in Deutschland hergestellten Waren in den Export gingen. „Unsere Arbeitsplätze sind dann sicher, wenn die weltweiten Beziehungen sicher sind“, so der Bundeswirtschaftsminister.

Altmaier stellte die neuerliche Besiegelung der deutsch-französischen Freundschaft durch den Vertrag von Aachen als wegweisend auch für die Europäische Union heraus. „Die deutsch-französischen Beziehungen war immer einzigartig. Diese Zusammenarbeit schadet niemandem, aber trägt in der EU dazu bei, dass wir Kompromisse finden können.“

Dies sei insbesondere auch bei allen, den Brexit betreffenden Fragen wichtig. Altmaier zeigte sich in diesem Zusammenhang offen für eine mögliche Verschiebung des Brexit-Datums, wenn dadurch ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der EU vermieden werden könne. „Sollte eine Verlängerung vom britischen Parlament geäußert werden, müssen wir uns damit konstruktiv auseinandersetzen“, meinte der Bundeswirtschaftsminister.

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