Kampf gegen den Terror
Nordsyrien: PKK-Ableger PYD entführt kurdischen Journalisten

Rimelan (nex) – Ein Reporter des im nordirakischen Erbil ansässigen Fernsehsenders Zagros/ARK TV wurde nach Angaben der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) von PYD/PKK-Milizen in Nordsyrien entführt.

Demnach sei Barzan Hasan Lilani am gestrigen Sonntag in der Region Rimelan des Gouvernements al-Hasaka entführt worden, teilte heute die KDP – eine der führenden Parteien in den halbautonomen kurdischen Gebieten – auf ihrer offiziellen Webseite mit.

„Lilani wurde in Rimelan von einer Gruppe maskierter bewaffneter Männer, die der PKK angehören, entführt“, wird Hussein Hal, ein Mitglied des Kurdischen Nationalrates (KNC) in Syrien, zitiert.

„Die bewaffneten Männer zwangen Lilani, in ein Auto ohne Kennzeichen einzusteigen und brachten ihn an einen unbekannten Ort“, ist weiterzulesen. Die Männer hätten Anti-KNC-Parolen skandiert, so Hal weiter.

Gulal Hassan Lilani, der Bruder des entführten Journalisten, habe mitgeteilt, dass es keine Informationen über das Schicksal seines Bruders gebe.

Der Geschäftsführer von Zagros/ARK TV, Hasan Ali, habe die Entführer zur schnellstmöglichen Freilassung des Reporters aufgefordert.

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Landtagsswahlen 2017
Laschet: NRW wird in Berlin selbstbewusster auftreten

Essen (nex) – Nordrhein-Westfalens CDU-Chef Armin Laschet will einer von ihm geführten neuen Landesregierung in der Bundespolitik zu größerer Durchschlagskraft verhelfen. „Ein Ministerpräsident aus Nordrhein-Westfalen muss in Berlin die Interessen unseres Landes deutlich vertreten – gegenüber der Bundesregierung und den anderen Ländern“, so Laschet gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. NRW trage als starkes Industrieland zum Wohlstand in Deutschland bei. „Das sollten wir selbstbewusst vertreten“, forderte Laschet. Mit wem er künftig in Düsseldorf regieren will, ließ Laschet weiter offen: „Mein Wunsch ist es, so viel wie möglich von dem CDU-Programm umzusetzen, für das uns die Menschen ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Mit welchem Partner das der Fall ist, werden die Sondierungsgespräche zeigen.“

Landtagsswahlen 2017
Gelsenkirchens SPD-Oberbürgermeister Baranowski kritisiert Kraft

Essen (nex) – Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) hat scharfe Kritik am Landtagswahlkampf von SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geübt. „Das reine Setzen auf Wohlfühl-Wahlkampf ohne wirkliche Themen war eine Fehleinschätzung. Das mag in Rheinland-Pfalz funktionieren. Aber in einem so großen Land wie NRW, insbesondere bei der aktuellen Großwetterlage, war das falsch“, sagte Baranowski der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Dem von der CDU in den Mittelpunkt gerückten Thema innere Sicherheit hätte seine Partei nichts entgegengesetzt. „Das ist schlichtweg unterschätzt worden“, so Baranowski. Der Gelsenkirchener Oberbürgermeister bremste zugleich Spekulationen, er könne als neuer Landesvorsitzender der SPD nach Düsseldorf wechseln. „Ich bin gewählter Oberbürgermeister von Gelsenkirchen. Das ist keine Teilzeitbeschäftigung. Das erfordert die volle Konzentration.“ Auf die Frage, ob er definitiv OB von Gelsenkirchen bleibe, sagte der 54-Jährige: „Ja, natürlich. Ich glaube, man muss noch mal darauf hinweisen, dass der Landesvorsitz einer Partei ein Ehrenamt ist. Dafür wird man nicht bezahlt. Das heißt, man macht’s nebenher. Und OB von Gelsenkirchen ist schon was, das macht man nicht mal eben nebenher. Und damit ist die Sache eigentlich klar.“

Aserbaidschan
Islamiada 2017: Türkei gewinnt bei „Islamischer Olympiade“ bereits 59 Medaillen

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Baku (nex) – Die Türkei hat schon am zweiten Tag der 4. Islamischen Spiele der Solidarität in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku 59 Medaillen gewonnen.

Die türkischen Teilnehmer heimsten bisher 20 Gold-, 24 Silber- und 15 Bronzemedaillen in den Kategorien Schießen, Gewichtheben, Schwimmen, Karate, Judo sowie Para-Judo (Judo der Sehbehinderten), Kunstturnen und Handball ein.

Am Tag zuvor lag der türkische Medaillenspiegel bei 10 Gold-, 7 Silber- und 10 Bronzemedaillen.

Auch dieses Mal rangiert die Türkei bei der „Islamiada“, die noch bis zum 22. Mai dauert, auf Platz zwei. Den ersten Platz belegte am gestrigen Sonntag Aserbaidschan mit 24 Gold-, 17 Silber- sowie 9 Bronzemedaillen.

Zum vierten Mal werden in diesem Jahr die „Islamic Solidarity Games“ (Islamische Solidarität Spiele) ausgetragen. Veranstaltungsort der Solidaritäts- Spiele ist Baku im Gastgeber-Land Aserbaidschan. Innerhalb von 11 Tagen werden Athleten aus mehr als 50 Ländern in Aserbaidschan um Medaillen kämpfen. „Baku-2017“ wird ein tolles Event der Sportgeschichte sein und tiefe Spuren hinterlassen, sagte der aserbaidschanische Jugend-und Sportminister Azad Rahimov auf einer Pressekonferenz. Das berichtet das Onlineportal Islam.de.

Die Islamischen Spiele der Solidarität fanden zum ersten Mal im Jahr 2005 in Saudi-Arabien mit 6.000 Sportlern aus 55 Ländern statt, die in 15 Kategorien gegeneinander antraten.

Die nächste Islamiada soll 2021 die Türkei austragen.

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Weltweite Cyber-Attacke
IT-Sicherheitsexperten: Super-Trojaner „WannaCry“ beruht auf ein NSA-Produkt

Düsseldorf (nex) – Die Ransomware WannaCry hat nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Unternehmen lahmgelegt – auch kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser und Energie-Versorger sind betroffen. Zu den prominenten Opfern der Cyber-Attacke zählt ebenfalls die Deutsche Bahn. Der Infektionsmechanismus von WannaCry beruht auf einen Exploit, der vom US-Geheimdienst NSA entwickelt wurde. Der Erpressertrojaner gelangt durch eine Sicherheitslücke im Windows-Betriebssystem auf die Rechner. Eigentlich hatte Microsoft die Schwachstelle bereits im März 2017 per Update geschlossen. IT-Verantwortliche und Privatpersonen sollten nun umgehend reagieren und die Sicherheitsupdates schnellstmöglich installieren. G DATA Kunden sind vor WannaCry geschützt. „Die am vergangenen Freitag losgebrochene Infektionswelle nimmt weltweit Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Versorgungsunternehmen ins Visier“, erklärt Tim Berghoff, G DATA Security Evangelist. „Mit Veröffentlichung der WikiLeaks-Dokumente haben wir bereits befürchtet, dass diese Information von Cyber-Kriminellen für Angriffe genutzt werden. Der Erfolg von WannaCry stellt bereits jetzt das flächenbrandartige Auftreten anderer Ransomware wie Locky oder CryptoLocker in den Schatten.“ Kriminelle nutzen Werkzeuge der NSA Der Vorfall bestätigt auch einige Befürchtungen, die bereits im Zuge der WikiLeaks-Enthüllungen erwartet wurden: Offensichtlich ist es Kriminellen gelungen, ein Werkzeug aus dem Arsenal eines Geheimdienstes für kriminelle Zwecke einzusetzen. Der „Eternalblue“ genannte Exploit ist Teil einer Sammlung von Dateien aus NSA-Beständen, die im April von der Hackergruppe „Shadow Brokers“ öffentlich gemacht wurden. Es waren auch noch andere Werkzeuge Teil dieses Leaks – wenn sich dieser Trend wiederholt, dann ist mit dem Einsatz weiterer Geheimdienstwerkzeuge durch Cyberkriminelle zu rechnen. Sicherheitsupdates zeitnah installieren Die Vorfälle zeigen auf dramatische Weise, welche Folgen es haben kann, wenn Updates nicht rechtzeitig installiert werden. Die ausgenutzte Sicherheitslücke wurde bereits im März von Microsoft geschlossen – dennoch war WannaCry erfolgreich. Staatliche Organisationen, Firmen und Privatanwender sollten sich sehr schnell Gedanken machen, wie sie die jeweiligen Sicherheitslücken schließen können. IT-Verantwortliche in Unternehmen sollten den Einsatz von Patch Management prüfen, um Updates für alle Computer im Netzwerk zügig ausrollen zu können. CDU und SPD wollen auch gesetzliche Konsequenzen aus dem weitreichenden Cyber-Angriff vom Wochenende ziehen. „Wir sollten die Produkthaftung ausweiten, um Hersteller zu regelmäßigen Updates und Produkten mit erhöhter Sicherheit zu zwingen“, sagte der SPD-IT-Experte Lars Klingbeil der „Rheinischen Post“. Die Cyber-Attacke sei der „nächste Warnschuss“ gewesen. Nun müsse der große Investitionsstau bei sicherer IT-Infrastruktur angegangen werden. Zuvor hatte bereits Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Nachbesserungen am IT-Sicherheitsgesetz verlangt.

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Studie
Analyse der Wähler: Kaum Unterschiede zwischen SPD und CDU – AfD-Fans „gegen alles“

Düsseldorf (ots) – Große Koalition oder Schwarz-Gelb – NRW-Wahlsieger Armin Laschet hat sich noch nicht entschieden. Eine Analyse der Facebook-Fans der Spitzenkandidaten jedoch zeigt ein glasklares Ergebnis: In ihren Einstellungen und Vorlieben sind die Anhänger von Laschet denen von SPD-Frau Hannelore Kraft deutlich näher als denen von FDP-Mann Christian Lindner. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Pragmatic Analytic Services (PAS) zur Wahl durchgeführt hat. PAS ist eine gemeinsame Initiative der Düsseldorfer Unternehmens- und Kommunikationsberatung komm.passion und von Data.Science.Consulting. Untersucht wurden dabei rund 44.000 Facebook-Profile. Wenig Reibungspunkte zwischen SPD- und CDU-Fans Freude an der Norm, Familiensinn und wenig „exotische“ Vorlieben – das sind die Gemeinsamkeiten, die Fans von Hannelore Kraft und Armin Laschet anhand ihrer Likes in den Sozialen Medien offenbaren. „Solche Ähnlichkeiten findet man nicht allzu häufig zwischen zwei scheinbar so unterschiedlichen Lagern. Die Unterschiede liegen bei den Fans in Nuancen. Herr und Frau Biedermann haben letztlich um die NRW-Landeskrone gekämpft“, sagt komm.passion-CEO Prof. Dr. Alexander Güttler. Ein Beispiel: Den Kraft-Anhängern ist das „Gefällt mir“ bei der evangelischen, den Laschet-Fans dagegen bei der katholischen Kirche heilig. Gemeinsam ist der christliche Hintergrund. Auf der Überholspur: der Lindner-Fan Ob es zur Ökumene in einer großen Koalition kommt, ist noch offen. Möglich ist auch ein Zusammenschluss mit der FDP. Was dafür spricht: Deren Anhänger mögen die CDU sehr. So dynamisch, wie sich die – weit über 125.000 – Fans von Christian Lindner bei Facebook zeigen, war auch der Aufstieg ihres Spitzenkandidaten. Vorlieben des Lindner-Lagers: Wirtschaftsmedien, Porsche und die Insel Sylt. Mit der Kirche hat es rein gar nichts am Hut. Auch die Nähe zur Familie wird nicht per Like dokumentiert. Der Linder-Fan ist ein „Ich-Mensch“. Vertreter klarer Worte – und zwar ungeachtet ihrer politischen Provenienz – dagegen kommen bei ihm gut an. Er hebt den Daumen bei Horst Seehofer, Sahra Wagenknecht und Donald Trump. Löhrmann-Fans: Kümmerer mit Gewissen Auch Anhänger der Grünen-Topkandidatin Sylvia Löhrmann bestätigen auf Facebook Klischees: Sie sind zu begeistern für Themen wie Yoga, Radfahren und Amnesty International. Die Likes des Löhrmann-Fans verraten Haltung und soziale Verantwortung. „Wenn man die Vorlieben auf einen Begriff zuspitzen sollte, dann ist es der des gewissenhaften Kümmerers. Der ist so verantwortungsbewusst, dass es recht schwierig ist, dieser Haltung gerecht zu werden“, fasst Güttler zusammen. Die Linke: Sympathie für SPD ohne Gegenliebe Die Fans der Linken-Spitzenfrau Özlem A. Demirel bekennen sich in den Sozialen Medien zu ur-linken Positionen und Favoriten: zu den populären Aktivisten Nina Hagen, Günter Wallraff und George Thakei, zum Neuen Deutschland, zur Rosa-Luxemburg-Stiftung, zu sozialer Gerechtigkeit und gegen Hartz IV, für Umweltschutz der BUND Jugend und gegen das Establishment mit dem Nato-Austritt. Sie stehen der SPD nahe, stoßen damit aber nicht auf Gegenliebe. Gegen alle(s): der AfD-Fan Keine Neigung, irgendeine etablierte Partei gut zu finden, hat der Fan des AfD-Spitzenkandidaten Marcus Pretzell. Er zeichnet sich ohnehin durch eine Anti-Haltung aus. Besonders verhasst sind die Grünen. Mehr als fünfmal häufiger als der Bundesdurchschnitt bekennen sich seine Fans zu „Grüne? Nein, danke“. Rechtsaußen dagegen hat es den AfD-Anhängern angetan: Sie liken die Identitäre Bewegung und Pro NRW. Seine „weiche Seite“ zeigt der Pretzell-Fan durch überdurchschnittliche Begeisterung für den Tierschutz, die Familie und die heile Schlagerwelt.

"Schürfungen und Prellungen an Kopf und Körper"
Schwetzigen: Gambier prügeln mit Stöcken und Ästen auf Türken ein

Schwetzingen (nex) Zu einer Schlägerei auf dem Sportplatz des SV Schwetzingen in der Hockenheimer Landstraße kam es am späten Samstagnachmittag. Gegen 17.30 Uhr spielten mehrere türkischstämmige Männer wie jede Woche mit Einverständnis des Vereins Fußball. Einer Polizeimitteilung zufolge kam plötzlich eine Gruppe von etwa 15 bis 20 „dunkelhäutigen Männern“ zum Sportplatz und forderte die Freizeitmannschaft auf, den Platz zu verlassen, da sie darauf spielen wollten. Als sich die Spieler weigerten, liefen die „Dunkelhäutigen“ auf den Platz und schlugen und traten auf die türkischstämmigen Männer ein. Kurz darauf zogen sich die Täter zurück und telefonierten, worauf weitere 10 bis 15 Personen hinzukamen. Mit Stöcken und abgebrochenen Ästen aus dem angrenzenden Wald bewaffnet kam die Gruppe zurück und schlug auf die Spieler ein. Erst als diese mit der Polizei drohten, flüchteten die Angreifer vom Gelände. Sechs der türkischstämmige Männer im Alter zwischen 29 und 42 Jahren wurden verletzt. Ein 42-Jähriger zog sich eine tiefere Verletzung am Daumen zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Die anderen Verletzten erlitten Schürfungen und Prellungen an Kopf und Körper. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurden sieben Tatverdächtige aus Gambia im Alter zwischen 19 und 35 Jahren erkannt, als sie auf Fahrrädern im Bereich Ernst-Barlach-/Käthe-Kollwitz-Straße in Oftersheim unterwegs waren. Die Verdächtigen wohnen in Schwetzingen und Hockenheim und wurden festgenommen. Nach der Feststellung ihrer Identitäten und der Entnahme von DNA-Proben, unter Hinzuziehung von Dolmetschern, wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der 0621/174-5555 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Türkei
Yusuf Islam: „Der Begriff ‚Menschenrechte‘ hat in der Türkei wichtigere Bedeutung als bei der UN“

Istanbul (nex) – Der britische Sänger, Songwriter und Philanthrop Yusuf Islam hat sich lobend über die Rolle der Türkei bei der Unterstützung der syrischen Flüchtlinge geäußert. Der Westen komme noch nicht einmal in die Nähe der von dem Land erbrachten Leistungen, so Islam.

Yusuf Islam, der als Cat Stevens Musikgeschichte schrieb und nach seinem Übertritt zum Islam seinen Namen änderte, erklärte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu, dass beim Thema Syrien die Türkei etwas getan habe, wozu kein anderes Land in der Lage gewesen sei – sie habe mit all ihrer Großzügigkeit den Flüchtlingen ihre Tore geöffnet.

Islam hielt sich vor Kurzem in Istanbul auf, wo er die Türkisch-Übersetzung seines letzten Buches „Why I Still Carry A Guitar: The Spiritual Journey of Cat Stevens to Yusuf“ (Warum ich noch immer eine Gitarre habe: Die spirituelle Reise des Cat Stevens zu Yusuf) zu präsentieren, das 2014 in englischer Sprache erschienen war.

In einem Interview mit der englischsprachigen Nachrichtenagentur Anadolu vom vergangenen Samstag sagte der Künstler, der Beitrag der Türkei bei der Unterstützung der Flüchtlinge zeige, dass der Slogan ‚Menschenrechte‘ hier eine gewichtigere Bedeutung habe als bei den Vereinten Nationen:

„Die Türkei kümmert sich um so viele, um drei Millionen Gäste, das ist eine außerordentliche Leistung“, unterstrich er.

Zur regionalen Bedeutung und Rolle der Türkei merkte er an, dass sie geschichtlich schon immer ein „Protektorat für viele Nationen gewesen ist. Es gehört zum Charakter des türkischen Volkes, eine zentrale Rolle zu spielen.“

Die Musiklegende fügte hinzu: „Es hat eine großartige Geschichte, was die Fähigkeit betrifft, Frieden unter Menschen zu schaffen, selbst wenn sie verschiedenen Religionen, verschiedenen Kulturen angehören.“

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Business
Bertelsmann erzielt zweithöchstes operative Ergebnis in der Unternehmensgeschichte

Umsatz zum Jahresauftakt stabil bei 3,94 Mrd. Euro

Dortmund (ots) – Bertelsmann ist mit einem höheren Konzernergebnis in das Geschäftsjahr 2017 gestartet. Der Umsatz des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens blieb in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres mit 3,94 Mrd. Euro stabil (VJ: 3,95 Mrd. Euro).

Operating EBITDA trotz Anlaufverlusten für neue Geschäfte und Kunden mit 482 Mio. Euro unverändert auf hohem Niveau

Das Operating EBITDA erreichte mit 482 Mio. Euro (VJ: 500 Mio. Euro) erneut ein hohes Niveau. Die EBITDA-Marge lag bei 12,2 Prozent (VJ: 12,7 Prozent). Die Berichtsperiode vergleicht sich dabei mit einem Vorjahresquartal, das – anders als in diesem Jahr – die werbeintensiven Ostertage enthielt; bei der RTL Group entfielen außerdem Erlöse durch das Auslaufen der Casting-Show „American Idol“ in den USA.

Deutlicher Anstieg der Digitalerlöse

Des Weiteren fielen Anlaufverluste für Digital- und Neugeschäfte an, unter anderem für neue Kunden der Dienstleistungstochter Arvato. Das Konzernergebnis stieg auf 198 Mio. Euro (VJ: 185 Mio. Euro) und übertraf damit den hohen Vorjahreswert noch einmal um sieben Prozent. Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, erklärte: „Wir sind mit dem zweithöchsten operativen Ergebnis in der Bertelsmann-Historie und einem deutlich höheren Konzernergebnis erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Dies zeigt, dass wir mit der Umsetzung unserer Strategie und unserer neuen Konzernstruktur auf einem guten Weg sind. Für das Gesamtjahr 2017 sind wir zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen.“

Strategische Fortschritte in allen Unternehmensbereichen

Bertelsmann erzielte in den vergangenen Monaten eine Reihe strategischer Fortschritte. So vergrößerte die Mediengruppe RTL Deutschland beim Zuschauermarktanteil ihren Vorsprung gegenüber dem größten kommerziellen Wettbewerber; die Groupe M6 steigerte in Frankreich ihren Marktanteil in der relevanten Zielgruppe. Die Digitalerlöse der RTL Group legten im ersten Quartal des laufenden Jahres um 48 Prozent auf 178 Mio. Euro zu (VJ: 120 Mio. Euro). In den USA feierte Ende April die Fantasy-Serie „American Gods“ von Fremantle Media erfolgreich Premiere. Penguin Random House verzeichnete eine starke Bestsellerperformance; im Februar sicherte sich die Publikumsverlagsgruppe außerdem die weltweiten Rechte an zwei Büchern von Michelle und Barack Obama. Gruner + Jahr verbuchte einen Anstieg der Digitalerlöse in Deutschland um 38 Prozent auf 43 Mio. Euro (VJ: 31 Mio. Euro) und brachte unter anderem das neue Magazin „F Mag“ in den Handel. Die Musiktochter BMG verzeichnete zweistelliges Umsatzwachstum und tätigte mit der Akquisition der in Nashville ansässigen Musikgruppe BBR Music Group die größte Einzelübernahme im Tonträgergeschäft seit Gründung im Jahr 2008. Im Mai erreichten innerhalb von sieben Tagen vier BMG-Künstler mit ihren Alben die Nummer eins der Charts in Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden. Arvato baute besonders seine internationalen Logistikaktivitäten für führende Kunden aus den Branchen Hightech und E-Commerce weiter aus. Darüber hinaus beteiligte sich die Dienstleistungstochter am FinTech-Start-up Solaris Bank und übernahm das indische IT-Analytics-Unternehmen Ramyam. Die Bertelsmann Printing Group profitierte von einer guten Auslastung der Produktionsstandorte; Mohn Media nahm in Gütersloh Anfang Mai eine dritte 96-Seiten-Rotationsmaschine in Betrieb. Die Bertelsmann Education Group wuchs umsatzseitig zweistellig. Der Online-Bildungsanbieter Relias Learning gab unter anderem die Übernahme des E-Learning-Unternehmens Advanced Practice Strategies bekannt. Über sein Fondsnetzwerk Bertelsmann Investments baute Bertelsmann seine internationalen Start-up-Beteiligungen weiter aus. So investierte Bertelsmann Asia Investments (BAI) in China unter anderem erneut in die Bike-Sharing-App Mobike; Bertelsmann India Investments (BII) beteiligte sich am Bildungsanbieter Eruditus. Bernd Hirsch, Finanzvorstand von Bertelsmann, ergänzte: „Bertelsmann zeichnet eine solide Finanzlage aus, unter anderem hat sich unser Eigenkapital auf mehr als zehn Milliarden Euro erhöht. Für das Gesamtjahr rechnen wir unverändert mit einem höheren Umsatz, einer weiterhin hohen operativen Profitabilität sowie einem Konzernergebnis von mehr als einer Milliarde Euro.“

Landtagsswahlen 2017
AfD-NRW-Chef Pretzell bezeichnet AfD-Ergebnis als „respektabel“

Bonn (nex) – Der NRW-Landesvorsitzende der AfD, Marcus Pretzell, hat sich über den Einzug seiner Partei in den NRW-Landtag gefreut. „Wir haben in NRW ein respektables Ergebnis erzielt und damit für die Bundestagswahl einen guten Startschuss gesetzt“, so Pretzell am Sonntag im Fernsehsender phoenix. Pretzell fügte hinzu: „Wir haben vor einigen Monaten, zum Teil noch in den letzten Umfragen vor einigen Wochen noch andere Ergebnisse gehabt. Das haben wir sicherlich insgesamt als Partei uns auch selbst zuzuschreiben.“ Dennoch sei man in den NRW-Landtag eingezogen. Der NRW-AfD-Landesvorsitzende sah jedoch die Chance, das NRW-Ergebnis als Startschuss für den Bund zu nehmen. „Nach den beiden doch sehr schwierigen Wahlen, die wir im Saarland und in Schleswig-Holstein hatten, die für uns mit einem sehr knappen Ergebnis zu Ende gingen, ist das vielleicht gerade noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl der Trend wieder nach oben“, meinte Pretzell.