U18-WM
Nairobi: Türkische Sprinterin Mizgin Ay holt Gold über 100 Meter

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Nairobi (nex) – Die türkische Sprinterin Mizgin Ay hat in der kenianischen Hauptstadt Nairobi beim 100-Meter-Finale (Mädchen) der U18-Weltmeisterschaften des Weltleichtathletikverbands IAAF die Goldmedaille gewonnen. Die 17-Jährige überquerte die Ziellinie in 11,62 Sekunden. „Ich war nervös, weil mein Coach nach Kenia nicht mitkommen konnte, aber ich danke meinen Coaches hier“, sagte sie und ergänzte: „Es war ein gutes Rennen.“ Medienberichten zufolge hieß es aus Präsidialamtskreisen, dass der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Ay nach dem U-18-Wettkampf telefonisch gratuliert habe.

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Rüstungsindustrie
Türkisches Verteidigungsministerium kündigt Raketenabwehrsystem mit Italien und Frankreich an

Ankara (nex) – Die Türkei hat mit ihren NATO-Partnern Frankreich und Italien ein Abkommen über die Entwicklung ihres nationalen Raketenabwehrsystems unterzeichnet. Dies hat das türkische Verteidigungsministerium am gestrigen Freitag mitgeteilt. Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik, der an einer Rezeption in der Französischen Botschaft in Ankara anlässlich des Jahrestages des Sturmes auf die Bastille teilnahm, gab bekannt, dass türkische Unternehmen mit dem italienisch-französischen Konsortium Eurosam arbeiteten. Der Schritt stelle einen der konkretesten Entwicklungen von Allianzen der Türkei in der Verteidigungsindustrie dar, so Isik weiter. Laut der Vereinbarung werden die Türkei und Eurosam SAMP/T Aster 30 Boden-Luft-Raketen (SAM) herstellen, die bereits in mehreren NATO-Mitgliedsstaaten zum Einsatz kommt. Das SAMP/T Aster 30 System verwendet ein Netzwerk von hochentwickelten Radaren und Sensoren inklusive 3D-Phased-Array-Radaren, mit denen es Luftbedrohungen jeder Art hochwirksam abwehren kann. So kann es Raketen mit einer Reichweite von 600 Kilometer abfangen, es kann im Standalone-Modus oder in einem koordinierten Netzwerk wie dem NATO-Raketenabwehrsystem betrieben werden.

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"Komplexe Traumata"
Weißer Ring fordert mehr Therapieangebote für traumatisierte Kinder

Bundesgeschäftsführerin Biwer: „Viel zu lange Wartezeiten“ Osnabrück (ots) – Die Opferhilfsorganisation Weißer Ring hält die Therapieangebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche in Deutschland für unzureichend. „Leider gibt es gerade bei Kinder- und Jugendpsychotherapeuten viel zu lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz“, sagte Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des Weißen Rings, im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deshalb fordert die Organisation, dass ausreichende Behandlungsangebote für komplex traumatisierte Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden, die den speziellen Bedürfnissen der Opfer entsprächen. „Sie haben einen Behandlungsbedarf, der von den traditionellen Therapieangeboten nur unzureichend gedeckt wird“, sagte Biwer. Komplexe Traumata entstünden beispielsweise durch lang anhaltenden sexuellen Kindesmissbrauch. Biwer hob hervor, dass Prävention und der Schutz von kindlichen Gewaltopfern nicht nur Aufgabe der Politik, sondern der Gesellschaft seien: „Der Schutz von Kindern geht uns alle an. Er ist nicht nur Aufgabe der zuständigen Behörden und Institutionen.“ Man dürfe nicht wegsehen, sondern müsse den Mut haben, den Schwächsten und Schutzbedürftigsten in unserer Gesellschaft zu helfen. „Jedes misshandelte oder vernachlässigte Kind ist eines zu viel“, sagte Biwer.

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Bundestagswahl 2017
Allianz Deutscher Demokraten zu Bundestagswahlen zugelassen: Partei bittet um Unterschriften

Berlin (nex) – Die Partei Allianz Deutscher Demokraten teilte in seiner jüngsten Mitteilung mit, dass der Bundeswahlausschuss bei seiner Sitzung vom 7. Juli entschieden habe, ihnen den Status einer bundesweiten Partei anzuerkennen. Somit habe man das Hauptkriterium für die Zulassung zu den Bundestagswahlen 2017 formell erfüllt. Damit die Zulassung endgültig erfolgen kann, muss die Partei allerdings noch, aus jedem seiner Landesverbände, bis zu 2000 Unterstützerunterschriften vorweisen. Der Vorsitzende Remzi Aru rief die Mitglieder daher dazu auf, sich in einem „erneuten Kraftakt“ zu „mobilisieren“ und die einzelnen Landesverbände bei der Unterschriftenaktion zu unterstützen. Als Fristende gilt der 17. Juli 2017. Unter folgendem Link können sich Interessierte über den Ablauf informieren und entsprechende Formblätter für ihr Bundesland herunterladen. https://ad-demokraten.de/2017/07/bundeswahlausschuss-freitag-7-juli-2017/ Die jüngere Gründungsgeschichte der Partei liest sich wie ein Krimi. Nach Angaben der Vorsitzenden hatte die Partei mit willkürlichen Kontoschliessungen, Sperrung von Social Media Accounts, Unterlassungsklagen und Verfügungen zu kämpfen. Beobachter vermuten daher ein koordiniertes Vorgehen, mit dem Ziel die politische Emanzipation der türkischen Gesellschaft in Deutschland zu unterdrücken und mundtot zu halten. In Anlehnung an diese Ereignisse sprach Aru vor den Mitgliedern des Bundeswahlausschusses auch von „Zersetzern“, die der Partei Schaden zufügen wollten. Er hoffe, dass die anhaltende operative Zersetzung nach Anerkennung der Parteieigenschaft für bundesweite Wahlen nun schwieriger umzusetzen sein werde. Nach eigenen Angaben setzt sich die Partei für die gesellschaftliche Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund, gegen deren kulturelle Assimilierung und sprachliche Ausgrenzung ein. Mit einem breit angelegten Parteiprogramm will sich die Partei bei den Bundestagswahlen als Alternative zu klassisch linkssozialen Parteien, aber auch für wertkonservative Wähler positionieren. Zuletzt hatte Aru daher auch Abgeordnete und Mitglieder anderer Parteien, zu den AD-Demokraten eingeladen. Kritiker pochen darauf, dass die Allianz Deutscher Demokraten eine Migrantenpartei sei, die aus einer Protesthaltung über die anhaltenden Spannungen zwischen der Bundesregierung und Türkei heraus entstanden ist.

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Jahrestag des Putschversuchs
Grünen-Chef Özdemir wirft Bundesregierung zu nachgiebige Haltung gegenüber der Türkei vor

Heilbronn (nex) – Zum Jahrestag des Putsches in der Türkei hat Grünen-Chef Cem Özdemir der großen Koalition eine zu nachgiebige Haltung gegenüber der türkischen Regierung vorgeworfen. „Es war fatal, dass die CDU/CSU und SPD in der Bundesregierung monatelang weggesehen haben statt Ankara klar zu sagen: Europa duldet bei Demokratie und Rechtsstaatlichkeit keine Kompromisse“, sagte Özdemir der „Heilbronner Stimme“. „Erst im Wahlkampf tönt es plötzlich schärfer, aber auf Taten warten wir noch immer. Wir wollen dem Einfluss von Erdogan auf unsere Gesellschaft hart Einhalt gebieten.“ Die Auswirkungen des Putsches seien auch in Deutschland zu spüren, so Özdemir. „Erdogan hat mit seiner Propaganda tiefe Keile in die türkische Gemeinschaft in Deutschland getrieben. Viele, die früher Nachbarn und Freunde waren, sind heute politische Gegner.“

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Türkei
Jahrestag des Putschversuchs: Türkeiweite Mahnwachen sollen um 00.13 Uhr beginnen

Istanbul (nex) – Die Mahnwachen für die Demokratie anlässlich des ersten Jahrestages des vereitelten Putschversuchs vom 15. Juli 2016 werden offiziell am Samstag beginnen. Dies hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am gestrigen Donnerstag angekündigt. Demnach soll die Mahnwache am 15. Juli 2017 um 00.13 Uhr Ortszeit zeitgleich mit Koranrezitationen von Imamen beginnen. „Die landesweite Mahnwache für Demokratie wird bis zum 16. Juli 2017 andauern.“ Mit diesen Worten kündigte Erdogan den offiziellen Beginn der Veranstaltung an. Die Events und Zeremonien, an denen auch Erdogan teilnehmen wird, werden der Öffentlichkeit zugänglich sein. In Istanbul wird um 18.30 Ortszeit ein „Marsch der Nationalen Einheit“ stattfinden,  an dem Erdogan, Veteranen und Angehörige der in dieser Nacht Gefallenen teilnehmen werden. Später soll der türkische Präsident nach Ankara fliegen,  wo er um 2.32 Uhr Ortszeit – die Uhrzeit also, als das Parlament in der Putschnacht bombardiert worden war, eine Rede halten werde. Das Programm für Sonntag wird mit dem Morgengebet in der Bestepe Millet Moschee beginnen und mit der Enthüllung des „Märtyrer des 15. Juli“-Denkmals im Präsidialkomplex fortgesetzt werden. Während der gesamten Woche werden Türkische Botschaften auf der ganzen Welt Gedenkgottesdienste abhalten sowie Pressemitteilungen über den Putschversuch veröffentlichen. Auch in den Mainstream- und sozialen Medien sollen Botschaften geteilt werden. Die Türkei wirft dem im US-Exil lebenden Prediger Fetullah Gülen vor, der Drahtzieher hinter dem vereitelten Putschversuch vom 15. Juli 2016 gewesen zu sein.

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Terrorismus
Stuttgart: Gericht verurteilt PKK-Chef „Delil“ zu über drei Jahren Haft

Führender PKK Funktionär verurteilt Stuttgart (nex) – Massive Sicherheitsvorkehrungen waren erforderlich, als gestern der Prozess gegen den 47-jährigen Muhsin K., hoher Funktionär und Gebietsleiter der Terrororganisation PKK, seinen Abschluss fand. Der Senat hat bei der Strafzumessung zu Lasten des Angeklagten insbesondere berücksichtigt, dass es sich bei der „PKK“ um eine besonders gefährliche terroristische Vereinigung handelt und dass der Angeklagte über einen Zeitraum von 30 Monaten seine Kadertätigkeit ausübte. Der 47-Jährige mit dem Codenamen “Delil” wurde nach längerer Observierung im Februar letzten Jahres in Zusammenarbeit der Polizei Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen festgenommen. Die Generalbundesanwaltschaft teilte in einer schriftlichen Erklärung mit, dass Muhsin K. in verschiedenen deutschen Städten die Anwerbung von PKK-Mitgliedern und Eintreibung so genannter freiwilliger Spenden betrieben habe. Desweiteren sei er der Rädelsführer der Terrorgruppe gewesen. Zahlreiche Städte wie München, Stuttgart und Freiburg fielen seit 2014 in Muhsin Ks Zuständigkeitsbereich. Ab 2015 habe er seine Aktivitäten in Düsseldorf und Dortmund fortgesetzt und sei in ganz Europa für die Schutzgelderpressung zuständig gewesen. Strafmildernd wertete der Senat neben der langen Dauer der Untersuchungshaft vor allem, dass der Angeklagte nicht vorbestraft ist. Bei den Verhandlungen sei es regelmäßig zu Tumulten gekommen, vermelden die Stuttgarter Nachrichten, wenn Unterstützer des Angeklagten diesen bei Beginn der Verhandlungen lautstark begrüßten und applaudierten. Zu massiven Störungen kam es allerdings dank des hohen Polizeiaufgebots bei den Prozessen nicht. Wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland wurde der Angeklagte nach §§ 129a und b Strafgesetzbuch zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Richter Claus Belling sah die prominente Stellung des Angeklagten nach der Beweisaufnahme und 33 Verhandlungstagen als erwiesen an. Als Sektionsleiter war es unter anderem die Aufgabe von Muhsin K. Die Eintreibung von Spendengeldern zu koordinieren und neue Mitglieder anzuwerben. Die Spenden werden oftmals unter massiven Drohungen eingetrieben. Rücksichtsloser Kampf fordert viele Opfer unter kurdischer Zivilbevölkerung Die PKK führt seit 1984 mit rücksichtsloser Härte einen bewaffneten Kampf in der Türkei. Der Vorsitzende Richter Claus Belling betonte, dass es sich dabei nicht um das ständig vorgetragene Recht auf Selbstverteidigung handele, sondern um Mord und Totschlag. Sehr oft sind Zivilisten und nicht in den direkten Kampf verwickelte Polizisten unter den Opfern. In den letzten Monaten sind auch wieder – wie in den Neunzigern – verstärkt in den Osten abgeordnete meist junge Lehrerinnen und Lehrer unter den Opfern der Terrororganisation. Auch wenn der Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat der PKK und ihren Ablegern einiges an Sympathien eingebracht habe, sei dies dennoch kein Freibrief, ebenso wenig wie die oft unverhältnismäßige Härte der türkischen Sicherheitskräfte. Der Senat ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft an (vgl. § 268b StPO). Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Dem Angeklagten steht gegen das Urteil das Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof offen. Verstärkt aktiv in Deutschland Das Bundesgebiet ist wegen der hier lebenden ca. 800.000 Kurden als Rückzugsgebiet und Geldquelle besonders interessant. Die Organisation ist straff hierarchisch organisiert und ahndet vermeintliche oder tatsächliche Abweichungen mit brutaler Härte. Zur Durchsetzung ihrer Ziele verfügt sie über militärisch strukturierte Guerillaeinheiten, die im Rahmen des seit 1984 geführten bewaffneten Kampfs vor allem im Südosten der Türkei Anschläge verüben, durch die vorwiegend türkische Sicherheitskräfte, immer wieder aber auch Zivilisten getötet bzw. verletzt werden. Zweck und Tätigkeit der „PKK“ sind daher u .a. darauf gerichtet, Mord und Totschlag zu begehen. Die in Deutschland aktiven Führungskader setzen die von der Führung der PKK getroffenen Entscheidungen um und fördern damit die Fortsetzung des bewaffneten Kampfes in der Türkei und deren Grenzgebiete.

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Türkei
Erdogan verurteilt Plakat-Verbot in den USA

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Istanbul (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am gestrigen Donnerstag den Westen kritisiert, mit zweierlei Maß zu messen, wenn es um die Rechte und Freiheiten der Türkei geht. Erdogan, der eine Rede auf einer Veranstaltung anlässlich des anstehenden Jahrestags des vereitelten Putschversuchs vom 15. Juli hielt, sprach das in den USA verhängte „Plakat-Verbot“ an: Die US-amerikanische Filiale des türkischen Vereins Unabhängiger Unternehmer und Industrieller (MÜSIAD) hatte beantragt, Info-Plakate über den 15. Juli an U-Bahn- und Straßenbahn-Stationen in Washington anzubringen. Auch auf das Verbot in einigen europäischen Ländern für türkische Politiker, anlässlich des Jahrestags des gescheiterten Staatsstreichs auf von den türkischen Gemeinden organisierten Treffen Reden zu halten, ging er ein: „Wir stellen fest, dass die USA keine Plakate zum 15. Juli an U-Bahn-Stationen erlauben. Ähnliches erleben wir auch in Europa: Wir haben am G20-Gipfel teilgenommen und hatten den Wunsch, mit unseren Landsleuten in Veranstaltungssälen zusammenzukommen. Die Anträge wurden gestellt, man hat jedoch dem Präsidenten nicht erlaubt aufzutreten, man hat den Ministern der Türkei nicht erlaubt, aufzutreten.“ „Sie reden über Freiheiten. Was für eine Freiheit ist das?“, fragte er. Der Westen frage nach Belegen über den Putschversuch, merkte er an. „Was für Belege wollen Sie noch? Wir haben 250 Tote und 2193 Veteranen. Über was für Belege reden Sie?“ Ankara behauptet, konkrete Beweise vorgelegt zu haben, die zur Auslieferung von Mitgliedern des Gülen-Netzwerks führen sollten. Jedoch würden aus politischen Gründen in diesen Ländern die erforderlichen juristischen Schritte nicht eingeleitet.

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Promi-News
Türkischer Autor Metin Hara: Beziehung zu Supermodel Adriana Lima „kein PR-Spektakel“

Bodrum (nex) – Der türkische Autor Metin Hara, der am 10. Juli mit dem brasilianischen Topmodel Adriana Lima gesehen worden war, widersprach am heutigen Donnerstag auf seinem offiziellen Social-Media-Account Behauptungen, ihre Beziehung sei bloß ein „PR-Spektakel“. Der 35-Jährige und sein „Victoria’s Secret“-Engel wurden von den Medien erstmals bei einem leidenschaftlichen Kuss am Istanbuler Atatürk-Flughafen am vergangenen Montag gesichtet. Aber die Gerüchteküche brodelte los, als Cengiz Semercioglu, ein Kolumnist der türkischen Tageszeitung Hürriyet erklärte,  dass ihn die Beziehung nicht überzeuge und diese ein PR-Spektakel sein könnte. Hara wies die Behauptungen von sich – ihre Beziehung diene keinen Werbezwecken, erklärte er in den sozialen Medien. „Ich bekomme von absurden und widersinnigen Kommentaren von Leuten mit, die diese Beziehung als ein PR-Projekt bezeichnen“, twitterte er. „Diesmal hat die Liebe gewonnen, die Poesie gewonnen, das Herz gewonnen“, fügte er hinzu. Hara wies darauf hin, dass er kein reicher Mensch sei, keine Yachten, Luxusautos und -häuser habe, aber mit Lima zusammen sei. Der Schriftsteller wurde mit seinen Büchern über persönliche Weiterentwicklung und positive Energie bekannt. Sein erstes Werk „Der Weg“ veröffentlichte er 2014. Es folgte eine Trilogie mit dem Titel „Invasion der Liebe“. Das Buch wurde innerhalb von drei Monaten ein Bestseller und wurde über 100.000-mal verkauft. Lima und Hara kamen am vergangenen Montagmittag im ägäischen Urlaubsort Bodrum in der Provinz Mugla an, um eine „Blaue Reise“, eine Art Segeltörn an der türkischen Südküste, anzutreten.

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Eon-Tochter PreussenElektra
Eon-Tochter will 1000 Stellen streichen und steigt aus Tarifverbund aus

Düsseldorf (ots) – Eons Atomtochter PreussenElektra will in den nächsten Jahren mindestens 1000 Arbeitsplätze streichen. „PreussenElektra muss die Zahl seiner Arbeitsplätze in den nächsten Jahren von heute 2000 bis zum Jahr 2026 mindestens halbieren – durch die Abschaltungen und den Rückbau von Kernkraftwerken“, sagte Volker Raffel, Sprecher von PreussenElektra, der „Rheinischen Post“. Zugleich steigt PreussenElektra zum Jahresende aus der Tarifgemeinschaft Energie (TGE) aus, die den Tarifvertrag für den Eon-Konzern aushandelt. „Wir müssen auch tarifvertraglich dafür sorgen, dass wir den Besonderheiten unseres Geschäfts gerecht werden können“, so Raffel. Die laufenden Tarifverträge würden aber erst mal weiter weiterlaufen. Verdi und IG BCE kritisieren das, zumal auch die Eon-Tochter Uniper zum Jahresende geht. „Die Belegschaften können nicht verstehen, dass Uniper und PreussenElektra aus der Tarifgemeinschaft ausgetreten sind. Dem Konzern geht es wieder besser, und das Urteil zur Brennelemente-Steuer bringt Eon über drei Milliarden Euro“, sagt Volker Stüber, Verdi-Fachgruppenleiter, der Redaktion. Er warnte: „Sollte Eon versuchen, auch bei anderen Konzern-Töchtern wie den Regionalversorgern aus dem Tarifvertrag auszusteigen, wird es großen Ärger geben. Da werden wir als Gewerkschaften richtig Druck machen.“