USA
US-Bürger bestätigt Spionage für CIA in Nordkorea
Riad
„Anti-türkische-Stimmung“: Saudi-Arabien schreibt Schulbücher über Osmanen um
Riad – Das saudi-arabische Bildungsministerium hat eine Reihe von Bearbeitungen an seinen Geschichtsbüchern vorgenommen, die das Erbe des Osmanischen Reiches und seine ehemalige Herrschaft über Teile der Arabischen Halbinsel verändern.
Während der frühere Lehrplan das Thema unter Bezugnahme auf das „osmanische Kalifat“ lehrte, wird der neue Lehrplan DER Mittelschulen nun die „Besetzung“ des Reiches, „Verbrechen“ und den anschließenden Zusammenbruch abdecken.
Der Lehrplan wirft dem osmanischen Reich vor, die Araber der Halbinsel geteilt zu haben, wie es heißt: „Das arabische Land, das unter die Unterwerfung des osmanischen Verwaltungsregimes fiel, wurde in mindestens 15 Staaten aufgeteilt, und jeder Staat wurde von einem Gouverneur verwaltet. Das Regime versuchte auch, viele Steuern auf die Bevölkerung und die landwirtschaftlichen Kulturen sowie auf Grundstücke, Waren und Dienstleistungen zu erheben, indem es Geld sammelte, um dem osmanischen Staat und seinen Sultanen zu dienen, ohne diesen Staaten nennenswerte Einnahmen zu hinterlassen.“
Die offizielle Diffamierung des Imperiums – oder Kalifats, wie es allgemein bekannt ist – durch Saudi-Arabien, signalisiert ein verstärktes Gefühl des Nationalismus sowie eine starke antitürkische Stimmung, die die Geschichte des Königreichs in den letzten Jahren dominiert hat.
Kritiker des Vorhabens des saudischen Ministeriums haben es mit der Ähnlichkeit der populären Erzählung des abgesetzten irakischen Diktators Saddam Hussein über das Osmanische Reich verglichen.
Wie das Portal Middle East Monitor weiter berichtet, hat das Königreich zudem eine Kampagne gestartet, um seine Touristen zu ermutigen, die Türkei mit allen möglichen Mitteln zu boykottieren. Die Kampagne hat bei saudischen Prinzen und Persönlichkeiten Unterstützung gefunden. Der einflussreiche Gouverneur von Riad, Faisal bin Bandar, etwa, lehnte ein Angebot an türkischem Kaffee ab und löste einen Boykott türkischer Produkte aus.
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Die Türkei wird in diesem Herbst eine neue Militärbasis in der Nähe der bestehenden gemeinsamen Kommandozentrale in Katar eröffnen und ihre Truppenpräsenz im Golfemirat deutlich ausbauen.
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Berlin:
Berlin: Porsche rast in Menschenmenge: 4 Tote – darunter ein Baby
Schwerer Verkehrsunfall in #Mitte . PKW auf Gehweg. Dabei starben vier Menschen, darunter ein Kleinkind. Zwei Menschen verletzt. #polizei_berlin ermittelt. pic.twitter.com/BaaD2xhbVX
— Berliner Feuerwehr (@Berliner_Fw) September 6, 2019
Türkei
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Östliches Wirtschaftsforum 2019
Putin über Kamtschatka: Der schönste Ort der Welt
Syrienkrise
Türkei: Warnung an Europa war kein Bluff
Die Türkei ist mit dem Flüchtlingsstrom aus dem vom Krieg zerrütteten Syrien alleingelassen worden. Sie muss möglicherweise Grenzen nach Europa öffnen, wenn sie nicht die notwendige Unterstützung der internationalen Gemeinschaft erhält und wenn die geplante Sicherheitszone innerhalb Syriens nicht bald eingerichtet wird, sagte Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
In einem Gespräch mit den Mitgliedern der regierenden AKP in der vergangenen Woche sagte Erdoğan, die Türkei sei entschlossen, bis Ende September aktiv die Sicherheitszone östlich des Euphrat zu errichten. „Unser Ziel ist es, mindestens eine Million syrische Flüchtlinge in die Sicherheitszone umzusiedeln, die wir entlang der 450 Kilometer langen Grenzlinie einrichten werden“, erklärte Erdoğan und betonte, dass die Türkei derzeit über 3,6 Millionen Flüchtlinge betreue und nicht die Hilfe der Europäischen Union erhalten habe. „Wir werden gezwungen sein, die Grenzen zu öffnen. Wir können nicht gezwungen werden, die Last allein zu tragen“, sagte er. Ankara forderte die Europäische Union wiederholt auf, ihr Versprechen von über drei Milliarden Euro an Hilfe für syrische Flüchtlinge zu erfüllen. Ein Abkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union sieht vor, dass die Europäische Union „3+3 Milliarden Euro an Hilfe“ für die Betreuung von Flüchtlingen in der Türkei bereitstellt. Die Türkei sagt, dass bisher nur 850 Millionen Euro geflossen seien.#İtalya’nın Cernobbio kentinde düzenlenen 45. Ambrosetti Forumu’na katıldık. Global terörizm, bölgesel krizler ve gelecekle ilgili sınamalar konusunda Türkiye’nin görüşlerini katılımcılara ilettik. pic.twitter.com/G47LaVQshY
— Fuat Oktay (@fuatoktay) September 6, 2019
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Thyssenkrupp-Krise
Kone-Chef: „Thyssenkrupps Aufzugssparte passt perfekt zu uns“
Der Vorstandschef des finnischen Aufzugherstellers Kone, Henrik Ehrnrooth, bekundet öffentlich sein Interesse an einem Kauf von Thyssenkrupp Elevator. Der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ sagte der Manager:
„Die Situation bei Thyssenkrupp ist sehr interessant für uns. Die Aufzugssparte von Thyssenkrupp würde perfekt zu Kone passen.“ Ehrnrooth argumentierte damit, dass Thyssenkrupp in Südamerika und Nordamerika, aber auch in Südkorea stark vertreten sei. „In Nordamerika ist Kone hinter Thyssenkrupp, in Asien sind wir stärker.“ Ehrnrooth ergänzt: „In der Kombination wären wir schneller und könnten die digitalen Herausforderungen besser angehen. Und natürlich könnten wir auch Einsparungen erzielen.“ Kartellprobleme befürchtet der Kone-Chef nicht: „Wir haben verschiedene Szenarien bewertet und sind der Meinung, dass ein Zusammenschluss aus kartellrechtlicher Sicht möglich ist. Beide Unternehmen würden profitieren.“ Dass die meisten Fusionen an unterschiedlichen Firmenkulturen scheitern, bestreitet Ehrnrooth zwar nicht. „Aber auch hier gilt: die Firmenkulturen passen gut zusammen. Beide Unternehmen haben eine hohe Wertschätzung für Ingenieurkunst, den Service für die Kunden und für die Mitarbeiter.“
ARD-DeutschlandTrend
Mehrheit der Deutschen für Fortbestand der Großen Koalition
61 Prozent der Deutschen sind der Meinung, die Bundesregierung aus Union und SPD sollte bis zum Ende der Legislaturperiode im September 2021 weiter arbeiten. Etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) spricht sich dagegen aus.
Nicht nur die Anhänger der Koalitionspartner CDU/CSU und SPD wollen den Fortbestand der Koalition mit deutlicher Mehrheit (Union: 86 Prozent; SPD: 79 Prozent), auch die Anhänger der Oppositionsparteien FDP (79 Prozent) und Grüne (67 Prozent) sprechen sich mehrheitlich für eine Fortführung aus. Ein anderes Bild ergibt sich bei den Anhängern von AfD und Linke.
Sie sprechen sich mehrheitlich gegen zwei weitere Jahre Große Koalition aus (AfD: 79 Prozent; Linke: 59 Prozent). Das hat eine Umfrage von Infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend mit 1.014 Befragten von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.
Mit der Arbeit der Bundesregierung ist ein großer Teil der Deutschen weiterhin nicht zufrieden: Wie im August sind zwei Drittel (67 Prozent) mit der Arbeit der Bundesregierung weniger bzw. gar nicht zufrieden. Zufrieden oder sehr zufrieden sind aktuell 33 Prozent. Wird die Zufriedenheit mit den drei Koalitionspartnern separat abgefragt, so kommt die CDU auf den besten Wert: 35 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit in der Bundesregierung sehr zufrieden bzw. zufrieden (+7 Punkte im Vgl. zu Oktober 2018). Auch die Zufriedenheit mit der CSU ist gewachsen: 23 Prozent der Befragten sind mit ihr sehr zufrieden bzw. zufrieden (+6).
Die SPD hingegen büßt 4 Prozentpunkte ein. Mit der Arbeit der SPD in der Koalition sind aktuell 23 Prozent der Befragten sehr zufrieden bzw. zufrieden. Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) sind indes weniger bzw. gar nicht zufrieden mit der SPD. Bei der CSU sind es 67 Prozent, bei der CDU 62 Prozent.
Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland haben laut ARD-DeutschlandTrend den Eindruck, dass die Bundesregierung viel verspricht, aber zu wenig bei den Menschen ankommt. Dieser Aussage stimmen drei Viertel der Befragten (74 Prozent) zu. Zudem sehen 58 Prozent der Befragten Angela Merkel als Garant dafür, dass es den Deutschen trotz all der Krisen in der Welt gut geht. 40 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. Anhänger von CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen sehen Merkels Rolle mit deutlicher Mehrheit positiv.
Die Anhänger der Linken sind in dieser Frage gespalten. Die Anhänger der AfD sehen ihre Rolle mit deutlicher Mehrheit (78 Prozent) kritisch. Befragungsdaten – Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland – Fallzahl: 1.014 Befragte – Erhebungszeitraum: 03.09.2019 bis 04.09.2019 – Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) – Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame – Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

