Sarajevo Halal Fair
„Zentrum Europas“ Halal-Messe findet ab dem 26. September in Sarajevo statt

Sarajevo (aa) – Ab dem 26. September eröffnet in Sarajevo eine dreitägige internationale Halal-Industrieausstellung ihre Tore. Auf der Sarajevo Halal Fair (SHF), die zum zweiten Mal in der bosnisch-herzegowinischen Hauptstadt stattfindet, werden voraussichtlich rund 100 Aussteller aus 30 Ländern ihre Produkte präsentieren. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der Bosna Bank International (BBI), dem Organisator der Veranstaltung, ist die Anzahl der Teilnehmer im Vergleich zum vorherigen Jahr gestiegen. „Die Messe macht Sarajevo im Bereich der Halalproduktion zum Zentrum Europas“, so Amer Bukvic, Vorstandsvorsitzender der BBI, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Damir Alihodzic, der Leiter der Agentur für Halal-Qualitätszertifizierung in Bosnien und Herzegowina, sagte, dass seit Aufnahme ihrer Tätigkeit in den Ländern der Region 141 Unternehmen die Halal-Lebensmittel-Zertifizierung erhalten haben. Die Messe wird es den Teilnehmern aus den Balkanländern – darunter Serbien, Slowenien und Albanien – sowie aus der Türkei, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Malaysia und den EU-Ländern ermöglichen, Halal-Lebensmittel vorzustellen. Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu ist der globale Kommunikationspartner der Veranstaltung, die von der Bosna Bank International (BBI) organisiert wird.

Ausland
Russland und Iran stellen auf SWIFT-freies Bankensystem um

Der Iran wird im nächsten Monat offiziell Mitglied der Freihandelszone der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU).

Nun hat der Chef der iranischen Zentralbank mitgeteilt, dass Moskau und Teheran in Zukunft Zahlungen durch ein Alternativsystem zum SWIFT tätigen werden,

Nun hat der Chef der iranischen Zentralbank mitgeteilt, dass Moskau und Teheran in Zukunft Zahlungen durch ein Alternativsystem zum SWIFT tätigen werden, berichtet RT Deutsch, unter Berufung auf eine Mitteilung des Gouverneurs der iranischen Zentralbank Abdolnaser Hemmati. Demnach werden Russland und der Iran künftig ihre eigenen  Finanznachrichtensysteme, das iranische SEPAM und das russische SPFS, verwenden. „Die Nutzung dieses Systems für den Handel- und Unternehmensaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten der EAWU kann auch dazu beitragen, den Handel zwischen den Mitgliedsstaaten zu entwickeln und auszuweiten“, zitiert RT Deutsch den iranischen Gouverneur. Teheran werde im kommenden Monat offiziell der von Russland geführten Freihandelszone der EAWU beitreten. Wie RT Deutsch weiter berichtet, wurde das Dokument über die Beteiligung des Iran im Juni vom iranischen Parlament ratifiziert. Der iranische Präsident Hassan Rouhani habe bereits die Umsetzung des Freihandelsabkommens angeordnet. Anfang dieses Monats sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow, dass Teheran und Moskau an einer Alternative zu SWIFT arbeiten würden, so RT Deutsch. Russland begann im Jahr 2014 mit der Entwicklung des SPFS, nachdem Washington damit drohte, das Land von SWIFT zu trennen. Die erste Transaktion in dem SPFS-Netzwerk mit einem Unternehmen sei bereits im Dezember 2017 durchgeführt worden. Rund 500 Teilnehmer, darunter große russische Finanzinstitute und Unternehmen, hätten sich bereits dem Zahlungskanal angeschlossen, während weitere ausländische Banken Interesse an einer Teilnahme gezeigt haben, so RT Deutsch weiter.  

Bürokratieentlastungsgesetz
Digitalisierung bei Meldepflicht soll Hotellerie entlasten

Lehrieder: Wichtiger Bürokratieabbau für Beherbergungsbetriebe Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch den Entwurf für das Bürokratieentlastungsgesetz III beschlossen, das vor allem für die mittelständischen Wirtschaft Verbesserungen bringt. Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Paul Lehrieder: „Künftig soll die Meldung von Hotelgästen, für die bisher handschriftlich unterschriebene Meldescheine erforderlich sind, auch digital möglich sein. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich seit langem für diese Entlastung eingesetzt. Bei der bisherigen Regelung fallen geschätzt rund 150 Millionen Meldescheine pro Jahr an, was erhebliche Kosten in der Hotellerie verursacht. In Zukunft soll ein digitales Meldeverfahren eingeführt werden, bei dem die eigenhändige Unterschrift durch andere sichere Verfahren ersetzt wird. Dies soll in Verbindung mit den Vorgaben der Zahlungsdienste-Richtlinie zur ‚Starken Kundenauthentifizierung‘ oder den elektronischen Funktionen des Personalausweises erfolgen.“

Umfrage
Russland: Ukraines Selenski beliebter als Putin

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Die Popularität des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski hat die des russischen Präsidenten Wladimir Putin in den Umfragen Russlands überholt, so das Meinungsforschungsinstitut Levada Center. Laut Levada ist die Popularität von Selenski in Russland von 58% im Juli auf 71% im August/September gestiegen und hat Putin erstmals überholt. Putins Popularität sei im gleichen Zeitraum leicht von 68% auf 67% gesunken. Einen großen PR-Sieg habe Selenski etwa mit der Organisation eines Kriegsgefangenenaustausches im September erreicht.    

Auto-News
Nürburgring: Tesla S bei Tests schneller als Porsche

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Tesla versucht offenbar, die Zeit des Porsche Taycan auf der legendären Nordschleife zu unterbieten. Erste Test sollen positiv verlaufen sein.

Wie die Automobilwoche unter Bezugnahme auf einen Artikel der Fachzeitschrift „Auto, Motor und Sport“ weiter berichtet, sei ein Model S mit speziellem Antrieb in der Eifel unterwegs. Auf Testrunden soll der Tesla bereits deutlich schneller gewesen sein als der Porsche. In den kommenden Wochen soll ein offizieller Rekordversuch starten. Der Porsche Taycan habe für die 21 Kilometer lange Strecke 7:42 Min. benötigt. Der „Auto, Motor und Sport“ zufolge, brauchte der Tesla 20 Sekunden weniger. Wie Motor1 berichtet, handelt es sich bei dem Tesla jedoch nicht um ein normales S-Model, sondern ein Sondermodel mit der Bezeichnung „Plaid“. Das neuartige Model S habe einen Breitbau und soll Berichten zufolge über drei Elektromotoren verfügen. Außerdem wurden spezielle Michelin Pilot Sport Cup 2 R Reifen aufgezogen, berichtet Motor1 weiter. Tesla plane den Produktionsstart für das Model S mit dem dreimotorigen „Plaid“-Antrieb für Oktober oder November 2020.

Auch interessant

– Auto-News – 1600 PS: Bugatti stellt 9-Millionen-Dollar Supersportwagen Centodieci vor

Bugatti präsentierte am Freitag auf einer Oldtimer-Show in Kalifornien sein neuestes limitiertes Modell. Der Bugatti Centodieci wird 9 Millionen Dollar kosten und nur 10 davon werden hergestellt.

1600 PS: Bugatti stellt 9-Millionen-Dollar Supersportwagen Centodieci vor
       

Sicherheitskorridor
Erdogan: Können 2-3 Millionen syrische Flüchtlinge aus Europa und der Türkei umsiedeln

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Ankara – Die von der Türkei und den USA gemeinsam errichtete Sicherheitszone im Norden Syriens, kann zwei bis drei Millionen Syrer aufnehmen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und bekräftigte, dass die Türkei nicht mehr allein mit dem wachsenden Flüchtlingsproblem fertig werden kann. Er forderte die EU auf, die Lastenverteilung auszuweiten. „Je nach Tiefe der Sicherheitszone können wir die Ansiedlung von zwei bis drei Millionen syrischen Asylbewerbern, die sich derzeit in der Türkei und in Europa befinden, durch Sicherung des Euphrats sicherstellen“, sagte Erdoğan anlässlich des Beginns des neuen akademischen Jahres in Ankara am Mittwoch. Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August darauf geeinigt, dass die Sicherheitszone in Nordsyrien als „Friedenskorridor“ für vertriebene Syrer dienen soll und dass ein gemeinsames Operationszentrum in der Türkei eingerichtet wird, um seine Einrichtung zu koordinieren. Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Sicherheitszone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor. Seit dem Ausbruch eines blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 mussten Millionen von Menschen aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land fliehen. In der Türkei leben derzeit insgesamt 3,6 Millionen Syrer, von denen sich viele auf die Rückkehr in ihre Heimat freuen.  

Türkei
Ringen: Türkischer Weltmeister Riza Kayaalp euphorisch empfangen

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Ankara – Rıza Kayaalp, der bei den Ringer-Weltmeisterschaften in Kasachstan im griechisch-römischen Stil bis 130 KG die Goldmedaille gewann, ist heute in Ankara gelandet. Kayaalp wurde am Flughafen von seinen Fans und seiner Familie euphorisch empfangen. Der türkische Nationalringer im griechisch-römischen Stil, Rıza Kayaalp, hatte am gestrigen Dienstag bei den Ringer-Weltmeisterschaften in der kasachischen Hauptstadt Nursultan (vormals Astana) die Goldmedaille geholt. Kayaalp wurde von seiner Familie empfangen Kayaalp wurde als erster türkischer Ringer im griechisch-römischen Stil Weltmeister und ging damit in die Geschichte ein. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Istanbul flog Kayaalp nach Ankara weiter. Am Flughafen Esenboğa warteten bereits seine Mutter Sevgi, Vater Kelami, Ehefrau Zeynep, Fans, Freunde sowie Vertreter der Türkischen Ringer-Föderation und Offizielle des ASKİ Sportvereins aus Ankara. Im Gespräch mit den wartenden Journalisten sagte der Nationalsportler, dass er nach Kasachstan geflogen sei, um Rekorde zu brechen und zum vierten Mal Weltmeister zu werden. „Nachdem ich zuvor schon neun Mal Europameister wurde, hatte ich einen weiteren Traum. Ich wollte der erste Ringer sein, der im griechisch-römischen Stil viermaliger Weltmeister ist. Daneben wollte ich als Champion das Ticket für Olympia mitnehmen. Ich danke Allah, dass ich dass alles geschafft habe.“ Neues Ziel: Gold bei den Olympischen Spielen Weiter sagte der Weltmeister:
„Ich bin überglücklich, dass ich für mein Land die vierte Weltmeisterschaft geholt habe. Jetzt gilt es nach vorn zu schauen, die WM hinter sich zu lassen und sich auf die Olympischen Spiele zu konzentrieren. Denn dieser Prozess wird nicht leicht. Wir haben gerade mal 11 Monate Zeit, die schnell vorbeigehen wird. Die Zeit müssen wir nutzen, um unsere bestehenden Defizite wegzumachen. Wir werden an den bestehenden Schwächen arbeiten. Denn das wird vielleicht meine letzte Chance. Es ist mein größter Wunsch, diese vielen Titel mit einem Olympiasieg zu krönen. Und auch unser Volk erwartet dies von mir.“
Die Eltern des Nationalsportlers Sevgi Kayaalp und Kelami Kayaalp sagten, sie seien sehr glücklich und stolz auf ihren Sohn.

2 Mio Lösegeldforderung
Libanon: Cousin von Assads Ehefrau entführt

Der Cousin von Baschar al-Assads Ehefrau Asma sei im Libanon entführt worden. Wie libanesische Medien am Dienstag berichteten, forderten die Entführer ein Lösegeld von zwei Millionen US-Dollar. Laut dem libanesischen Fernsehsender LBC, verschwand Murhaf Akhras vor zwei Tagen zwischen den Gebieten Chtoura und Aley „unter mysteriösen Umständen“. Seine Frau habe VDL News zufolge einen Anruf der mutmaßlichen Entführer erhalten, in dem sie aufgefordert worden sei, zwei Millionen Dollar für seine Freilassung zu zahlen. VDL News zufolge wurde Akhras bereits vergangenen Donnerstag  entführt, als er mit seinem Auto auf dem Weg nach Damaskus war. Murhaf ist der Sohn des syrischen Geschäftsmannes Tarif Akhras, dem Onkel von Asma Al-Assad.

Hennigsdorf
Lehrer muss wegen Nazi-Tattoos Schule verlassen

Wegen rechtsextremer Tattoos musste ein Lehrer die Albert-Schweitzer-Oberschule Hennigsdorf verlassen. „Ja, er ist rausgeflogen. Da zwischen Herrn K. und dem Land Brandenburg derzeit mehrere Rechtsstreitigkeiten anhängig sind, wurde er aus dem aktiven Unterricht genommen“, bestätigte Freitag der stellvertretende Leiter des staatlichen Schulamtes Neuruppin, Conrad Gimpel, gegenüber der Märkische Oderzeitung (MOZ). Zum Stand der Verfahren konnte das Bildungsministerium am Freitag auf Nachfrage keine Angaben machen, berichtet die MOZ weiter. Der Fall beschäftige die Behörden schon seit Mitte vergangenen Jahres. Da sei bekannt geworden, dass Herr K. während einer Schulveranstaltung am Bernsteinsee in Velten etwa zwei Stunden mit freiem Oberkörper zu sehen war. Fotos, die der MOZ vorliegen, zeigten auf der Brust drei eindeutig zu identifizierende Nazi-Symbole und Schriftzüge. Auf dem Bauch steht das Tattoo „Meine Ehre heißt Treue“. Das war der Wahlspruch der Schutzstaffel (SS). In Deutschland ist der Spruch das Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation und damit strafbar, so MOZ weiter. K sei in der Schule zunächst vorübergehend im Bereich „Migration“ ohne Schülerkontakt eingesetzt worden. Im Bereich „Migration“ sei der entlassene Lehrer unter der telefonischen Durchwahlnummer „88“ zu erreichen gewesen. Die Zahl 88 wird unter Neonazis als getarnter Hitlergruß verwendet: Der achte Buchstabe des Alphabets ist das H; die 88 steht somit für HH, eine Abkürzung von Heil Hitler. MOZ weiter: Aus dem Staatlichen Schulamt hieß es dazu: „Herrn K. wurde vom Schulamt seinerzeit das letzte freie Büro zugeteilt, das auch vorher bereits die Durchwahl 88 hatte. Das Schulamt hat die Telefonnummer dann geändert.“ Mittlerweile arbeitet Herr K. im Bereich „Konzeptionsentwicklung für Fachdidaktik/Fortbildung“.  

OAOEV
Exportverband fordert europäische Antwort auf chinesische Seidenstraßen-Initiative

Mit einem neuen Positionspapier will der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) die Debatte über die chinesische Seidenstraßen-Initiative Belt & Road (BRI) vorantreiben.

„Wir haben in der EU fünf Jahre über Strategien gesprochen und kluge Papiere erstellt, aber deren konsequente Umsetzung in die Praxis ist weiterhin nicht erkennbar“, kritisierte der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele in Berlin. „Die Belt & Road-Initiative darf keine Einbahnstraße werden. Eine europäische Antwort auf die chinesischen Aktivitäten muss zu den Prioritäten der neuen EU-Kommission gehören.“

Entwicklungsimpuls für Europas Wirtschaft Aus Sicht des OAOEV kann die Belt & Road-Initiative, die seit ihrem Start 2013 bereits zu chinesischen Investitionen in Höhe von über 300 Milliarden US-Dollar in rund 60 Ländern beigetragen hat, zu einem wichtigen Entwicklungsimpuls auch für die europäische Wirtschaft werden. Dies werde aber nur gelingen, wenn sich die EU durch aktives Handeln zu einem ebenbürtigen Partner Chinas entwickele. „Wir dürfen nicht länger zusehen, wie China mit großer finanzieller Power bilaterale Projekte in Südosteuropa, dem Südkaukasus oder Zentralasien realisiert und dabei immer stärker seine Spielregeln durchsetzt. Wir brauchen eine Verständigung mit Peking über gemeinsame, bindende Standards und eine Beteiligung europäischer Unternehmen an Belt & Road-Projekten“, so Büchele. Auch für Peking und die Partnerländer sei ein abgestimmtes Vorgehen mit der EU bei Infrastrukturprojekten auf Dauer günstiger und attraktiver, denn dies steigere deren Nachhaltigkeit. EU-Investitionsfonds für Infrastrukturprojekte „Die meisten Länder, in denen wir arbeiten, schätzen deutsche Unternehmen als verlässliche Partner. Ein K.o.-Faktor für gemeinsame Projekte sind aber oft die Finanzen. Die zweite Säule einer EU-Strategie muss daher aus einem großen EU-Investitionsfonds für internationale Infrastrukturprojekte mit deutlich attraktiveren Finanzierungskonditionen bestehen, etwa über die Osteuropabank EBRD oder die Europäische Investitionsbank“, betonte Büchele. „Die EU ist sehr kreativ darin, europäischen Unternehmen und Institutionen immer neue Auflagen für ihr Geschäft zu machen. Diese Standards müssen dann aber auch global durchgesetzt werden, sonst hat die europäische Wirtschaft das Nachsehen“, erklärte der OAOEV-Vorsitzende. „Wir brauchen international ein Level Playing Field. Dies ist bei vielen Belt & Road-Projekten nicht gegeben, daher gibt es bislang auch kaum eine Beteiligung westlicher Unternehmen.“ Ändern lasse sich dieses Ungleichgewicht nur mit einem geschlossenen, strategischen Vorgehen aller EU-Länder. „Es reicht nicht, beständig über das chinesische Projekt zu klagen, wir müssen es aktiv mitgestalten“, forderte Büchele. „Viele östliche Nachbarländer warten darauf, ihre Infrastruktur auszubauen und besser mit der EU zu verknüpfen. China und die EU könnten hier in enger Abstimmung einen großen Entwicklungsschub auslösen.“

Zum Thema

– Belt and Road-Forum – Erdogan: 4.5 Milliarden Menschen Teil des „Seidenstraßen-Projektes“

Erdogan, der bei der heutigen Eröffnungszeremonie des Belt and Road-Forums in der chinesischen Hauptstadt Peking sprach, wies darauf hin, dass die Neue Seidenstraße-Initiative ein sehr wichtiges Projekt von weltweit insgesamt über 60 Ländern und fast 4,5 Milliarden Menschen sei.

Erdogan: 4.5 Milliarden Menschen Teil des „Seidenstraßen-Projektes“