Afghanistan-Abzug
Ex-US-General Petraeus widerspricht dem Vorwurf nach fehlendem Kampfwillen der afghanischen Armee
Glücksspiel
Start der europäischen Topligen – welche Wettanbieter sich für Fußballwetten lohnen
Auch interessant
– Olympische Spiele – Tokio: Gold für türkische Boxerin Busenaz Sürmeneli
Nach einem spannenden Finale in der Kokugikan Arena sicherte sich die türkische Boxsportlerin Busenaz Sürmeneli am 15. Tag der Olympischen Spiele in Tokio die Goldmedaille.
Tokio: Gold für türkische Boxerin Busenaz Sürmeneli
Kampf gegen den Terror
Türkischer Geheimdienst MIT tötet hochrangigen PKK-Anführer im Nordirak

Auch interessant
– Irak – Streitkräfte der kurdischen Autonomieregion entschärfen weitere PKK-Bombe
Den Streitkräften der kurdischen Autonomieregion gelang am Donnerstag erneut die Entschärfung einer von der Terrororganisation PKK platzierten Bombe. Der 65-Kilo-Sprengsatz sei in der Nähe eines Peschmerga-Außenpostens an einer Landstraße in der Provinz Duhok entdeckt worden.
Streitkräfte der kurdischen Autonomieregion entschärfen weitere PKK-Bombe
Minderheiten
Griechenland: „Doppelstandards im Umgang mit Menschenrechten“
Bei der nächsten Einrichtung im Bild 2 handelt es sich ebenfalls um eine Schule der türkischen Minderheit, nur ist auf dem aktuellen Namenschild der Schule in griechischer Sprache von der „Minderheitengrundschule von Gümülcine“ die Rede und von keiner Schule der türkischen Volksgruppe.
Bild 2: Die heutige Minderheitengrundschule von Gümülcine
Beim dritten Foto ist vor dem Eingang der Schule das Namensschild „Türkische Grundschule“ in griechischer und türkischer Sprache angebracht. Die Aufnahme ist vor 1983 entstanden und es handelt sich um eine Grundschule in Westthrakien.
Bild 3: Eine türkische Grundschule in Westthrakien vor 1983
Bild 4: Minderheitenschule für die Mittelstufe und Gymnasium in Gümülcine (Komotini)
Auf dem vierten Bild ist das Namensschild der Schule in griechischer Sprache zu sehen. Es handelt sich um die Minderheitenschule für die Mittelstufe und das Gymnasium in Gümülcine (Komotini). Beim Schild fehlt der Zusatz, dass es sich um eine türkische Minderheitenschule handelt. Seit 1983 setzt Griechenland eine nationalistische Minderheitenpolitik um, in der es „ethnisch“ betrachtet nur Griechen geben darf und ethnische Minderheiten wie die Türken von Westthrakien einfach nicht existieren dürfen.
Nach diesem Selbstverständnis gilt die ethnische Volksgruppe der Türken, der Pomaken sowie Roma als „muslimische Minderheit“, wobei der Begriff Pomake ursprünglich aus dem Bulgarischen entstammt und im 19. Jahrhundert von aufständischen bulgarischen Komitaschis für Menschen verwendet wurde, die der osmanischen Armee wohlgesonnen gegenüberstanden und diese als Pomaken („Unterstützer“) bezeichnet haben. Griechische Regierungen haben die Pomaken stets als muslimische Ethnie bezeichnet, obwohl es sich bei den Pomaken historisch betrachtet um petschenegische Türken handelt.
Die Frage wäre, warum Griechenland bis 1983 die Existenz der Türken aus Westthrakien mehr oder weniger nicht infrage gestellt hat und ab dem erwähnten Jahr die Ethnizität der türkischen Volksgruppe systematisch leugnet. Das hat zum Teil mit den Ereignissen in Zypern zu tun, bei dem rechtsradikale Zyperngriechen 1974 versucht haben, die Insel mit Gewalt an Griechenland (Enosis) anzuschließen und die türkische Armee unter Berufung auf das Garantieabkommen von 1959 militärisch intervenierte. Ein anderer Aspekt ist historischer Natur, weil das heutige Griechenland über 400 Jahre zum Herrschaftsgebiet des Osmanischen Reich zählte und im Gründungsmythos des modernen griechischen Nationalstaates die Türken zum „bösen Objekt“ (hier) stilisiert wurden.
Dies äußert sich beispielsweise in Reiseführern und Schulbüchern dahingehend, dass die „osmanische Vergangenheit“ und die Existenz der türkischen Volksgruppe in Westthrakien keiner Erwähnung wert ist.. Mit keinem Wort wird auf das jahrhundertealte Zusammenleben von Griechen und Türken im Osmanischen Reich eingegangen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat bereits mehrfach auf die diskriminierende Behandlung (Quelle) von Minderheiten in Griechenland aufmerksam gemacht und der Regierung Griechenlands Doppelstandards im Umgang mit Menschenrechten vorgeworfen.
Insbesondere kritisierte die Organisation den Umgang mit der türkischen Minderheit, die sich nicht über ihre „ethnische oder nationale Zugehörigkeit definieren“ darf, sondern als muslimische Minderheit angesehen werde.
Nürnberg
Hersbruck: „Verreckt Ihr drecks Islamisten!!! ALLAH ist nichts!“
Unser Ziel ist es, dass wir alle in der Metropolregion friedlich und sicher niteinander zusammenleben. Wir verfolgen akribisch rassistische Tendenzen und Vorfälle in der Metropolregion Nürnberg. Wir stehen mit Vereinen, Sicherheitskräften, Stadtverwaltungen, Politikern und Mandatsträgern in engem Kontakt. Wir standen den Moscheegemeinden in jüngster Zeit zur Seite, als Sie mit Drohbriefen oder physischen Angrifffen attackiert worden sind. Wir sind dankbar, dass im Falle der Bedrohung der Röthenbacher Moscheegemeinde und Politikern die Täterin Susanne G. sehr zeitnah ermittelt wurde und verurteilt worden ist. Jedoch befindet sich mutmaßlich in Mittelfranken ein Netzwerk von Neonazis, die eng mit der NSU, FNS und dem ‚III. Weg‘ agieren. Daher nehmen wir jede Bedrohung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Moscheen sehr ernst. Wir beklagen drei Mordopfer durch den Nationalsozialistischen Untergrund in Nürnberg.Die tgmn habe den Vorfall in Hersbruck auch dem Vorstand der Allianz Gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg gemeldet und Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg darüber informiert. In einer E-Mail-Antwort schrieb der Geschäftsleiter der Stadt Hersbruck Karlheinz Wölfel: „Herr Erster Bürgermeister Ilg befindet sich derzeit noch im Urlaub. Sie dürfen versichert sein, dass die Stadt Hersbruck diesen Vorfall für die Hersbrucker Bürgerin zutiefst bedauert und ein derartiges Verhalten vollumfänglich missbilligt. Die Stadt Hersbruck ist bewusstes Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Damit bringt die Stadt Hersbruck zum Ausdruck, egal welchen politischen, sozialen, religiösen, nationalen oder rechtlichen Hintergrund die Menschen haben, geht es immer darum, allen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit sowie Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. Wir werden wegen des Vorfalls auch mit der Polizeiinspektion Hersbruck Kontakt aufnehmen, um noch genauere Hintergrundinformationen zu erhalten, die wir Herrn Ersten Bürgermeister Ilg nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub, zusammen mit Ihrer E-Mail vorlegen werden. Er wird dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen.“
Bereits im Jahre 2018 fiel die Gaststätte “Deutsches Haus” in Hersbruck mit der
islamfeindlichen Botschaft “NO MOSLEM” im Eingangsbereich auf einer Tafel auf. Das verbotene Neonazi-Netwerk “Freies Netzwerk Süd” hatte Unterstützer in der Stadt
Hersbruck. Es wird von Bürger*inen berichtet, dass rechtsextreme Tendenzen in der Stadt zu beobachten sind, wie z.B. das laute Hören von Liedern von Neonazi-Musikbands.
Ein 21-jähriger Hersbrucker Student wurde Anfang 2021 wegen Waffenbesitz und
Zurschaustellung von Neonazi-Symbolen verurteilt.
Dortmund
Cannabis-Plantage in Hörde entdeckt
Afghanistan-Abzug
Kabul: Nato-Chef Stoltenberg dankt der Türkei für Sicherung des Flughafens
„Mein Dank gilt auch den Streitkräften der NATO-Verbündeten, insbesondere der Türkei, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, für ihre entscheidende Rolle bei der Sicherung des Flughafens. Der Betrieb des Flughafens wird nun allmählich wieder aufgenommen.“Die NATO sei weiterhin entschlossen auch die Evakuierung der afghanischen Kollegen, so schnell wie möglich abzuschließen. Die Taliban müsse die sichere Ausreise all derer, die ausreisen wollen, respektieren und erleichtern. so der NATO-Chef weiter. Alle afghanischen Männer, Frauen und Kinder hätten ein Recht auf ein Leben in Sicherheit und Würde. Stoltenberg betonte, dass es eine friedliche Übergabe der Macht an eine gewählte Regierung stattfinden müsse. Eine Regierung, die die Grundrechte aller Afghanen nicht respektiert und die Herrschaft der Angst wiederherstellt, riskiere die internationale Isolation. „Die Vereinigten Staaten haben letztes Jahr mit den Taliban vereinbart, dass die US-Truppen bis Mai abgezogen werden sollen. Nach vielen Konsultationsrunden erklärten sich alle Verbündeten bereit, der Entscheidung der USA zu folgen. Die Beendigung unseres Militäreinsatzes war nicht einfach. Wir befanden uns in einem ernsten Dilemma. Entweder wir ziehen ab und riskieren, dass die Taliban die Kontrolle zurückgewinnen oder wir bleiben und riskieren erneute Angriffe und eine unbefristete Kampfmission“, erklärte Stoltenberg. Stoltenberg:
„Aber wir sollten auch die Erfolge anerkennen, die wir erzielt haben. Die NATO-Verbündeten und Partner sind nach dem 11. September 2001 nach Afghanistan gegangen, um zu verhindern, dass das Land als sicherer Hafen für internationale Terroristen dient, die uns angreifen wollen.In den letzten zwei Jahrzehnten hat es keine von Afghanistan ausgehenden terroristischen Anschläge auf dem Boden der Alliierten gegeben. Diejenigen, die jetzt an der Macht sind, haben die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass internationale Terroristen nicht wieder Fuß fassen. Die Verbündeten haben die Fähigkeiten und die Wachsamkeit, um künftigen terroristischen Bedrohungen aus Afghanistan zu begegnen.“
Gesundheit
Fünf Tipps für eine gesunde Ernährung im Homeoffice
Auch interessant
– Salt Bae-Fitness – Türkischer Stargastronom Nusret aka Salt Bae ruft Fans zur Zusendung von Trainigsvideos auf
Während seines Urlaubs auf der griechischen Insel Mykonos hat der weltberühmte türkische Stargastronom Nusret Gökçe – aka Salt Bae – auf Instagram seine 36 Millionen Fans aufgerufen, ihm seine Trainingsvideos zu schicken.
Türkischer Stargastronom Nusret aka Salt Bae ruft Fans zur Zusendung von Trainigsvideos auf
Türkei
Reisebericht Istanbul – Teil 1
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Auch interessant
– Gesundheitstourismus – Erfahrungsbericht: Türkische Krankenhäuser waren früher eher Krankmacher
Ich bin beeindruckt, wie sich dieses Land eine Industrie mit unzähligen Krankenhäusern und kooperierenden Hotels geschaffen hat, die weltweit Kunden anzieht. Und das ist ein Land, was noch vor 15 Jahren im Gesundheitssystem höchstens Dritte-Welt-Niveau hatte und zum Teil nicht mal Geld für OP-Fäden besaß. Ein Erfahrungsbericht.
Erfahrungsbericht: Türkische Krankenhäuser waren früher eher Krankmacher
Gastkommentar
Afghanistan – die verschleppte politische Insolvenz des Westens!
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

