Fußball Bundesliga
Diese Bundesligatransfers sorgen derzeit für Gespräche
Sport
Kampfsport als gute Trainingsmöglichkeit: Was macht Kampfsport so gesund für den Körper?
Immer wieder werden Kampfsportler als brutale Typen bezeichnet, die sich gegenseitig Schmerzen zuführen. Aber ist das richtig? Nein. Kampfsport ist alles andere als eine „Haudrauf“-Sportart, sondern vielmehr eine Methode, um seinen Körper fit zu bekommen und fit zu halten.
Wer sich für den Kampfsport entscheidet, kann zu einem wahren Fitness-Allrounder werden, der mitunter auch Traditionen und Werte vermittelt bekommt, die tausende Jahre alt sind.
Kampfsport hilft, um Stress abzubauen
Man kann sich für MMA Wetten Schweiz interessieren, aber kann auch selbst zum MMA Kämpfer werden. Während das Wetten vermutlich für Stress sorgt, weil man nie im Vorfeld weiß, wer gewinnen wird, kann MMA hingegen Stress abbauen. Sehr wohl sorgt Kampfsport dafür, dass Glückshormone freigesetzt werden, die dann die Stresshormone reduzieren.
Wichtig ist, sich zu motivieren. Die Tatsache, ein regelmäßiges Training zu absolvieren, mag vor allem für Anfänger, die bislang wenig bis gar nichts mit Sport zu tun hatten, eine wahre Hürde sein. Aus diesem Grund sollte man den Sport in den Tagesablauf miteinfließen lassen. Das heißt, mehrmals pro Woche ein Zeitfenster für den Kampfsport reservieren.
Idealerweise hat man noch einen Partner an seiner Seite, sodass man noch eine weitere Motivation hat, zum Training zu gehen. Sich gegenseitig anzufeuern kann durchaus Spaß machen.
Viele verschiedene Techniken und Stile
Entscheidet man sich für Kampfsport, so ist das zugleich auch ein Kampf gegen die Langeweile. Denn Kampfsport gehört mit Abstand zu den abwechslungsreichsten Sportarten der Welt. Nicht nur, dass man verschiedene Techniken erlernen kann, gilt es auch, sich auf die verschiedenen Stile einzustellen. Das Training ist daher sehr kurzweilig.
Jede Basistechnik besteht aus Aufbau-, Abwehr- und Kontertechniken. Zudem geht es noch um Kraft- sowie Ausdauerelemente und das Sparring. Dabei wird die Kampfsimulation mit einer rund 70%igen Kampfintensität durchgeführt. Langeweile mag im Bereich Kampfsporttraining daher ein Fremdwort sein.
Reduziert das Kampfsporttraining das Verletzungsrisiko?
Damit man den perfekten Schlag, den perfekten Wurf oder auch den perfekten Tritt ausführt, muss man beweglich sein. Koordination und Beweglichkeit sind zwei Bereiche, die in einigen Sportarten vernachlässigt werden, im Kampfsport aber besonders wichtig sind. Das heißt, es geht hier nicht nur um Ausdauer und Kraft, sondern auch um die Bewegungsmechanik. Und wer beweglich und koordiniert ist, der reduziert automatisch das Verletzungsrisiko.
Zudem kann man durch bestimmte Schlag- und Trittabfolgen bestimmte Muskelansteuerungen trainieren. So lernt der Kampfsportler nicht nur, wie er seinen Körper aktivieren und entspannen kann, sondern lernt auch, welche Muskelgruppen wie zum Einsatz kommen.
Aufgrund der Tatsache, dass man durch die Kampfsporteinheiten seinen Körper besser kennenlernt, kann man auch gezielte Muskelgruppen trainieren.

Kampfsport ist ein Fettkiller
Kampfsport ist auch ideal, um Fett zu verbrennen. Pro Stunde kann man mit einem klassischen Boxtraining rund 700 kcal verbrennen. Wer läuft, der kann pro Stunde zwischen 500 und 600 Kalorien verbrennen – davon abhängig, wie schnell und wie schwer man ist.
All jene, die also ihren Hüftspeck schmelzen lassen wollen, sind gut beraten, sich für den Kampfsport zu interessieren. Denn hier kann man effektiv Kalorien verbrennen und somit Gewicht verlieren.
Letztlich wird man zudem noch zu einem wahren Fitness-Allrounder. Ganz egal, ob es sich um den gut trainierten Läufer oder den Bodybuilder handelt: Wer sich für den Kampfsport interessiert, stellt fest, dass man hier zu einem Allrounder wird. Man muss nicht nur Kraft aufbauen, sondern auch Ausdauer trainieren, darf die Koordination nicht vergessen und muss auch an seiner Geschwindigkeit arbeiten.
Vermittlung von Werten und Tradition
Einige der Kampfsportarten sind über hundert, mitunter sogar über tausend Jahre alt. Hier blickt man also auf eine große Tradition zurück. Auch viele Kampfsportzentren legen hohen Wert darauf, welche Werte vermittelt werden – in erster Linie geht es um die Disziplin. Das respektvolle Miteinander wird von allen erwartet, die sich im Training bzw. in weiterer Folge im Kampf mit einem Gegner befinden.
Beim Kampfsport sind der ethnische Hintergrund, die Religion oder der ausgeübte Beruf ohne Bedeutung.
E-Mobilität
Türkisches E-Auto TOGG auf deutschen Autobahnen gesichtet
Produziert werden die Elektrofahrzeuge in einem neuen Werk nahe Gemlik, in der Region Bursa, das Ende Oktober nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet wurde. Das erste Modell, ein SUV, soll mit verschiedenen Akkupaketen und Reichweiten zwischen 300 bis 500 Kilometern angeboten werden. Das Fahrzeug werde 200 PS als Hinterradler oder 435 PS als Allradversion leisten. Die Preise sollen türkischen Medienberichten zufolge bei umgerechnet 50.000 Euro starten.
„Wir haben uns von Anfang an vorgenommen, mehr als nur ein Auto zu bauen. Als wir uns vor vier Jahren aufmachten, hatten wir zwei strategische Ziele. Das erste war, mit TOGG eine weltweit wettbewerbsfähige Marke für Mobilitätstechnologie zu entwickeln. Unser zweites Ziel war die Schaffung eines offenen und zugänglichen Ökosystems rund um unsere intelligenten Geräte und digitalen Produkte zu schaffen, bei dem der Nutzer im Mittelpunkt steht“, so TOGG-Chef Gürcan Karakaş.
Wie Elektroauto News (EN) weiter berichtet, soll das Mobilitäts-Ökosystem rund um eine Digitalplattform namens Trumore in den kommenden Wochen starten. Trumore ist eine cloudbasierte, ready-to-use und on-demand Infrastruktur zur Nutzung verschiedenster Technologien. „Diese Infrastruktur haben wir mit Blockchain verstärkt. Wir haben die Plattform so konzipiert, dass sie an jedem Ort der Welt und in jeder Cloud funktioniert“, zitiert EN Gürcan Karakaş, „Trumore ist eine Plattform, die für ihre Nutzer Geld verdient, sie herumfährt, sie unterhält und sich ständig weiterentwickelt.“
TOGG auf deutschen Atobahnen gesichtet
In Europa soll das erste türkische Auto erst ab dem kommenden Jahr zum Kauf angeboten werden, laut türkischen Medienberichten wurde jedoch bereits ein erstes Model auf deutschen Autobahnen gesichtet. An den Meldungen ist nicht ersichtlich, auf welcher Autobahn das Auto gesehen wurde, jedoch handelt es sich dabei womöglich um eines der vielen Testfahrzeuge, die derzeit weltweit unterwegs sind.
Zum Thema
– Türkei – TOGG-Konkurrent Tesla kommt in die Türkei
„Eigentlich wollten sie schon früher in die Türkei kommen, aber der Prozess hat aufgrund ihrer eigenen internen Bewertungen etwas länger gedquert“, so Varank.
TOGG-Konkurrent Tesla kommt in die Türkei
Dortmund
Tödliche Schüsse: Anklage gegen 5 Dortmunder Polizisten steht bevor
Synagogen-Anschlag
Türkei verurteilt Anschlag auf Synagoge in Ost-Jerusalem
Press Release Regarding the Attack on a Synagogue in Jerusalem https://t.co/gQkI6k5vEA pic.twitter.com/9Wfkmk3dXM
— Turkish MFA (@MFATurkiye) January 28, 2023
Auch interessant
– Juden der Türkei – Oberrabbiner Ishak Haleva: „Erdogan liebt die Juden“
Der Oberrabbiner der Türkei, Ishak Haleva, hat dem allgemeinen Tenor der deutschen Medienlandschaft, wonach die türkische Regierung juden- oder christenfeindlich sei, widersprochen.
Oberrabbiner Ishak Haleva: „Erdogan liebt die Juden“
Ukraine-Krieg
„Deutschland hätte auf russischen Atomangriff keine Antwort“
Schweden
Putin-Fan zahlte für Koran-Verbrennung in Schweden
Zum Thema
– Schweden – Thora-Verbrennung vor israelischer Botschaft nicht erlaubt
Ein schwedischer Schriftsteller wollte vor der israelischen Botschaft in Stockholm eine Thora sowie die Bibel verbrennen. Die örtlichen Behörden gaben der Protestaktion anders als bei der Koran-Verbrennung keine Erlaubnis.
Thora-Verbrennung vor israelischer Botschaft nicht erlaubt
Schweden
Thora-Verbrennung vor israelischer Botschaft nicht erlaubt
Vergangene Woche hatte der Politiker und Anwalt Rasmus Paludan vor der türkischen Botschaft in Stockholm ein Exemplar des Koran unter Polizeischutz verbrannt – nicht das erste Mal. Die schwedische Regierung bedauerte zwar die Verbrennungsaktion, berief sich aber auf die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, die in Schweden hochgehalten werde. Die Grünen-Reichstagsabgeordnete Märta Stenevi hatte im schwedischen Fernsehen die Koran-Verbrennungsaktion trotz der großen Protestwelle in islamisch-geprägten Ländern verteidigt.שמחים שבעקבות פעילות השגרירות אל מול הרשויות השוודיות, ופעילות משותפת עם גורמים בקהילה היהודית המקומית – המארגנים הקיצוניים משכו את הבקשה לקיום ההפגנה בה תכננו לשרוף ספר תורה. https://t.co/a2xsGgRwhE
— Ziv Nevo Kulman 🇮🇱 (@zivnk) January 26, 2023
Die Koran-Verbrennung hatte anschließend für Missstimmung bei der türkischen Regierung gesorgt, was zur Folge hat, dass die NATO-Beitrittsverhandlungen mit Schweden vorerst auf Eis gelegt werden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg appellierte daraufhin an die Türkei, die Meinungsfreiheit eines europäischen Landes zu respektieren: „Die Meinungsfreiheit ist in allen Nato-Ländern ein hohes Gut“, so Stoltenberg. Anschließend hatte sich der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu zu der Koran-Verbrennung geäußert, die am vergangenen Wochenende vor der türkischen Botschaft in Stockholm stattgefunden hatte. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hatte die Koran-Verbrennung vor der türkischen Botschaft als eine abscheuliche Tat und als ein Hassverbrechen bezeichnet. „Es ist ein rassistischer Akt. Niemand sollte versuchen, uns einzureden, dass dies Meinungsfreiheit sei“, erklärte Çavuşoğlu am Mittwoch. Çavuşoğlu betonte, dass es jetzt „sinnlos“ sei, sich mit Schweden und Finnland über den NATO-Beitrittsprozess erneut an ein Tisch zu setzen.Trots stora protester i den muslimska världen försvarar MP:s språkrör @martastenevi Rasmus Paludans rätt att bränna koranen. Det säger hon i kvällens #30minuter. SVT Play 19.30. SVT2 22.00. pic.twitter.com/ykAmyWdV0U
— Anders Holmberg (@SVTHolmberg) January 26, 2023
Kommentar
Erdoğans deutsche Wahlkampfhelfer
Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel
Noch ehe die türkische Opposition ihren Spitzenkandidaten auserkoren und vorgestellt hat, haben Haustürken in Deutschland den Wahlkampf offiziell eröffnet. Im Magazin STERN scheint man offensichtlich über die Führungsstärke der Bundesregierung nicht begeistert zu sein, weshalb man gleich mehrere Seiten Recep Tayyip Erdoğan gewidmet hat. Na denn, besser kann es für Erdoğan ja nicht laufen!
Die in dieser Woche losgetretene allgegenwärtige Dämonisierung Erdoğans und der einseitige Kampagnenjournalismus in Deutschland wird die AKP-Wähler noch mehr zusammen rücken lassen, unentschlossene türkische Wähler aufgrund der allgegenwärtigen Hasstiraden, Wutreden und dem Geschirrlärm veranlassen, auf den Tisch zu hauen. Nicht das erste Mal, dass das für die AKP wahlentscheidend war. Erdoğan gewinnt, die türkische Opposition verliert wieder einmal. Weshalb? Deshalb:
Wahlkampfflaute in der Türkei
Die türkische Opposition steht immens unter Druck. Erdoğan ist ein gewiefter Taktiker, ein Politiker durch und durch, weshalb er als ersten Schritt die Wahlen auf den 14. Mai vorgezogen hat. Damit steht der 6-er Tisch vor dem Dilemma, ihren Spitzenkandidaten so schnell wie möglich vorzustellen, der gegen Erdoğan antreten soll. Aber wer und vor allem, wenn nicht jetzt, wann dann?
HDP als Steigbügelhalter für den 6-er Tisch
Heute hat das türkische Verfassungsgericht einen Eilantrag der völkisch-kurdischen Partei HDP abgewiesen. Im Antrag forderte die HDP das Verfassungsgericht auf, das Parteiverbotsverfahren erst nach den Wahlen zu erlauben. Damit scheiterte die HDP jetzt, weshalb das Verfahren fortgesetzt wird. Das heißt, das Gerücht, wonach die von der Terrororganisation PKK initiierte HDP ihre Sitze und Stimmen dem 6´er Tisch zuschanzen könnte, bekommt mit diesem Urteil eine neue Dynamik.
6-er Tisch muss sich von der PKK distanzieren oder nicht!
Der 6-er Tisch mit den Hauptakteuren CHP sowie IYI-Partei müssen nun Tacheles reden, was es mit diesen Gerüchten auf sich hat. Stimmt es nun, dass man der HDP die Hintertür offenlassen will, um noch halbwegs eine Chance zu bekommen? Inzwischen hat der stellvertretende Vorsitzende der IYI-Partei, Cihan Paçacı, seine Ämter in der Partei niedergelegt, nachdem er zuvor während des heutigen Treffens des 6-er Tisches sein Veto gegen eine Kandidatur des CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu öffentlich bekannt gegeben hatte. Das sind die ersten größeren Risse am Tisch, die zu einer Spaltung führen kann.
Haustürken setzen auf Völkerrechtlerin Baerbock
Und in all diesem Trubel setzen Haustürken dem noch nach, die offensichtlich meinen, den türkischen Wahlkampf, der naturgemäß auch nach Deutschland schwappt, zugunsten der Opposition beeinflussen zu können; auch mithilfe der Bundesregierung. Die ist unter der Ampelregierung, vor allem in Bezug zur Völkerrechtlerin Annalena Baerbock geradezu erpicht darauf, der Türkei die Leviten zu lesen, weshalb es auch einen „Schuss vor den Bug“ gab, in dem man den türkischen Botschafter einbestellte.
Nur, wen tangiert das? Die Türken in Deutschland verfolgen jede Handlung, jede Geste, jedes Wort sehr genau. Es überrascht sie keineswegs, wenn Baerbock auf Ezidisch Tweets vom Stapel lässt, aber bislang noch keine Silbe türkisch zu stammeln imstande war.
Baerbock und Kılıçdaroğlu sind Fehl am Platz!
Irgendwie erinnert Baerbock die Türken an den Oppositionellen Kemal Kılıçdaroğlu, der genauso wenig Ahnung von nationaler oder internationaler Politik hat, geschweige denn redegewandt ist. Da bietet sich Recep Tayyip Erdoğan geradezu an, wiedergewählt zu werden, weil man sich die Türkei ohne ihn schon gar nicht mehr vorstellen kann; was auch eine richtige Schlussfolgerung des STERN-Journalisten Jonas Breng ist.
Und was sagt Breng noch so? Erdoğan sei „auf der internationalen Bühne derzeit der Mann der Stunde. Ein gewiefter Strippenzieher, der alle Fäden in der Hand hält, der hier Konflikte forciert, sie dort wieder beruhigt.“

Die Waffenbruderschaft
Für einen Augenblick könnte man nach dem Durchlesen der Zeitschrift STERN der Annahme verfallen, Breng sehne sich inmitten einer anhaltenden Weltwirtschaftskrise, dem Ukraine-Krieg sowie den anderen wirkmächtigen geopolitischen Gewitterwolken ebenfalls nach einer starken politischen Führung.
Man kann es Jonas Breng nicht verübeln, wenn im Artikel Wehmut durchklingt. Sein Kanzler hadert mit sich selbst und der Welt, die Außenministerin stammelt was von Völkerrecht und ist kurz davor, eine Kriegserklärung zu überbringen. Währenddessen jongliert der Waffenbruder seit Monaten, ja Jahren gekonnt auf einem schmalen Grat, was nicht nur die Weltgemeinschaft entzückt, sondern das türkische Volk selbst.
Und das ist ja das entscheidende in der Türkei. Es sind Macher gefragt, Politiker, auf die Verlass ist, die seit Jahren mehr Erfolge vorweisen können als Niederlagen. Politiker, die die Zukunft malen, statt Zukunft düster zu zeichnen, Visionen vorstellen, statt diese Visionen in Abrede zu stellen.
Deutsche Monopolstellung über türkischen Wahlkampf
Über die politischen Lagergrenzen der Türkei hinweg ist im Laufe der letzten Jahre das Misstrauen gegenüber den politischen und medialen Meinungsführern der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland stets gestiegen. Insbesondere die etablierten politischen Parteien in Deutschland und die Leitmedien werden von vielen Türken als Instrumente einer „gelenkten Demokratie“ wahrgenommen, die bewusst darauf angelegt ist, bestimmte politische Lager zu stigmatisieren.
Geschadet hat es letztendlich den türkischen Oppositionsparteien selbst, die stets damit konfrontiert wurden, verlängerte Arme eines imperialistischen Westens zu sein. Dieser Vorwurf mag stimmen oder nicht, dieser Glaube hat sich aber mit dem Zerfall des Osmanischen Reiches etabliert und mit der jungen Türkischen Republik sogar verfestigt. Soeben wird dieser Glaube wieder populär, gerade weil Haustürken mit involviert sind. Dieses parasitäre Hintergrundrauschen war mitentscheidend dafür, dass das türkische Volk die letzten 20 Jahre auf Erdoğan gesetzt hat; nicht so sehr die wahlberechtigten Türken in Deutschland, deren Stimmenanteil marginal und kaum wahlentscheidend ist.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema
– Erdogans steigende Popularität – Deutsch-Türken: „Deutsche Medien Grund für Erdoğans Popularität“
Nicht wenige Beobachter politischer Entwicklungen in Deutschland und der Türkei diagnostizieren bereits seit Längerem, eine allgegenwärtige Dämonisierung Erdoğans und einseitiger Kampagnenjournalismus bewirkten eine Solidarisierung der Türken mit ihrem Präsidenten weit über die Anhängerschaft der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) hinaus.
Deutsch-Türken: „Deutsche Medien Grund für Erdoğans Popularität“
Venezuela
Maduro: Venezolaner lieben Erdogan
Our contacts in #Caracas are going.
First, we attended the meeting with Minister of Trade @mehmedmus and Venezuelan Minister of Culture @VillegasPoljak, with our Ambassador of Caracas @AydanKaramanolu, Deputy Min @Mutuzcu and business representatives. 🇹🇷🇻🇪#BusinessDiplomacy pic.twitter.com/DxH9AV0Tzf — Nail Olpak (@NailOlpak) January 24, 2023
Auch interessant
– Erdogan in Südamerika – Trotz Sanktionen: Türkischer Goldimport entlastet Venezuela
Die krisengebeutelte Wirtschaft Venezuelas hatte dieses Jahr sehr von den Goldexporten in die Türkei profitiert. Gold im Wert von 900 Mio. US-Dollar wurden in die Türkei verkauft. Die Einnahmen halfen dem südamerikanischen Land, den Einbruch im Ölgeschäft abzumildern.
Trotz Sanktionen: Türkischer Goldimport entlastet Venezuela

