Synagogen-Anschlag
Türkei verurteilt Anschlag auf Synagoge in Ost-Jerusalem

Das türkische Außenministerium hat den jüngsten bewaffneten Angriff auf eine Synagoge im besetzten Ostjerusalem am Freitag verurteilt.

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Ankara – Das türkische Außenministerium hat den jüngsten bewaffneten Angriff auf eine Synagoge im besetzten Ostjerusalem am Freitag verurteilt.

Das Ministerium zeigte sich besorgt über die jüngste Zunahme von Spannungen und Gewalt und rief alle Seiten auf, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.

Das Ministerium rief auch zur Zurückhaltung auf und sprach den Familien der Opfer sowie der israelischen Regierung und Bevölkerung sein Beileid aus und wünschte den Verletzten baldige Genesung.

Sieben Menschen wurden getötet und 10 weitere verletzt, nachdem ein Schütze am Freitag das Feuer auf eine Synagoge im besetzten Ostjerusalem eröffnet hatte. Der Täter sei gegen 20:30 Uhr Ortszeit in eine Synagoge in der illegalen israelischen Siedlung Neve Yaakov gegangen und habe das Feuer eröffnet, teilte die Polizei mit. Er sei noch am Tatort durch die Polizei erschossen worden.

Die Sicherheitslage in Israel und Palästina hat sich in den letzten Tagen drastisch verschlechtert. Ein Sprecher der Hamas-Bewegung, die den Gazastreifen beherrscht, erklärte, der Angriff am Freitag sei eine Vergeltung für einen Angriff der israelischen Armee auf das Flüchtlingslager Dschenin im Westjordanland am Donnerstag. Bei der israelischen Razzia in Dschenin wurden neun Palästinenser, darunter eine ältere Frau, getötet und 20 weitere verletzt.

Das palästinensische Gesundheitsministerium beschuldigte die israelischen Streitkräfte, absichtlich Tränengas in die Kinderstation eines Krankenhauses geschossen zu haben, so dass die Kinder erstickten – eine Behauptung, die von einem Sprecher der israelischen Armee bestritten wurde, der hinzufügte, dass das Gas möglicherweise durch ein Fenster in die Klinik eingedrungen sei.

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