Krypto-Hype
Warum immer mehr Menschen in Kryptowährungen investieren
Srebrenica-Massaker
11. Juli 1995: Der Genozid von Srebrenica
Zum Thema
– Balkan – Kommentar: Der Völkermord von Srebrenica hätte verhindert werden können
Am 11. Juli 1995 eroberten serbische Einheiten die bosnische Stadt Srebrenica, in dem sich eine von den Vereinten Nationen (UN) eingerichtete Schutzzone befand, die von UN-Blauhelmsoldaten überwacht wurde.
Kommentar: Der Völkermord von Srebrenica hätte verhindert werden können
Arbeitsmarkt
Knapp ein Viertel aller Erwerbstätigen arbeitete 2022 im Homeoffice
Treffen in Istanbul
Erdogan spricht sich für NATO-Beitritt der Ukraine aus
Musiker Özkan Uğur gestorben
Erdogan veröffentlicht Kondolenzbotschaft zu Özkan Uğurs Tod
Istanbul – Der Musiker und Filmschauspieler sowie Mitglied der türkischen Rockband MFÖ, Özkan Uğur, ist im Alter von 69 Jahren an den Folgen einer Lymphkrebserkrankung in einem Krankenhaus gestorben. Die Nachricht vom Tod des bekannten Musikers übermittelte Gesundheitsminister Fahrettin Koca im Kurznachrichtendienst Twitter. Koca erklärte:
“Wir haben unseren lieben Özkan Uğur verloren. Wir werden diese Stimme nicht vergessen, der für alle, die ihm zuhörten, ein Freund und eine Quelle des Herzens war. Wir sind sehr traurig. Ich wünsche ihm Gottes Gnade und seiner Familie und seinen Angehörigen mein Beileid.”
Sevgili Özkan Uğur’u kaybettik. Her kulak verene dost ve kaynağı gönül olagelen bu sesi unutmayacağız. Çok üzgünüz. Kendisine Allah’tan rahmet, ailesine ve sevenlerine başsağlığı diliyorum. pic.twitter.com/69NB6DQXQO
— Dr. Fahrettin Koca (@drfahrettinkoca) July 8, 2023
Bugün vefat haberini aldığımız, müzik alanında Cumhurbaşkanlığı Kültür ve Sanat Büyük Ödülü sahibi olan, ülkemizin sevilen ses ve sinema sanatçısı Özkan Uğur’a Allah’tan rahmet niyaz ediyor; ailesine, sevenlerine ve tüm sanat camiamıza başsağlığı diliyorum. pic.twitter.com/IKibqlnwd8
— Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) July 8, 2023
- Was für ein schönes Ding du bist
- Du bist immer 19
- Komm und wickle mich ein
- Wir sind heute hier und morgen nicht mehr da
Ne güzel şeysin sen
Hep yaşın 19
Gel yanıma sar beni
Bugün var yarın yokuz
Der am 17. Oktober 1953 in Istanbul geborene Uğur war der jüngste von insgesamt fünf Geschwistern. Sein musikalisches Talent kam bereits in der Grundschule zum Vorschein und als er das Fenerbahce-Gymnasium besuchte, gründete er kurzerhand die Band “Atomikler”.
Seine musikalische Karriere begann er in dem Serif-Yüzbasioglu-Orchester. Es folgten weitere Stationen als Bassgitarrist unter anderem in der Band “Kaygısızlar”, wo er auch seine späteren Musikerkollegen Mazhar Alanson und Fuat Güner kennenlernte. Mit Barış Manço und weiteren war er Gründungsmitglied der legendären Musikgruppe Kurtalan Ekspres. Er experimentierte und spielte mit Aydın Çakuş und Nur Yenal in der Band Ter. Er tat sich mit Erkin Koray zusammen und veröffentlichte 1972 „Hor Görme Garibi / Züleyha“ auf einer 45er-Schallplatte.
1984 gründeten die drei Musiker die Band MFÖ und brachten mit “Ele Güne Karşı Yapayalnız” (“Alleine gegen alle Widrigkeiten”) das erste Album auf den Markt. Großen Erfolg hatte das Trio mit den Liedern “Diday Diday”, “Sufi” und vertraten zweimal die Türkei beim Eurovision Song Contest. Uğur hatte nicht nur musikalisches Talent, sondern spielte als Schauspieler auch in Kinofilmen und Fernsehserien. Mit seinem Tod verliert die türkische Unterhaltungsindustrie einen großartigen Künstler, der mehr war als ein Musiker.
Kemal Bölge/Istanbul
Israel-Konflikt
Jenin – das Ende der Meinungsmanipulation
ein Gastbeitrag von Michael Thomas
Die israelischen Angriffe der letzten Monate im Westjordanland haben Folgen. Sehr langsam, aber stetig ändert sich der Sprachgebrauch der internationalen Medien in Bezug auf derartige Ereignisse im Nahen Osten, was ein untrügliches Zeichen für einen nachhaltigen Wandel ist.
Israelische Emissäre wie der Sprecher der Regierung, Arye Sharuz Shalicar, versuchen noch immer, die maßlosen Zerstörungen und vielen Erschießungen wie jetzt in Jenin mit vorgeblichen „Verteidigungshandlungen“ zu rechtfertigen und zu beschönigen, die sich gegen „Terroristen“ richten würden. Shalicar empört sich darüber, dass sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Faz), als auch der SPIEGEL nicht von „Terroristen“ sprechen, gegen die Israel vorgegangen sein will, sondern von „aufständischen Palästinensern“ und „Widerstandskämpfern“. In der Tat ist dies eine völlig neue und bemerkenswerte Veränderung und sie zeigt, dass die Deutungshoheit über alle Ereignisse in und um Israel herum nicht mehr beim israelischen Ministerpräsidenten liegt.
Den „Freunden“ der israelischen Regierung, wie etwa Deutschland, fällt es zunehmend schwer, ihre unkritische Haltung Israel gegenüber beizubehalten, ohne das Gesicht zu verlieren. Es nimmt sich schon überaus seltsam aus und wirkt einigermaßen grotesk, angesichts des Terrors, den Israel in Jenin verübt hat, folgende Stellungnahme des Auswärtigen Amtes zu lesen (Link):
„Den heutigen Terroranschlag in Tel Aviv verurteilen wir auf das Schärfste. Israel hat wie jeder Staat das Recht, sich gegen Terror zu verteidigen.
Bei der seit zwei Tagen andauernden israelischen Militäroperation im Flüchtlingslager Dschenin muss das völkerrechtliche Prinzip der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.“
Die deutsche Regierung schickt der eigentlich aufgrund ihrer Selbstverständlichkeit verzichtbaren Anmerkung, dass das Prinzip der Verhältnismäßigkeit gewahrt werden müsse, eine scharfe Verurteilung des Anschlags von Tel Aviv voraus. Deutlicher kann die deutsche Regierung ihre selbstgewählte Blind- und Taubheit angesichts der furchtbaren Zerstörungen und Toten in Jenin nicht zum Ausdruck bringen.
Diese Formulierung ist geradezu verstörend. Zusammen mit ihr isoliert sich auch die US-Regierung aufgrund ihrer geradezu starrsinnigen, solidarischen Haltung zunehmend von der Weltgemeinschaft. Auch England bemüht sich zur Zeit sehr engagiert, jedwede Unterstützung für israelkritische Stimmen und Organisationen sogar mithilfe eigens geschaffener Gesetze zu unterdrücken. So sagte der Tory-Politiker Michael Gove bei der Vorstellung eines Anti-BDS-Gesetzes, dass jeder, der gegen den Gesetzentwurf gestimmt habe, „antisemitisch“ sei:
„Die Frage für jedes Mitglied dieses Hauses ist, ob es an unserer Seite gegen Antisemitismus steht oder nicht.“ (Link) Wenn man weiß, dass sowohl in Deutschland als auch in den USA regelmäßig Klagen gegen den Staat gewonnen werden, weil Leistungen wegen Kontakten zu BDS verweigert werden, wirkt ein solches Vorgehen in seiner Verzweiflung schon hilflos.
Blickt man jedoch insgesamt über den Globus, zeichnen sich zumindest punktuell immer mehr Veränderungen in der Wahrnehmung israelischer Politik ab und manche dieser Punkte werden zu Flächen. Da haben wir, was sowohl die Israel-„Freunde“ als auch die israelische Regierung selbst zutiefst überrascht und erschüttert hat, die unübersehbaren Mengen unmissverständlicher Palästinasolidarität und Ablehnung Israels, die in Qatar bei der Fußballweltmeisterschaft auftauchten. In rascher Abfolge kündigen prominente Großstädte wie Barcelona und Lüttich ihre Städtepartnerschaften mit israelischen Städten auf. Auf internationaler Ebene verweigern immer mehr Sportler Wettkämpfe mit israelischen Sportlern.
Wenn Benjamin Netanyahu das von ihm initiierte „Abraham-Abkommen“ als Möglichkeit gefeiert hatte, unter völliger Ignoranz Palästinas direkt mit führenden, arabischen Ländern Friedens- und Handelsabkommen zu schließen, zerbröseln die wenigen Verträge, die im Zuge dieser Verhandlungen zustandegekommen waren, heute einer nach dem anderen. Wichtige Zielstaaten für dies Abkommen, wie z.B. Saudi-Arabien etwa, wenden sich zum Entsetzen Israels nun seinem direkten Erzfeind Iran zu und eröffnen nach langer Eiszeit neue, diplomatische und wirtschaftliche Kooperationen.
Der Bann scheint tatsächlich gebrochen, die Welt erwacht aus einer diktierten Schockstarre. Neben Brasilien stellen sich weitere Länder Lateinamerikas heute offen an die Seite Palästinas, die African Union verweigerte Israel mit dem Hinweis auf dessen fortgesetzte Menschen- und Völkerrechtsbrüche einen Beobachterposten in ihrer Organisation und begleitete zu allem Überfluss gar einen israelischen Vertreter gegen dessen Willen mit Sicherheitspersonal aus dem Versammlungssaal. Eine schallende Ohrfeige seitens Afrika.
Wenn wir in Westeuropa von all diesen medialen und politischen Beben nicht allzuviel mitbekommen, so liegt das an der sich nur langsam veränderten Strategie der gesamten, westeuropäischen Presse. Man lernt in den Redaktionen heute, wenn auch nur langsam, dass man mit der Wahrheit auch Glaubwürdigkeit und Leser verliert, wenn man weiterhin dem offiziellen Politsprech folgt. Tatsächlich wandeln sich jedoch viele Dinge – und oft gleichzeitig.
Und eine Front wird zumeist vollständig ausgeblendet, obschon sie bald eine womöglich ungeheure Trag- und Zugkraft entwickeln kann: der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat nach mehreren Anläufen und Antragsverfahren, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde initiiert worden sind, vor kurzer Zeit die „Staatlichkeit“ Palästinas festgestellt und sich selbst für zuständig erklärt. Damit folgte der IStGH diversen, ebenfalls in jüngerer Zeit von der UN erstellten Resolutionen, die Palästina ein „Recht auf Selbstbestimmung“ attestieren und mehrheitlich angenommen wurden. Zuletzt in wortwörtlicher Form mit A/RES/77/208 am 15.12.2022 (Link)
Zuvor war die Chefanklägerin des IStGH, Fatou Bensouda, hinsichtlich einer Zuständigkeitserklärung noch genau an dieser Frage gescheitert, nun aber ist der Weg offen für sofort in Kraft gesetzte Ermittlungen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen. Ist diese Tür einmal geöffnet, könnte sich eine Flut von Klagen gegen Israel ereignen. Denn auch in dem Artikel 49, Absatz 6 der Genfer Konvention (GK) sieht der IStGH als Teil allgemeinen Völkerrechts einen klaren Verstoß Israels. Die GK verbietet einer Besatzungsmacht, Teile ihrer eigenen Bevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet umzusiedeln. (Link)
Rami G Khouri, Direktor an der American University of Beirut, fasst all das Vorgenannte und weitere Aspekte in einem hoffnunggebenden Artikel bei Al-Jazeera unter der Überschrift zusammen (Link):
„Ob Sie es glauben oder nicht, in Palästina wird die Gerechtigkeit siegen. Angesichts der israelischen Aggression in Dschenin mag es schwierig sein, den Triumph der palästinensischen Sache zu erkennen, aber er kommt.“
Khouri kommt im Wesentlichen zu den gleichen Schlüssen; auch er sieht eine globale, gesellschaftsumspannende Veränderung in der Wahrnehmung dessen, was gerade mit Israel und Palästina geschieht. Auch er verweist auf die diplomatischen Erfolge, die, wenn auch in zeitraubenden, immer nur kleinen Schritten vor internationalen Gremien wie der UN etwa erreicht werden und die breitflächig erzielten Fortschritte in Richtung der Aktion BDS („Boycott, Divestment, Sanctions“), die den Kampf an eben der Front führt, die das Apartheidsystem in Südafrika damals zu Fall brachte.
Wir müssen uns vor Augen führen, dass die gesamte EU, speziell und zuvörderst Deutschland, eine ganz besondere, in großen Teilen unbekannte Motivation hat, Israel nach wie vor mit dem Narrativ, es handele sich dabei nur um Juden, die sich gegen Verfolgung schützen, beschirmt. Deshalb sitzen Europäer in einem dunklen Wahrnehmungsloch, auf das Politik und Presse einen Deckel legen. In nicht allzu ferner Zukunft wird der Abstand zwischen der europäischen, US- und globalen Bewertung der Lage in Israel und Palästina eine nahezu unüberwindbare Kluft darstellen, wenn die EU ihre Strategie nicht umgreifend verändert.
Schon die aktuellen Äußerungen europäischer Politiker, die ihre Reaktionen auf die letzten, gewalttätigen Auseinandersetzungen, die vielen Toten und die ungeheuren Zerstörungen auf den Ausdruck angeblich „großer Besorgnis“ reduzieren, ohne Konsequenzen irgendwelcher Art zu zeigen, wirken verstörend. Palästinensern bleibt im Grunde keine andere Wahl als anzunehmen, dass sich die Europäische Union eine möglichst schnelle und leise, vollständige Annexion des Westjordanlandes und die Eliminierung ihres Landes wünscht.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Zum Autor

Gastbeitrag
Ist die Kaukasusregion Teil des Nahen Ostens?
Der Südkaukasus und der Nahe Osten befinden sich seit langem im Epizentrum geopolitischer, ideologischer und ethnischer Spannungen. Während der hybride Krieg zwischen Israel und dem Iran eine neue Dynamik erfährt, könnten die anhaltenden Spannungen zwischen Armenien und Aserbaidschan eine zweite Front eröffnen, an der sowohl Tel Aviv als auch Teheran beteiligt sein könnten.
Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 führen Teheran und Tel Aviv einen asymmetrischen Krieg, bei dem sie sich Instrumente wie Stellvertretergruppen im gesamten Nahen Osten und Cyberangriffe zunutze machen. Während der Iran die Achse des Widerstands unterstützt hat, konzentrierte sich Israel vor allem auf den Kampf gegen die Hisbollah an seinen Grenzen und in Syrien sowie auf iranische Mitarbeiter, die an seinem Atomprogramm arbeiten.
In den letzten zwei Jahren haben die regionalen Ereignisse die Bedeutung des Kaukasus, der schmalen Landenge zwischen Iran und Russland, der Europa über das Schwarze und das Kaspische Meer mit Zentralasien verbindet, deutlich gemacht. Der schlecht durchdachte Rückzug der USA aus Afghanistan machte die Hoffnung zunichte, dass die zentralasiatischen Binnenstaaten in der Lage sein würden, Transportrouten durch dieses Land zu eröffnen und damit eine Verbindung zum indischen Subkontinent und zum Indischen Ozean herzustellen.
Der Einmarsch Russlands in der Ukraine legte dann den Landverkehrskorridor, der China über Kasachstan, Russland und Weißrussland mit Europa verbindet, abrupt still. Plötzlich ist der einzige Landweg, der China und Zentralasien mit Europa verbindet, derjenige, der durch den Kaukasus führt.
Zusammenrücken zwischen Aserbaidschan und Israel
Im März wurde in Tel Aviv die aserbaidschanische Botschaft eröffnet. Botschaften sind nur ein Aspekt bilateraler Beziehungen, doch ihnen kommt als eine Art Schaufenster des Beziehungsstatus besonderer Stellenwert zu. Daher machte im November 2022 die Ankündigung mächtig Schlagzeilen, dass Aserbaidschan als erstes schiitisches Land eine Botschaft im jüdischen Staat eröffnen will. Der Schritt erhält noch mehr Bedeutung, da er satte 30 Jahre nach der Aufnahme offizieller Beziehungen zwischen den beiden Staaten erfolgt und Israel eine diplomatische Vertretung in Baku bereits seit 1993 unterhält.
Die Einrichtung einer aserbaidschanischen Handelsvertretung im Sommer 2021 hingegen, die ebenfalls eine „schiitische Premiere in Israel“ war, erfolgte recht stillschweigend. Dabei wurden die Handelsbeziehungen seither enorm ausgeweitet und nehmen in Anbetracht des russischen Krieges gegen die Ukraine noch weiter zu, unter anderem durch Kooperationsprojekte im wirtschaftlich-technologischen Bereich.
Israels Engagement in Berg Karabach ist Teil eines größeren geopolitischen Rätsels; sowohl Israel als auch die Türkei nutzen diesen Konflikt um den aggressiven Ambitionen Irans in der Region entgegenzuwirken und Berg Karabach als „Sicherheitspuffer“ zu nutzen. Die Waffen, die Israel während der 44 Tage des Krieges im Jahr 2020 in den BK-Konflikt exportierte, ließen kaum Zweifel daran, dass Jerusalem Aserbaidschan in Berg Karabach als stellvertretendes Kriegsgebiet gegen die iranische Aggressivität in der Region unterstützen will, die Holocaust-Leugnung, nukleare Drohungen und Aussagen über die Zerstörung Israels und des Zionismus miteinander verbindet.
Mit anderen Worten: Israel, die Türkei und Aserbaidschan könnten als eine Seite in diesem Konflikt betrachtet werden. Auf der anderen Seite ist das Bündnis zwischen Iran, Armenien und Russland ein wichtiger Faktor im Berg Karabach-Konflikt. Diese Länder sind historisch und kulturell miteinander verbunden und unterhalten seit langem diplomatische Beziehungen. Während des Krieges von 2020 leistete der Iran Armenien logistische Unterstützung, einschließlich des Transports von militärischer Ausrüstung und Personal, während Russland Waffen und Munition lieferte.
Die Rhetorik Teherans kommt in einer Zeit zunehmender Spannungen zwischen Israel und dem Iran und der Anreicherung von Uran über 84% hinaus, was zu Bedenken hinsichtlich des Potenzials des Irans für eine Bewaffnung seines Atomprogramms führt, was zu einem „Ausbruch“ des Irans führen könnte, um eine Schwellen- oder tatsächliche Atommacht zu werden.
In der Vergangenheit haben pro-iranische Milizen im Irak Behauptungen aufgestellt, dass Israel von Aserbaidschan und dem Iran aus operiert, wobei sie die autonome Region Kurdistan im Irak oft als einen Ort beschuldigten, an dem Israel operiert habe. Dies zeigt, wie die zunehmende Rhetorik Irans darauf abzielt, die kurdische autonome Region und auch das benachbarte Aserbaidschan ins Visier zu nehmen.
Auswirkungen der israelisch-aserbaidschanischen Annäherung auf die Rhetorik Teherans
Die Beziehungen zwischen dem Iran und Aserbaidschan haben sich in jüngster Zeit verschlechtert, nachdem im September 2022 zu der militärischen Auseinandersetzung zwischen Armenien und Aserbaidschan an der Staatsgrenze kam. Obwohl der Iran während des Berg-Karabach-Krieges 2020 die Rückgabe der von Baku kontrollierten Gebiete unterstützte, hat Teheran stets betont, dass die armenischen Hoheitsgebiete eine rote Linie darstellen, die Aserbaidschan nicht überschreiten darf.
Die zunehmenden aserbaidschanisch-iranischen Spannungen scheinen durch die Folgen des Krieges um die Enklave Berg-Karabach (die international als Teil Aserbaidschans anerkannt ist, aber überwiegend von Armeniern bewohnt wird) im Jahr 2020 ausgelöst worden zu sein; dazu gehören auch die jüngsten Bemühungen Bakus, sich den Zugang zu den Korridoren zu sichern, die in dem von Russland vermittelten Waffenstillstandsabkommen, das die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan beendete, festgelegt wurden.
Tiefergehend ist der Iran jedoch auch über die engen und zunehmend öffentlichen Beziehungen Aserbaidschans zu Israel besorgt. Diese Beziehung ist eine von mehreren geostrategischen Verschiebungen der letzten Zeit, die sich auf das Kalkül Teherans auswirken, darunter der Einmarsch Russlands in der Ukraine, die daraus resultierende Vertiefung der Beziehungen Irans zu Moskau und ein mögliches Friedensabkommen, das den drei Jahrzehnte währenden Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan endgültig beenden könnte.
Nach Ansicht Teherans droht das letztgenannte Szenario das regionale Gleichgewicht zwischen dem Iran und Russland zu verschieben, insbesondere hinsichtlich der Kontrolle der regionalen Verkehrsinfrastruktur. Das von Aserbaidschan zurückgewonnene Territorium umfasst Gebiete entlang seiner Grenze zum Iran sowie einen Teil der Hauptverkehrsstraße, die den Iran mit Armenien verbindet – eine wichtige Handelsroute nach Russland und zum Schwarzen Meer. Berichten zufolge war Teheran verärgert, als Baku daraufhin begann, iranischen Lastwagen, die Waren über diese Route transportierten, Steuern aufzuerlegen.
Was vielleicht noch wichtiger ist, ist die Tatsache, dass diese Route nach Ansicht hochrangiger regionaler Analysten und Beamter ein wichtiger Korridor für den Drogenhandel, den Ölschmuggel und andere Aktivitäten zur Aufhebung der Sanktionen war – und möglicherweise auch bleibt -, der dazu beitrug, den wirtschaftlichen Druck auf die Islamische Republik zu verringern. Sie wurde offenbar auch genutzt, um russische Waffen über den Iran nach Armenien zu schicken.
In der Tat hat Teheran Armenien in der Vergangenheit stark unterstützt, während Russland jahrelang der wichtigste Sicherheitsgarant Eriwans war und mit diesem in der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit verbündet ist. Bemerkenswert ist jedoch, dass sich Moskau während des Krieges von 2020 offenkundig stärker auf die Seite Aserbaidschans gestellt hat. Die Beziehungen zwischen dem Iran und Aserbaidschan wurden noch weiter verschärft, nachdem am 27. Januar ein bewaffneter Mann in die aserbaidschanische Botschaft in Teheran (Iran) eindrang, tötete den Sicherheitsbeamten der Botschaft und verwundete zwei weitere Personen.
Die internationalen Medien berichteten nur flüchtig über den Vorfall. Nach dem Vorfall beschuldigte der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew offen „einige Zweige des iranischen Establishments“, für den Angriff verantwortlich zu sein, und Baku evakuierte umgehend sein Botschaftspersonal und seine Angehörigen. Dies war ein deutliches Zeichen für die Reibereien zwischen Aserbaidschan und seinem nicht gerade freundlichen Nachbarn, dem Iran.
Obwohl Russland und der Iran es wahrscheinlich vorziehen würden, den Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien auf niedrigem Niveau beizubehalten, während sie diese Länder zunehmend als alternative Transportrouten nutzen, bietet Moskaus derzeitige Konzentration auf die Ukraine Washington eine Chance. Ein zusätzliches hochrangiges Engagement der USA im Südkaukasus würde nicht nur die Friedensbemühungen zwischen Baku und Eriwan unterstützen, sondern auch den russischen und iranischen Aktivitäten in der Region entgegenwirken, einen besseren Zugang der USA zu dieser Region gewährleisten und dazu beitragen.
Die Auswirkungen von Netanjahus Sieg bei den israelischen Wahlen 2022 und seine Anti-Iran-Stimmung sind in der Tat in zahlreichen Äußerungen von ihm und seiner Regierung deutlich geworden. Netanjahu ist ein lautstarker Kritiker des Irans und seines Atomprogramms und vertritt die Ansicht, dass es eine existenzielle Bedrohung für Israels Sicherheit darstellt. Während frühere israelische Ministerpräsidenten wie Naftali Bennett, Yair Lapid und Ariel Sharon ihr Engagement gegen den Iran und sein Atomprogramm betonten, hat Netanjahu dies auf ein noch nie dagewesenes Niveau gebracht, indem er das Thema zu einer Kunstform machte.
Während seiner berühmten Rede vor dem amerikanischen Kongress im Jahr 2015 über das Atomabkommen, das die Verbündeten mit dem Iran anstrebten, kritisierte Netanjahu hinter dem Rücken von Präsident Obama das Abkommen mit den Worten: „Das ist ein schlechtes Abkommen – ein sehr schlechtes Abkommen.“
Netanjahus früheres Handeln als Premierminister wird wahrscheinlich sein zukünftiges Handeln in der Region beeinflussen. Dies könnte zu einer verstärkten Präsenz Israels im Südkaukasus, zu mehr Druck auf den Iran und zu einer größeren Unterstützung Aserbaidschans führen und die oben erwähnten kriegerischen Äußerungen des iranischen Außenministers erklären. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Jerusalem seine öffentlichkeitswirksame Unterstützung, Ausbildung und Lieferung von Waffen an Aserbaidschan aufrechterhalten wird, solange die Teile dieses festen geopolitischen Puzzles im Spiel bleiben – insbesondere die gegenseitige Feindschaft zwischen dem Iran und Israel.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Auch interessant
– Khordad-Ereignisse – Iran: Als Aserbaidschaner mit Kakerlaken verglichen wurden
Nach der Veröffentlichung einer Karikatur in der staatlichen Tageszeitung Iran am 12. Mai 2006, die viele Angehörige der iranischen aserbaidschanischen Gemeinschaft beleidigte, kam es in Städten im Nordwesten des Irans zu Massendemonstrationen.
Iran: Als Aserbaidschaner mit Kakerlaken verglichen wurden
Glücksspiel
Online Casino Schweiz: der Weg zum legalen Betrieb für alle
Die Einführung des Geldspielgesetzes
Die Einführung des Geldspielgesetzes im Jahr 2019 markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Schweizer Gesetzgebung für Online Casinos. Mit diesem Gesetz wurde ein bedeutender Schritt unternommen, um die Aktivitäten von Online Casinos zu regulieren und den Spielerschutz zu gewährleisten. Der Bundesrat legte klare Richtlinien und Bestimmungen fest, um einen legalen Rahmen für den Betrieb von Online Casinos in der Schweiz zu schaffen. Das Hauptziel bei der Einführung des Geldspielgesetzes war die Notwendigkeit einer umfassenden Regulierung des Online Glücksspiels. Es wurde erkannt, dass eine unkontrollierte und unregulierte Online Casino Industrie mit verschiedenen Risiken verbunden ist, wie beispielsweise Spielsucht, Betrug, Geldwäsche und die Förderung von problematischem Glücksspielverhalten. Daher war es von entscheidender Bedeutung, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Risiken einzudämmen und einen angemessenen Spielerschutz zu gewährleisten. Das Geldspielgesetz beinhaltet eine Reihe von Bestimmungen, die speziell auf die Lizenzierung und den Betrieb von Online Casinos abzielen. Es legt fest, dass nur Anbieter mit einer offiziellen Schweizer Lizenz legal Online Casino Spiele anbieten dürfen. Dies stellt sicher, dass die Betreiber bestimmte Standards erfüllen müssen, um den Spielerschutz und die Integrität der Online Glücksspiele zu gewährleisten. Darüber hinaus enthält das Gesetz auch Bestimmungen zur Bekämpfung von Geldwäsche, zur Förderung von verantwortungsbewusstem Glücksspiel und zur Sicherstellung der Transparenz und Fairness der Glücksspiele. Die Auswirkungen des Geldspielgesetzes auf die Online Casino Industrie waren signifikant. Es schuf einen klaren rechtlichen Rahmen für den Betrieb von Online Casinos in der Schweiz und etablierte einen Lizenzierungsprozess, der sicherstellt, dass nur seriöse und zuverlässige Glücksspielbetreiber zugelassen werden. Dies schafft Vertrauen bei den Spielern und erhöht die Sicherheit und den Spielerschutz. Insgesamt hat das Glücksspielgesetz dazu beigetragen, die Online-Casino-Branche in der Schweiz zu stärken. Es enthält klare Richtlinien zur Regulierung der Aktivitäten und zur Gewährleistung des Spielerschutzes und des Fairplays. Durch die Schaffung eines rechtlichen Rahmens und eines Lizenzierungsprozesses wurde die Grundlage für eine verantwortungsvolle und transparente Schweizer Online-Casino-Branche geschaffen. Schweizer finden hier die aktuelle Situation und weitere Branchentipps sowie zahlreiche Bonusangebote und die besten legalen Online-Casinos der Schweiz.Die Entwicklung der Online Casino Lizenzierung
Die Entwicklung der Online Casino Lizenzierung in der Schweiz hat zu einer positiven Veränderung in der Branche geführt, was man in diesem Teil verfolgen kann.Übergangsphase
Nach der Einführung des Gesetzes gab es eine Übergangsphase, in der Online Casino Anbieter mit Herausforderungen konfrontiert waren. Viele Unternehmen mussten ihre Geschäftsmodelle anpassen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Sie mussten ihre Geschäftsmodelle anpassen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dies umfasste die Notwendigkeit einer Lizenzierung und Regulierung gemäß den Vorschriften des Gesetzes. Darüber hinaus waren technische Anpassungen erforderlich, um Spielerschutzmaßnahmen zu implementieren und Geldwäscheprävention zu gewährleisten. Die Anbieter mussten sich auch an die strengeren Werbebeschränkungen anpassen und mit Finanzinstituten zusammenarbeiten, um sicheren Zahlungsverkehr zu gewährleisten. Dieser Übergangsprozess war notwendig, um den Übergang von einem unregulierten Markt zu einer streng kontrollierten Branche zu erleichtern.Die Rolle der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK)
Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) wurde als Regulierungsbehörde eingesetzt, um die Online Casino Lizenzierung zu überwachen. Die ESBK spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Geldspielgesetzes. Sie ist für die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften, die Lizenzvergabe und -verlängerung sowie die Durchsetzung von Sanktionen bei Verstößen gegen die Bestimmungen zuständig.Der Lizenzierungsprozess
Der Lizenzierungsprozess für ein Online Casino in der Schweiz ist anspruchsvoll und umfasst mehrere Schritte. Die Anbieter müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen, um eine Lizenz zu erhalten. Dazu gehören unter anderem technische Standards, Geldwäschebekämpfung, Spielerschutzmaßnahmen und finanzielle Stabilität. Die Bewerber werden einer gründlichen Prüfung unterzogen, um sicherzustellen, dass sie die erforderlichen Standards erfüllen.Aktueller Stand der Online Casino Lizenzierung in der Schweiz
Derzeit befindet sich die Online Casino Industrie in der Schweiz in einem stabilen und regulierten Zustand, dank des umfassenden Lizenzierungsprozesses. Die Einführung einer strengen Regulierung hat zu einer verbesserten Sicherheit und einem besseren Schutz der Spieler geführt. Durch die Erlangung einer offiziellen Schweizer Lizenz sind die Spielanbieter verpflichtet, strenge Vorschriften einzuhalten, um den Spielerschutz zu gewährleisten. Eine der wichtigsten Auswirkungen der regulierten Lizenzierung auf die Industrie ist der erhöhte Spieler- und Verbraucherschutz. Durch die Implementierung strenger Vorschriften und Standards werden die Spieler vor betrügerischen Praktiken und unseriösen Betreibern geschützt. Die lizenzierten Online Casinos müssen transparente Geschäftspraktiken anwenden, faire Spielbedingungen gewährleisten, konkurrenzfähige Bonus Angebote haben und Maßnahmen zur Bekämpfung von Spielsucht umsetzen. Dadurch können die Spieler ein vertrauenswürdiges und sicheres Spielerlebnis genießen. Ein weiterer Vorteil der Lizenzierung für die Spieler liegt in den fairen Bonus- und Spielpraktiken. Die lizenzierten Anbieter unterliegen strengen Überprüfungen und Tests, um sicherzustellen, dass die Spiele fair und zufällig ablaufen. Dies bedeutet, dass die Spieler die gleichen Chancen haben, zu gewinnen, und dass die Ergebnisse nicht manipuliert werden können. Dadurch wird ein faires und transparentes Spielumfeld geschaffen, das das Vertrauen der Kunden stärkt. Neben den Vorteilen für die Spieler profitieren auch die Online Casino Anbieter von der Lizenzierung. Die Lizenzierung bietet ihnen die Option der legalen Betreibung ihres Online Geschäfts. Dies führt zu einer verbesserten Reputation und einem größeren Kundenstamm. Durch den Erhalt einer offiziellen Schweizer Lizenz gewinnen sie Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei den Spielern und können in vielen Fällen ihr Spielangebot erweitern.Fazit
Insgesamt hat die Schweiz eine bemerkenswerte Entwicklung in Bezug auf die Gesetze zur Lizenzierung von Online Casinos durchlaufen. Von den frühen Restriktionen bis zur Schaffung eines regulierten Rahmens hat das Geldspielgesetz eine positive Veränderung in der Branche bewirkt. Die Lizenzierung hat zu einer sicheren und vertrauenswürdigen Umgebung für Online Casinos in der Schweiz geführt. Spieler können nun mit Zuversicht spielen und sich darauf verlassen, dass ihre Interessen geschützt werden. Die Zukunft der Online Casino Industrie in der Schweiz sieht vielversprechend aus, da die Branche fürs Glücksspiel in der Schweiz weiter wächst und sich weiterentwickelt.
Handball-WM
Deutsche Handball-Junioren erneut Weltmeister
Handball: Deutsche U21-Nationalmannschaft ist zum dritten Mal Weltmeister.#Handball #U21WM https://t.co/dXexwAjSGI
— Deutschlandfunk (@DLF) July 2, 2023
Schweden
EU bezeichnet Koranverbrennung als „klaren Akt der Provokation
Noch bedauerlicher ist, dass diese Tat ausgerechnet am wichtigen muslimischen Fest Eid al Adha begangen wurde.„Manifestationen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz haben in Europa keinen Platz“, so Massrali weiter. Die Verbrennung eines Korans vor einer Moschee in Schweden an einem der heiligsten Tage des Islams löste am Donnerstag in vielen muslimischen Ländern Empörung und eine weit verbreitete Verurteilung der schwedischen Behörden aus. Im Irak protestierten mehrere hundert Menschen vor der schwedischen Botschaft in Bagdad auf Drängen von Muqtada al-Sadr, einem Geistlichen, der die irakische Regierung aufforderte, die diplomatischen Beziehungen zu Schweden abzubrechen, das er als „feindlich“ gegenüber dem Islam bezeichnete. Bei dem Vorfall in Stockholm am Mittwoch rissen zwei Männer unter den Augen einer Menschenmenge Seiten aus einem Koran und verbrannten sie vor einer Moschee. Einer der Männer, Salwan Momika, der von schwedischen Medien als in Schweden lebender irakischer Einwanderer identifiziert wurde, erklärte in seinem Antrag auf Genehmigung, er wolle seine Meinung über den Koran zum Ausdruck bringen, indem er ihn zerreißt und verbrennt. Die Polizei hatte eine Genehmigung für die Demonstration erteilt, nachdem ein schwedisches Gericht entschieden hatte, dass ein Verbot das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzen würde. Die Verbrennung des Korans in Stockholm am Mittwoch folgte auf einen ähnlichen Vorfall im Januar, bei dem ein rechtsextremer dänisch-schwedischer Mann eine Kopie des heiligen Buches vor der türkischen Botschaft in der schwedischen Hauptstadt verbrannte, was ebenfalls die Spannungen mit der Türkei verschärfte. Seitdem hat die Stockholmer Polizei nach eigenen Angaben zwei weitere Anträge auf Proteste durch Verbrennung von Koranen abgelehnt, und der schwedische Sicherheitsapparat hat seine Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass solche Aktionen Sicherheitsbedenken wecken und eine Gefahr für Botschaften im Ausland darstellen könnten.
Auch interessant
– Schweden – Thora-Verbrennung vor israelischer Botschaft nicht erlaubt
Ein schwedischer Schriftsteller wollte vor der israelischen Botschaft in Stockholm eine Thora sowie die Bibel verbrennen. Die örtlichen Behörden gaben der Protestaktion anders als bei der Koran-Verbrennung keine Erlaubnis.
Thora-Verbrennung vor israelischer Botschaft nicht erlaubt

