Glücksspiel
So finden Sie immer die besten Online-Casinos in Österreich

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Jahr für Jahr kommen neue Online-Casinos auf den Markt. Dabei sind mit Sicherheit nicht alle Casinos unbedingt empfehlenswert. Daher ist es extrem wichtig geworden, darauf zu achten, wo man spielt. Eine große Auswahl zu haben, hat also nicht nur Vorteile. Doch zum Glück gibt es im Internet genug Möglichkeiten, sich gut zu informieren, um keinen Fehler zu machen. Hier wird es genau um diese Thematik gehen. Fragen wie, wo man am besten spielt und worauf es dann noch ankommt, werden im Folgenden beantwortet.

Online Casinos in Österreich – darauf sollten Sie immer Acht geben

Online Casinos werden immer beliebter und das hat auch seine Gründe. Es ist einfach entspannt von zu Hause aus Nervenkitzel und Spielspaß zu erleben. Dabei werden die Anbieter immer besser und entwickeln sich weiter. Doch es ist wichtig auch einige Dinge zu beachten, um sicher Online spielen zu können. So sollte man immer unter anderem darauf achten, dass man sich etablierte Anbieter aussucht, bei denen man sich sicher sein kann auch Spielspaß für sein Geld zu erhalten. Wie das am besten gelingt, hängt von einigen Faktoren ab. Paysafecard Casino gibt es fast jede Woche, sodass es kein Wunder ist, wenn es einem schwerfällt sich für eine Option zu entscheiden. Nicht immer sind es gute Casinos und manchmal fällt es auch schwer, gut von schlecht zu unterscheiden, weswegen man bei der Wahl des Online-Casinos am besten bei Drittanbieterseiten erkundigt, welche Casinos denn die besten Konditionen besitzen.

Das sind die Kriterien, auf die es beim Onlinespielen wirklich ankommt!

Es versteht sich in der Regel von selbst, dass man bei Casinos, und das gilt besonders für Onlinecasinos, gewisse Aspekte genauer unter die Lupe nehmen sollte. Dabei ist es wichtig, dass man verschiedene Funktionsweisen und Konditionen näher beleuchtet. Angefangen mit dem Lizenzierungsstatus des Casinos und Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters. Natürlich ist bei solchen Geschäften immer Geld im Spiel und da es um das eigene Geld geht, sollte man in erster Linie darauf aufpassen, dass es sich auch um einen seriösen Anbieter handelt. Dabei können Vergleichsplattformen und Erfahrungsberichte helfen. Wenn das aber sichergestellt ist, sollte man sich auch die verfügbare Bonusstruktur und die dazugehörigen Bedingungen anschauen. Es ist nicht immer einfach diese exakt ausfindig zu machen, aber eine Sache ist sicher, eine Seite ohne Bonussystem ist sehr wahrscheinlich nicht die beste Wahl, weswegen sich auch hier ein Vergleich anbietet. Was auch wichtig ist, ist das Angebot an verfügbaren Spielen, was sich auch von Casino zu Casino unterscheiden kann. Mehr ist in dem Fall auch in der Regel besser. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass man sich in wenigen Schritten ganz einfach vergewissern kann, dass es sich nicht nur um ein vertrauenswürdiges, sondern auch um ein gutes Casino handelt. Wer sich diese Mühe aber ersparen möchte, kann auch einfach auf Internet Casino Vergleichsseiten nachschauen, welche Casinos denn am besten abschneiden.  

Drogenhandel
Türkei: Drogenpolizei beschlagnahmt über 600 kg Kokain

Ankara – Die türkische Polizei hat die drittgrößte Menge Kokain in der Geschichte des Landes beschlagnahmt, wie Innenminister Ali Yerlikaya am Donnerstag mitteilte. Rund 608 Kilogramm Kokain, das meiste davon in flüssiger Form, wurden bei einer Operation in drei Provinzen beschlagnahmt, wie Yerlikaya auf der Social-Media-Plattform X bekannt gab. Außerdem wurden fast 830 Kilogramm Vorläuferchemikalien beschlagnahmt, die zur Herstellung der Droge verwendet werden. Yerlikaya sagte, die Polizeiaktion habe sich gegen eine internationale Bande gerichtet, die mutmaßlich von einem libanesisch-venezolanischen Staatsangehörigen angeführt wurde, der zusammen mit neun Türken zu den vier verhafteten ausländischen Mitgliedern der „organisierten Verbrechergruppe“ gehörte. „Die bei der Operation beschlagnahmte Kokainmenge war die drittgrößte Menge, die in der Türkei auf einmal beschlagnahmt wurde“, fügte der Minister hinzu. Laut Yerlikaya nutzte die Gruppe Weinberge in Tekirdag und Antalya, um Chemikalien zu lagern und das Kokain zu verarbeiten, das als Dünger getarnt war. „Wir werden Giftschmuggler, organisierte Verbrechergruppen und Banden, ob national oder international, nicht dulden“, schrieb der Minister. Seit seinem Amtsantritt im Juni letzten Jahres hat Yerlikaya ein hartes Vorgehen gegen das organisierte Verbrechen in der Türkei veranlasst, um Behauptungen entgegenzuwirken, das Land sei zu einem Zufluchtsort für ausländische Gangster geworden.

Vietnam
Todesstrafe gegen Unternehmenschefin Truong My Lan

Ho Chi Minh – In einem der größten Finanzskandale Vietnams hat ein Gericht die Todesstrafe gegen Unternehmenschefin Truong My Lan verhängt. Ein vietnamesisches Gericht hat My Lan im bisher größten Finanzbetrugsfall des Landes zum Tode verurteilt. Das Urteil, das am 11. April 2024 verkündet wurde, ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen die Korruption in Vietnam. Drahtzieher eines Multi-Milliarden-Dollar-Betrugs Die 67-jährige Unternehmerin wurde der Veruntreuung, der Bestechung und der Verletzung von Bankvorschriften für schuldig befunden. Die Staatsanwaltschaft warf ihr vor, ein komplexes System inszeniert zu haben. Lan kontrollierte zwischen 2012 und 2022 illegal die Saigon Joint Stock Commercial Bank (SCB), um die Gelder über Tausende von Scheinfirmen und durch Zahlung von Bestechungsgeldern an Regierungsbeamte abzuschöpfen. Der Wert ihrer mutmaßlichen Vermögensaneignung, laut BBC 44 Mrd. Dollar, entsprach etwa drei Prozent des vietnamesischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2022. Beobachter glauben, dass die Todesstrafe ein Versuch des Gerichts ist, sie zu ermutigen, einen Teil der fehlenden Milliarden zurückzugeben. Die Staatsanwaltschaft gab an, sie habe mehr als 1.000 ihr gehörende Immobilien beschlagnahmt. Lan hatte die gegen sie erhobenen Vorwürfe bestritten und stattdessen Untergebene beschuldigt. In ihren letzten Äußerungen vor Gericht sagte sie, sie habe an Selbstmord gedacht. „In meiner Verzweiflung dachte ich an den Tod“, sagte sie laut staatlichen Medien. „Ich bin so wütend, dass ich dumm genug war, mich auf dieses sehr harte Geschäftsumfeld – den Bankensektor – einzulassen, von dem ich wenig Ahnung habe. Eine harte Strafe, ein verheerendes Verbrechen Die Todesstrafe ist in Vietnam ein umstrittenes Thema, wird aber immer noch für bestimmte Verbrechen verhängt, darunter auch für schwere Finanzdelikte. Die Entscheidung des Gerichts spiegelt die Schwere des Falles wider. Das schiere Ausmaß des Betrugs und der Schaden, der der Bank und ihren Kunden zugefügt wurde, dürften das harte Urteil beeinflusst haben. Auswirkungen auf Vietnams Wirtschaft Dieser Fall hat in der vietnamesischen Geschäftswelt große Wellen geschlagen. Er gibt Anlass zur Sorge über die Unternehmensführung und das Korruptionspotenzial im Finanzsektor. Die Regierung wird wahrscheinlich unter Druck gesetzt werden, die Vorschriften zu verschärfen und die Transparenz zu verbessern, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Ungewissheit bleibt Obwohl Lan zum Tode verurteilt wurde, ist das Gerichtsverfahren noch nicht abgeschlossen. Sie hat das Recht, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Außerdem ist unklar, ob das Todesurteil letztendlich vollstreckt wird. Vietnam hat in den letzten Jahren weniger Verurteilte hingerichtet, und es könnte internationalen Druck geben, das Urteil umzuwandeln.

Gewalt gegen Frauen
Alarmierender Anstieg häuslicher Gewalt in Griechenland

Athen – Ein Anstieg der Berichte über häusliche Gewalt gibt Anlass zur Sorge in Griechenland. Wie die griechische Tageszeitung Kathimerini berichtet, sind seit Montag bei den Behörden zahlreiche Meldungen über Vorfälle häuslicher Gewalt eingegangen. Insgesamt wurden 142 Anzeigen erstattet, die zu 54 Verhaftungen führten. Der Anstieg der Meldungen folgt auf den jüngsten Frauenmord in Agioi Anargyroi, bei der die 28-jährige Griechin Kyriaki Griva auf tragische Weise ums Leben kam, mutmaßlich ermordet von ihrem ehemaligen Partner direkt vor der Polizeiwache, berichtet Kathemerini weiter. Schatten über Griechenland: Alarmierender Anstieg der häuslichen Gewalt Griechenland, das für seine idyllischen Inseln und seine reiche Geschichte bekannt ist, sieht sich seit geraumer Zeit mit einem wachsenden sozialen Problem konfrontiert: einer Zunahme der häuslichen Gewalt. Dies könnte auch auf eine verstärkte Sensibilisierung oder einen echten Anstieg der Gewalt zurückzuführen sein, aber unabhängig davon sind die Zahlen alarmierend. Laut eines im vergangenen Jahr veröffentlichten Berichts der Expertengruppe des Europarats für Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (GREVIO), haben die Behörden in Athen einige Schritte zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt unternommen, aber es besteht noch weiterer Handlungsbedarf, so der Bericht. Griechenland richtete 74 spezialisierte Polizeieinheiten ein, um die Reaktion der Strafverfolgungsbehörden auf Gewalt gegen Frauen zu verbessern, während die Polizei Leitlinien für das Eingreifen in Fällen häuslicher Gewalt verabschiedete und Daten über geschlechtsspezifische Gewalt sammelte. GREVIO begrüßte die Änderung des griechischen Rechtsrahmens, der eine Definition von Vergewaltigung vorsieht, die auf dem Konzept der freiwilligen Zustimmung beruht. Obwohl Griechenland die seit 2022 obligatorische Schulung von Richtern und Staatsanwälten zum Thema geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt verstärkt hat, herrschen dem Bericht zufolge immer noch Vorurteile und Stereotypen vor. GREVIO äußert „ernste Bedenken“ über fehlende Schutzmaßnahmen, die sicherstellen, dass Vorfälle von häuslicher Gewalt berücksichtigt werden, wenn Gerichte über das Sorgerecht und das Besuchsrecht entscheiden, nachdem 2021 ein Gesetz über Reformen der Eltern-Kind-Beziehungen verabschiedet wurde“, so GREVIO.

Sudankrieg
Sudan-Krieg: Sexualisierte Gewalt an Kindern

Khartum – Im Sudan herrscht nach einem Jahr Krieg eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. Über zehn Millionen Kinder im Sudan leben in einem aktiven Kriegsgebiet. Dies ergibt eine neue Analyse, die anlässlich des Jahrestages des Sudan-Kriegs (15. April) von Save the Children beauftragt wurde. Demnach ist jedes zweite Kind – und damit 60 Prozent mehr Kinder als noch vor einem Jahr – nicht mehr als fünf Kilometer von den Frontlinien des Konflikts entfernt und erlebt Luftangriffe, Beschuss und Gewalt. „Der Krieg hat an Ausmaß und Brutalität zugenommen. Die Kinder im Sudan erfahren unvorstellbares Leid. Sie wurden Zeugen von Tötungen, Massakern und Zerstörung, während sie mit der Angst leben, dass sie selbst getötet, verletzt, zum Kampf rekrutiert oder sexualisierter Gewalt ausgesetzt werden könnten“, sagt Dr. Arif Noor, Länderdirektor von Save the Children im Sudan. „Kein Kind sollte erfahren müssen, was Kinder derzeit im Sudan durchleben.“ Obwohl der UN-Sicherheitsrat vor kurzem zu einem Waffenstillstand aufrief, nehmen die Kämpfe kein Ende. Millionen von Kindern geraten dabei ins Kreuzfeuer. Rund 3,8 Millionen Kinder sind bereits mangelernährt und weitere Tausende sind durch Krankheiten bedroht, da das Gesundheitssystem praktisch zusammengebrochen ist. Kein einziges Kind konnte im vergangenen Jahr zur Schule gehen. Die meisten Angriffe ereigneten sich laut den Zahlen des Armed Conflict Event and Location Data Project (ACLED) in den dichter besiedelten Gebieten des Landes, darunter in Städten mit mehr als 100.000 Einwohner*innen. Seit der Eskalation der Kämpfe wurden mehr als 15.200 Menschen getötet und Tausende weitere verletzt. Die Intensität des Konflikts hat zur Vertreibung von vier Millionen Kindern geführt – die höchste Zahl weltweit. Gleichzeitig fehlt es bei weitem an ausreichenden Mitteln, um den Menschen zu helfen. Bisher ist der UN-Finanzierungsaufruf über 2,5 Milliarden Euro für den Sudan nur zu 5,8 Prozent gedeckt. Am 15. April findet hierzu eine internationale Geberkonferenz statt. „Die Staats- und Regierungschefs, die nächste Woche in Paris zusammentreffen, müssen alles in ihrer Macht Stehende tun, um Lösungen zur Beendigung der Kämpfe zu finden. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit den Konfliktparteien wichtig, um sicherzustellen, dass sie ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen“, fordert Dr. Arif Noor.
„Zudem müssen sie die Mittel für humanitäre Hilfe aufstocken. Der Konflikt im Sudan ist auch ein Krieg gegen Kinder. Dies ist die Gelegenheit, ihnen eine Überlebenschance zu geben.“
Der Sudan wird seit Jahren von Konflikten heimgesucht, aber die menschlichen Kosten sind besonders für die Kinder verheerend. Millionen von ihnen sind vertrieben und sehen sich Gewalt, Hunger und einer gestohlenen Zukunft gegenüber. Vertrieben und verwundbar: Der derzeitige Konflikt hat den traurigen Titel, die meisten Kinder weltweit vertrieben zu haben. Millionen Kinder sind Binnenvertriebene oder Flüchtlinge, die aus ihren Häusern und Gemeinschaften gerissen wurden. Diese Vertreibung setzt sie harten Bedingungen aus und macht sie anfällig für Krankheiten, Unterernährung und Gewalt. Konflikt im Sudan Vor einem Jahr begann im Sudan ein Krieg, der schnell zu einem der grausamsten weltweit eskalierte. Nachdem die schwelenden Spannungen zwischen der arabischstämmigen paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF) und den sudanesischen Streitkräften in offene Kämpfe ausarteten, stürzte das Land am 15. April ins Chaos. Der RSF werfen Menschenrechtsorganisationen schwerste Kriegsverbrechen vor, darunter Vergewaltigung und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder. Human Rights Watch (HRW) erklärte im August vergangenen Jahres, die RSF-Gruppe habe es offenbar auf nicht-arabische Frauen und Mädchen in der westlichen Darfur-Region sowie auf Aktivisten abgesehen, die Menschenrechtsverletzungen während des Konflikts dokumentieren. „Die Rapid Support Forces und verbündete Milizen scheinen für eine erstaunliche Anzahl von Vergewaltigungen und anderen Kriegsverbrechen während ihres Angriffs auf El Geneina verantwortlich zu sein“, sagte der Direktor für Krisen und Konflikte von HRW, Belkis Wille, in einer Erklärung. Auch das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen hat im Februar dieses Jahres einen Bericht zu den Verbrechen veröffentlicht. Frauen, darunter auch Kinder, seien während des anhaltenden Konflikts im Sudan Opfer von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt geworden. Eine Frau wurde nach Angaben der UNO „in einem Gebäude festgehalten und 35 Tage lang wiederholt von Gruppen vergewaltigt“. Der Bericht stützt sich auf Interviews mit mehr als 300 Opfern und Zeugen, die zum Teil in Äthiopien und im Tschad, den Nachbarländern, in die viele Sudanesen geflohen sind, geführt wurden, sowie auf die Analyse von Fotos, Videos und Satellitenbildern, die in den Konfliktgebieten aufgenommen wurden. „Seit fast einem Jahr wird aus dem Sudan über Tod, Leid und Verzweiflung berichtet, denn der sinnlose Konflikt und die Menschenrechtsverletzungen dauern an, ohne dass ein Ende in Sicht ist“, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk. „Dieser Bericht macht die Tragödie, die dem sudanesischen Volk seit April 2023 unnötigerweise zugefügt wird, noch schmerzhafter, unterstreicht aber auch einmal mehr die dringende Notwendigkeit, die Kämpfe zu beenden und den Kreislauf der Straflosigkeit zu durchbrechen, der diesen Konflikt überhaupt erst ausgelöst hat. Die Waffen müssen zum Schweigen gebracht und die Zivilbevölkerung muss geschützt werden. Eine glaubwürdige Wiederaufnahme umfassender Gespräche zur Wiederherstellung einer von Zivilisten geführten Regierung ist dringend erforderlich, um einen Weg nach vorne zu eröffnen“, sagte er.    

Fitnessbranche
Deutsche Fitnessbranche weiter auf Wachstumskurs

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München – Nachdem die deutsche Fitnessbranche nach Ende der Pandemie-Beschränkungen bereits 2022 einen Aufschwung erfuhr, setzt sich der Aufwärtstrend 2023 fort. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Deloitte-Studie „Der deutsche Fitnessmarkt„. Der Umsatz steigt im Vergleich zum Vorjahr um 11,9 Prozent auf 5,44 Milliarden Euro (netto) und bleibt damit nur 1,3 Prozent unter dem Rekordwert von 2019. Erstmals verzeichnen Kettenbetriebe (mindestens fünf Anlagen) mit 47,2 Prozent den größten Umsatzanteil im Vergleich zu Einzelbetrieben und Mikrostudios. Damit überholen sie das Einzelsegment (45,2%) als bisherigen Spitzenreiter. Ein Wachstumstreiber der Branche ist der Anstieg der Mitgliedschaften um 9,9 Prozent auf 11,30 Millionen im deutschen Gesamtmarkt, der somit nur noch 3,1 Prozent vom Niveau des Jahres 2019 entfernt ist. Den stärksten Zuwachs unter den Betriebsformen verzeichnen Fitnessketten mit einem Anstieg um 12,6 Prozent. 13,4 Prozent der Deutschen waren zum Ende des Jahres in einer Fitnesseinrichtung angemeldet, was einem Anstieg von einem Prozentpunkt im Vergleich zu 2022 entspricht. Insgesamt schneidet der deutsche Markt damit in Bezug auf das Mitgliederwachstum etwas besser ab als der europäische Gesamtmarkt sowie die großen Märkte in Großbritannien und Spanien, wie Analysen des europäischen Fitnessmarktes zeigen. Zu einem höheren Gesamtumsatz führen außerdem steigende Mitgliedsbeiträge. Die anhaltende Inflation und hohe Energiepreise sorgen weiterhin für ein erhöhtes Kostenniveau für Betreiber. Diese reagieren und erhöhen die monatlichen Beiträge um durchschnittlich 2,3 Prozent auf 45,91 Euro (brutto) für eine Standardmitgliedschaft über zwölf Monate. Die Anzahl der Fitnessanlagen im Gesamtmarkt bleibt mit insgesamt 9.111 Anlagen im Vergleich zum Vorjahr stabil. „Bei der Entwicklung der Anlagen sehen wir deutliche Unterschiede zwischen den Segmenten: Während das Kettensegment im Vergleich zum Vorjahr 84 Anlagen hinzugewinnen konnte, gab es im Einzelsegment per Dezember 2023 136 Anlagen weniger. Dies ist, wie in den Vorjahren, auch auf Akquisitionen von Einzelanbietern durch Kettenbetriebe zurückzuführen“, sagt Stefan Ludwig, Partner und Leiter der deutschen Sport Business Gruppe. Die Konsolidierung hin zum Kettensegment hat sich somit auch 2023 fortgesetzt. Mitgliedschaften bei Top-10-Kettenbetrieben steigen auf Rekordwert Das Kettensegment im deutschen Fitnessmarkt wird von denselben Top-10-Anbietern wie 2022 dominiert. Auf sie fallen 2023 75,4 Prozent der dortigen Mitgliedschaften. Ihr Anteil an allen Mitgliedschaften im Markt ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozentpunkte auf 45,2 Prozent angewachsen – ein neuer Höchstwert. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die anhaltende Expansion der Budget-Anbieter zurückzuführen, die nach wie vor die Rangliste der mitgliederstärksten Kettenbetriebe anführen: RSG Group (ca. 1,35 Mio.), FitX (ca. 993 Tsd.) und clever fit (ca. 834 Tsd.). Im europäischen Fitnessmarkt fanden 2023 insgesamt zwölf Transaktionen (Anmerkung 1) statt. Das entspricht etwa dem Vorjahresniveau von 13 Übernahmen, liegt jedoch unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Dass in den vergangenen beiden Jahren weniger Transaktionen stattgefunden haben, spiegelt im Wesentlichen die erschwerte Finanzierung aufgrund gestiegener Zinsen wider. Trend zu hybriden Trainingsformen und betrieblichen Gesundheitsangeboten Die aktuelle Studie analysiert erstmals die Entwicklung des Aggregatorenmarktes in Deutschland. Dieser wächst im Jahr 2023 auf kumuliert 31.100 Partnerstandorte (Anmerkung 2) (+14,3% von 2022), 726.000 Mitgliedschaften (+33,8%) sowie auf einen Umsatz von 335 Millionen Euro (+42,6%). Circa 80 Prozent aller Partnerstandorte gehören zu einem der vier größten Partnernetzwerke Urban Sports Club, EGYM Wellpass, Hansefit und Gympass (seit April 2024: Wellhub). Wie bereits im Vorjahr führte Deloitte im Auftrag des europäischen Fitnessverbandes EuropeActive eine Konsumentenbefragung in 19 europäischen Ländern durch. Die Befragung bestätigt, dass die Menschen weiterhin hybrid trainieren: Rund die Hälfte der Befragten nutzt mindestens zwei verschiedene Fitnessumfelder wie beispielsweise zu Hause und in Fitnesseinrichtungen. Aufschwung erfahren auch betriebliche Sport- und Gesundheitsangebote – dafür gaben deutsche Unternehmen in 2023 rund drei Milliarden Euro aus. „Investitionen in betriebliche Gesundheitsförderung nehmen bei den Unternehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Sie sind ein probates Mittel, um die eigene Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend in Zukunft zusätzlich an Relevanz gewinnt. Für die Fitnessbranche ist er ein weiterer Wachstumstreiber,“ so Stefan Ludwig. Über die Studie: Die Studie „Der deutsche Fitnessmarkt“ erstellt Deloitte regelmäßig seit 2004. Für die Erhebung der marktspezifischen Kernkennzahlen wurden Ende 2023 mithilfe eines digitalen Fragebogens und in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV) und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) deutschlandweit Fitnessbetriebe befragt. Hinzu kam noch eine Befragung der größten Kettenbetriebe durch Deloitte, welche die Basis für die detaillierten Kennzahlen einzelner Unternehmen darstellt. In die Studie fanden auch die Ergebnisse einer Konsumentenbefragung, die Deloitte im Auftrag des europäischen Fitnessverbandes EuropeActive Anfang 2024 durchführte, Einzug. Anmerkungen: (1) Für diese Studie wurden ausschließlich Transaktionen berücksichtigt, an denen europäische stationäre Fitnessunternehmen beteiligt waren und bei denen mindestens vier Fitnessanlagen sowie mindestens 50 Prozent der Anteile des Zielunternehmens erworben wurden. (2) Ein Standort kann Partnerschaften mit mehreren Fitnessaggregatoren haben.

Russland
Nach Terroranschlag: Anstieg von Rassismus gegen Zentralasiaten

Moskau – Seit dem Terroranschlag auf die Moskauer Stadthalle wurde in Russland eine Zunahme von körperlichen Angriffen, Vandalismus und rassistischen Äußerungen gegen turksprachige zentralasiatische Migranten gemeldet. Migranten sagen, sie würden kollektiv bestraft, nachdem tadschikische Staatsangehörige im Zusammenhang mit dem Anschlag verhaftet wurden. Die Botschaft Tadschikistans in Russland, die eine Zunahme der Spannungen nach den Moskauer Morden voraussah, warnte ihre Bürger am Wochenende davor, ihre Häuser nur im Notfall zu verlassen. Trotz der Warnung der tadschikischen Botschaft verbreitete sich die Nachricht, dass es sich bei den Angreifern der Krokus-Konzerthalle um tadschikische Staatsangehörige handelt, schnell in ganz Russland. Am Wochenende wurde in der Stadt Blagoweschtschensk im Fernen Osten Russlands ein von Migranten geführtes Geschäft niedergebrannt, und in Kaluga, einer Stadt südwestlich von Moskau, wurden mehrere Migranten zusammengeschlagen. Wie BBC weiter berichtet, wurden Migranten aus Kirgisistan auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo zwei Tage lang in einem Raum ohne Essen und Wasser festgehalten und erst später nach Hause zurückgeschickt, während Taxifahrer in Moskau berichteten, dass sie von Kunden aufgefordert wurden zu bestätigen, dass sie keine Tadschiken seien. Offiziell gibt es in Russland etwa 10,5 Millionen Migranten aus Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan, von denen viele in schlecht bezahlten Berufen wie Taxifahrern und Bauarbeitern arbeiten. In den 1990er- und 2000er-Jahren waren Zentralasiaten und andere ethnische Minderheiten regelmäßig gewalttätigem Rassismus ausgesetzt, wobei sie oft von rücksichtslosen Bürgerwehren beschuldigt wurden, Drogenhändler zu sein. Einige wurden von Neonazi-Banden niedergestochen, verprügelt und getötet. Die neonazistische Gewalt erreichte 2008 mit mehr als 100 rassistisch motivierten Morden ihren Höhepunkt. Dieser Trend ging in den 2010er Jahren zurück, als die Behörden eine härtere Gangart einschlugen. „Rassismus in Russland gegenüber [Zentral-]Asiaten und Kaukasiern [Menschen aus dem Kaukasus] passiert jeden Tag, jeden gottverdammten Tag“, so Shamil, ein 42-Jähriger aus Kirgisistan gegenüber Al Jazeera, der 2005, 2013 und 2019 in Russland gearbeitet hat. Jetzt sei er als Lkw-Fahrer in Westeuropa beschäftigt.

Zum Thema

– Islam Khalilov – Moskau-Anschlag: Muslimischer Jugendlicher rettete Hunderte

Nach dem schrecklichen Terroranschlag auf das Konzerthaus Crocus City Hall in Moskau wurde ein junger Mann zu einem Symbol für Mut und schnelles Handeln.

Moskau-Anschlag: Muslimischer Jugendlicher rettete Hunderte

9. April 1948:
„Beim Massaker von Deir Yassin starben 250 Palästinenser“

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Vor 76 Jahren, am 9. April 1948, überfielen zionistische Milizen das palästinensische Dorf Deir Yassin mit einer bis dahin beispiellosen Brutalität. Hierzu schreibt Journalist und Autor Arn Strohmeyer: Es war nach dem für die Araber sehr nachteiligen UNO-Teilungsbeschluss zu Unruhen unter der arabischen Bevölkerung gekommen. Die zionistischen Streitkräfte der Hagana sowie die Untergrundgruppen Irgun und Sterngruppe gingen daraufhin sehr schnell zu militärischen Gegenaktionen über. Für die jüdischen Gruppen galt der von der politischen und militärischen Führung am 10. März 1948 beschlossene Plan Dalet, der besagte, dass palästinensische Dörfer zu zerstören seien (durch Inbrandsetzen, Sprengen und Verminung der Trümmer) und die Bevölkerung zu vertreiben sei. Im April 1948 begannen die jüdischen Truppen, Jerusalem anzugreifen – zuerst den Stadtteil Shaykh Jarrah. Der Befehl lautete: „Das Viertel besetzen und alle Häuser zerstören!“ Dass dies nicht sofort in die Tat umgesetzt wurde, war dem Eingreifen der Briten zu verdanken. Die zionistischen Truppen nahmen nun aber die anderen Stadtteile Jerusalems unter Beschuss, die Stadt wurde regelrecht belagert, auch die Altstadt, in der 2000 Juden, aber auch viele Christen und Moslems lebten, die dorthin geflüchtet waren. In den von den zionistischen Verbänden angegriffenen Stadtteilen kam es zu schweren Übergriffen, auch zu Plünderungen. Viele Häuser wurden zerstört, andere direkt von Juden übernommen. In dieser Zeit (am 9. April 1948) verübte die Irgun unter ihrem Anführer Menachem Begin auch das Massaker von Deir Yassin (ein Dorf in der Nähe Jerusalems), bei dem nach Angaben des Roten Kreuzes etwa 250 Palästinenser ermordet wurden. „Viele junge Schulmädchen wurden vergewaltigt und später abgeschlachtet. Auch alte Frauen wurden sexuell belästigt. Es gibt einen Fall, bei dem ein junges Mädchen buchstäblich in zwei Teile gerissen wurde. Auch viele Kleinkinder wurden abgeschlachtet und getötet“, so Zeitzeuge Richard Catling, Geralinspektor der britischen Polizei in Palästina. Das Massaker verfolgte vor allem die Absicht, die Palästinenser in Panik zu versetzen und sie zur Flucht zu veranlassen. Erst am 19. Mai 1948 rückte die jordanische Armee [die Arabische Legion] in Jerusalem ein. Die zionistischen Streitkräfte zerstörten so gut wie alle 41 arabischen Dörfer in dem Teil des Distrikts von Jerusalem, den sie eroberten und vertrieben 60 000 Araber aus West-Jerusalem und seiner Umgebung. In ganz Palästina sind zwischen dem 30. März und dem 15. Mai 1948 etwa 200 palästinensische Ortschaften besetzt und ihre Einwohner vertrieben worden. Das ist ein klarer Beleg dafür, dass der israelische Mythos nicht der Wahrheit entspricht, dass die Araber „freiwillig“ geflüchtet sind. Das alles geschah, bevor ein einziger arabischer Soldat palästinensischen Boden betreten hat.
(Foto: Palästina Portal)
Dass Israel Jerusalem aus „Gründen der Sicherheit und um nach dem Vertreibungsunrecht den Zugang zu Klagemauer zu sichern“, erobert hat, gehört auch ins Reich der Fabel.

Denn einmal hatte Jerusalem natürlich aus der Bibel abgeleitete hohe symbolische Bedeutung für die Juden. Zum anderen hat Ben Gurion immer wieder betont, dass man mindestens 90 Prozent von Palästina in jüdischen Besitz bringen müsse, um einen lebensfähigen Staat zu errichten. Und dazu gehörte natürlich auch Jerusalem.

Auch Kuhns Aussage, dass den „Israelis die folgenden Kriege aufgezwungen“ worden seien und dass sie deshalb Jerusalem unter ihre Kontrolle gebracht hätten, ist historisch längst widerlegt.

Der erste Krieg, den der junge Staat Israel führte, war der gemeinsame Angriff mit Frankreich und Großbritannien 1956 auf Ägypten (der sogenannte „Suezkrieg). Nichts an diesem Überfall auf das Nachbarland war „aufgezwungen“. Auch der Krieg von 1967 (dem „Sechs-Tage-Krieg“, in dem Israel das Westjordanland, den Gazastreifen und die Golanhöhen eroberte) war nicht „aufgezwungen“, wie die Aussagen führender israelischer Militärs und Politiker bezeugen. So erklärte der spätere israelische Ministerpräsident Menachem Begin nach dem Krieg:
„Im Juni 1967 hatten wir die Wahl: Die Tatsache, dass das ägyptische Heer sich auf dem Sinai versammelt hatte, zeigte keineswegs, dass Nasser wirklich im Begriff war, uns anzugreifen. Wir müssen schon ehrlich zu uns selbst sein. Wir waren es, die entschieden haben, ihn anzugreifen.“
(The New York Times 21. August 1982) Der israelische General Matti Peled sagte:
„Die These, der zufolge im Juni 1967 der Genozid über unseren Häuptern schwebte und dass Israel um sein physisches Überleben kämpfte, war nichts als ein Bluff, der nach dem Krieg entstand und genährt wurde. Mit der Fälschung der Kriegsursachen und mit der Verschleierung der wahren Gründe versuchte die israelische Regierung, die Leute von dem Grundsatz der Teilannexion oder vollständigen Annexion von Gebieten zu überzeugen “
(Le Monde, 3. Juni 1972) Und der General und spätere israelische Regierungschef Itzhak Rabin erklärte:
„Ich glaube nicht, dass Nasser Krieg wollte. Seine Feldzüge, die er am 14. Mai auf dem Sinai unternahm, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel zu starten.“
(Le Monde, 29. Februar 1968) Dann behauptet Kuhn, dass es ein Segen für die Muslime sei, dass die Heiligen Stätten unter sicherer israelischer Kontrolle seien und sie dort ungestört beten könnten. Hat er noch nichts davon gehört, dass ständig Siedler und strenggläubige Juden auf dem Tempelberg provozieren, in die Al Aksa- Moschee eindringen und die dort betenden Muslime bedrängen? Im Juli gab es bei diesen Auseinandersetzungen sogar Tote und Verletzte. Im Jahr 2000 unternahm der damalige israelische Regierungschef Ariel Sharon eine provozierenden „Spaziergang“ auf den Tempelberg, der die zweite Intifada auslöste. Und schließlich: Strenggläubige jüdische Kreise kämpfen seit langem dafür, dass die Heiligen Stätten der Muslime abgerissen werden und an dieser Stelle der dritte jüdische Tempel gebaut wird. Kuhn geht dann des längeren auf die Position der Hamas ein, was völlig überflüssig ist, denn deren Position ist seit langem bekannt. Dass sie Trumps Vorgehen ablehnt, ist nun wirklich nicht überraschend, wobei Leute wie Kuhn nie darauf eingehen, (wohl aus Angst, dass sie das Objekt ihrer Dämonisierung verlieren könnten), dass die Hamas sich längst zur Zweistaaten-Lösung bekennt – also der Schaffung eines palästinensischen Staates aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Die einzige Bedingung, die sie daran knüpft, ist die Abhaltung eines Referendums, das heißt die Zustimmung der Palästinenser.

Viel aufschlussreicher ist, dass Kuhn mit keinem Wort auf die völkerrechtliche Situation der Stadt eingeht. Die Behauptung, dass der im UN-Teilungsbeschluss vorgesehene Sonderstatus für die Stadt durch den jordanischen Einmarsch zerstört worden sei, ist unsinnig. Denn die Israelis hatten ja schon vor dem Eingreifen der Jordanier weite Teile der Stadt erobert.

Außerdem hatte die zionistische Führung unter Ben Gurion den Teilungsplan wegen der arabischen Ablehnung längst für nichtig erklärt, abgesehen von der Klausel, die die Legalität des jüdischen Staates in Palästina anerkannte. Angesichts der arabischen Ablehnung würden Israels „Grenzen durch Gewalt entschieden, nicht durch die Teilungsresolution“, erklärte Ben Gurion.

Gaza-Krieg
Gaza: Drei Söhne von Hamas-Führer Ismail Haniyeh getötet

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Gaza – Drei Söhne des Hamas-Führers Ismail Haniyeh wurden bei einem israelischen Bombenangriff im Shati-Lager in Gaza-Stadt getötet, so die Berichte internationaler Medien. Dem Bericht zufolge wurden auch mehrere ihrer Kinder, Haniyehs Enkelkinder, bei dem Angriff getötet. Gegebüber AlJazeera sagte Haniyeh, seine Söhne seien „auf dem Weg zur Befreiung Jerusalems und der Al-Aqsa-Moschee gefallen“. „Der kriminelle Feind wird vom Geist der Rache und des Mordes getrieben und schätzt keine Normen oder Gesetze“, sagte Haniyeh, der im Exil in Katar lebt. Er sagte, die Morde würden die Hamas nicht unter Druck setzen, ihre Verhandlungsposition aufzuweichen. „Der Feind glaubt, dass er, wenn er die Familien der Anführer ins Visier nimmt, sie dazu bringen wird, die Forderungen unseres Volkes aufzugeben“, sagte er.
„Jeder, der glaubt, dass ein Anschlag auf meine Söhne die Hamas dazu bringen wird, ihre Position zu ändern, hat Wahnvorstellungen“.

"Watermelon Pictures"
Alana Hadid gründet palästinensische Filmproduktion

Los Angeles – Modedesignerin Alana Hadid, die Schwester der Supermodels Gigi und Bella Hadid, ist mit der Gründung von Watermelon Pictures in die Filmindustrie eingestiegen. Das unabhängige Filmunternehmen, das sich in palästinensischem Besitz befindet, will ein Leuchtturm für kulturelle Repräsentation und soziales Engagement auf globaler Ebene sein. Watermelon Pictures geht über die reine Produktion hinaus. Das Unternehmen umfasst den Filmvertrieb, die Finanzierung und dient als Plattform für unterrepräsentierte Filmemacher weltweit. Ihr Ziel ist es, diese Stimmen zu verstärken und oft übersehene Geschichten ans Licht zu bringen. „Unser Ziel ist es, einen sicheren Hafen für ausgegrenzte Stimmen zu bieten, die nach kreativem Widerstand streben“, sagte Hadid. „Mit unseren Filmen wollen wir das Publikum auf der ganzen Welt aufklären und inspirieren, sich gegen Ungerechtigkeit zu wehren.“ Der Name Watermelon Pictures“ ist eine bewusste Entscheidung. Er symbolisiert die Lebendigkeit und Widerstandsfähigkeit der palästinensischen Kultur und spiegelt die Farben der palästinensischen Flagge wider. Dies steht im Zusammenhang mit dem Schwerpunkt des Unternehmens auf sozialem Wandel, wobei die Filme das Publikum aufklären und dazu inspirieren sollen, gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen. Das erste Projekt des Unternehmens ist ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Walled Off“, bei dem Vin Arfuso Regie führte. Der Film befasst sich mit der einzigartigen Geschichte des Walled Off Hotel, einer von Palästinensern geführten Einrichtung in Bethlehem und ein geheimes Museum. Das Hotel liegt direkt an der israelischen Sperrmauer im Westjordanland und ist damit ein starkes Symbol sowohl für den künstlerischen Ausdruck als auch für den anhaltenden israelisch-palästinensischen Konflikt. Walled Off wurde von dem amerikanischen Filmemacher Vin Arfuso geschrieben, der palästinensischer und italienischer Abstammung ist. Hadids Bruder Anwar ist einer der Produzenten. Weitere Produzenten sind der Enkel des Aktivisten Nelson Mandela und der Mitbegründer von Pink Floyd, Roger Waters. Der Dokumentarfilm wird am 3. Mai in digitaler Form veröffentlicht. Auch wenn „Walled Off“ das erste offizielle Projekt ist, verspricht Watermelon Pictures, ein starker Fürsprecher für unterrepräsentierte Stimmen in der Filmindustrie zu sein. Die Führung von Alana Hadid und das Engagement des Unternehmens für soziale Belange lassen vermuten, dass Watermelon Pictures in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird.