Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS)
Polens Präsident setzt umstrittene Verfassungsreform in Kraft
Krieg gegen den Terror
Terrorismus: IS-kritischer Journalist aus Syrien in Gaziantep erschossen
Berlin
Debatte um Bundestagsbüros für ausgeschiedene Politiker
Arbeitskämpfe in Deutschland
Gewerkschaften: Tarifauseinandersetzungen in Deutschland nehmen an Intensität zu
Krieg gegen den Terror
Türkei: PKK-Terror tötet drei Soldaten
Cizre (eurasia) – Drei Soldaten wurden bei einem vermeintlichen Angriff der Terror-Miliz PKK in der südöstlichen Sirnak-Provinz getötet. Das teilte das türkische Militär am Sonntag mit.
Angaben zufolge explodierte am Sonntag um 14.30 Uhr lokaler Zeit eine selbstgemachte Bombe, als ein Panzerfahrzeug türkischer Sicherheitskräfte durch den Nur-Bezirk der Stadt Cizre fuhr.
Aus der Presseerklärung des türkischen Generalstabes geht hervor, dass bei dem Anschlag drei Soldaten starben und ein weiterer Polizist verletzt wurde. Der Polizist befinde sich jedoch nicht in Lebensgefahr.
Hinter dem Angriff vermutet das türkische Militär „Mitglieder der separatistischen Terrororganisation“, bezugnehmend auf die sogenannte „Kurdische Arbeiterpartei“, kurz PKK.
Die PKK, welche von der Türkei, den USA und der Europäischen Union wegen ihrer fragwürdigen politischen Ziele und militärischen Praktiken als terroristische Vereinigung gelistet wird, nahm infolge eines vermutlichen Anschlags des selbsternannten „Islamischen Staates“ auf eine kurdische Aktivistengruppe in der Stadt Suruc den Kampf gegen die Türkei Ende Juli dieses Jahr wieder auf.
Ankara wiederum reagierte mit konzentrierten Anti-Terroroperationen in den mehrheitlich kurdisch besiedelten Städten des Landes gegen die „Jugendorganisation“ der PKK, auch YDG-H genannt, auf. Zudem fliegt die türkische Luftwaffe regelmäßig Angriffe auf das Aufmarsch- und Rückzugsgebiet der verbotenen PKK im Nordirak, darunter die Kandil-Berge.
Seitdem starben mehr als 200 türkische Sicherheitskräfte. Auf PKK-Seite wurden mehr als 1,700 Milizionäre getötet.
Deutsche Bundesliga
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Flüchtlingspolitik
Handwerk: Betriebe haben gute Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht
Rechtsruck in Polen
Nietan: Polen wird es im Alleingang nicht schaffen
Berlin (dts) – Der Vorstandsvorsitzende der deutsch-polnischen Gesellschaft, Dietmar Nietan, sieht die Gefahr, dass Polens Regierung mit ihrem Rechtsruck Investoren verprellt
Die nationalkonservative Regierungspartei PiS wolle doch, dass Polen nicht verlängerte Werkbank bleibt, sondern mehr eigene Wertschöpfung aufbaue, sagte Nietan, der für die SPD im Bundestag sitzt und Schatzmeister der Partei ist, dem „Handelsblatt“. Nur dann würden auch die vergleichsweise geringen Löhne steigen. „Ich hoffe, dass bei der PiS die Einsicht reift, dass das im Alleingang und ohne ausländische Investitionen kaum zu schaffen sein wird.“ Dass sich die Bundesregierung derzeit mit öffentlicher Kritik an der innenpolitischen Entwicklung in Polen zurückhält, kann Nietan verstehen. Der Chef der Regierungspartei, Jaroslaw Kaczynski, sehne kritische Stimmen doch geradezu herbei, weil ihm das in seiner Propaganda helfe. „So kann er demonstrieren: Seht her, da zeigt Polen einmal Selbstbewusstsein, schon kommt der Hegemon aus dem Westen und übt Kritik“, sagte Nietan. Auch im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages herrsche deshalb Einigkeit, dass es eher kontraproduktiv wäre, jetzt auf die Pauke zu hauen. „Wir würden damit nur der polnischen Opposition schaden und PiS-Chef Kaczynski in die Hände spielen.“ Hinter verschlossenen Türen gebe es aber etwa zwischen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und seinem polnischen Amtskollegen durchaus einen konstruktiven Dialog.
"Integrationsbereitschaft einfordern"
CSU: Weniger Geld für Integrationsverweigerer
Berlin (dts) – Die CSU will Flüchtlinge auch mit der Androhung von Leistungskürzungen zur Integration zwingen. Das geht aus der Beschlussvorlage für die Klausurtagung der CSU-Landesgruppe Anfang Januar hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegt. An der Klausur soll erstmals auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen. Die Beschlussvorlage trägt den Titel „Integration – miteinander und nicht nebeneinander“.
In ihr heißt es, Deutschland biete „Menschen, die zu uns kommen eine neue Heimat – als Gegenleistung erwarten wir einen starken Willen zur Integration“. Deutschland müsse diese „Integrationsbereitschaft einfordern“. Deshalb müsse sich jeder Flüchtling „individuell im Rahmen einer Integrationsvereinbarung zu unseren Werten, unserer Rechtsordnung und den Regeln eines friedlichen Zusammenlebens bekennen“. Nach Ansicht der CSU müssen diese Vereinbarungen auch eine Pflicht „aller Kinder, Frauen und Männer“ zum Besuch von Sprach- und Integrationskursen enthalten. Die Integrationsvereinbarungen sollen die „Grundlage für mögliche Leistungskürzungen im Falle des Nichtbefolgens“ schaffen. Flüchtlinge, die sich nicht an die Vereinbarungen halten, müssen also damit rechnen, weniger Geld zu bekommen. Die CSU-Landesgruppe verzichte in ihrem Integrationspapier auf die Forderung nach einem Burka-Verbot, obwohl sich das viele Unionspolitiker wünschen. Nach Ansicht der Christsozialen wäre ein derartiges Verbot in der Praxis nur schwer zu vollziehen und vermutlich wenig ergiebig. In dem CSU-Papier wird das Tragen von Burkas aber deutlich verurteilt, weil es „dem Prinzip der Offenheit genauso wie eine Scharia-Polizei entgegen“ stehe

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