Fußball
Ex-Schalker Mandirali wird Trainer beim türkischen Verein Trabzonspor

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Trabzon (nex) – Trabzonspor ist nach dem Präsidentenwechsel auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden, Hami Mandirali (47) wird neuer Trainer beim Traditionsclub Trabzonspor. Zuletzt stand Mandirali beim Eto’o Klub Antalyaspor unter Vertrag. Der 47 jährige ist den deutschen Fußballfans noch als Spieler auf Schalke 04 mit seinen harten Fernschüssen bekannt. Der ehemalige türkische Nationalspieler erzielte in der Saison 1998-99 in 22 Pflichtspielen 3 Tore für die Königsblauen. Mandirali ist bereits der dritte Trainer in dieser Saison, er folgt auf Sadi Tekelioğlu, der Schota Arveladze beerbte. Mandirali bekam einen Vertrag bis Ende der Saison. Es wird spekuliert, dass der jetzige Trainer von Schachtar Donezk, Mircea Lucescu, in der Spielzeit 2016-17 auf Mandirali folgen wird. Lucescu soll seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges in der Ukraine unzufrieden sein, da die Mannschaft in Kiew trainiert und seine Spiele in Lviv (Lemberg) austrägt. Schachtar Donezk ist zudem der nächste Europa League Gegner von Schalke 04. NEX-Reporter Mustafa Özen

Flüchtlingspolitik
Grüne Jugend wirft Özdemir Populismus vor

Berlin (dts) – Die Grüne Jugend attackiert Parteichef Cem Özdemir für seine Forderung nach einer Begrenzung des Flüchtlingszuzugs nach Deutschland: „Cem Özdemirs Aussage ist reiner Populismus“, sagte Jamila Schäfer, Bundessprecherin der Grünen Jugend, der „Welt“. Menschen in Not zu helfen, gebiete die Vernunft und dürfe nicht in Frage gestellt werden. Obergrenzen bedeuteten, eine humanitäre Katastrophe zu billigen. „Das Asylrecht als großzügiges Geschenk darzustellen, ist gerade angesichts der globalen Verteilungsungerechtigkeit ein fatales Signal“, kritisierte Schäfer. „Das Asylrecht ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die es zu verteidigen gilt.“

Der Co-Vorsitzende der Grünen Jugend, Moritz Heuberger, warnte Özdemir vor Opportunismus. „Jetzt vor der rechts-konservativen Stimmung im Land einzuknicken, ist opportunistisch und falsch“, sagte er der „Welt“. „Die eigenen politischen Ideale und menschenrechtliche Standards zu ignorieren, das passt nicht zu grüner Politik.“ Von grüner Politik erwarte die Grüne Jugend deutlichen Widerstand gegen die Obergrenzen-Diskussion und ein klares Bekenntnis zum uneingeschränkten Grundrecht auf Asyl. Solange es in Deutschland Steuerflucht in Milliardenhöhe gebe, könne niemand erzählen, dass das Land bei der Aufnahme von Flüchtlingen an Kapazitätsgrenzen stoße.

Özdemir hatte sich zuvor für eine Verringerung der Flüchtlingszahlen ausgesprochen. „Wir müssen zugeben, das wir nicht jedes Jahr eine Million aufnehmen können“, hatte er dem „Stern“ gesagt. „Sonst bekommen wir nicht nur Akzeptanzprobleme, wir stoßen auch an praktische Grenzen.“

Terroristisches Reihenhaus
Großbritannien: Polizeieinsatz gegen Zehnjährigen wegen Rechtschreibfehlers

London (nex) – Wie englische Medien berichten, soll ein Schreibfehler eines zehnjährigen muslimischen Jungen in Lancashire dazu geführt haben, dass dieser am darauf folgenden Tag zu Hause von der Polizei aufgesucht und verhört worden sei. Der Schüler hatte von einem „terroristischen“ („terrorist“) Haus geschrieben, in dem er leben würde, wobei er jedoch offenbar ein „Reihenhaus“ („terraced“) House gemeint hatte. Bereits einen Tag später standen Polizeibeamte vor seiner Haustür, verhörten ihn und untersuchten den Familien-Computer. Die Familie des Jungen, die nun eine Entschuldigung vonseiten der Schule und der Behörde fordert, führt den Vorfall auf die Neufassung der britischen Antiterrorgesetze vom Juli letzten Jahres zurück. Seit dieser Zeit werden Lehrer dazu verpflichtet, verdächtiges Verhalten zu melden, um einer Radikalisierung entgegenzusteuern. Der stellvertretende Generalsekretär der muslimischen Dachorganisation, Miqdaad Versi, erklärte, es habe seitdem dutzende ähnliche Fälle wie in Lancashire gegeben. Die Polizei bestreitet einen Zusammenhang ihres Besuchs mit dem Rechtschreibfehler und erklärte BBC zufolge, der Besuch sei nicht auf der Basis eines Terrorismusverdachts erfolgt. Es wären vonseiten der hierfür angemessenen Kanäle andere Sorgen bezüglich des Verhaltens des Jungen in der Schule an sie herangetragen worden.

Flüchtlingspolitik
Drei Bundesländer nehmen die Hälfte der Asylsuchenden auf

Berlin (dts) – Etwa die Hälfte aller Asylsuchenden ist laut Berechnungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in nur drei Bundesländern registriert. So nehmen Nordrhein-Westfalen 21 Prozent, Bayern 16 Prozent und Baden-Württemberg 13 Prozent der im sogenannten EASY-System registrierten Asylsuchenden auf. Das geht aus einer noch nicht veröffentlichten Auswertung der IOM hervor, die der „Welt“ vorliegt und die sich auf Zahlen von Januar bis September des vergangenen Jahres bezieht. Auch für das laufende Jahr prognostiziert die Organisation eine ähnliche Verteilung. Bei der Verteilung der Flüchtlinge innerhalb Europas gibt es laut IOM kaum Fortschritte. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission vom September sollten 160.000 Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea und dem Irak, die sich bereits in Europa befinden, auf alle Mitgliedsstaaten nach einer freiwilligen Quote umverteilt werden. Bisher wurden aber erst 272 Personen umverteilt. Deutschland hat bisher 40 Umverteilungsplätze angeboten, elf Schutzsuchende aus Italien und zehn aus Griechenland wurden tatsächlich nach Deutschland geholt, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) der „Welt“ mitteilte.

Trauerfall in Koç Holding
Türkei: Industriemagnat Mustafa Koç stirbt 55-jährig in Istanbul

Istanbul (nex) – Wie aus dem Amerikanischen Hospital in Istanbul mitgeteilt wurde, ist der Leiter des bedeutendsten türkischen Industriekonglomerats, der Koç Holding, Mustafa Koç, am Donnerstag im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines zu Hause erlittenen Herzanfalls gestorben. Der Vorfall habe sich Medien zufolge ereignet, während Koç trainiert habe. Der Industriemagnat hat die Koç Holding, deren Tätigkeitsgebiet von Automobilen über Bauunternehmen bis hin zur Energiewirtschaft reicht, seit 2003 geleitet. Er hatte die Unternehmensgruppe damals von seinem Vater Rahmi Koç, dem 84-jährigen Patriarchen der Familie, übernommen. Gegründet hatte die Gruppe sein 1996 verstorbener Großvater Vehbi im Jahre 1926. Mustafa Koç hinterlässt seine Frau Caroline und zwei Töchter.

Istanbul
Ein Herz für Streuner: Istanbuler Moschee öffnet ihre Tore für Katzen

Istanbul (eurasia) – Mit dem Ausbruch des Winters in der türkischen Metropole Istanbul haben es streunende Tiere schwerer als sonst, einen warmen und schützenden Platz zu finden. Der Imam und religiöse Prediger Mustafa Efe hat deshalb entschieden, die Türen seiner Moschee für die Katzen der Umgebung geöffnet zu lassen.

(Foto: Mustafa Efe/Facebook)
(Foto: Mustafa Efe/Facebook)
Die türkische Stadt Istanbul ist nicht nur bekannt für ihr historisches Erbe und ihre kulturelle wie kulinarische Vielfalt, sondern auch für die vielen in den zahlreichen Winkeln, Gassen und Parkanlagen der Metropole umherstreunenden Katzen. Diese haben es zur kalten Jahreszeit im Winter jedoch schwer und finden in den seltensten Fällen einen schützenden oder warmen Platz, an dem sie sich niederlassen könnten, während es schneit. Der türkische Imam Mustafa Efe von der Aziz Mahmud Hüdayi Moschee im historischen Viertel von Üsküdar nahm sich nun zahlreicher Katzen persönlich an. Solange es draußen schneit und kalt ist, dürfen sie sich in den warmen Räumen seines islamischen Gebetshauses aufhalten. Das Handeln des Imams sei laut dem Nachrichtenportal „World Bulletin“ Symbol und Ausdruck der Barmherzigkeit, die im Islam – anders als oft behauptet und von extremistischen Ideologen suggeriert – vorherrschend ist und eine zentrale Rolle im sozialen Verständnis der Religion bildet. Tiere bilden in der islamischen Praxis einen wichtigen Bestandteil. In der Weltansicht des Islam werden Tiere als Schöpfung Gottes betrachtet, die es mit Respekt zu behandeln gilt. Auch in der osmanischen Kultur wurde dieses Erbe gepflegt. So gab es im Moschee-Komplex einer osmanischen Glaubenseinrichtung nicht selten ein Vogelhaus. Osmanische Behörden achteten darauf, dass Lastpferde oder Kamele nicht zu schwer beladen wurden. Ziel war es, jeglicher Form von Tierquälerei vorzubeugen. Ein weiteres Beispiel für die vorherrschende Auffassung über die Schutzwürdigkeit von Tieren im Osmanischen Reich ist, dass das türkische Sultanat Schildkröten, die entlang des Bosporus lebten, unter besonderen Schutz stellte. Unter osmanischen Eliten und wohlhabenden Bürgern galt es als Edeltat, von Jägern gefangene Tiere, etwa Vögel, freizukaufen und diese wieder in ihre Freiheit zu entlassen.  

Mieterbund
Regierungspläne für Wohnungsbau-Offensive unzureichend

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Berlin (dts) – Der Deutsche Mieterbund (DMB) hält die Wohnungsbau-Offensive der Bundesregierung für unzureichend. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Präsident des Mieterbundes, Franz-Georg Rips, die Verdoppelung der Gelder des Bundes für den sozialen Wohnungsbau auf zwei Milliarden Euro jährlich genügten allein nicht. „Wir brauchen auch zusätzliche Finanzmittel für den sozialen Wohnungsbau von den Ländern“, forderte Rips. Die Ankündigung von Bauministerin Barbara Hendricks (SPD), mit Steueranreizen Investoren anzulocken, sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Der Mieterbund fordert aber auch die schnellere Erschließung von Baugrundstücken, schnellere Bau- und Genehmigungsverfahren und die Bereitstellung von Bauland. Mit Blick auf die aktuelle Wohnungsnot und die Unterbringung von Flüchtlingen sagte Rips: „Uns brennen die Wohnungsprobleme unter den Nägeln.“ Aktuell fehlten bereits 800.000 Wohnungen. „Der jährliche Neubau von etwa 25.000 bis 270.000 Wohnungen reicht bei weitem nicht aus, die seit Jahren ansteigende Nachfrage zu befriedigen.“ Nach Ansicht des Mieterbundes müssten jedes Jahr mindesten 400.000 Wohnungen neu gebaut werden. Das ist deutlich mehr als die Bundesregierung schätzt, die den Bedarf auf 350.000 Wohnungen jährlich beziffert. Nach Auffassung von Rips werden vor allem Mietwohnungen gebraucht, also bezahlbare Wohnungen für mittlere Einkommen und Sozialwohnungen. „Die Politik muss jetzt endlich handeln“, forderte der Präsident des Mieterbundes.  

Beliebte Politiker
Erdogan: Beliebtester Politiker Europas

Ankara (nex) – Über mangelnde Popularität kann sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan auch in der Welt der sozialen Medien nicht beklagen. Wie die weltweit tätige PR-Agentur Burson-Marsteller erhob, steht Erdoğan weltweit auf Platz drei unter 87 Staatspräsidenten, 82 Regierungschefs und 51 Außenministern, was die Anzahl der Likes auf Facebook anbelangt.
(Foto: iha)
(Foto: iha)
Mit mehr als acht Millionen Likes steht der türkische Präsident europaweit sogar an der Spitze vor der britischen Monarchie, was die Popularität anbelangt. Was die Frage nach der Effektivität angeht, liegt er unter den Facebook-Nutzern auf Rang zwei. Burson-Marsteller hat Daten gesammelt und insgesamt 512 Facebook-Seiten von politischen Führern auf der ganzen Welt ausgewertet. Dabei wurden mehr als 50 Faktoren berücksichtigt, neben Likes waren es Aufrufe, Ratings, Check-Ins und noch weitere, die ins Kalkül miteinbezogen wurden. Als effektivster politischer Führer der Welt wurde Indiens Premierminister Narendra Modi mit einem Schnitt von 186 000 Interaktionen pro Post, also Likes, Shares und Kommentare eingestuft, bei Erdoğan waren es 127 432, US-Präsident Barack Obama kam erst auf Platz vier mit 82 000 Interaktionen. Der Präsidentenpalast in Beştepe liegt mit 13 150 Check-Ins übrigens auf Platz drei der Regierungsgebäude. Burson-Marsteller zufolge verfügen 169 von 193 UN-Mitgliedern über einen offiziellen Facebook-Auftritt.
(Foto: iha)
(Foto: iha)
Als aktiver Facebook-Nutzer hatte Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor einige Wochen auf seinem Facebook-Account seine Wertschätzung gegenüber den Äußerungen des CEOs des Unternehmens, Mark Zuckerberg, zum Ausdruck gebracht, der sich nach islamfeindlichen Äußerungen des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump mit der muslimischen Community solidarisiert hatte. Mit einer Engagement Rate von 5.92 gehört auch der türkische Premierminister Ahmet Davutoğlu zu den zehn engagiertesten politischen Führern im Netzwerk. Eine Umfrage des türkischen Jugend- und Sportministeriums hat herausgefunden, dass türkische Jugendliche sich mindestens drei Stunden täglich in sozialen Medien aufhalten und auch ihre Eltern diese nutzen. Dabei ist Facebook die beliebteste Social-Media-Plattform.
(Foto: iha)
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Terminservicestellen
Gesundheitswesen: Arzthopping trägt zu langen Wartezeiten bei

Berlin (dts) – Drei Jahre nach Abschaffung der Praxisgebühr gibt es neue Vorschläge, den Zugang zu Arztpraxen zu regulieren – dieses Mal kommen sie von den Ärzten selbst: „Wir brauchen eine stärkere Steuerung und eine Schwelle beim Zugang zum Arzt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Anlass für Gassens Vorschlag ist der Start der so genannten Terminservicestellen am kommenden Montag. Sie sollen in dringenden Fällen einen Termin beim Facharzt binnen vier Wochen vermitteln. „Wir brauchten die Terminservicestellen nicht, wenn viele Patienten nicht wahllos Termine bei Ärzten vereinbaren würden“, sagte Gassen. „Wir brauchen Steuerungsinstrumente.“ Die Wartezeiten entstünden, weil es zu viele Patienten gebe, die wegen derselben Beschwerden zu zwei, drei oder sogar noch mehr Fachärzten gingen. Man könne diesen „ungehinderten und beliebigen Zugang zum Arzt auf Dauer nicht aufrechterhalten.“ Der Behandlungsbedarf werde wegen der älter werdenden Bevölkerung größer, aber die Zahl der Ärzte sei endlich. Konkret schlug der KBV-Chef deshalb vor: „Es sollte einen Arzt geben, der für den Patienten immer der erste Ansprechpartner ist, und der ihn dann weiterleitet.“ Dies könne der normale Hausarzt sein, aber auch der Frauenarzt oder bei chronisch Kranken der behandelnde Facharzt. Damit die Patienten ihre Ärzte in systematischer Reihenfolge besuchen, solle es finanzielle Anreize geben. Krankenkassen sollten verschiedene Versicherungstarife anbieten können.  

DDR 4
Klotzen statt Kleckern: Arbeitsspeicher Kits von Corsair bis 128 GB

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Dortmund (nex) – Der Speicher Hersteller Corsair bringt mit der neuen Serie Vengeance LPX, DDR 4 Kits mit einer Kapazität von 32 bis 128 GB raus.

Die Taktfrequenzen von 3000 bis 3600 dürften Overclocker-Herzen höher schlagen lassen. Die optionalen 40 mm Lüfter lassen sich wie gewohnt nachrüsten. Der Vengeance LPX Speicher ist für das Übertakten von Hochleistungs-PCs konzipiert. Der Wärmeverteiler besteht aus reinem Aluminium, um die Wärme schneller abzuleiten, und der achtschichtige PCB steuert die Wärme und bietet ausgezeichneten Spielraum fürs Übertakten.

Die Preise für die 4 Riegel liegen zwischen 350 und 1060€. Der Premium Hersteller gewährt wie gewohnt 10 Jahre Garantie.

Gamer Enthusiasten müssen sich beeilen, aktuell ist der RAM wegen der großen Nachfrage kaum lieferbar.