Türkei
Bildungsminister Gambias: „Wir wollen, dass unsere Kinder Türkisch lernen“

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Ankara (eurasia/nex) – Aboubacar Abdullah Senghore fragte in Ankara nach türkischen Schulen und einem Kulturzentrum an, die im afrikanischen Staat im Sinne eines Win-Win-Verständnisses errichtet werden sollen.
„Wir wollen neue türkische Schulen in Gambia“, sagte Senghore bei einem Treffen mit dem türkischen Bildungsminister Nabi Avci. „Wir wollen, dass unsere Kinder Türkisch lernen.“ 
Avci seinerseits versprach, dass diese Angelegenheit dem Hohen Bildungsrat in Ankara zugetragen werde.

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„Im Mittelpunkt unserer Beziehungen steht Bildung“, erklärte er. „Ich hoffe, wir werden gute Dinge im Bildungsbereich umsetzen.“
Die Türkei bietet gegenwärtig 80 gambischen Studenten Stipendien in eigenen Bildungseinrichtungen an. „Wir werden die Zahl der Studenten aus Gambia erhöhen, die in der Türkei unterrichtet werden“, schloss Avci.
Gambia errang 1970 die Unabhängigkeit und gehört seitdem zu den stabilsten Staaten in der Region. 90 Prozent der Bevölkerung ist muslimisch geprägt. In Gambia leben 1,5 Millionen Menschen.
 
Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews  

Sachsen
Bahnhofsgebäude Falkenstein mit Naziparolen beschmiert

Falkenstein/Klingenthal (ots) – Unbekannte haben im Bahnhofsgebäude Falkenstein ein „Hakenkreuz“ sowie die Schriftzüge „Welcome Nazis“ und „Ausländer raus“ angebracht. Dies stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal in der vergangenen Nacht fest. Ermittelt wird nun wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Hinweise zu möglichen Verursachern können über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder direkt an die Bundespolizeiinspektion Klingenthal unter der Telefonnummer 037467 – 2810 übermittelt werden.

Essen
RWE will weitere 2000 Arbeitsplätze streichen

Essen (ots) – RWE-Personalvorstand Uwe Tigges stellt die rund 60.000 Beschäftigten des Essener Energiekonzerns auf weiteren Stellenabbau ein. „Unsere bisherigen mittelfristigen Planungen sehen bis Ende 2018 einen Abbau um etwa 2000 Arbeitsplätze vor, unter anderem auch durch natürliche Fluktuation“, sagte Tigges der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.
Innerhalb der vergangenen drei Jahre hat RWE bereits rund 10.000 Arbeitsplätze verloren. „Bisher ist es uns gelungen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Und wir tun alles dafür, dass es auch weiterhin so bleibt“, sagte Tigges. Derzeit ist RWE geprägt von einem großen Konzernumbau und Planungen für einen Börsengang der neuen Tochterfirma („Newco“) für die Sparten Erneuerbare, Vertrieb und Netze. „Wir haben für dieses Jahr keine größeren Stellenstreichungen geplant“, sagte Tigges. Etwa 40.000 Beschäftigte sollen zur Newco übergehen. Ein Großteil der Betroffenen wechselt schon zum 1. April in die neue Gesellschaft. „Bei rund 5000 Mitarbeitern stellt sich noch die Frage nach der künftigen Zugehörigkeit“, erklärte Tigges. „Spätestens bis zum Herbst wollen wir für alle Beschäftigten Klarheit schaffen.“

Osterfest
Ramelow (Linke): „Wir brauchen Spiritualität“

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Halle (ots) – Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hält spirituelle Angebote auch politisch für wichtig. „Dort, wo es spirituelle Angebote gibt, werden Menschen neugierig“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ mit Blick auf Ostern. „Und in Familien, in denen Menschen ans Ende des Lebens kommen, wird die Frage wieder wichtig: Was ist denn da noch außer uns?“ Beispielhaft für die Bedeutung des Religiösen sei das Massaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium gewesen. „Ohne die offenen Kirchen hätte es eine Heilung der zutiefst verletzten Seelen in dieser Stadt nicht gegeben. Wir brauchen Spiritualität. Sie kann nur nicht verordnet werden. Sie ist kein Staatsauftrag.“ Ramelow fügte hinzu, er sehe, dass sich Gemeinschaften neu aufbauten. „Und das hat einen Grund. Denn – jetzt werde ich mal marxistisch – die kapitalistische Verwertungslogik basiert ja auf Vereinzelung. Und diese Vereinzelung lässt keine Räume mehr, um Druck und Schmerz auszuhalten. Wir brauchen also eine Gemeinschaft, die sich spürt und wahrnimmt. Spiritualität wäre wichtig, um wieder mehr Gemeinschaft herzustellen.“ Mit Ostern sei für ihn „die Hoffnung verbunden, dass man am Ende von etwas immer auch den Anfang wieder erkennen kann“, betonte der Ministerpräsident. „Gerade unser Land sollte Hoffnung haben und Hoffnung verbreiten.“ Das gelte nicht zuletzt in der Flüchtlingskrise.

Terror in Europa
Entwicklungsminister Müller mahnt zu Besonnenheit in Terrordebatte

Osnabrück (ots) – Entwicklungsminister mahnt zu Besonnenheit in Terrordebatte: „Wir sind nicht im Krieg“. Beim Flüchtlingszuzug beharrt Müller auf Obergrenze – „Wir können nicht 10 Millionen Syrer aufnehmen“ Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat nach den Terroranschlägen in Brüssel zu Besonnenheit aufgerufen. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte Müller: „Wir sind nicht im Krieg.“ Allerdings stünden Deutschland und Europa nach den Attacken auf Metropolen Europas „vor einer Herausforderung durch menschenverachtenden Terrorismus, dem wir mit allen Mitteln entgegentreten müssen“. Die Terrorismusbekämpfung stelle an jeden Bürger grundsätzliche Fragen. Mit Blick auf die Diskussion zur Vorratsdatenspeicherung kritisierte der Minister, dass viele ohne Bedenken persönliche Daten ins Netz stellten, aber ein Proteststurm sicher sei, wenn der Staat das Internet zur Kriminalitätsbekämpfung nutzen wolle. „Diesen Widerspruch werden wir angesichts der neuen Erfahrungen diskutieren und auflösen müssen, um in Deutschland Terror zu verhüten“, betonte der CSU-Politiker. Beim Flüchtlingszuzug bekräftigte der Minister die Forderung der CSU nach einer Jahresobergrenze von 200 000 Flüchtlingen in Deutschland . „Wir können die Probleme der Welt nicht lösen, indem wir zehn Millionen Syrer oder 20 Millionen Afrikaner aufnehmen“, erklärte er. Die Integrationsfähigkeit eines Landes sei beschränkt. „Und ganz offen: Wer leistet denn Integration? Das sind Ehrenamtliche, Fußballvereine, pensionierte Lehrer oder Erzieherinnen“, sagte Müller. Der Entwicklungsminister, dessen Haushalt 2017 erstmals fast acht Milliarden Euro umfasst, will dieses Geld schwerpunktmäßig für Beschäftigung und Ausbildung junger Menschen in den Krisenregionen ausgeben. Dieses gelte vor allem für Syrien, wo der Waffenstillstand besser halte als erwartet. „In Syrien, dem Irak und für die ganze Region brauchen wir schnellstmöglich einen Marshallplan für den Wiederaufbau“, betonte Müller. Dort sei die Bevölkerung zu 90 Prozent noch vor Ort. „Unser Signal muss sein: Ihr könnt bleiben. Wir helfen Euch beim Wiederaufbau Eurer Dörfer und Städte“, sagte er. Das sei die menschlichste Lösung und die ökonomischste zugleich. Jeder Euro, der in Syrien oder im Nordirak selbst eingesetzt werde, bewirke im Vergleich zu Deutschland den 30-fachen Effekt. “ Dort schaffen wir Wohnraum für nur 5000 Euro für eine fünfköpfige Familie“, sagte Müller.

"Mondpreise bei neuen Arzneimitteln"
AOK-Chef Litsch alarmiert über steigende Kosten im Gesundheitswesen

Düsseldorf (ots) – Der Chef des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch hat sich alarmiert über die steigenden Kosten im Gesundheitswesen gezeigt. „In dieser Wahlperiode kommt es zu einem noch höheren Ausgabenschub als in den vorangegangenen Wahlperioden. Minister Gröhe wird zusätzlich 40 Milliarden Euro ausgeben“, sagte Litsch der „Rheinischen Post“. Sonst seien die Kosten im Zeitraum einer Wahlperiode von vier Jahren eher um rund 25 Milliarden Euro gestiegen. „Das sehe ich mit großen Sorgen“, sagte Litsch, der eine dauerhafte Deckungslücke von anderthalb bis zwei Prozent bei den gesetzlichen Kassen sieht. „Es besteht die Gefahr, dass künftig der Zusatzbeitrag jährlich um 0,2 Prozentpunkte steigt. Wir brauchen dringend wirksame Strukturreformen im Gesundheitswesen, die die Ausgaben begrenzen“, forderte der AOK-Chef. Litsch nannte den Krankenhausbereich und die Arzneimittel als Möglichkeit für Einsparungen. Die Anzahl der Krankenhäuser müsse endlich reduziert werden, sagte Litsch und forderte eine Nachbesserung der Krankenhausreform. Für die Arzneimittelversorgung verlangte er „eine bessere Preis- und Mengensteuerung“. Litsch kritisierte: „Wir haben immer noch Mondpreise bei den neuen Arzneimitteln.“ Es könne nicht sein, dass Arzneien zu beliebigen Preisen neu eingeführt werden dürften und erst nach einem Jahr über eine Preissenkung verhandelt werde. „Das ist international einmalig.“ Der AOK-Chef bemängelte, dass die Pharmafirmen heute Gewinnmargen von durchschnittlich 25 Prozent erzielten. „Die erfolgreichsten Unternehmen der Automobilindustrie liegen weit unter zehn Prozent, das gilt in der Pharmaindustrie als Krisensignal.“

Türkisch-russische Beziehungen
Russland überrascht mit Türkei-Statement

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Moskau (nex) – Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat ein wichtiges Statement über die Krise mit der Türkei abgegeben. Der Abbruch der Beziehungen zwischen der Türkei und Russland sei vorübergehender Natur, so Sacharowa am Freitag. In der Erklärung, die sie bei „Radio Svoboda“ abgab, antwortete sie auf die Frage des Moderators: „Ist die Krise zwischen Moskau und Ankara vorübergehender Natur?“, mit den Worten: „Ja, natürlich.“ Sacharowa wies darauf hin, dass während des Moskaubesuchs des US-Außenministers John Kerry die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und der Türkei nicht Gegenstand der geführten Gespräche waren.
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Die Sanktionen – angefangen von Lebensmitteln über Energieprojekte bis zu Reisen – wurden nach dem 24. November 2015 auferlegt. Im Dezember letzten Jahres hatte der russische Präsident Wladimir Putin einen Erlass über die Ausweitung der Sanktionen unterzeichnet. Bereits im Januar erklärte Putin allerdings, dass die Embargos nach dem Su-24-Abschuss nicht die Baubranche beträfen. Die dort abgeschlossenen Vereinbarungen, auf Grund derer 87 000 Arbeitsplätze entstehen sollen, würden eingehalten. Das türkische Bauunternehmen „Renaissance Construction“ hatte die Ausschreibung für den Bau eines Terminals und Tunnels für den Moskauer Flughafen „Sheremetyevo“ gewonnen. Wie russische Medien am Mittwoch berichteten, hat Russland auch Flüge nach Antalya wiederaufgenommen. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviation hat Ural Airlines grünes Licht für Flüge nach Antalya gegeben, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA Novosti mitteilte. So werde Ural Airlines sieben Mal in der Woche von den russischen Städten Rostow am Don, Nischni Nowgorod und Kasan aus Antalya, das Lieblingsziel der russischen Touristen in der Türkei, anfliegen.      

Osterbotschaft
Türkischer Präsident Erdogan sendet Ostergrüße an Christen

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Ankara (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan veröffentlicht am Samstag anlässlich des christlichen Festes eine Osterbotschaft. Erdogans Osterbotschaft im Wortlaut: „Wir sind überzeugt, dass es zu den fundamentalen Menschenrechten gehört, aufgrund seiner religiösen, sprachlichen und ethnischen Zugehörigkeit keiner Diskriminierung ausgesetzt zu sein. Wir glauben weiter, dass es auch zu den fundamentalen Menschenrechten gehört, nach seiner Kultur, seinen Traditionen und seinem Glauben – heute wie auch in der Vergangenheit – leben zu dürfen. Im Einklang mit diesen Gefühlen und Gedanken gratuliere ich allen Christen, insbesondere unseren christlichen Mitbürgern, zu Ostern und sende ihnen meine herzlichsten Grüße.“ Christen begehen Ostern als die Zeit der Kreuzigung und der drei Tage später folgenden Auferstehung Jesu.
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Visa-Erleichterungen
Innenstaatssekretär Krings fordert „lückenlose Registrierung der ein- und ausreisenden Personen im Schengenraum“

Düsseldorf (ots) – Als Konsequenz aus der europaweiten Vernetzung der Terroristen hat Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) eine „lückenlose Registrierung der ein- und ausreisenden Personen im Schengenraum“ gefordert. „Wenn derzeit über weitere Visa-Erleichterungen nachgedacht wird, dann ist eine lückenlose und vernetzte Registrierung der ein- und ausreisenden Personen im Schengenraum eine dringend nötige Mindestvoraussetzung für solche Schritte“, sagte Krings der „Rheinischen Post“. Es sei jetzt auch überfällig, endlich die Flugdaten der EU zu speichern, um Reisebewegungen von Terroristen nachvollziehen zu können. Zudem forderte Krings: „Wir müssen künftig alle Möglichkeiten des Ausländerrechts nutzen, dass Gefährder nach Europa nicht wieder einreisen können.“

"Terrorist safe havens"
Belgien lehnt Anträge Ankaras auf Auslieferung von Terroristen wiederholt ab

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  Brüssel (nex) – Im Gegensatz zur entschiedenen Haltung der Türkei in ihrem Kampf gegen die PKK und den IS (Daesh) war Belgien seinerseits schon immer ein sicherer Hafen für viele Mitglieder verschiedener Terrororganisationen und ignorierte konsequent die vielen Anträge Ankaras auf Auslieferung von Terroristen. Ungeachtet des Statements des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dass Ibrahim El Bakraoui, einer der Selbstmordattentäter bei den Brüsseler Anschlägen, im Juli letzten Jahres aus Gaziantep, einer Provinz im Südosten der Türkei, ausgewiesen worden war, hat Belgien immer die Auslieferungsanträge der Türkei für viele PKK-Mitglieder und Angehörige anderer Terrorgruppen abgelehnt und ist nach wie vor ein sicherer Hafen für sie. Fehriye Erdal, Mitglied der Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C), die in die Ermordung eines bekannten türkischen Geschäftsmannes im Jahr 1996 verwickelt war, floh damals nach Belgien und wurde trotz aller Aufforderungen nicht an die Türkei ausgeliefert. Belgien stuft Erdal auch nicht als Terroristin, sondern lediglich als ein „Gangmitglied“ ein. Zübeyir Aydar, ein führendes PKK-Mitglied, den das US-Finanzministerium als internationalen Drogenhändler bezeichnet, wurde 2010 in Belgien zwar verhaftet, drei Wochen später jedoch wieder freigelassen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi (AA), die sie vom Justizministerium erhalten habe, habe die Türkei die Auslieferung von 56 Personen, gegen die Anklage wegen kleinkrimineller Straftaten erhoben wurde, beantragt. Belgien bewilligte 45 Anträge, acht wurden abgelehnt. Belgien hat auch Auslieferungsanträge für Terroristen abgelehnt, die kriminellen Aktivitäten nachgehen. Ankara hatte die Auslieferung von 30 Terroristen gefordert, Belgien lehnte 20 davon ab, neun sind noch in Bearbeitung und eine Terroristin, Fidan Dogan, wurde in Paris ermordet. Bei den meisten Personen, deren Auslieferung Ankara verlangt, handelt es sich um PKK-Mitglieder. Eine Person ist Mitglied der DHKP-C, eine weitere gehört der Kommunistischen Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch (TKP/ML) an. Die Übrigen sind in anderen Terrororganisationen aktiv. Nach Informationen der AA unter Berufung auf Sicherheitsquellen, hat die Türkei 657 Suchaufträge für PKK-Aktivisten, so genannte Red Notices an Interpol gerichtet. Bei Red Notices handelt es sich um das Ersuchen um Festnahme oder vorläufige Festnahme mit dem Ziel der Auslieferung. Deutschland hat über 300 Anträge Ankaras auf Auslieferung von Terroristen abgelehnt. Nach den letzten von den Freiheitsfalken Kurdistan (TAK) – einer PKK-Splittergruppe – durchgeführten Bombenanschlägen in Ankara und dem Selbstmordanschlag am vergangenen Samstag in der Nähe des Taksimplatzes in Istanbul haben Behörden, so heißt es, die Akten von PKK-Terroristen aktualisiert, die Anschläge auf zivile Ziele planen. Zuständige Behörden werden die Auslieferung dieser PKK-Führer in Europa im Einklang mit dem Urteil eines Bundesstrafgerichts in der Schweiz über einen Antrag aus Deutschland beantragen. Das Urteil unterstreicht den Unterschied zwischen den Methoden eines Freiheitskämpfers und denen eines Terroristen. Türkische Behörden werden dieses Urteil als Referenz für die Auslieferung von PKK- und DHKP-C-Mitgliedern nutzen. Die von Ankara erstellten Akten gegen diese PKK-Kader und -Mitglieder enthalten die Propaganda der Organisation im jeweiligen Land, in dem sie leben, Schutzgelderpressung unter dem Deckmantel von Spenden und Drogenhandel in ganz Europa sowie Finanzierung der Terrororganisation mit durch diverse Aktivitäten gesammelten Geldern in Europa.  
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