"Nicht jeder Saudi ein Prinz"
Sicherheitsexperten warnen vor Betrügern beim Umbau der saudi-arabischen Wirtschaft
München (ots) – Der geplante Umbau Saudi-Arabiens vom Ölstaat in ein Industrieland ruft bereits jetzt verstärkt Mittelsmänner auf den Plan, darunter auch zahlreiche unseriöse, warnt das Sicherheitsunternehmen Corporate Trust in München.
„Wann immer große Aufträge und Milliardensummen am Horizont erscheinen, sind die Anbahner und Kontakthersteller sofort da und wollen gegen Provision Deals vermitteln“, warnte Sebastian Okada, verantwortlich bei Corporate Trust für Ermittlungen und Prävention von Wirtschaftskriminalität.
Aktuell gebe es Indikatoren für einen Anstieg der Aktivitäten fragwürdiger Mittelsmänner.
Dabei geht es etwa um Zahlungen für Leistungen oder Waren, deren Existenz nur vorgetäuscht wird, oder Anzahlungen für die Kontaktanbahnung. „Wir stellen in letzter Zeit vermehrt Fälle fest, bei denen selbst-proklamierte ‚Berater‘ versucht haben, Firmen hinters Licht zu führen. Natürlich ist nicht jeder Saudi, der eine goldene Visitenkarte hat, ein Mitglied der Königsfamilie – auch wenn das so auf seiner Webseite steht“, sagte Okada.
„Aber ohne Background Check ist ein Betrüger oft nicht von einem seriösen Geschäftsmann zu unterscheiden.“ Bei einem solchen Check werden die realen Hintergründe von Personen und Firmen aufgeklärt und mit nachvollziehbaren Quellen belegt.
Wie das „Handelsblatt“ am Dienstag berichtete, hat das Königreich jüngst die strategische Entscheidung getroffen, seine extrem vom Öl abhängige Wirtschaft in ein Industrieland nach deutschem Vorbild umzubauen. Der saudische Plan namens „Vision 2030“ bedeutet Mammut-Aufträge an die deutsche Wirtschaft quer über alle Branchen.
„Wenn jemand auf deutsche Industriemanager zugeht und Visitenkarten und Firmenwebseiten vorzeigt, heißt das noch nicht, dass er wirklich der ist, der er vorgibt zu sein“, sagte Okada. „Im Fahrwasser der Milliardenaufträge schwimmen viele Haie mit.“
Wutbürger
Schutz der Frauen vor Migranten: In Irland geht neue Bürgerwehr auf Patrouille
Dublin (nex) – Die rechte Bürgerwehr „Soldaten Odins“ (SoO) wurde im Oktober 2013 in Finnland gegründet. Sie gehen auf Patrouille um, so sagen sie, die Menschen, vor allem Frauen, vor Angriffen von Einwanderern zu schützen. Der Gründer der Bürgerwehr, Mika Ranta, ist ein bekennender Neo-Nazi, der wegen einer rassistisch motivierten Körperverletzung verurteilt wurde.
Ein irischer Ableger der Gruppe wurde in diesem Jahr gegründet und wird von einem Portugiesen aus Carlow angeführt. Sie posteten Fotos, die sie „auf Patrouille“ in Dublin, Wexford, Laois und Kilkenny zeigen.
Während sie in den Online-Medien sich damit brüsten, bereit zu sein, sich mit antirassistischen Gruppen anzulegen, erklärten sie gegenüber der Sunday World, dass sie nicht gewalttätig seien. Sie wiesen darauf hin, dass sie Frauen vor sexuellen Übergriffen schützen wollten, doch gleichzeitig teilte ein führendes Mitglied der Gruppe online mit, dass er hoffe, dass eine Frau und ihre Familie Opfer einer Gruppenvergewaltigung würden.
Ein Sprecher der Soldaten Odins Irland erklärte gegenüber der Sunday World, das Ziel der Gruppe sei, „das Übel des Islams aufzuzeigen und eine Debatte darüber anzufangen, wie die Anhänger des islamischen Glaubens dazu kämen, zu verlangen. dass wir ihrem Weg Respekt zollen und uns nach ihnen richten.“
Er stellte klar, dass die Gruppe nicht gewalttätig sei, fügte jedoch hinzu: „Wir werden uns, falls erforderlich, verteidigen.“
Er sagte, dass die Gruppe aus vielen verschiedenen Nationalitäten bestehe, musste jedoch zugeben, dass sie keine schwarzen Mtigleder hätten.
"Siedlungsaktivitäten sind mit Zweistaatenlösung nicht vereinbar"
UNO und Türkei rufen Israel zum Siedlungsstopp auf
US-Botschafterin bei der UNO: „Siedlungsaktivitäten sind mit Zweistaatenlösung und Friedensbemühungen nicht vereinbar und kontraproduktiv“
New York (nex) – UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat an die israelische Regierung appelliert, seine Siedlungspolitik zu stoppen und den Weg für eine Zweistaatenlösung im Nahen Osten freizumachen. Die Siedlungen stellten „eine eklatante Missachtung internationalen Rechts“ dar, erklärte Ban am gestrigen Dienstag in seiner Ansprache während einer UNO-Sitzung.
Kurz nachdem das Nahost-Quartett die israelische Regierung zum Stopp des Siedlungsbaus auf palästinensischem Territorium aufgerufen hatte, eröffnete Israel seine Pläne zum Bau von 560 neuen Wohneinheiten im Westjordanland und weiteren 240 in Ostjerusalem.
„Diese Handlungen stellen einen unleugbaren Widerspruch zu Israels offizieller Unterstützung einer ausgehandelten Zweistaatenlösung dar“, stellte Ban fest und fuhr fort: „Ich fordere Israel eindringlich auf, diese Pläne einzustellen und rückgängig zu machen.“
Ban rief den palästinensischen und israelischen Führer dazu auf, mit dem Nahost-Quartett zusammenzuarbeiten, das aus der UNO, den USA, der EU und Russland besteht. Die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, brachte ebenfalls ihre Sorge über Israels Pläne vom Juli zum Bau von noch mehr Siedlungen auf palästinensischem Territorium zum Ausdruck.
„Sollten diese umgesetzt werden, wäre dies der letzte Schritt hin zu einem systematischen Prozess der Landnahme, des Siedlungsausbaus und der Legalisierung von Außenposten, was die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung in erheblicher Weise untergräbt“, betonte Power. „Siedlungsaktivitäten sind mit der Zweistaatenlösung nicht vereinbar und kontraproduktiv für die Sache des Friedens.“
Die Türkei, die an der Sitzung teilnahm, brachte hinsichtlich der Siedlungen und der Landnahme ebenfalls ihre Vorbehalte über die sich verschlechternde Situation vor Ort zum Ausdruck.
„Der Ausbau illegaler Siedlungen sowie die Landbeschlagnahme, die Vertreibung einheimischer Communities, das Verweigern des Rechts der Palästinenser, natürliche Ressourcen zu nutzen und das Vorherrschen der Kultur der Straflosigkeit untergraben die Realisierbarkeit einer Zweistaatenlösung“, erklärte Ankara.
In seinem Bericht vom 1. Juli erklärte das Quartett, dass im israelisch-palästinensischen Konflikt die Zweistaatenlösung weiterhin „der einzige Weg für einen dauerhaften Frieden“ sei, die aktuelle Lage jedoch deren Realisierbarkeit gefährde.
Somalia
Nach PKK und IS erklärt nun auch Al-Shabaab die Türkei zum Feind
Al-Shabaab erklärt Türkei zur Feindin Somalias
Im Statement des neuen Rebellenführers wird die Türkei erstmals ausdrücklich bedroht.
Mogadischu (nex) – Der neue Anführer der Al-Shabaab-Miliz hat seine erste Propagandarede dazu genutzt, der Türkei zu drohen. Dies war das erste Mal, dass das Land von einem der somalischen Hardline-Rebellen explizit erwähnt wurde.
Ahmed Umar Abu Ubaidah veröffentlichte die 45-minütige aufgenommene Rede am gestrigen Dienstag. Es war sein erstes Statement, seit er nach dem Tod seines Vorgängers durch einen US-amerikanischen Drohnenangriff zum neuen Anführer des al-Qaida-Ablegers ernannt wurde.
Abu Ubaidah, der in Somali sprach, erklärte: „Das türkische Volk ist der Feind unseres Volkes. Unsere Wirtschaft befindet sich in Turbulenzen, weil die Türkei sich in unsere Angelegenheiten einmischt. Sie haben unsere Wirtschaft unter ihrer Kontrolle und ihre Handlungen werden uns der Armut überlassen.“
Die Rede kommt einen Monat nach der Eröffnung einer großen Botschaft in dem kriegszerrütteten Land durch den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan während seiner Afrikareise.
Somalia, das seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs in den frühen 1990-er Jahren eine der weltweit schlimmsten humanitären Katastrophen erlebt, erhielt wenig Hilfe von den Weltnationen; die Türkei hingegen stellte 2011 einen Betrag in Höhe von 350 Millionen US-Dollar für die humanitäre Unterstützung des Landes zur Verfügung.
Im März dieses Jahres eröffneten al-Shabaab-Milizen auf Fahrzeuge, in denen Ärzte unterwegs waren, das Feuer und töteten dabei zwei türkische und drei somalische Mediziner.
Einen Tag vor Erdogans Ankunft in Somalia im Juni sprengten die Terroristen ein Fahrzeug in der Nähe eines Hotels, in dem türkische Delegierte zusammengekommen waren, um letzte Details des Besuchs des Präsidenten abzustimmen, in die Luft. Bei dem Anschlag wurden zwei Menschen getötet. 2013 fuhren al-Shabaab-Milizen ein mit Sprengsätzen beladenes Auto in ein Geschäftshaus, in dem sich das Personal der türkischen Botschaft aufhielt. Hier gab es drei Tote.
Die Türkei begann ihre Somalia-Initiative im Jahr 2011. Damals leistete sie humanitäre Soforthilfe, als es wegen der Dürre und Hungersnot in dem Land zu Todesfällen kam. Seitdem spielt die Türkei eine wichtige Rolle in Somalia. Sie holte das Land aus der Isolation heraus, indem sie die Region modernisieren und den Hauptflughafen in Mogadischu wiederaufbauen ließ.
Beim Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Infrastruktur Somalias war die Entwicklungshilfe das Hauptinstrument. Die Arbeiten wurden vom Türkischen Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) unterstützt. Die Türkei hat auch in der Landwirtschaft und Fischerei ihre Hilfe angeboten.
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Benefizspiel mit Maradona und Messi
Ex-Barcelona-Star Samuel Eto’o dankt Präsident Erdogan
Antalya (nex) – Maradona, Messi, Suarez, Neymar und andere Fußballstars werden an dem vom Antalyaspor-Spieler Samuel Eto’o ausgerichteten Benefizspiel teilnehmen.
Wie die private Stiftung von Samuel Eto’o am vergangenen Samstag mitteilte, werden etwa 33.000 Zuschauer zu einem Benefizspiel erwartet, das von dem Fußballer aus Kamerun in der Südtürkei organisiert wird.
Die Provinz Antalya werde nach Angaben der Stiftung des Fußballprofis aus aller Welt mit Rang und Namen empfangen – so zum Beispiel Lionel Messi, Neymar und Eden Hazard –, um die Arbeit der Stiftung in den Bereichen Gesundheit und Bildung für Kinder in Afrika zu unterstützen.
„Das Match, das mit der Unterstützung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan stattfinden wird, wird einen bedeutenden Einfluss auf den Tourismus in der Türkei haben“, heißt es in einem von den Organisatoren veröffentlichten Statement. „Es werden etwa 33.000 Zuschauer das Spiel ansehen.“
Nachdem Eto’o Präsident Erdoğan, der bereitwillig der Einladung für das Benefizspiel der Stiftung des Kameruners nachgekommen war, persönlich am Flughafen abgeholt hatte, sendete er über Facebook, Twitter und İnstagram eine Dankesbotschaft:
„Ich bedanke mich beim Präsidenten Erdoğan, Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu und dem Bürgermeister von Antalya, Menderes Türel, für ihre Unterstützung und Teilnahme an dem Benefiz-Spiel, das ich auf Grund des zehnjährigen Jubiläums der von mir gegründeten Hilfsorganisation in meiner derzeitigen Heimat und einer der schönsten Städte der Welt, Antalya, veranstalten werde. Die Kinder aus Kamerun werden sie nie vergessen!“
Luis Suarez, Diego Maradona, Francesco Totti, Michael Essien, Xavi, JayJay Okocha, Pierre Emerick Aubameyang und der türkische Fußballstar Arda Turan werden ebenfalls an dem für den 16. Juli geplanten Benefizspiel teilnehmen.
Eto’o, der zurzeit für den türkischen Fußballverein Antalyaspor spielt, war in der Vergangenheit ein Real Madrid- und Barcelona-Star. Die Samuel Eto’o Private Foundation wurde 2006 gegründet und ist eine hauptsächlich in Westafrika tätige Non-Profit-Organisation.
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Brüssel
Trotz niedergebrannten PKK-Ständen: Erneut Fotoausstellung im EU-Parlament
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Brüssel (nex) – Die Fotos wurden vom österreichischen Politikwissenschaftler und Kulturanthropologen Thomas Schmidinger aufgenommen. Die Ausstellung wird von Josef Weidenholzer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, veranstaltet.
Nach Angaben auf Weidenholzers offizieller Website sollen die Bilder, die vorgeben, „wichtige Personen und historische Ereignisse in der Entwicklung Rojawas“, darzustellen, vom 11. bis zum 15. Juli besichtigt werden können. Als Rojawa werden Regionen in Nordsyrien bezeichnet.
Der Sprecher des türkischen Staatspräsidiums Ibrahim Kalin kritisierte die Ausstellung in Brüssel mit scharfen Worten und erklärte, es sei völlig inakzeptabel, dass unter dem Dach des Europäischen Parlaments Propaganda für eine Terrorgruppe betrieben werde, die tagtäglich Anschläge auf türkische Staatsbürger verübe.
„Es fällt uns schwer, zu verstehen, was das Europäische Parlament damit bezweckt, wenn es die PKK, die die EU als eine Terrororganisation einstuft, und deren Schwesterorganisation in Syrien [YPG] fördert“, sagte Kalin und fuhr fort:
„Terrorpropaganda kann nicht als Meinungsfreiheit durchkommen und diejenigen, die diese Ausstellung ausrichten, können sich nicht hinter der Behauptung verstecken, dass die PYD/YPG den IS (Daesh) bekämpften.“
Kalin betonte, dass die Türkei keinen Unterschied zwischen der PKK, der Al-Nusra-Front, der PYD/YPG und dem IS (Deash) mache, die alle Unschuldige töteten und ihren Einfluss durch Blutvergießen geltend machten, und schlug vor, dass das Europäische Parlament auch Ausstellungen über die Hisbollah, die Al-Nusra-Front und das blutvergießende Assad-Regime organisieren sollte.
„Die Tatsache, dass das Europäische Parlament Werbung für eine Terrororganisation betreibt, zeigt ganz klar und deutlich dessen Doppelstandards, auf die wir schon mehrmals hingewiesen haben“, stellte Kalin fest.
„Die Absichten einiger europäischer Politiker, die bei jeder Gelegenheit die Anti-Terror-Gesetze der Türkei kritisieren, sind nun klar erkennbar“, so Kalin weiter.
Die Türkei hat wiederholt derartige Ausstellungen, die Terrorgruppen in europäischen Ländern fördern, kritisiert und mehrmals darauf hingewiesen, dass die PKK auch von den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft wird.
Im vergangenen März, vor dem Terroranschlag am 22. März und am Vorabend eines EU-Türkei-Gipfels, hatte die belgische Regierung Unterstützern der Terrororganisation PKK das Aufstellen von Infozelten in der Nähe des Europäischen Rates genehmigt. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte Belgien dafür kritisiert, Terrorgruppen zu dulden und erklärt, dass sie genauso wie der IS (Daesh) behandelt werden sollten. Dass dem nicht so sei, zeige, dass die EU mit zweierlei Maß messe.
Obwohl Belgien behauptet, sich aktiv an der Bekämpfung des Terrors zu beteiligen, sind Terrororganisationen, besonders die PKK und die DKP-C, in dem Land sehr aktiv. Mehrere PKK-Mitglieder leben Berichten zufolge in Belgien, und es gibt ebenfalls mehrere mit der PKK sympathisierende TV-Sender.
Im vergangenen Juni hatten türkische Regierungsvertreter ihren Protest ausgedrückt, als YPG-Flaggen an Türen und Wänden des Europäischen Parlaments aufgehängt worden waren.
Fußball International
Besiktas-Flügelstürmer wechselt zum Londoner West Ham United
Istanbul (nex) – Der türkische Nationalspieler Gökhan Töre soll für eine Saison an West Ham United verliehen werden.
Der englische Premier-League-Verein West Ham United teilte am heutigen Montag mit, dass er Gökhan Töre, den Rechtsaußen von Besiktas, für ein Jahr ausleihen werde.
Der 24-Jährige betonte, wie wichtig es bei seiner Entscheidung gewesen sei, dass sein ehemaliger Coach Slaven Bilic ebenfalls bei West Ham United dabei sei. Bilic war von 2013 bis 2015 Trainer von Besiktas.
„Slaven spielte bei meiner Entscheidung, hierherzukommen, eine wichtige Rolle – er ist ein großartiger Manager“, teilte Töre in einem auf der Website der West Ham United veröffentlichten Statement mit. „Er ist der entscheidende Mann, und er kennt mich sehr gut. Ich hätte zu ihm gar nicht Nein sagen können. Er ist der beste Manager, unter dem ich jemals gearbeitet habe, und er ist wie ein Vater für die Spieler. Man fühlt sich wie in einer Familie“, fügte Töre hinzu.
Nach Angaben des englischen Fußballvereins habe man sich auf eine Leihgebühr in Höhe von drei Millionen Euro mit einer Kaufoption zu einem Betrag in Höhe von 12 Millionen Euro geeinigt. Töre punktete in den letzten drei Saisons bei Besiktas mit 19 Toren und 28 Vorlagen in insgesamt 111 Spielen.
Einbürgerungsprozess
Türkischer Vize-Premier Kurtulmus: „Arbeiten zur Einbürgerung ’nützlicher‘ Syrer schreiten voran“
Ankara (nex) – Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Numan Kurtulmus teilt mit, dass die Arbeiten, Syrern, die „nützlich“ seien und keine Verbindungen zum Terror hätten, die türkische Staatsbürgerschaft zu gewähren, vorankämen.
Wie der stellvertretende türkische Ministerpräsident am gestrigen Montag mitteilte, schreite der Prozess, Syrern die türkische Staatsbürgerschaft zu gewähren, die nie in terroristische Aktivitäten involviert gewesen seien und als „nützlich“ erachtet würden, voran.
Kurtulmus, der nach einem Kabinettstreffen in Ankara auf einer Pressekonferenz sprach, erklärte: „Das Innenministerium hat die Arbeiten zur Gewährung der Staatsbürgerschaft an Syrer noch nicht beendet. Unser Ministerium arbeitet an den Details.“
Kurtulmus erzählte, dass die Arbeiten fortgesetzt würden, um den Weg für die syrischen Mitbürger zum Erwerb der türkischen Staatsangehörigkeit zu ebnen, die „für die Türkei von Nutzen sein können, nie in terroristische Aktivitäten verwickelt waren und die eine Brücke bauen können zwischen der Türkei und Syrien“.
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte zu Beginn dieses Monats, dass Millionen Syrer, die in der Türkei lebten, die Chance bekommen würden, Staatsbürger des Landes zu werden, das ihnen Schutz geboten habe. Etwa 2,7 Millionen Syrer, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflohen sind, haben Schutz in Flüchtlingscamps in der Türkei gefunden.
Syrien befindet sich seit Anfang 2011, als Baschar al-Assads Regime Demonstrationen für Demokratie mit unerwarteter Brutalität niederschlug, in einem grausamen Bürgerkrieg. Seitdem wurden nach Angaben der UNO mehr als 250.000 Menschen getötet und über 10 Millionen vertrieben.
Der Konflikt in Syrien, der UN-Angaben zufolge in die längste Flüchtlingskrise dieses Vierteljahrhunderts ausgeartet ist, hat mehr als vier Millionen Menschen, also ein Sechstel der Landesbevölkerung, gezwungen, ihr Heil in Nachbarländern zu suchen.
Kampf gegen den Terror
Anschlag auf Flughafen Istanbul-Atatürk: Sieben weitere Festnahmen
Istanbul (nex) – Sieben Personen wurden am gestrigen Sonntagabend in Istanbul im Zusammenhang mit dem tödlichen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Istanbul-Atatürk festgenommen, bei dem Dutzende Menschen ums Leben gekommen waren.
Die Festnahmen hätten infolge einer Risikoanalyse und Profilbewertungsberichten der Anti-Terror-Abteilung der Istanbuler Polizei stattgefunden und seien vom Friedensgericht Bakirköy Istanbul angeordnet worden, hieß es aus juristischen Quellen.
Die Verdächtigen, die sich derzeit in Untersuchungshaft befinden, müssten sich wegen der Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe und der Beihilfe zum Mord verantworten, wurde weiter berichtet.
45 Menschen wurden getötet und über 200 verletzt, als drei ausländische Selbstmordattentäter am 28. Juni am internationalen Flughafen Istanbul-Atatürk das Feuer eröffneten und sich anschließend am internationalen Terminal in die Luft sprengten.
Eine Quelle aus der Staatsanwaltschaft gabdie Namen von zweien der drei Attentäter mit Rakim Bulgarow und Vadim Osmanow an. Zu der dritten Person äußerte sie sich nicht.
Mit den Festnahmen am Sonntag ist die Zahl der sich in Haft befindenden Verdächtigen auf 37 angestiegen.
Der Diktator vom Bosporus
Warschau: Erdogan verbietet bulgarischem Außenminister das Rauchen
Warschau (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der bekannt für seine entschiedene Haltung gegen Rauchen ist, hat seine Anti-Raucher-Kampagne nun auch im Ausland fortgeführt und den bulgarischen Außenminister Daniel Mitow während des NATO-Gipfels in Warschau davon überzeugt, das Rauchen aufzugeben.
Am gestrigen Samstag kam Erdogan am Rande des Gipfels mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zusammen. Auf dem Weg zur Tagung der NATO-Ukraine-Kommission sah er Mitow in der Raucherzone stehen.
Trotz seines engen Zeitplans ging Erdogan zu ihm und überzeugte den 38-jährigen Politiker, mit dem Rauchen aufzuhören. Mit einer Geste, die zu seinem Markenzeichen geworden ist, nahm Erdogan Mitows Zigarettenschachtel an sich, nachdem dieser ihn unterschrieben hatte.
Auch der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu war anwesend, als Erdogan Mitow das Versprechen abnahm, das Rauchen aufzugeben.
Berichten zufolge verabscheut Erdogan es, sich in der Nähe von Rauchern aufzuhalten und ist dafür bekannt, sich mit Rauchern zu unterhalten, um sie davon zu überzeugen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Bei mehreren Gelegenheiten nahm er bereits vielen Rauchern – sei es ein Straßenverkäufer oder ein renommierter Journalist – das Versprechen ab, das Rauchen aufzugeben, und ließ sich das Versprechen auf der jeweiligen letzten Zigarettenschachtel verewigen. Es gab bereits eine Ausstellung im Amt des Präsidenten mit Fotos, auf denen zu sehen ist, wie Erdogan eine Zigarettenschachtel an sich nimmt und dem Raucher einen Stift reicht.
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