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Turkmenen: „Aleppo erlebt eines der heftigsten Bombardements der Menschheitsgeschichte“
Seit dem 15. November erlebt das belagerte Aleppo, welches nicht einmal humanitäre Hilfsmittel erreichen können, eines der heftigsten Bombardements und höchsten zivilen Verlusten der Menschheitsgeschichte.
Am vergangenen Freitag, den 25. November, starteten das Regime und seine Verbündeten eine großangelegte Bodenoffensive mit heftigen Bombardements. Seit dem 15. November führten das Regime und seine Verbündete 2.000 Luftangriffe und 7.000 Artillerieangriffe aus. Bei diesen heftigen Angriffen wurden 600 Menschen getötet und 2.000 verletzt .
Die Mehrheit davon sind Zivilisten. Die vorrangigen Ziele dieser heftigen Bombardements waren wieder einmal die turkmenischen Gebiete. In der alttürkischen Stadt Aleppo wurden die turkmenischen Viertel Bostan Pascha, Hulluk, Hayderiye, Sheikh Feris, Sheikh Hidr und Baydin dem Erdboden gleichgemacht.
Die Arsenale der turkmenischen Brigaden vor Ort, Muntasir Billah undSultan Mehmet Fatih, wurden beschossen, wobei viele turkmenische Helden ihr Leben verloren. Als ob diese Angriffe, die auf die Existenz der Turkmenen abzielen, nicht reichten, infiltrierten Einheiten der YPG/PYD turkmenische Viertel.
Ein Teil der Zivilisten ist im Gebiet der Bombenhagel stecken geblieben. Ein Großteil jedoch konnte unter dem Schutz der Muntasir Billah Brigade und der Fatih Sultan Mehmet Brigade zu den von Rebellen gehaltenen Vierteln Meschhed, Sukkeri, Salhin, Firdews uns Schaar fliehen. Seit Beginn des Krieges in Syrien wurden die Turkmenen in Homs, Damaskus, Aleppo, Bayirbucak (Turkmenen-Berge), Rakka und Tal Abyad gezielt verfolgt.
Es gibt keinen Ort, der nicht von einer Kugel, einer Bombe erreicht wurde. In Homs, das 2013 einer ethnischen Säuberung ausgesetzt worden war, befinden sich sechs turkmenische Dörfer unter Belagerung und brauchen dringend humanitäre Hilfe. Bayir Bucak (Turkmenen-Berge) wurde im November 2015 vollkommen geräumt. Zur Zeit befinden sich nur in fünf Dörfern unsere Soldaten.
Die Turkmenen bei Tal Abyad in Rakka sind der Unterdrückung der PYD/YPG ausgesetzt. Und nun wird die alttürkische Stadt Aleppo dem Erdboden gleichgemacht. Vor den Augen der Welt stribt Aleppo. Eine großartige Geschichte, eine große Zivilisation werden für Kriegstreiber geopfert.
Die Geschichte ist Zeuge, dass nicht Aleppo, sondern die Menschlichkeit stirbt. Als syrische Turkmenen haben wir seit 2011 in unserer Heimat Syrien als Resultat der Verfolgungen, Unterdrückungen, Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberungen 35.000 Leben beerdigt. Und wir beerdigen sie immer noch. Wir wurden aus unserer tausendjährigen Heimat vertrieben, und werden es immer noch.
Trotz allem verteidigen wir uns und werden weiterhin Widerstand leisten, so lange wir noch atmen. Damit wir weiterhin Widerstand leisten können, ist es von essenzieller Bedeutung, dass unsere Soldaten und Zivilisten im belagerten Aleppo aus der Region sicher befreit werden. Wir erneuern unseren Aufruf und fordern, dass ein echter Waffenstillstand und ein echter humanitärer Korridor in Aleppo ausgerufen wird!
Wir versprechen, dass wir unter allen Umständen früher oder später wieder zu unserer Heimat zurückkehren und nie aufgeben werden, für unsere Freiheit und unsere Würde zu kämpfen.
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Kein Geld für Studien
Nun könne die neue Methode erstmals auch an Menschen getestet werden. Aber der Weg sei für Hauber noch mühseliger geworden, wie NDR aktuell am Donnerstag berichtet. 12 Millionen Euro würden die klinischen Studien kosten und die Investorensuche gestalte sich schwierig. Ausgerechnet die Pharmaindustrie winke ab und habe kein Interesse, so Hauber gegenüber NDR. Für den Pharmakologen Gert Glaeske nicht verwunderlich. „Die Branche verdient gut an den vorhandenen HIV-Medikamenten. Eine Therapie kostet im Jahr 15.000 Euro, das ist ein gutes Geschäft!“
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„An der Spitze der Tagesordnung werden die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine und in Syrien stehen“, so der Botschafter. „Das Treffen wird eine Schlüsselrolle hinsichtlich der Zusammenarbeit spielen.“ Nächste Woche wird zudem Premierminister Binali Yıldırım in die Russische Föderation reisen. Karlow betonte auch, Russland wolle die Türkei als künftigen Erdgasknotenpunkt sehen und er unterstütze deshalb das TurkStream-Projekt. Die Türkei und Russland unterzeichneten im Oktober dieses Jahres in Istanbul am Rande des 23. World Energy Congress ein Regierungsabkommen über das Gaspipeline Turkish Stream-Projekt. Der türkische Energieminister Berat Albayrak und sein russischer Amtskollege Alexander Nowak unterzeichneten das Abkommen nach einem 140-minütigen Treffen der Präsidenten beider Staaten, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin.Das Projekt war im Dezember 2014 von Putin während eines Türkeibesuchs angekündigt worden. Vier Stränge auf dem Grund des Schwarzen Meeres sollen Erdgas ins türkische Thrakien transportieren. Die Kapazität soll bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich betragen, mit dem sowohl die Türkei als auch europäische Länder versorgt werden sollen. Im vergangenen Monat hatte Gazprom den Baubeginn – für den Fall, dass im Oktober dieses Jahres ein Regierungsabkommen unterzeichnet werden sollte, – mit Ende 2017 angegeben. Bis Ende 2019 soll die Pipeline fertiggestellt sein. Der türkische Präsident erklärte damals, dass die Verhandlungen über das Atomkraftwerksprojekt Akkuyu ebenfalls wie geplant fortgesetzt würden. Putin erklärte, dass das Kraftwerk nicht nur als ein Mittel zur Kernenergiegewinnung, sondern auch zur Vermittlung von Technologiewissen sowie Ausbildung des türkischen Personals dienen werde. Das Atomkraftwerksprojekt Akkuyu, das in der südtürkischen Provinz Mersin errichtet werden soll, wird das erste Kernkraftwerk der Türkei sein. Der russische Präsident Putin teilte mit, dass die russische Regierung in der Frage der gegen türkische Exporte verhängten Sanktionen eine Entscheidung getroffen habe: „Wir lassen viele zuvor verbotene türkische Exporte wieder zu. Wir werden dem russischen Markt vor allem Zitrusfrüchte und weiteres frisches Obst, Gemüse und landwirtschaftliche Produkte zuführen. Dies ist eine zum Vorteil beider Parteien getroffene Entscheidung. Die russische Landwirtschaft produziert diese Art Ware nicht. Wenn diese Produkte aus der Türkei nach Russland exportiert werden, werden unsere Preise sinken“, so Putin weiter. Die Türkei hatte Ende November 2015 einen russischen Kampfjet im Grenzgebiet zu Syrien abgeschossen. Moskau hatte daraufhin Sanktionen gegen Ankara verhängt. Unter anderem hatte Russland seine Staatsbürger zum Boykott der Türkei als Reiseziel aufgerufen. Ende Juni hatte Erdogan schließlich sein Bedauern geäußert und damit den Weg für ein Ende der Eiszeit bereitet.


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