"Genghis"-Ausstellung
Dschingis Khan: Seltene Objekte zum ersten Mal ausgestellt

Niederlande (nex) – Im Februar 2017 eröffnet das Nationale Militärmuseum der Niederlande (NMM) Europas erste „Genghis“-Ausstellung. Diese Ausstellung erzählt die Geschichte eines der größten Reiche unserer Geschichte und beleuchtet den Einfluss, den dieses Reich hatte. „Genghis“ wird im NMM bis zum Ende August 2017 gezeigt. Dschingis Khan, ein zu Pferde errichtetes Imperium Die Ausstellung zeigt eine Reihe an Ausstellungsstücken, um einen Einblick in das Leben Dschingis Khans aus militärischer Perspektive zu gewähren. Es ist die umfangreichste Ausstellung zu Dschingis Khan und dem mongolischen Reich, die jemals auf internationaler Ebene gezeigt wurde. Besucher erfahren Einzelheiten zur Geschichte der Entwicklung dieses Reiches sowie darüber, wie es Dschingis Khan mithilfe seiner Armee und militärischen Erfindungen zu derartigem Ruhm gebracht hat. Diese Ausstellung geht über die altbekannten Erzählungen zu Dschingis Khans Leben hinaus und widmet sich der Geschichte der Mongolen. Dabei erfährt der Besucher, dass die Geschichte des mongolischen Reiches umfangreicher, spannender und relevanter für unsere heutige Welt ist, als wir es uns je hätten vorstellen können. Außergewöhnliche Schätze Mithilfe verschiedenster moderner Technologien, digitalen Medien und einigen der seltensten Objekte aus den Museen der Inneren Mongolei, erzählt die Ausstellung die Geschichte der Mongolen, wie sie noch nie zuvor erzählt wurde. Rund 123 Artefakte stammen aus dem Inner Mongolia Museum (Hohot, China), darunter auch ein goldener Sattel, Whistling-Pfeile und Goldschmuck. Es ist das erste Mal, dass eine derart große Vielfalt an Artefakten für Besucher außerhalb Chinas zugänglich ist. Die „Genghis“-Ausstellung nimmt Besucher mit auf eine fesselnde Reise durch die Steppen, Wüsten und Paläste des mongolischen Reiches. Die „Genghis“-Ausstellung ist ein Projekt von Nomad Exhibitions, in Zusammenarbeit mit dem Inner Mongolia Museum und der University of Edinburgh. National Military Museum Das Nationale Militärmuseum (NMM) ist eines der wichtigsten Museum zur Bedeutung der bewaffneten Streitkräfte der Niederlande für dessen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Bedeutung wird anhand von Geschichten, Aktivitäten und Themenausstellungen veranschaulicht, die Sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Das Museum verfügt über eine riesengroße Ausstellungshalle, in der Besucher die beeindruckendsten Ausstellungsstücke, wie Flugzeuge, Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Helikopter hautnah erleben und bestaunen können. Nähere Informationen erhalten Sie auf http://www.nmm.nl.

Auch interessant:

„Ertuğrul 1890“: Bewegender Film über türkisch-japanische Freundschaft kommt in die Kinos

 

Türkisch-russische Beziehungen
Russland: Türkischer Generalstabschef trifft Amtskollegen Gerasimow in Moskau

Ankara (nex) – Der ranghöchste Offizier der türkischen Streitkräfte, Generalstabschef Hulusi Akar, ist nach Moskau gereist, um sich mit seinem russischen Amtskollegen Valeri Gerasimow zu treffen.

Dies hat die türkische Armee in einer Erklärung bestätigt. Gerasimow ist Generalstabschef und erster stellvertretender Verteidigungsminister der Russischen Föderation. Themen der Unterredung, so heißt es in der Erklärung, werden „militärische Kooperation und regionale Angelegenheiten“ sein.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs im türkisch-syrischen Grenzgebiet im November letzten Jahres hatte es eine diplomatische Eiszeit in den Beziehungen zwischen der Türkei und der Russischen Föderation gegeben. Beide Länder unterstützen im Syrien-Konflikt unterschiedliche Seiten.

Im Juni dieses Jahres endete die diplomatische Krise und im August gab es bereits ein Treffen zwischen den Präsidenten beider Länder, Recep Tayyip Erdoğan und Wladimir Putin, in Sankt Petersburg. Ebenfalls im Juni waren Akar und Gerasimow in der Türkei zusammengetroffen.


Mehr zum Thema:

Rekord-Deal: Ankara und Moskau möchten Handelsvolumen auf 100 Milliarden Dollar erhöhen

 

Kampf gegen den Terror
Türkische Panzer an irakische Grenze verlegt: „Auf alle Eventualitäten vorbereitet“

Ankara (nex) – Die türkische Armee hat am Dienstag Panzer in die Gegend um Silopi verlegt, eine Stadt in der südosttürkischen Provinz Şırnak nahe der Grenze zum Irak. Dies bestätigten eine Quelle aus den Streitkräften und der türkische Verteidigungsminister Fikri Işık gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.

Der Quelle zufolge, die auf Grund bestehender Restriktionen in der Informationspolitik anonym bleiben wollte, soll sich gemäß Augenzeugenberichten eine große Anzahl an Panzern der 28. Mechanisierten Infanteriebrigade aus Ankara in Richtung Silopi bewegt haben.

Verteidigungsminister Işık äußerte sich dazu gegenüber Reportern in Ankara mit den Worten: „Wir befinden uns gerade in einem ernsthaften Kampf mit Terrorgruppen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Türkei operieren. Diese Verlegung ist Teil der Bemühungen, uns gegen diese Gefahren zu wappnen.“

Die Türkei müsse „auf alle Eventualitäten vorbereitet sein“, so der Minister.


Mehr zum Thema:

„Wir danken der Türkei jeden Tag dafür, dass sie unser Dscharablus befreit hat“

 

USA
Wikileaks-Enthüllung: US-Wahlen sind eine Farce

Von Ernst Wolff Die Email wurde am 6. Oktober 2008 – also ca. einen Monat vor der Wahl am 04. November 2008 – von Michael Froman verfasst. Froman, zurzeit US-Handelsbeauftragter und Verhandlungsführer der USA bei der Vorbereitung des Transatlantischen Handelsabkommens TTIP, arbeitete damals in leitender Funktion für Citigroup, eines der größten und einflussreichsten Bankenkonsortien an der Wall Street. Die Email war an John Podesta gerichtet, von 1998 bis 2001 unter Bill Clinton Stabschef des Weißen Hauses und im Oktober 2008 als Leiter des „Transition Teams“ („Übergangsteams“) zuständig für die Vorbereitung von Barack Obamas Amtsübernahme im Januar 2009 und die damit zusammenhängende Personalauswahl. Unter dem Betreff „Listen“ enthält Fromans Email folgenden Wortlaut: John – anbei drei Dokumente – eine Liste afro-amerikanischer, hispanischer und asiatisch-amerikanischer Kandidaten, aufgeführt nach Kabinetts- oder Stellvertreterrang oder auf Staatssekretärsebene, plus einer Liste von indianischen, arabisch / muslimischen Kandidaten und solchen mit Behinderungen. Für die meisten Gruppen haben wir noch wesentlich ausführlichere Listen, und sie werden noch länger werden, wenn wir weiter und öffentlicher suchen, aber das sind bis jetzt die Namen, die immer wieder von verschiedenen Quellen für Führungspositionen vorgeschlagen werden. (Ich habe versucht, Namen aus Baracks Wahlkampfteam und seinem Senats-Politikstab mit einzufügen, außerdem angemessener Weise auch solche aus dem Übergangsprojekt.) Zwar hast du nicht danach gefragt, aber ich habe auch eine entsprechende Liste über Frauen vorbereitet und angehängt. Auf die Gefahr hin, anmaßend zu klingen, hab ich mich auch mal etwas gründlicher damit befasst, wie die Ernennungen auf Kabinettsebene aussehen könnten und wie die Chancen für diesen oder jenen Kandidaten auf die verschiedenen Posten stehen (mit einem Blick auf die kurze Liste)… (Offensichtlich sind verschiedene Kombinationen denkbar. Dies soll nur ein Beispiel sein, um zu zeigen, wie sich die Sache entwickeln könnte.) Lass mich wissen, wann wir darüber diskutieren können. Ich bin heute früh bis um 11:30 Uhr erreichbar. Mike Michael Froman Die Dreistigkeit und der Zynismus, die sich hier offenbaren, dürfte selbst hartgesottene Politikkenner überraschen: Während Barack Obama noch vier Wochen damit beschäftigt sein wird, dem amerikanischen Wahlvolk vorzugaukeln, dass er als erster afro-amerikanischer Präsident einen Politikwechsel herbeiführen und als Main-Street-Präsident (Volkspräsident) ein für die unteren Bevölkerungsschichten neues Zeitalter einläuten wird, schickt ein hoher Vertreter der Wall Street seinem Personalchef eine Liste mit Namensvorschlägen für dessen Kabinett und achtet dabei darauf, dass diese Liste – entsprechend Obamas Strategie – mit Angehörigen von ethnischen Minderheiten und Behinderten gespickt wird. Und das mit vollem Erfolg: Anfang 2009 ernennt Obama diverse der ihm vorgeschlagenen Kandidaten: Timothy Geithner wird Finanzminister, Eric Holder Justizminister, Janet Napolitano Heimatschutzministerin, Robert Gates Verteidigungsminister, Arne Duncan wird Minister für Bildung, Erziehung und Wissenschaft, Eric Shinseki wird Kriegsveteranenminister, Kathleen Sebelius ersetzt Robert Daschle als Gesundheitsministerin und der vorgeschlagene Rahm Emanuel wird Stabschef im Weißen Haus. Fast das gesamte Kabinett von Barack Obama wurde auf diese Weise im Januar 2009 nach den expliziten Wünschen der Wall Street zusammengestellt. Und das nach einem Wahlkampf, der im Zeichen des „kleinen Mannes“, der Abkehr vom Großen Geld und des Einsatzes für ethnische Minderheiten gestanden hatte. Kein Wunder also, dass der Öffentlichkeit damals unterschlagen wurde, wer diesen Wahlkampf hinter ihrem Rücken finanziert hatte: Unter anderen waren das Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Citigroup, UBS, Google und Microsoft (in der Reihenfolge des Umfangs ihrer Spenden). Wundert sich vor diesem Hintergrund noch jemand, dass Obama im Zuge des drohenden Finanzkollapses von 2008 alles getan hat, um die, die ihn bezahlt und ihm ihre Anweisungen in Personalfragen mit auf den Weg gegeben haben, zu retten? Dass er die Kosten der Rettung der arbeitenden Bevölkerung aufgebürdet und während seiner gesamten Amtszeit nicht einen einzigen kriminellen Banker für die angerichteten Schäden zur Rechenschaft hat ziehen lassen? Und wundert es vielleicht noch irgend jemanden, dass ausgerechnet Citigroup, aus deren Reihen die Personalvorschläge kamen, beim Bail-out 2008 mit $ 476,2 Mrd. von allen US-Banken die höchste Summe erhielt? Auch der gegenwärtige Wahlkampf in den USA ist nichts als ein für die Medien inszeniertes Scheingefecht, bei dem der Sieger bereits feststeht: Die US-Finanzindustrie. Hillary Clinton ist die von ihr in schamloser Weise direkt bezahlte Marionette, Donald Trump dient ihr als Rückversicherung für den Fall, dass das parlamentarische System zusammenbricht, ein totalitäres Regime errichtet werden soll und jemand aus den Reihen des Big Money die Kontrolle über die Massen behalten muss. Auch hier ist alles bereits beschlossene Sache – lange, bevor das amerikanische Volk ahnungslos zu den Urnen schreitet.
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

Bereits dritter Vorfall
Chinesische Airline „vergisst“ Israel auf der Karte

0
Dortmund (nex) – Eine chinesische Fluggesellschaft hat in ihrem Bordunterhaltungssystem „Israel“ durch „Palästinensergebiete“ ersetzt. Israelische Fluggäste, die mit der Hainan Airlines von Peking nach Tel Aviv unterwegs waren, stellten fest, dass das Wort Israel nirgends auf der Karte zu sehen war. Auf den Aufnahmen, die während des Fluges am heutigen Dienstag zum Flughafen Ben Gurion gemacht wurden, sind die Länderbezeichnungen Syrien, Zypern und Libanon ganz deutlich zu sehen, während Israel fehlt und nur Tel Aviv und Jerusalem zu lesen sind. „Wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung und Ihren Hinweis auf den bedauernswerten technischen Fehler“, erklärte Hainan Airlines in ihrer Antwort auf die Beschwerden der Fahrgäste. „Unsere Airline arbeitet gemeinsam mit unserem Softwarelieferanten an der baldmöglichsten Korrektur der Karten.“ hainan-israel-palaestina-china-airline-nex-nex24-shot Dies ist bereits der dritte Vorfall innerhalb der vergangenen Monate, bei dem eine Fluggesellschaft das anzufliegende Ziel mit Palästina anstatt Israel angegeben hat. Ende August hatten mehrere israelische Fluggäste sich nach der Ankündigung des Flugziels mit Palästina, geweigert, an Bord eines serbischen Flugzeugs mit der Route Belgrad-Tel Aviv zu gehen. Der Vertreter der Air Serbia hatte damals den Fluggästen erklärt, der Flug gehe nach Tel Aviv, nicht nach Israel.

Showdown mit Frankreich
Völkermord in Ruanda: Regierung wirft französischer Armee Kollaboration bei den Massakern von 1994 vor

Kigali (nex) – Die Regierung Ruandas hat am Montag eine Liste mit den Namen von 22 früheren und noch aktiven Chargen der französischen Armee veröffentlicht, die während des Genozids an der Volksgruppe der Tutsis im Jahre 1994 eine Rolle gespielt haben sollen.

Knapp eine Million Menschen wurden damals ermordet. An der Spitze findet der Chef des französischen Generalstabes zur Zeit des Genozids, Admiral Jacques Lanxade, der Ruandas Armee damals weiterhin mit Waffen versorgt haben soll, obwohl er sich darüber bewusst gewesen wäre, dass die Massaker gegen die Tutsi von den Streitkräften organisiert worden waren.

In einer Erklärung der Regierung in Kigali heißt es: „Als oberster Kommandant der französischen Streitkräfte hat Jacques Lanxade Berichte über die Übergriffe vonseiten der Ruandischen Streitkräfte, ihre Massaker, ihre diskriminierende und genozidale Politik erhalten, aber die erhöhte Assistenzbereitschaft gegenüber dieser kriminellen Armee aufrechterhalten; er hat ihr Mittel wie Ausrüstung, Logistik und Personal für Training und Entwicklung zur Verfügung gestellt.“

Die Veröffentlichung der Liste wird als Akt der Vergeltung mit Blick auf Entwicklungen betrachtet, die sich Anfang Oktober zugetragen hatten. Französische Ermittlungsbehörden hatten zu jenem Zeitpunkt ihre Untersuchungshandlungen zum Mord am früheren ruandischen Präsidenten Juvenal Habyariman wieder eröffnet. Dessen Flugzeug, auf dem er sich zusammen mit einer französischen Crew befunden hatte, wurde am 6. April 1994 mittels einer Rakete abgeschossen.

Dieses Attentat – das immer noch nicht aufgeklärt ist – gilt weithin als Ausgangspunkt für die Spannungen, die zum Völkermord der Hutu-Mehrheit gegen die Volksgruppe der Tutsi geführt haben. Französische Ermittler haben über Jahre hinweg Rebellen unter dem Befehl des heutigen Präsidenten Paul Kagame für den Abschuss verantwortlich gemacht. Im Oktober wurde  die Akte wieder eröffnet –was die Regierung Kagame als Affront betrachtete. „Die Weigerung, die juristische Untersuchung zu schließen und die ruandischen Führer freizusprechen, die den Genozid beendet haben, ist ein Versuch, ihre [die französische] Verantwortung zu vertuschen“, heißt es in der Erklärung weiter.

Präsident Kagame hat im Vorfeld der Veröffentlichung der Liste einen „Showdown“ mit Frankreich angekündigt und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Paris angedroht, sollten weitere Untersuchungshandlungen im Zusammenhang mit dem Tod Präsident Juvenal Habyarimanas durchgeführt werden. Das französische Außenministerium hat Anfragen in dieser Sache bislang noch nicht beantwortet.


Auch interessant:

Völkermord an Herero: Deutschland verweigert Zahlungen

 

Totzone
Bulgarien: Forscher entdecken osmanische Schiffe im Schwarzen Meer

Istanbul (nex) – Forscher des Schwarzmeer-Unterwasserarchäologie-Projekts (Black Sea MAP) waren dabei, mit einem ferngesteuerten U-Boot den Meeresboden vor der bulgarischen Küste zu untersuchen, als sie Schiffswracks entdeckten, von denen viele vermutlich aus dem Osmanischen und Byzantinischen Reich stammen und mehrere Jahrhunderte alt sind. Die Wracks seien ein unerwartetes faszinierendes Bonusgeschenk gewesen, erklärte Professor Jon Adams, Gründungsdirektor und Leiter des Zentrums für Unterwasserarchäologie (CMA) der University of Southampton, in einer Pressemitteilung. „Sie sind dank den anoxischen (sauerstofffreien) Bedingungen des Schwarzen Meeres in 150 Meter Tiefe erstaunlich gut erhalten.“ Sauerstoffarme oder -freie Gebiete in den Meeren werden als „Totzonen“ bezeichnet. Ursache dafür kann unter anderem die Umweltverschmutzung sein. Die Totzone des Schwarzen Meeres, die größte der Welt, ist jedoch auf natürliche Weise entstanden und umfasst das gesamte Gebiet ab 150 Meter Tiefe. Natürliche Zerfallsprozesse kommen hier wegen der sauerstofffreien Bedingungen zum Stillstand. Der Zustand der Schiffe mit ihren Masten und Takelagen sowie den sichtbaren dekorativen Details führt dies nochmals deutlich vor Augen. Das Forscherteam um den Professor habe die Technik der Photogrammetrie genutzt und so Tausende erstaunliche Bilder der Wracks ohne direkten Kontakt zu den Schiffen oder dem Meeresboden geschaffen, betonte Adams in der Pressemitteilung und fügte hinzu: „Es hat bisher mit Sicherheit noch niemand Schiffswracks in diesen Tiefen und diesem unversehrten Zustand entdeckt.“ Die Experten erhoffen sich von der Entdeckung Erkenntnisse über die Küstengemeinden des Schwarzen Meeres und der sie verbindenden Meeresnetzwerke.      

Rüstungskontrolle
Deutschland startet neue Initiative zur Rüstungskontrolle

Düsseldorf (nex) – Die Bundesregierung hat eine neue Initiative zur Rüstungskontrolle in Europa gestartet. Die Inhalte des Vorstoßes seien bereits „Gegenstand von Konsultationen“, heißt nach Angaben der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ in einer ihr vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linken. Ziel seien unter anderem regionale Obergrenzen. Das Auswärtige Amt verwies darauf, dass auch Russland wiederholt die Aufnahme von Gesprächen über die konventionelle Rüstungskontrolle in Europa gefordert, bislang aber keine entsprechenden Vorschläge unterbreitet habe. Die Linken-Sicherheitsexpertin Katrin Kunert sprach von „begrüßenswerten Vorschlägen“ Deutschlands als Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Die Bundesregierung müsse jedoch umgehend ihre „Teilnahme an der Konfrontationspolitik der Nato gegen Russland“ beenden und dürfe sich nicht länger an der rotierenden Truppenpräsenz in Osteuropa beteiligen.

Auch interessant:

Berlin: Bundesregierung lässt Unterlagen fälschen um Waffen zu verkaufen

 

MOSTRATEC
Erfinderwettbewerb in Brasilien: Türkischer Schüler wird Weltmeister

Dortmund (nex/dtn) – Der türkische Schüler Naim Harun Cerkezi hat den 31. Internationalen Erfinderwettbewerb  MOSTRATEC, der vom 25. bis zum 30. Oktober in Brasilien ausgetragen wurde, gewonnen, berichtet die Nachrichtenagentur DHA. Cerkezi hat ein technologisches Programm erfunden, womit er 2-D-Ansichten durch die Nutzung von Kaltdampfsystemen als 3-D-Ansichten wiedergeben kann. Das Projekt wurde der Jury unter dem Namen „Dimensions Being Altered With Vapor“ vorgestellt. An dem Wettbewerb nahmen Schüler aus 21 Nationen mit insgesamt 800 High-Tech-Projekten teil.
Auch interessant: Student der Luft- und Raumfahrttechnologie fliegt als erster Türke in den Weltraum
In den vergangenen Jahren hat es in der Türkei eine Reihe von  Wissenschaftlern und Erfindern gegeben, die von der US-Technologieindustrie abgeworben wurden. Der ehemalige Physiklehrer Senol Faik Özyaman erfand eine Brennstofftechnologie, die aus Kohle, fossilen Brennstoffen und Abfällen emissionslos Energie mit geringen Kosten produziert. Özyaman hat seine Erfindung in 134 Staaten patentieren lassen und sich vergeblich darum bemüht, vom türkischen Staat eine Finanzierung zu erhalten, damit die Technologie in seiner Heimat bleibt. Er entschied sich schlussendlich in die USA zu gehen. „Die Amerikaner haben mir bereits vor vier Jahren angeboten, in die USA auszuwandern und dort meine Technologie umzusetzen. Sie sagten mir, dass es unmöglich sei für mich, die türkischen bürokratischen Hürden zu überwinden. Sie hatten Recht. Ich werde auswandern. Dabei wollte ich, dass dies ein Schritt in Richtung der Energieunabhängigkeit der Türkei wird“, zitiert Ensonhaber den Erfinder.

Diese Meldung erschien zuerst auf DTN

"Nur kleiner Teil der Betriebe auffällig"
Agrarprofessorin: Missstände in Tierhaltung lassen sich nie ganz vermeiden

0
„Die fehlerfreie Organisation ist eine Illusion“ – Branche müsse mit schwarzen Schafen kritischer umgehen Osnabrück (nex) – Heimlich aufgezeichnete Bilder aus deutschen Ställen von kranken oder verletzten Tieren erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit. Nach Ansicht der Osnabrücker Agrarprofessorin Karin Schnitker werden sich solche Zustände nie ganz vermeiden lassen. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Schnitker: „Die fehlerfreie Organisation ist eine Illusion.“ Selbst in großen Unternehmen mit straffen Hierarchien käme es zu Regelverstößen, wie sich bei Volkswagen oder der Deutschen Bank gezeigt habe. Die Hochschullehrerin wies darauf hin, dass nicht alle Bilder zwangsläufig Tierschutzverstöße zeigten. „Dennoch werden auch diese zu Recht kritisch gesehen, da sie nicht damit übereingehen, was das Volksempfinden zu einer anständigen Tierhaltung ist.“ Sie empfiehlt der Agrarbranche einen sensibleren Umgang, denn solche Bilder würden viele Menschen berühren. Nur ein sehr kleiner Teil der Betriebe sei überhaupt auffällig. „Mit Letzteren muss die Branche selbst viel kritischer umgehen“, so Schnitker.

Mehr zum Thema:

Neues Video zeigt erschütternde Zustände in Schweinebetrieben von CDU-Politikern