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Afrika Cup
Afrikameisterschaft 2019: Türkisches Unternehmen baut Fußballstadion in Kamerun
Yaoundé (nex) – Wie die kamerunische Tageszeitung Cameroon Tribune berichtet, wird ein türkisches Unternehmen den Sportkomplex, in dem die Fußball-Afrikameisterschaft 2019 stattfinden wird, bauen.
Der Japoma Sportkomplex soll ein Stadion mit 50.000 Plätzen, eine Sporthalle, ein olympisches Schwimmbecken, Laufbahnen und Tennisplätze beherbergen. 75 Prozent der Projektkosten finanziere die türkische TÜRK EXIMBANK, so Cameroon Tribune weiter.
Der Komplex solle vier Monate vor Beginn der Fußball-Afrikameisterschaft, die 2019 in Kamerun stattfindet, fertiggestellt werden, so der kamerunische Wirtschaftsminister bei der Unterzeichnung des Finanzierungsabkommens des Großprojektes in der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé am vergangenen Mittwoch.
Laut dem türkischen Botschafter Murat Ülkü sei dies das erste Mal, dass ein türkisches Unternehmen in Kamerun ein „Projekt dieser Größenordnung“ durchführen werde. Man sei allerdings nicht besorgt, da das Unternehmen das benötigte Know-how vorweisen könne.
Wie das Bauunternehmen Yenigün-Construction auf seiner Webseite bekannt gab, wurde der Vertrag zum Bau des Douala-Japoma-Stadions bereits im Dezember 2015 unterzeichnet. Dies sei das erste Projekt des Untenehmens in Kamerun. Wie Cameroon Tribune weiter berichtet, würden die voraussichtlichen Kosten bei 240 Millionen US-Dollar liegen.
Bereits zum achten Mal in Folge belegt die türkische Bauwirtschaft weltweit den zweiten Platz nach China auf der Liste der 250 größten international tätigen Bauunternehmen. Während der Markt insgesamt um 4,1 Prozent schrumpfte, gelang es türkischen Unternehmen, sowohl ihren Marktanteil als auch ihre Erlöse zu vergrößern.
Die Liste der 250 größten Bauunternehmen wird jährlich auf der Basis der Einkünfte erstellt, die Unternehmen aus Projekten außerhalb ihrer Heimatländer erlangen. Die Zahl der türkischen Baufirmen in den Top 250 ist zudem von 42 auf 43 gestiegen. China steht mit 65 Unternehmen immer noch auf Platz eins, die USA folgen mit 32 Baufirmen unter den Top 250 auf dem dritten Platz.
Die Liste wird Jahr für Jahr vom Engineering News Record (ENR), einem internationalen Magazin für die Baubranche, veröffentlicht. Die Vereinigung türkischer Bauunternehmer zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung, die in der jüngst veröffentlichten Liste für das Vorjahr zum Ausdruck kam.
Die Entwicklung im Bereich der internationalen Bauwirtschaft wird überschattet durch die globale Wirtschaftskrise, die sich mit am stärksten auf diese Branche auswirkt, darüber hinaus bestehen Unsicherheiten mit Blick auf die Folgeperioden und es gilt als schwierig, einen Punkt zu identifizieren, an dem Marktgleichgewicht herrscht.
Die Größe der 250 bedeutsamsten Baufirmen der Welt schrumpfte entsprechend 2014 im Vergleich zum Jahr davor um 4,1 Prozent auf 521,6 Milliarden US-Dollar.
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US-Wahlen
Assange: „Clinton und der IS werden von den gleichen Leuten finanziert“
In dem laut RT am heutigen Samstag erscheinenden Interview beschuldige Julian Assange die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton der Irreführung der amerikanischen Bevölkerung. Dabei ginge es vor allem um den wahren Umfang der Unterstützung des so genannten „Islamischen Staates“ durch Washingtons Verbündete im Nahen Osten.
So habe die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton in einer im vergangenen Monat durch WikiLeaks öffentlich gemachten E-Mail den damaligen Berater Barack Obamas, John Podesta, gedrängt, auf Katar und Saudi-Arabien „Druck auszuüben“, da diese
„ISIL – dem Islamischer Staat – und anderen radikalen Gruppen verdeckte finanzielle und logistische Unterstützung zukommen lassen“
Laut Assange handelt es sich sich dabei um die wichtigste E-Mail der gesamten Sammlung. Alle ernstzunehmenden Analysten seien sich darüber im Klaren, und selbst die US-Regierung hätte dem zugestimmt, dass einige Saudis den IS unterstützt und gefördert hätten. Der Kniff habe aber immer darin bestanden, zu behaupten, dass es sich um einige ’skrupellose‘ Prinzen gehandelt habe, die ihr Öl-Geld dafür nutzten, zu tun, was immer ihnen beliebe, und dass die Regierung dies nicht billige. Diese E-Mail allerdings besage, dass es sich bei den Quellen der Finanzierung des IS vielmehr um die saudische und katarische Regierung selbst handele.
Assange und John Pilger, die sich für das 25-minütige Interview in der ekuadorianischen Botschaft getroffen hätten, in welcher der Whistleblower seit 2012 als Flüchtling Asyl genießt, würden außerdem über Interessenkonflikte Clintons während Obamas erster Amtszeit, die Stiftung ihres Gatten sowie nahöstliche Politiker und Diplomaten sprechen, deren Ankündigungen, den Terrorismus bekämpfen zu wollen, nicht aufrichtig gewesen seien.
„Die Saudis, die Kataris, die Marokkaner, Bahrain und insbesondere die beiden Erstgenannten geben also all das Geld der Clinton-Stiftung, während Hillary Clinton Außenministerin ist. Das Außenministerium wiederum genehmigt umfangreiche Waffenverkäufe, insbesondere an die Saudis“, zitiert RT Assange weiter.
Unter Hillary Clinton – und Clintons E-Mails verweisen auf entsprechende Gespräche darüber – wurde für mehr als 80 Milliarden US-Dollar der größte Waffendeal, der weltweit jemals stattgefunden hat, mit Saudi-Arabien abgeschlossen. Während ihrer Amtszeit habe sich die Gesamthöhe US-amerikanischer Waffenexporte verdoppelt, so RT.
Auf die Frage, ob Terrorgruppen wie der IS größtenteils mit dem Geld von Leuten geschaffen wurden, die der Clinton-Stiftung Geld überweisen, habe Assange laut RT mit Ja geantwortet.

