USA
US-Wahlen: Donald Trump wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten – Dollar stürzt ab
Washington (nex) – Alle Wahlzettel wurden ausgezählt: Der 45. Präsident der USA ist Donald Trump. Wie US-Medien berichten, hat Hilary Clinton Trump bereits zum Sieg gratuliert und ihre Niederlage eingestanden.
Senat und Repräsentantenhaus bleiben unter republikanischer Führung. Am 8. November haben die US-Amerikaner ihr 45. Staatsoberhaupt gewählt.
Während die Demokratin Hillary Clinton nur 218 Stimmen gewann, entschied Trump das Rennen mit 276 Stimmen klar für sich.
Ex-Außenministerin Hillary Clinton ging für die Demokraten und Milliardär Donald Trump für die Republikaner als Kandidaten ins Rennen.
Social-Media-Star
Türkei: Gedenkskulptur für Kater Tombili gestohlen
Istanbul (nex) – Die Skulptur des Katers Tombili im Istanbuler Distrikt Kadiköy wurde gestohlen. Tombili hatte mit einer lustigen Aufnahme Berühmtheit erlangt, die auf Memeseiten fleißig genutzt wird.
Die Bildhauerin Seval Sahin hatte ehrenamtlich die Skulptur des im vergangenen August verstorbenen Tombili hergestellt, nachdem in einer auf change.org gestellten Online-Petition die Bezirksverwaltung von Kadiköy mit etwa 17.000 Unterschriften aufgefordert worden war, eine Gedenkskulptur für ihn in seiner berühmten Pose errichten zu lassen. So wurde sie am 3. Oktober, am Welttierschutztag an der Stelle, wo die Aufnahme entstanden war, offiziell eingeweiht.
Am Dienstag posteten Einwohner von Ziverbey Fotos, auf denen eine leere Stelle zu sehen war, wo sich zuvor Tombilis Skulptur befunden hatte. Ilyas Cetinkaya, ein Metzger, der dem Kater den Namen gegeben hatte und ihn zu füttern pflegte, sagte, dass die Skulptur seit der vergangenen Nacht vermisst werde: „Sie rissen sie heraus und nahmen sie mit. Wir konnten nicht herausfinden, wer diese Leute waren.“ Die Bezirksverwaltung von Kadiköy bestätigte den Zwischenfall und teilte mit, dass eine neue Skulptur errichtet werden soll.
Der wohlgenährte Kater wurde nach einer Aufnahme zu einem Social-Media-Phänomen, die ihn im „Like a boss“-Modus zeigt: Tombili lehnt neben einer gefüllten Teetasse an einem Bürgersteig und beobachtet im Istanbuler Ziverbey-Viertel die Szenerie um sich herum. Der an Garfields „Lazy-Style“ erinnernde Kater wurde im Juli krank und starb einen Monat später.
Nach einer Meldung der englischsprachigen Tageszeitung Sabah Daily kam Tombili in dem Stadtviertel Ziverbey gemeinsam mit seiner Schwester „Kezban“ zur Welt, die jedoch schon sehr jung starb. Die Eigentümerinnen des Hauses, in dem Tombili zur Welt gekommen war, Züleyla und Bahtiyar Sarica, erzählten: „Als sie noch Babys waren, bauten wir für sie eine kleine Hütte im Garten. Alle liebten sie und kamen her, um sie zu sehen und Fotos mit ihnen zu schießen.“
Das Wort „tombili“ wird im Türkischen oft für mollige Haustiere benützt. Einwohner der Gülec Cikmazi Straße in Ziverbey hatten den Tod des Katers mit Postern bekanntgegeben, die an dem Baum hingen, neben dem Tombili begraben worden ist und auf denen „Du wirst in unseren Herzen leben“ zu lesen war.
Bali
Interpol-Treffen: Türkei unterstützt Mitgliedsanträge von Kosovo und Palästina
Bali (nex) – Türkische Regierungsvertreter haben am gestrigen Montag an der Eröffnung der jährlichen Interpol-Generalversammlung teilgenommen, die das höchste Organ des Vereins zur Stärkung der Zusammenarbeit nationaler Polizeibehörden darstellt.
Es wird erwartet, dass die Türkei die Mitgliedsanträge von Kosovo und Palästina unterstützen werden. An der 85. Interpol-Generalversammlung, die vom 7. bis zum 10. November auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali stattfindet, nimmt eine Delegation der Interpol-Abteilung der türkischen Nationalpolizei unter der Führung von Lütfi Cicek teil.
Nach einer offiziellen Erklärung der Generaldirektion für Sicherheit, der türkischen Polizei, werden die Regierungsvertreter den teilnehmenden Staaten auch Details über den vereitelten Putschversuch des Gülen-Netzwerks FETÖ in der Türkei am 15. Juli unterbreiten sowie diese über die neuesten Aktivitäten des FETÖ, der PKK sowie ihrer syrischen Schwesterpartei YPG informieren.
Des Weiteren sollen sie auch bilaterale Gespräche mit Vertretern verschiedener Staaten führen. Die Versammlung setzt sich aus von den jeweiligen Regierungen der Mitgliedsstaaten ernannten Delegierten zusammen. Als das höchste Organ der Interpol tritt die Generalversammlung einmal im Jahr zusammen und trifft alle wichtigen Entscheidungen über die generelle Verfahrensweise, die für die internationale Zusammenarbeit erforderlichen Ressourcen, Arbeitsmethoden, Finanzen und Programme.
Sie wählt auch das Exekutivkomitee, in dem jeder vertretene Mitgliedsstaat über eine Stimme verfügt. Dieses Jahr bewerben sich Palästina, der Kosovo und die Salomon-Inseln um den Beitritt zur Organisation. Die Türkei hat mitgeteilt, dass sie die Kandidaturen Palästinas und des Kosovo unterstützen werde. Ankara beschuldigt den selbsternannten, in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, den Putschversuch mithilfe seiner Anhänger innerhalb des Militärs durchgeführt zu haben, die das gülennahe Netzwerk FETÖ gegründet hätten.
Die Türkei hat offiziell die Auslieferung Gülens an die Türkei beantragt. Dem Prediger wird des Weiteren vorgeworfen, durch die Gründung eines Parallelstaates seit Jahren für den Sturz der Regierung mithilfe seiner Unterstützer zu kämpfen, die den türkischen Staat vor allem in den Bereichen Militär, Polizei und Justiz infiltriert hätten. Bei dem vereitelten Putschversuch wurden 246 Menschen getötet und 2.194 verletzt.
Türkei
Terrorangst: Turkish Airlines muss Flüge streichen – 30 Flugzeuge geparkt
Ankara (nex) – Das Aushängeschild der türkischen Luftfahrt, Turkish Airlines (THY), hat ihren Betrieb auf Grund eines Nachfragerückgangs eingeschränkt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Doğan.
Hintergrund seien wirtschaftliche Unsicherheiten und jüngste Terroranschläge. Betroffen sind insgesamt 30 Flugzeuge der THY-Flotte, die vorerst im Hangar bleiben werden. So werden 12 geliehene Maschinen des Modells Airbus A330-200 in die südtürkische Provinz Antalya gebracht und dort am zweiten internationalen Flughafen geparkt.
Weitere vier Flugzeuge vom Typ Airbus A320 werden in Hangars am Esenboğa-Airport in Ankara gebracht. Für die übrigen wird in den nächsten Tagen die Verbringung angeordnet. Derzeit umfasst die Flotte 298 Passagierflugzeuge. Durch die vorübergehende Unterbringung werden Kosten gesenkt, die Stehzeiten werden genutzt, um periodische Arbeiten zur Wartung und Instandhaltung durchzuführen, unter anderem auch einen Kabinenumbau.
Auf Grund der Sparmaßnahmen hat THY bis auf weiteres auch Flüge zu 22 Destinationen aus dem Portfolio genommen, davon 17 zu Zielen im Ausland. Betroffen von der Maßnahme sind die Flughäfen Batna und Tlemcen (Algerien), Aalborg (Dänemark), Bordeaux (Frankreich), Karlsruhe-Baden, Friedrichshafen und Münster (Deutschland), Kermanshan (Iran), Genua und Pisa (Italien), Aquaba (Jordanien), Osh (Kirgisistan), Rotterdam (Niederlande), Kano (Nigeria), al-Qassim (Saudi-Arabien), Khujan (Tadschikistan) und Ivano-Frankivsk (Ukraine). In der Türkei selbst werden in der Wintersaison, die am 30. Oktober begonnen hat, Eskişehir, Tokat, Edremit, Uşak und Siirt nicht mehr angeflogen.
Bundespräsidentenwahl 2017
Grünen-Chefin Peter für Kretschmann als Präsidentschaftskandidat
Saarbrücken/Berlin (nex) – Der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) ist nach Einschätzung der Grünen-Vorsitzenden Simone Peter ein „geeigneter Kandidat“ für das Amt des Bundespräsidenten.
„Die Entscheidung liegt bei ihm“, sagte Peter der „Saarbrücker Zeitung“.
Allerdings komme es auf die Gesamtkonstellation an. „Einen bloßen grünen Zählkandidaten wird es sicher nicht geben“, so die Grünen-Politikerin.
Sie sei “ skeptisch, ob die CSU, die sich gerade ein knallhartes Law-and-Order-Programm gegeben hat, einen grünen Kandidaten mittragen würde“, erläuterte Peter.
„Aber wir würden einen grünen Bundespräsidenten Kretschmann natürlich favorisieren“.
Kampf gegen den Terror
Türkischer Ministerpräsident: PKK-Drogen vergiften Europas Jugend
Ankara (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hat am heutigen Dienstag die europäischen Länder dazu aufgerufen, ihre Anstrengungen im Kampf gegen die PKK zu verstärken, die junge Leute mit Drogen vergifte.
Yildirim, der im Parlament eine Rede vor den Mitgliedern der Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) hielt, erklärte, dass das Hauptziel der Rauschgifthändler Europa sei.
„Ich rufe unsere europäischen Freunde dazu auf, damit aufzuhören, sich mit den Rechtsverfahren in der Türkei zu beschäftigen und sich stattdessen auf den Kampf gegen die PKK und die Drogenkuriere zu konzentrieren, die ihre Jugendlichen und Zukunft mit Drogen vergiften“, so Yildirim.
„Das Hauptziel der Drogen sind Europa und die jungen Menschen Europas“, betonte der Ministerpräsident und fügte hinzu, dass die PKK in der Türkei jährlich etwa zwei Millionen US-Dollar Gewinn mit Drogenhandel mache.
Nach einem Bericht des türkischen Innenministeriums, den die Nachrichtenagentur im Juni einsehen konnte, ist der illegale Rauschgifthandel die Hauptfinanzierungsquelle für Terrorgruppen, so auch für die PKK.
Die Terrororganisation PKK ist laut einem Bericht über den Drogenterror in jeder Phase des Drogenhandels – Produktion, Lieferung, Verteilung und Verkauf – aktiv.
Die jährlichen Einnahmen der PKK aus der Produktion und dem Verkauf von Cannabis liegen bei etwa 170 Millionen US-Dollar; mit dem Drogenhandel erzielt sie einen Gewinn in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar, heißt es weiter in dem Bericht.
Meldungen zufolge, ist zu lesen, soll die Terrorgruppe Heroin in Laboren in ihren Camps im Nordirak herstellen und anschließend in Europa verkaufen. Die Mitglieder seien auch im Verkauf der Drogen auf den Straßen Europas aktiv.
Die Terrororganisation macht auch mit der Haschischproduktion in den ländlichen Gebieten der südtürkischen Provinz Diyarbakir Geld, in der Anti-Terror-Einsätze gegen die PKK durchgeführt werden.
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Bildungseinrichtung für Gesundheitswissenschaften
Somalia: Recep Tayyip Erdoğan-Gesundheitsschule in Mogadischu eröffnet
Mogadischu (nex) – In der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurde am Sonntag die Recep Tayyip Erdoğan Schule für Gesundheitsdienste als erste höhere Bildungseinrichtung für Gesundheitswissenschaften eröffnet.
Die Schule wurde nach dem türkischen Präsidenten benannt, um auf die Rolle der Türkei im Zusammenhang mit deren Errichtung hinzuweisen.
Der türkische Botschafter in Mogadischu, Olgan Bekar, der an der Zeremonie teilnahm, erklärte, dass es sich um die erste Bildungseinrichtung im Gesundheitswesen handelte, die das türkische Gesundheitsministerium im Ausland finanziert.
Der somalische Innenminister Abdurrahman Muhammed Hüseyin betonte, dass die Einrichtung Gesundheitsfachkräfte für Somalia ausbilden wird und dass es noch weitere türkische Projekte dieser Art in dem Land geben werde.
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Sie alle gehen auf den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Somalia im August 2011 zurück. Somalia werde nie vergessen, was die Türkei für das Wohlergehen des Landes getan und wie sie Projekte in dem von Unruhen und Anarchie gezeichneten Land unterstützt habe, sagte der Minister. Somalia leidet unter einem gravierenden Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften im Gesundheitswesen. Dies sei ihm schmerzlich bewusst, erklärte der Leiter der neu eröffneten Schule, Ikrim Simbaz. Die Schüler würden theoretische und praktische Kurse durchlaufen, erklärte der Direktor. In Kürze werde die Ausbildung der ersten 300 potenziellen Gesundheitsfachkräfte beginnen. Bestandteil des auf zwei Jahre ausgerichteten Programms werden unter anderem Krankenpflege und Geburtshilfe sein. Zu Beginn der Ausbildung wird es auch ein neunmonatiges Training in der türkischen Sprache geben.
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Bereinigungsvorlage des Bundesfinanzministeriums
Ausgaben für Arbeitslosengeld II sinken 2017 um 1,2 Milliarden Euro
Düsseldorf (nex) – Der Bund wird im kommenden Jahr 1,2 Milliarden Euro weniger als bisher geplant für das Arbeitslosengeld II ausgeben müssen.
Das geht aus der so genannten Bereinigungsvorlage des Bundesfinanzministeriums für den Bundestags-Haushaltsausschuss zum Bundeshaushalt 2017 hervor. Sie liegt der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ vor.
Demnach reduziert das Bundesfinanzministerium den bisherigen Planansatz für das Arbeitslosengeld II von 22,2 Milliarden auf nur noch 21 Milliarden Euro. Als Gründe nennt es die besser als erwartete Ist-Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen sowie geringere Flüchtlingszahlen.
Die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit könnten deshalb auch um 150 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Planung auf 4,44 Milliarden Euro gesenkt werden. Auch die Verwaltungskosten für die Grundsicherung für Arbeitsuchende würden um 150 Millionen auf 4,43 Milliarden reduziert.
Die Beteiligung des Bundes an den Unterkunfts- und Heizungskosten für Hartz-IV-Bezieher stiegen dagegen um 650 Millionen Euro gegenüber der bisherigen Planung auf 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2017.
"Club der roten Bänder"
Schauspieler Damian Hardung bekommt „herzzerreißende“ Facebook-Nachrichten
Osnabrück (nex) – Schauspieler Damian Hardung bekommt seit der Ausstrahlung des „Clubs der roten Bänder“ über Facebook bewegende Post von krebskranken Menschen: „Es nimmt mich mit. Das ist wahnsinnig herzzerreißend, wenn man die Schicksale hört.
Man wird jedes Mal wieder in ein anderes Leben hineingerissen“, sagte der 18-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Häufig habe er das Gefühl, gar nicht qualifiziert genug zu sein, um diesen Menschen Antworten geben zu können, sagte der 18-Jährige: „Etwas Falsches zu sagen, davor habe ich manchmal Angst.
Aber ich bin unheimlich dankbar dafür, dass diese Leute diese einzigartigen Geschichten, die sie haben, mit mir teilen. Ich versuche, so vielen wie möglich zu antworten und ihnen Kraft zu spenden.“ Überhaupt hätten die Dreharbeiten zu der Serie mit krebskranken Jugendlichen sein Verhalten gegenüber kranken Mitmenschen verändert:
„Ich lege weniger Gewicht auf die Krankheit und mehr auf die Menschen. Selbst im Krankenhaus liegen nicht kranke Menschen, sondern einfach Menschen. Darauf sollte man bauen, denn die Krankheit definiert den Menschen nicht. Wenn man ihn darüber definiert, dann fängt es an, pathologisch zu werden.“ Seine Pläne für ein Medizinstudium in Oxford musste Hardung allerdings zunächst einmal aufschieben:
„Es gab da einen Test, den BMAT, den ich total unterschätzt habe, und dann habe ich ihn vergeigt. Mitten in den Dreharbeiten und während der Klausurphase in der Schule habe ich keine Zeit gefunden, mich vorzubereiten. Aber das ist auch in Ordnung, weil ich jetzt im Herbst erst mal reisen werde. Ich mache jetzt erst mal ein Jahr Pause.“
Danach werde er sich „vielleicht noch einmal in Oxford bewerben“. Aber auch eine Zukunft als Schauspieler zieht der 18-Jährige in Betracht: „Wie viele andere nach dem Abi bin ich in so einer Situation, in der ich grade sage, es gibt vieles, was ich mit meinem Leben machen kann.
Ich habe aber auch weiterhin den Plan, dass ich irgendwann an die Uni möchte. Das schließt die Schauspielerei aber nicht aus. Gerade genieße ich einfach den Augenblick und gucke, was kommt.“
Wirtschaft
Deutscher Industrie-und Handelskammertag warnt vor „Gefahr der Export-Rezession“
Außenexperte Treier: „September-Zahlen ein Warnzeichen“ – Politische Krisen als Belastung
Osnabrück (nex) – Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat den Stillstand im deutschen Außenhandel als „deutliches Warnzeichen“ bezeichnet. „Es besteht sogar die Gefahr, dass wir in eine Exportrezession kommen“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch). Die Ausfuhr komme nicht vom Fleck, weil der Gegenwind einer schwachen Weltwirtschaft die exportorientierten deutschen Unternehmen besonders treffe.
Darüber hinaus belasteten politische Krisen die Aussichten der Exporteure, betonte Treier. Zudem sei der Brexit ein Risiko für den deutschen Außenhandel. Bisher seien lediglich im Handel mit europäischen Staaten Zuwächse zu verzeichnen, der Handel mit Ländern außerhalb Europas sinke erneut.
Laut Statistischem Bundesamt legten die Exporte der Unternehmen im September nach einem starken August nur um 0,9 Prozent im Vorjahresvergleich zu.


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