Islamic Chic
USA: Muslima nimmt mit Kopftuch an Miss-Wahl teil

Germersheim (nex) – Eine Muslimin in den USA schreibt Geschichte: Halima Aden nimmt als erste Frau mit Kopftuch an der Wahl zur Miss Minnesota teil. Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters trat die 19-Jährige bei den Halbfinalausscheidungen mit Hijab auf. Bei der Modenschau im Badeanzug trug sie einen Burkini. Wie die Zeitung Minneapolis Star Tribune berichtet, stach Adens Badeoutfit unter den 44 Mitbewerberinnen, die überwiegend Bikinis trugen, besonders hervor. „Der Schönheitswettbewerb ist eine sehr gute Plattform, um der Welt zu zeigen, wer ich bin“, erklärte die US-amerikanische Studentin mit somalischen Wurzeln vor dem Beauty Contest gegenüber dem Radiosender Minnesota Public Radio News. Die Mutter der jungen Frau, Rukia Aden, erzählte dem Star Tribune, dass sie sehr glücklich über die Entscheidung ihrer Tochter sei. Sie sei froh, in den USA zu leben, wo die Menschen anziehen könnten, was sie wollten.

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Türkisch-israelische Beziehungen
Israel: Präsident Rivlin dankt Erdogan für Unterstützung bei Brandbekämpfung

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Jerusalem (nex) – Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat lokalen Medienberichten zufolge seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan für die Unterstützung der Türkei bei der Bekämpfung der in der vergangenen Woche landesweit ausgebrochenen Brände gedankt. Das Pressebüro des israelischen Präsidenten teilte in einer Erklärung mit, dass Rivlin und Erdogan auch die Beziehungen zwischen den beiden Ländern erörtert hätten. Erdogan habe betont, dass die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und Israel wichtig für die Region sei und die beiden Länder ihre Zusammenarbeit im Bereich Erdgas fortführen würden, heißt es weiter in der Erklärung. Die Türkei hat am vergangenen Samstag drei Löschflugzeuge zur am vergangenen Dienstag ausgebrochenen Brände nach Israel entsandt. Das Feuer brannte Hunderte Häuser nieder und zwang Tausende Einwohner zur Flucht. Die beiden Staatschefs hätten beim Telefongespräch auch das israelische Gesetz, das den Gebetsruf aus den Moscheen mit dem Lautsprecher verbietet, erörtert, ist in der Erklärung zu lesen. Das Gesetz gilt für alle Religionen in Israel, aber viele haben die Befürchtung, dass dessen Ziel die Moscheen sind, die fünfmal am Tag mit dem Adhan die Muslime zum Gebet rufen. Die geplante Gesetzgebung erwähnt explizit Israelis, die „regelmäßig und täglich unter dem vom Muezzin, dem Gebetsrufer, verursachten Lärm zu leiden haben“. Palästinensische Führungspersönlichkeiten und verschiedene islamische Länder haben den Gesetzesvorschlag als eine Verletzung der freien Religionsausübung kritisiert. In der Erklärung heißt es weiter, dass der israelische Präsident hat Erdogan darum gebeten, bei der Rückführung der Leichname zweier israelischer Soldaten, die sich vermutlich in den Händen von Hamas in Gaza befänden, behilflich zu sein. Ankara und Tel Aviv haben ihre diplomatischen Beziehungen nach sechs Jahren im vergangenen Juni wiederaufgenommen. Israelische Sicherheitskräfte hatten im Mai 2010 das türkische Schiff Mavi Marmara in internationalen Gewässern gestürmt. Bei dem Angriff wurden neun türkische Aktivisten getötet und weitere 30 verletzt, von denen einer nach fast vier Jahren seinen Verletzungen erlag.

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Women's Entrepreneurship Day
Frauenförderung: Saudi-Arabien feiert Welt-Unternehmerinnen-Tag

Berlin (nex) – Heute feiert Saudi-Arabien den Welt-Unternehmerinnen-Tag (Women’s Entrepreneurship Day), die weltweit größte Veranstaltung für Unternehmerinnen, die durch ihre Firmengründungen Arbeitsplätze schaffen, das Wirtschaftswachstum steigern und durch ihr Engagement die Gesellschaft positiv verändern. Dazu findet in der Wirtschaftsmetropole Dschidda eine Tagung mit diversen Veranstaltungen statt, bei denen sich Unternehmerinnen, Managerinnen und Studentinnen sowohl mit Geschäftsführern kleiner und mittlerer Unternehmen als auch mit Investoren austauschen können. Neue Chancen für Frauen, Unternehmen zu gründen, Arbeitsplätze zu schaffen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein ist eines der Ziele von Vision 2030 – das im April 2016 bekanntgegebene Reformprogram zur Modernisierung der saudischen Wirtschaft. Vision 2030 sieht vor, den Anteil berufstätiger Frauen von derzeit 22 auf 40 Prozent zu steigern. Die Reformen unterstützen Unternehmensgründungen als Motor von Innovation und Arbeitsplätzen. Erst vor wenigen Tagen gab die saudische Regierung einen neuen Gründerfonds in der Höhe von 50 Millionen US-Dollar bekannt. Darüber hinaus sollen neue Verordnungen die Unternehmensgründung erleichtern. Dazu sagt Dr. Awwad Alawwad, Botschafter des Königreichs Saudi-Arabiens in Berlin: „Frauen zu unterstützen und zu fördern ist eine Voraussetzung für das Wachsen und Gedeihen von Wirtschaft und Gesellschaft. Mehr Frauen die Gründung eines eigenen Unternehmens zu ermöglichen ist ein wichtiges Ziel unserer Reformagenda Vision 2030“. Der Women’s Entrepreneurship Day (WED) wird jedes Jahr in 144 Ländern gleichzeitig gefeiert. Die zentrale Veranstaltung findet bei den Vereinten Nationen in New York statt, wird per Live-Stream an Tausende Universitäten weltweit übertragen und erreicht über 1,2 Millionen Menschen. Seit der Gründung des WED im Jahre 2014 nimmt Saudi-Arabien jährlich teil.

Türkisch-australische Anti-Terror-Kooperation
IS-Terror: „Gefährlichster Mann Australiens“ in türkischer Haft

Istanbul (nex) – Meldungen vom vergangenen Samstag zufolge hat die türkische Polizei Australiens meistgesuchten IS-Terroristen-Rekrutierer, den australischen Staatsangehörigen Neil Prakash, festgenommen. Sein Verhör durch die türkischen Behörden dauere noch an, hieß es weiter. Der Terrorist sei von der türkischen Polizei vor etwa einem Monat festgenommen worden, nachdem er mit gefälschtem Reisepass ins Land eingereist war. Ein Mann, den man für Neil Prakash halte und der Verbindungen zu mehreren in Australien geplanten Anschlägen habe, befinde sich nun in Haft und werde von türkischen Behörden verhört, erklärte ein Regierungssprecher in einer per E-Mail veröffentlichten Erklärung. Die australische Regierung hatte Neil Prakash alias Abu Khaled al-Cambodi als den „gefährlichsten Mann Australiens bezeichnet. Die australische Regierung hat erklärt, dass sie offiziell ein Auslieferungsersuchen für Prakash stellen werde. „Die Festnahme der Person, den wir für Prakash halten, ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen den australischen und den türkischen Behörden“, so der Sprecher weiter. Wie die australische Regierung im vergangenen Mai erklärt hatte, sei der in Melbourne geborene Prakash in IS (Daesh)-Videos und Zeitschriften zu sehen gewesen, habe aktiv australische Männer, Frauen und Kinder rekrutiert und zu Terrorakten angestiftet. Des Weiteren hatte sie, ebenfalls im Mai, unter Berufung auf Informationen des US-amerikanischen Geheimdienstes mitgeteilt, dass Prakash bei einem Luftschlag am 29. April im irakischen Mossul getötet worden sei. Doch New York Times hatte am vergangenen Freitag berichtet, dass er bei dem Angriff lediglich verwundet worden sei und diesen überlebt habe. Australien hatte im vergangenen Jahr finanzielle Sanktionen gegen Prakash verhängt. Personen, die ihn finanziell unterstützen, droht eine bis zu zehnjährige Haftstrafe. Ein 15-jähriger Australier ließ sich vermutlich von Prakash inspirieren und starb im Oktober letzten Jahres im Kugelhagel der Polizei, nachdem er zuvor einen zivilen Angestellten der Behörde vor einem Polizeihauptquartier in Sydney erschossen hatte. Des Weiteren hat sich vermutlich ein 18-jähriger Australier von ihm motiviert gefühlt und hat im September 2014 zwei Polizisten vor einer Polizeistation in Melbourne erstochen. Auch er wurde anschließend von der Polizei erschossen. Prakash erwartet bei einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe wegen terroristischer Straftaten. Die Türkei hat seit Anfang 2016 die Einreise von 52.075 Menschen ins Land verhindert und Tausende IS (Daesh)-Verdächtige inhaftiert. Etwa 4.000 Verdächtige wurden in ihre Herkunftsländer ausgewiesen und über 2.000 Verdächtige mit Verbindungen zum IS (Daesh) wurden in der Türkei festgenommen.

Ehegattensplitting
Frauen Union will Steuerklasse 5 zur Ausnahme machen

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Düsseldorf (nex) – Die Frauen Union will die Steuerklasse 5 weitgehend abschaffen. „Die Vorteile des Ehegattensplittings sollen bei beiden ankommen. Deshalb wollen wir, dass die Steuerklasse 5 künftig nur noch die Ausnahme ist“, sagte die Vorsitzende der Frauen Union, Annette Widmann-Mauz der „Rheinischen Post“. Bislang nutzten weniger als ein Prozent der Eheleute die Möglichkeit, sich in der Steuerklasse 4 über die monatliche Gehaltsabrechnung auch direkt den Steuervorteil des Ehegattensplittings zu sichern. Der Frauen Union schwebt vor, dass künftig Eheleute, die gemeinsam veranlagt und beide erwerbstätig sind, grundsätzlich die Steuerklasse 4 nutzen sollen. Damit der Splitting-Vorteil direkt wirksam wird, müssen sie allerdings beide dem jeweiligen Arbeitgeber mitteilen, was der andere verdient. Dies könnte für manche Ehepaare eine Hürde sein, sich für Steuerklasse 4 zu entscheiden. Widmann-Mauz betont: „Wenn Eheleute dem Arbeitgeber nicht kommunizieren wollen, was der jeweils andere verdient, dann sollen sie weiterhin die Steuerklasse 5 wählen können.“

Kampf gegen den Terror
Istanbul: PKK-Chefin bei Ausreise mit gefälschtem Pass am Flughafen festgenommen

Istanbul (nex) – Ein Führungsmitglied der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK), einer Verwaltungsorganisation der PKK, ist am vergangenen Samstagabend festgenommen worden. Die hochrangige Terroristin Sara Aktas war für die Koordinierung von Terroraschlägen in der gesamten Türkei verantwortlich. Sie wurde beim Versuch, das Land mit gefälschtem Reisepass zu verlassen, von Sicherheitskräften am Flughafen Istanbul Atatürk festgenommen. Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft. Sie hat im Juli vergangenen Jahres ihren über 30-jährigen Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen. Seitdem wurden bei PKK-Anschlägen etwa 600 Sicherheitskräfte sowie zahlreiche Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, getötet, während bei Anti-Terror-Einsätzen bislang über 7.000 PKK-Terroristen außer Gefecht gesetzt wurden.

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Islamophobie in Europa
Nach Moschee-Attacke: Schwedische Ministerin verurteilt Angriff

„Tötet Muslime“: Anschlag auf Moschee in Stockholm während des Morgengebets Stockholm (nex) – Die schwedische Ministerin für Kultur und Demokratie, Alice Bah Kuhnke, hat einen Angriff auf eine Moschee verurteilt, der sich am Samstag in der Hauptstadt Stockholm ereignet hatte. Gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu gab sie an, die Regierung habe eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet. „Ich habe Herrn Orhan Karan angerufen, den Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Kulturvereinigung Setra. Ich habe ihm die Nachricht des Premierministers Stefan Lofven übermittelt, dass dieser traurig sei und den Angriff verurteile“, erklärte die Ministerin. „Jedermann hat in Schweden das Recht, seine Religion auszuüben. Diejenigen, die versuchen, das zu verhindern oder Anschläge verüben, haben keinen Platz in Schweden. Dieser Anschlag fand in Schweden statt. Wir als Regierung werden das Beste tun, um die Verantwortlichen für diesen Angriff zu ermitteln. Wir wollen, dass sich solche hässlichen Angriffe nicht wieder ereignen.“ Am Samstag tauchten Hakenkreuze und der Text „Tötet Muslime“ nahe dem Eingang der Moschee im Stockholmer Vorort Bredang auf. Kurz vor 8 Uhr morgens war während des Morgengebets ein lauter Knall aus einer angrenzenden Turnhalle zu vernehmen. In dem Gebäude wurden Reste von Feuerwerkskörpern gefunden, aber es kam zu keinen Verletzungen. Mit Blick auf den Anschlag erklärte der Vorsitzende des Türkischen Direktorats für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Mehmet Görmez, am Sonntag in Ankara, er sei besorgt über die Zunahme an Anschlägen auf Moscheen in Europa und über die dortige Islamophobie.

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Studie
Abschaffung der privaten Krankenversicherung bedroht 87.000 Jobs

Düsseldorf (nex) – Eine Abschaffung der privaten Krankenversicherung (PKV) und Überführung in eine Bürgerversicherung droht 87.000 Arbeitsplätze zu vernichten. Denn bundesweit hat die PKV insgesamt 115.846 Arbeitsplätze geschaffen, davon 20.656 direkt in der PKV, die übrigen bei Zulieferern und in anderen Branchen, wie aus einer Studie des Forschungsinstitutes Wifor hervorgeht. Diese wurde im Auftrag des PKV-Verbands erstellt und liegt der „Rheinischen Post“ vor. Zuvor hatte die Böckler-Stiftung ermittelt, dass eine Bürgerversicherung bis zu drei Viertel der Jobs im PKV-System vernichten würde und kam auf bis zu 51.000 bedrohte Stellen. „Die Zahlen der Böckler-Studie belegen eindrucksvoll die Bedeutung der PKV für den Arbeitsmarkt. Unser Forschungsprojekt bezieht auch die indirekten und induzierten Brancheneffekte durch die Wertschöpfung der PKV mit ein. Demnach sind insgesamt mehr als 115.000 Arbeitsplätze in Deutschland mit der PKV verbunden“, sagt Wifor-Chef Dennis Ostwald. „Wir Betriebsräte bedauern sehr, dass die DGB-Gewerkschaften die Bürgerversicherung fordern. Diese vernichtet Zehntausende Jobs. Eine solche Gesundheitspolitik ist alles andere als solidarisch“, sagte Peter Abend, Sprecher der Betriebsrats-Initiative „Bürgerversicherung? Nein danke!“, der Redaktion. In der Initiative sind die Betriebsräte der großen Versicherungen wie Allianz, Barmenia und DKV engagiert.

Revolution in Ingolstadt
Nach 100 Jahren: Audi schafft Fließbandfertigung ab

Audi ersetzt Fließbänder durch Montageinseln Ingolstadt (nex) – Montageinsel statt Fließband: Audi will nach 100 Jahren seine Produktionsweise revolutionieren und die Autos bereits als Karosserie in der Phase der Herstellung mit den erforderlichen Voraussetzungen für einen autonomen und digitalisierten Betrieb ausstatten. Dies berichten mehrere Medien unter Berufung auf die dpa. Die Idee dazu sollen bisherige Konzepte zum selbstfahrenden Auto sowie Warteschlangen an der Supermarktkasse gegeben haben, so Audi-Vorstand Hubert Waltl. Das einst von Henry Ford konzipierte Fließband habe ausgedient, weil der Kunde ein Auto nach Maß und keine uniforme Massenanfertigung mehr wünsche. Bereits jetzt gäbe es in der Oberklasse keine identischen Fahrzeuge mehr, die vom Band laufen. Das Problem wäre bislang gewesen, dass die Produktion stillstand, sobald ein Bauteil fehlte oder ein Umbau zu Gunsten einer neuen Linie erfolgte. Künftig werden 200 Montageinseln die Fließbänder ersetzen, kündigte Waltl an. Die Karosserie werde mithilfe von Robotern auf Transportwägen gepackt, die sich selbsttätig ihren Weg zu den entsprechenden Inseln suchten. „Wie vor den Kassen im Supermarkt, wo sich der Kunde an der kürzeste Warteschlange anstellt, steuert das vernetzte Fahrzeug zunächst die Stationen an, wo die Auslastung niedriger ist“, äußerte der Ingenieur und Innovationsmanager Fabian Rusitschka gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Fahrzeuge würden die Station schneller verlassen, die Auslastung würde höher. Der Audi-Vorstand rechnet mit einem dadurch bedingten Produktivitäts-Plus von 20 Prozent. Mehrkosten sollen dadurch keine entstehen. Unter den deutschen Autobauern würde Audi damit Pionierarbeit leisten.

London
.ART: Die erste Internetdomain speziell für Kunst und Kultur

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London (nex/prn) – Art Institute of Chicago, Centre Pompidou, Fondation Beyeler, Fondation Cartier, Guggenheim Museum, Hauser & Wirth, ICA Miami, LACMA, MAXXI, Tate and Walker Art Center und weitere werden als erste Websites auf .ART einstellen .ART, die erste Domain, die exklusiv für die Kunstwelt eingerichtet wurde, ist erfreut, bekannt geben zu können, dass mehr als 60 weltbekannte Museen und Kunstinstitutionen spezielle Websites auf dieser neuen Top-Level-Domain einstellen werden, darunter Art Institute of Chicago, Centre Pompidou, Fondation Beyeler, Fondation Cartier, Guggenheim Museum, Hauser & Wirth, ICA Miami, LACMA, MAXXI und Tate and Walker Art Center. Diese Organisationen haben als Frühbucher von .ART interessante Pläne zur Aktivierung ihrer neuen Domains. Manche werden ihre existierenden Websites vollständig nach .ART migrieren oder dort konsolidieren, andere hingegen richten neue, spezielle Websites ein, um einzigartige Inhalte von Künstlern oder aus Sammlungen zu zeigen. „Wir sehen unseren Auftrag darin, das kulturelle Erbe der globalen Kunst zu bewahren. Wir fühlen uns geehrt, dass so viele angesehene Institutionen aus der ganzen Welt diese Vision und unsere Überzeugung teilen, dass .ART die Beziehung der Kunstwelt mit dem Internet verändern wird und das Erbe dieser Institute im Internet bewahren hilft“, erklärt Ulvi Kasimov, Gründer von .ART. John Matson, CEO von .ART, setzt hinzu: „.ART bedeutet für die Kunstwelt eine neue Identität im Internet. Die Domain ist kurz, einfach, einprägsam und unmittelbar mit den Künsten verbunden. Für unsere Frühbucher ist eine .ART-Domain natürlicher Ausdruck ihrer Marke.“ Frühbucher erhalten als erste Zugriff auf .ART-Domainnamen und haben damit die Möglichkeit, Inhalte ihrer Websites einzustellen, bevor im Sommer 2017 Domains allgemein zum Erwerb verfügbar sind. Frühbucher von .ART drücken ihre Begeisterung aus: Ros Lawler, Digital Director der Tate, sagte, das Museum sei „erfreut, an der Einführung dieser neuen Domain teilzunehmen, die dazu beitragen wird, einige der besten Kunstsammlungen, Galerien und Museen der Welt zu fördern“. Benoît Parayre, Direktor des Bereichs Communication and Partnerships des Centre Pompidou, erklärt: „Ein Domainname für die Kunstwelt war lange überfällig und wird vielen führenden Kräften, Museen, Kunstzentren, Galerien, Sammlern etc. ermöglichen, mit relevanteren Domainnamen für ihre Sammlungen und Programme zu werben.“ „Die Fondation Cartier für zeitgenössische Kunst ist erfreut darüber, Teil der neuen digitalen Welt von .ART zu werden und ihre Programme weiterzuentwickeln“, sagte Digital Manager David Desrimais. Anton Vidokle, Künstler und Gründer von e-flux, setzt hinzu: „Das Internet bringt enormes Bildungspotenzial mit sich und eine zuverlässige und informative Domain speziell für die Künste wird eine Wissensquelle von unschätzbarem Wert sein. Die ART.-Domain wird zu einer wirksamen Plattform, welche die exzellente Arbeit von Kunstinstitutionen und Künstlern aus aller Welt würdigt – für alle Liebhaber der Kunst.“ Dominique Chevalier, Präsident des Syndicat National des Antiquaires (SNA), welches die Biennale des Antiquaires im Grand Palais in Paris organisiert, erklärt: „Für uns und unsere Galerien ist .COM zu kommerziell und .FR zu allgemein. Das Problem mit den meisten Domainnamen ist, dass sie nicht vermitteln, welche Tätigkeit man ausübt. Mit .ART ist dies behoben.“ Lélia Pissarro, Miteigentümerin der Stern Pissarro Gallery und Großenkelin des Malers Camille Pissarro, setzt hinzu: „Das Internet hat auf den weltweiten Kunstmarkt den größten Einfluss. Es hat die Kunst in jeden Winkel der Welt gebracht. Bei Domainnamen ist die zukünftige Entwicklung eindeutig, Branchen klar zu kennzeichnen. Wir waren der Überzeugung, dass der Name Pissarro zusammen mit .COM Eleganz und Relevanz vermissen ließ. Jetzt können wir pissarro.art nutzen und dies ist schlicht die perfekte Lösung. Damit wird eine lange klaffende Lücke unserer Marketingstrategie und Selbstdarstellung gefüllt.“ Die Frühbucher haben weitreichende Pläne für Ihre Websites: Tate, LACMA, Multimedia Art Museum und Solomon R. Guggenheim Museum werden Websites einrichten, welche verschiedene Aspekte ihrer Sammlungen herausstellen. Die Fondation Cartier hingegen wird die Domain nutzen, um ihre Sammlung erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Centre Pompidou wird derweil eine spezielle Website mit hilfreichen Informationen in Englisch und anderen Sprachen für Besucher aus dem Ausland einrichten. Hauser & Wirth wird den 25. Jahrestag des Bestehens der Galerie mit der Einführung einer interaktiven Website begehen, auf welcher sich eine visuelle Chronologie der Geschichte der Galerie findet. Zudem werden Canesso Gallery, Galerie Meyer Oceanic & Eskimo Art, Galerie Perrin, Tomasso Brothers Fine Art, Stern Pissarro Gallery und Venus ihre vorhandenen Websites vollständig zu ihren neuen .ART-Domains migrieren. Ab Februar 2017 sind .ART-Domainnamen für professionelle Mitglieder der Kunstwelt verfügbar. Dies gewährleistet, dass wichtige Beteiligte die Gelegenheit haben, sich als erste gewünschte Domains zu sichern.