Syrienkrieg
Syrien: Iranischer Kommandeur der berüchtigten al-Quds-Brigaden in Aleppo gesichtet

Urla (nex) – Iranische Medien veröffentlichten Fotos des als „Irans gefährlichster General“ bekannten Kommandeurs der berüchtigten iranischen al-Quds-Einheit Qassem Soleimani. Auf diesen ist er während der Evakuierung von Zivilisten aus der völlig zerstörten syrischen Stadt Aleppo zu sehen. Anfang der Woche konnten Oppositionskämpfer in Ostaleppo mit Streitkräften der Assad-Regierung einen Waffenstillstand vereinbaren, um die Evakuierung von Zivilisten aus der Stadt zu ermöglichen. Laut Sprechern der Opposition konnten seitdem mindestens 7.500 Zivilisten evakuiert und in Camps in Idlib, einer an der türkischen Grenze liegenden Stadt, untergebracht werden. Am vergangenen Freitag veröffentlichten iranische Medien Fotos des Kommandeurs der berüchtigten iranischen al-Quds-Einheit, Qassem Soleimani, der als „Irans gefährlichster General“ bekannt ist. Auf diesen ist er während der Evakuierung von Zivilisten aus der völlig zerstörten syrischen Stadt Aleppo zu sehen. Die Quds-Einheit ist die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden für Operationen im Ausland und hat die Aufgabe, dem Iran nahestehende Kräfte zu unterstützen. Soleimanis Anwesenheit fiel mit der Ermordung von 14 Zivilisten durch Pro-Assad-Terrorgruppen während der Evakuierung zusammen. Die Evakuierung von Zivilisten aus Ostaleppo wurde kurzzeitig unterbrochen, nachdem ausländische Pro-Regime-Terrorgruppen einen Konvoi mit Zivilisten auf dem Weg von Aleppo nach Idlib überfallen hatten. Angaben von Korrespondenten der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge eröffneten Pro-Regime-Terroristen das Feuer auf den Buskonvoi, der mit etwa 800 Zivilisten aus der kriegszerrütteten Stadt unterwegs nach Idlib war. Die Korrespondenten berichteten, dass die Terroristen die Fahrzeuge im südwestlich von Aleppo gelegenen, vom Regime kontrollierten Vorort Ramouseh zum Stehen gebracht und alle Insassen als Geiseln genommen hätten. Die Geiseln seien, nachdem 14 unter ihnen von den Terroristen getötet worden waren, freigelassen worden.

Tourismus
Türkei: Kayseris Skizentrum Erciyes erhält TripAdvisors Exzellenz-Zertifikat

Germersheim (nex) – Die Touristikwebsite TripAdvisor, die den eigenen Angaben auf ihrer Homepage zufolge Unterkünfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten auszeichnet, die durchgehend herausragende Bewertungen von Reisenden erhalten, hat dem Skizentrum Erciyes in der zentralanatolischen Provinz Kayseri das Zertifikat für Exzellenz überreicht. Erciyes Dagi ist mit 3.916 Metern der höchste Berg in Zentralanatolien und liegt in Kappadokien. Rund zwei Millionen Touristen aus dem In- und Ausland besuchten Erciyes Dagi in der vergangenen Saison, die Kundenzufriedenheit war dabei sehr hoch. Der Präsident des Verwaltungsrats des Erciyes-Skizentrums (Erciyes A. S.), Murad Cahid Cingi, teilte mit, dass das Zentrum stolz auf die Auszeichnung sei. Das Erciyes-Skizentrum beherbergt zehn Hotels mit einer Kapazität von 1.500 Betten und bietet Familien eine gemütliche Atmosphäre. Es hat 34 Pisten mit einer Gesamtlänge von 102 Kilometern. Als Transportmittel steht das Seilbahnsystem zur Verfügung. Die Region bietet mehrere Wintersportfestivals an. Im kommenden März findet der Snowboard World Cup der International Ski Federation (FIS) in Erciyes statt. Etwa 120 Snowboarder aus der ganzen Welt werden gegeneinander antreten. Die Wettkämpfe werden mit Liveübertragungen weltweit Millionen Zuschauer erreichen. TripAdvisor bietet den Besuchern seiner Website die Möglichkeit, sich Foren anzuschließen sowie ihre Kommentare, Anmerkungen und Fotos zu teilen. Die Seite ähnelt mit ihren Daten, Informationen und Vorschlägen für Unterkünfte, Touristenattraktionen und Sehenswürdigkeiten einem detaillierten Reiseführer.

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Azur Air
Neue Airline am Flughafen Düsseldorf sucht Piloten und Wartungsmitarbeiter

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Düsseldorf (nex) – In Düsseldorf entsteht eine neue Fluggesellschaft. Unter dem Namen „Azur Air“ will die Airline ab dem Sommerflugplan 2017 südliche Urlaubsziele von Düsseldorf, München und Berlin aus anfliegen. „Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf, dort soll bis April auch ein Wartungsstützpunkt aufgebaut werden“, sagte der Leiter der Fluggesellschaft, Peter Wenigmann, der „Rheinischen Post“ . E ingesetzt werden sollen drei gebrauchte Maschinen vom Typ Boeing 767 mit jeweils rund 330 Sitzplätzen. Für die Maschinen wurde eine deutsche Zulassung beantragt. Zurzeit würden Mitarbeiter für die Wartung und rund 50 Piloten gesucht.

Gewaltverbrechen
Bulgarischer U-Bahn-Treter in Berlin gefasst

Berlin (nex) – Nach einer Meldung der Bild wurde der 27-jährige bulgarische Hauptverdächtige in dem „U-Bahn-Treter-Fall“, Svetoslav S. (27), am Samstagnachmittag in Berlin gefasst. Das LKA Berlin hat demnach den Flüchtigen in Charlottenburg festgenommen. Der Bulgare fuhr in einem Reisebus zum Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin. Als er dort ankam, wurde er von der Polizei festgenommen. Wie die Bild berichtet, schlugen die Fahnder am Sonnabend gegen 16:30 Uhr zu. Gegen den 27-Jährigen war am Donnerstag ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Wie auf von der Polizei letzte Woche veröffentlichten Aufnahmen einer Überwachungskamera zu sehen war, tritt der Tatverdächtige einer ahnungslosen Frau im U-Bahnhof Hermannstraße in den Rücken. Die 26-Jährige stürzte daraufhin die Treppen hinunter und brach sich einen Arm. Schnell verbreitete sich das Video im Netz und löste deutschlandweit Entsetzen aus. Die näheren Umstände der Festnahme blieben zunächst unklar. Medienberichten zufolge will sich die für die Pressearbeit zuständige Staatsanwaltschaft erst zu einem späteren Zeitpunkt dazu äußern. Der Tatverdächtige sei den Angaben zufolge dem ermittelnden Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt worden. Ermittelt werde laut Justizangaben auch gegen zwei Brüder und einen Bekannten des Hauptverdächtigen. Sie sollen zusammen am Tatort gewesen sein.

Frankreich
Wunsch nach eigenem Staat: Französische und spanische Polizei nehmen 5 ETA-Separatisten fest

Paris (nex) – Die französische und spanische Polizei haben in einer gemeinsamen Aktion fünf Personen mit Verbindung zur baskischen Separatistenorganisation ETA festgenommen sowie ein Lager mit Waffen, Sprengsätzen und Munition ausgehoben. Dies teilte nach einer Meldung der Deutschen Presseagentur (DPA) das französische Innenministerium am heutigen Samstag mit. Die Operation habe am gestrigen Freitagabend in der südwestfranzösischen Gemeinde Louhossoa stattgefunden, die als traditionelle baskische Region gilt, so die DPA. Das spanische Innenministerium habe zunächst bekanntgegeben, dass drei Personen festgenommen worden seien. Doch eine Quelle aus Sicherheitskreisen sei im Twitter-Account der spanischen Polizei mit den Worten zitiert worden, dass drei Personen in einem Haus festgehalten worden seien, während zwei andere einen Fluchtversuch unternommen hätten, heißt es weiter. Im vergangenen Monat hatten Behörden die Festnahme des Anführers der Separatistengruppe, Mikel Irastorza Artola, bekanntgegeben, der acht Jahre lang untergetaucht war. Der 41-Jährige hatte seit der Festnahme seines Vorgängers David Pla e Iratxe Sorzabal im September 2015 die ETA-Aktivitäten geleitet. Im Oktober 2011 hatte die ETA das Ende ihres bewaffneten Kampfes angekündigt. Seither hat die Gruppe keine Anschläge mehr verübt. Die ETA befand sich von 1968 bis 2010 in einem blutigen Kampf für die Errichtung eines unabhängigen baskischen Staates auf nordspanischem und südfranzösischem Territorium, der über 800 Menschen das Leben kostete.

Telefonanbieterwechsel
Maisch: Sanktionsmöglichkeiten gegen Telekommunikationsanbieter ausweiten

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Osnabrück (nex) – Der Telefonanbieterwechsel ist nach Ansicht der Grünen nach wie vor ein Hauptproblem auf dem Telekommunikationsmarkt. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrück Zeitung“ forderte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Nicole Maisch, die Bundesregierung auf, „die Bundesnetzagentur schnellstmöglich mit weitreichenderen Sanktionsmöglichkeiten auszustatten“. Die Agentur selbst müsse von ihren Möglichkeiten, dem Treiben der Unternehmen ein Ende zu setzen, umfassender Gebrauch machen. Die Verbraucher sollten ihre Schadenersatzansprüche einfacher geltend machen können. „Die Unternehmen kommen ihren gesetzlichen Pflichten oftmals nicht nach“, kritisierte Maisch. „Die Kundinnen und Kunden werden ohne Anschluss im Regen stehen gelassen.“ Eigentlich ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass der Telefonanbieterwechsel innerhalb eines Tages erfolgt und im Notfall die Weiterversorgung durch den Altanbieter sichergestellt ist. Es komme jedoch immer wieder zu Wechselzeiten von mehr als zehn Tagen. Auch mehrtägige komplette Kappungen der Verbindungen seien möglich. Die Grünen hatten zuvor in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung die Beschwerden bei der Bundesnetzagentur im Telekommunikationsbereich abgefragt. Demnach gab es 2015 insgesamt 74 000 Beschwerden und Anfragen. Hauptthemen waren dabei der Anbieterwechsel, Verträge und Umzug. Speziell zum Anbieterwechsel seien im Jahr 2016 (bis zum 30. November) rund 16 600 schriftliche Beschwerden und Nachfragen bei der Agentur eingegangen. Beim Telefonanbieterwechsel sei die Anzahl der Beschwerden zwar aktuell etwas rückläufig, so Maisch. Doch sei allgemein von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Gleichsetzung mit Hitlerfaschismus
NRW-Linke: Spitzenkandidatin Demirel will DDR nicht als „Unrechtsstaat“ bezeichnen

Dortmund (nex) – Die Spitzenkandidatin der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, Özlem Demirel, ist nicht bereit, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen:

„Das Problem ist beim Begriff „Unrechtsstaat“, dass da ja auch immer eine Gleichsetzung passiert mit dem Hitlerfaschismus. Und diese Gleichsetzung finde ich halt tatsächlich schwierig. Auch wenn ich viele, viele Kritikpunkte habe, an dem, was in der DDR falsch war“, so Demirel im Interview mit dem WDR-Magazin WESTPOL. (Sonntag, 18.12.2016, 19:30 Uhr)

2010 hatten SPD und Grüne die Sondierungsgespräche über eine Rot-Rot-Grüne Koalition nach nur einer Runde für gescheitert erklärt, weil die NRW-Linke sich geweigert hatte, die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen.

Im Hinblick auf mögliche Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen nach der NRW-Landtagswahl im Mai sagte Demirel, sie finde es „manchmal ein bisschen altbacken“ wenn mit der Linken über die DDR geredet wird.

„Ich würde Frau Kraft und Frau Löhrmann empfehlen, diese Frage nicht zu stellen, sondern die Fragen zu stellen, die den Menschen in Nordrhein-Westfalen unter den Nägeln brennen. Also, wem soll das denn was bringen?“ so Demirel weiter.

3,5-Liter-Sechszylinder-Bi-Turbo
600-PS-Ford-GT: Auslieferung an deutsche Kunden in erster Jahreshälfte 2017 geplant

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Urla (nex) – Das erste serienmäßige Exemplar der Straßenversion des Ford GT ist heute im Multimatic-Werk (Markham/Ontario/Kanada) vom Band gerollt. Am Steuer: Raj Nair, Ford Executive Vice President, Global Product Development and Chief Technical Officer. Damit beginnt nun sukzessive die Auslieferung des exklusiven Ford Performance-Supersportwagens an die Kunden. „Dies ist für uns ein Meilenstein“, erklärte Nair. „2016 gab es für den neuen Ford GT zwei primäre Zielsetzungen: Erfolg bei den 24 Stunden von Le Mans und den Start der Auslieferung vor Jahresende. Wir haben beide Ziele erreicht“. Nair weiter: „Für alle, die an der Entwicklung und Produktion dieses grandiosen Autos beteiligt waren, einschließlich aller unserer Mitarbeiter und Lieferanten, ist dies ein Moment zum Feiern. Der neue Ford GT steht für unsere Innovationskraft – vor allem in Bezug auf Leichtbau, Aerodynamik und EcoBoost-Motortechnologie“. Die Auslieferung der ersten Ford GT-Kundenfahrzeuge in Deutschland ist für die erste Jahreshälfte 2017 geplant. Der neue Ford GT steht an der Spitze des High-Performance-Modellprogramms von Ford. Der Supersportwagen hat eine aerodynamisch ausgefeilte Kohlefaser-Karosserie und setzt neue Standards in puncto Leichtbau und EcoBoost-Motorentechnologie. Mit einer Leistung von mehr als 600 PS ist sein 3,5-Liter-Sechszylinder-Bi-Turbo das bisher stärkste EcoBoost-Serienaggregat überhaupt. Die Kraftübertragung an die Hinterräder übernimmt ein siebengängiges Ford PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe. Hochmoderne, besonders leichte Verbundwerkstoffe kommen zum Einsatz. So besteht zum Beispiel die Sicherheitszelle ebenso wie die Karosserie aus Kohlefaser, die vorderen und hinteren Rahmenstrukturen werden aus Aluminium gefertigt. Ford hatte im August angekündigt, die ursprünglich auf zwei Jahre und 500 Exemplare geplante Produktionszeit des Ford GT um zwei Jahre zu verlängern. „Wir können gar nicht genug Exemplare des Ford GT bauen. Dennoch bemühen wir uns, die hohe Nachfrage zu erfüllen“, sagte damals Dave Pericak, Global Director, Ford Performance. „Der neue Ford GT-Supersportwaren soll zwar auch in Zukunft ein exklusives Fahrzeug bleiben, aber wir möchten natürlich auch unsere Kundschaft zufriedenstellen“, so Pericak. Der Ford GT wurde erstmals auf der North American International Auto Show im Januar 2015 enthüllt. Weniger als zwei Jahre später liefert Ford Performance jetzt die ersten Exemplare an Kunden rund um den Globus aus.
(Foto: Ford)

PKK-Terror
Terrorbekämpfung: Russland möchte Kooperation mit Türkei stärken

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Moskau (nex) – Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt, dass sein Land für die Stärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror bereit sei. Dies teilte der Kreml am heutigen Samstag nach dem PKK-Terroranschlag in der zentraltürkischen Stadt Kayseri mit. Putin habe kurz nach dem Anschlag Erdogan angerufen, um ihm sein Beileid auszusprechen. Bei der Terrorattacke sind 13 Soldaten gestorben und 55 verletzt worden. Putin habe betont, dass die Antwort auf einen solchen Terroranschlag ein noch entschlossenerer Kampf gegen Terrorgruppen sein sollte. In einer nach dem Anschlag veröffentlichten Erklärung hat Erdogan den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen und den Verletzten baldige Genesung gewünscht. Die Art und Ziele der Anschläge zeigten ganz klar auf, dass „das eigentliche Ziel der separatistischen Terrororganisation [PKK] es ist, der Türkei den Weg abzuschneiden, ihr ein Bein zu stellen und ihre Kraft und Energie in andere Bahnen zu lenken“, betonte er. „Wir werden gemeinsam mit unserem Volk in nationaler Einheit entschlossen gegen die Terrororganisationen kämpfen“, erklärte Erdogan und fügte hinzu, dass Anschläge auf Soldaten und Polizisten des Landes alle 79 Millionen Einwohner der Türkei ins Visier nähmen. „Wir wissen, dass diese Anschläge, denen wir ausgesetzt sind, nicht getrennt von den Ereignissen in unserer Region, vor allem den Entwicklungen in Syrien und Irak, ja, selbst von den wirtschaftlichen Prozessen betrachtet werden können“, so der türkische Präsident.

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USA
IS-Türkei-Öldeal: US-Regierung möchte Entschuldigung nun doch nicht mehr bestätigen

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Germersheim (nex) – Ein US-amerikanischer Regierungsvertreter hat nicht bestätigt, dass die USA sich im vergangenen Jahr für die falsche Behauptung, die Türkei habe Ölhandel mit dem IS (Daesh) getrieben, nach Darstellung türkischer Regierungsvertreter entschuldigt hätten. Hochrangige türkische Diplomaten hätten der englischsprachigen Tageszeitung Daily Sabah eigenen Angaben zufolge am gestrigen Freitag berichtet, dass die CIA und US-Außenminister Kerry sich bei der Türkei entschuldigt hätten, nachdem der türkische Geheimdienst MIT Anfang des Jahres 2015 in einem Bericht die Behauptung widerlegt habe. Nach einer sorgfältigen Überprüfung der CIA-Dokumente hätten Mitarbeiter des türkischen Geheimdienstes MIT festgestellt, dass die in dem Dokument angegebenen geografischen Daten, die auf den Ort des vermeintlichen IS-Türkei-Öldeals hinweisen sollen, in Wahrheit eine Asphaltanlage in der südostanatolischen Stadt Kilis zeigten. Ein CIA-Sprecher wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern und wies Daily Sabah darauf hin, ihre Anfrage an das US-Außenministerium zu richten. Doch auch ein hochrangiges Mitglied des Außenministeriums vermied es, sich zu Details des diplomatischen Gesprächs äußern, erklärte jedoch, dass sich die Einschätzung der USA in dieser Frage nicht geändert habe: „Wie wir auch zuvor erklärt haben, lehnen die USA die Behauptung ab, dass die Türkei mit dem IS (Daesh) in Verbindung stehe, um Öl zu schmuggeln. Wir haben keinen Beweis entdeckt, der eine solche Anschuldigung stützt. Die Türkei spielt eine bedeutende Rolle in der Anti-IS (Daesh)-Koalition. Tatsächlich ist der Ölschmuggel des IS dank dem Einsatz der türkischen Regierung und den anderen Anti-IS-Koalitionsmitgliedern mit den Angriffen auf die Ölförderungsanlagen sowie die Transportinfrastruktur mit der Zeit zurückgegangen.“ Obwohl die Türkei Mitglied der von den USA angeführten Anti-IS (Daesh)-Koalition ist, kursieren in den internationalen Medien immer wieder Behauptungen, dass die Türkei Öl mit Hilfe des IS (Daesh) schmuggle. Mehrere US-amerikanische Medienkanäle hatten 2014 und Anfang des Jahres 2015 von dem vermeintlichen Deal berichtet. Als jedoch auch Russland infolge der Kampfjetkrise vom November 2015 die Türkei des Ölhandels mit dem IS (Daesh) beschuldigte, lehnten die USA die Vorwürfe kategorisch ab.

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