Reina-Attentat: USA bestreiten vorherige Kenntnis über Anschlag
Reina-Attentat: USA bestreiten vorherige Kenntnis über Anschlag
Diyarbakir (nex) – Bei einem Anschlag der Terrororganisation PKK auf ein Polizeiteam im Landkreis Sur der südosttürkischen Provinz Diyarbakir kamen drei Polizisten ums Leben, drei weitere wurden verletzt.
Medienberichten zufolge hätten PKK-Terroristen den selbstgebauten Sprengsatz auf dem Campus der Dicle-Universität in der Nähe der Ausgrabungsanlage zum Detonieren gebracht, als ein Polizeiwagen die Stelle passierte.
Nach ersten Meldungen seien zwei der drei gefallenen Polizisten im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die verwundeten Sicherheitskräfte waren mit Rettungswagen in die Klinik der Medizinischen Fakultät der Dicle-Universität verbracht worden.
Vogelgrippe: Brütereien töten Tausende gesunde Küken
Osnabrück (ots) – Die in Deutschland grassierende Vogelgrippe droht Hunderttausenden Putenküken in Niedersachsen zum Verhängnis zu werden, obwohl die Tiere kerngesund sind. Nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ werden Küken getötet, weil die Brütereien die Tiere wegen der Geflügelpest nicht exportieren können und in Ställen hierzulande kein Platz mehr ist. Bereits jetzt sollen etwa hunderttausend Tiere getötet worden sein, schreibt das Blatt. Die Zahl könnte in den kommenden Tagen deutlich steigen. Behörden und Unternehmen suchten aber nach Lösungen, die massenhafte Tötung der Tiere zu umgehen. Insgesamt sollen etwa eine Million Tiere bedroht sein. Hintergrund ist laut Bericht der Vogelgrippe-Ausbruch in Ställen in der deutschen Puten-Hochburg Landkreis Cloppenburg. In der Sperr- sowie in der erweiterten Beobachtungszone um die Betriebe liegen auch mehrere Brütereien, die im Jahr viele Millionen Puten-Küken produzieren und bislang einen Teil – besonders Puten-Hennen – ins Ausland exportiert haben. Aus seuchenrechtlichen Gründen seien die Lieferungen ins Ausland aber gestoppt. Eine Sprecherin eines Unternehmens teilte der „NOZ“ mit, es sei zunächst versucht worden, die Tiere in deutschen Ställen unterzubringen. Die Kapazitäten seien aber erschöpft. Die Küken würden deswegen nach dem Schlüpfen getötet. „Es gibt schlicht keine Möglichkeit, die Tiere so kurzfristig in derart hoher Zahl in anderen Ställen in Deutschland aufzuziehen“, so die Sprecherin. Nach Auskunft der betroffenen Unternehmen seien nach dem Vogelgrippeausbruch keine Eier mehr in den Brutprozess gegeben worden. Die bereits in den Anlagen befindlichen Eier seien aber weiter ausgebrütet worden. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover bestätigte der „NOZ“, dass gemeinsam mit Landkreisen und Unternehmen nach Lösungen gesucht worden sei, das Töten zu vermeiden. Branchenvertreter sind laut Bericht optimistisch, dass ein großer Teil der betroffenen Küken gerettet werden kann. Nach Informationen der „NOZ“ sollen die Küken am Montag auch Thema auf europäischer Ebene sein.Rom (nex) – Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat am gestrigen Samstag beim Vatikan eine diplomatische Vertretung eröffnet.
„Heute kamen wir mit Papst Franziskus zusammen“, sagte Abbas zu den Journalisten nach der Eröffnungszeremonie der Botschaft in der Porta-Angelica-Straße und fügte hinzu: „Ich hoffe, dass andere Staaten dem Beispiel des Vatikans folgen und den palästinensischen Staat anerkennen werden.“
Der Vatikan hat Palästina im Jahr 2005 als Staat anerkannt
Abbas, der sich auch zur Ankündigung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv ins besetzte Ostjerusalem zu verlegen, äußerte, sagte, dass ein solcher Schritt schwere Folgen für den Friedensprozess hätte.
„Wir warten ab, ob dies eintreten wird“, sagte Abbas und warnte: „Sollte dies der Fall sein, wird es nicht dem Frieden dienlich sein, und wir hoffen, dass es nicht passiert.“
Nach seinem Statement betrat Abbas die neueröffnete Botschaft und hisste die Palästinaflagge. Erzbischof Angelo Becciu nahm ebenfalls an der Eröffnungszeremonie teil.
Am heutigen Sonntag findet in Frankreich die Pariser Konferenz für Frieden im Nahen Osten statt.
Interpol-Treffen: Türkei unterstützt Mitgliedsanträge von Kosovo und Palästina
Laut dem aserbaidschanischen Außenministerium verfolgt Jerewan eine gezielte Strategie der Verstümmelung von getöteten aserbaidschanischen Soldaten, was der Abschreckung des Gegners dienen soll. Außerdem werde das Rückführungsrecht von gestorbenen Armeeangehörigen von der armenischen Seite politisiert und an Konzessionen politischer Art gebunden, was einem Bruch des humanitären Völkerrechts gleichkommt.
In diesem Zusammenhang berichten aserbaidschanische Medien über einen ähnlichen Fall während der Gefechte vom April 2016. Die Leiche des aserbaidschanischen Soldaten Mübaris Ibrahimov wurde auf das Staatsgebiet von Armenien verfrachtet und anschließend verstümmelt, bestätigte das aserbaidschanische Außenministerium.
Im Gespräch mit Eurasia News und NEX24 erklärte der türkische Militäranalyst Yusuf Akbaba, dass der Konflikt in Karabach weiter anschwellen wird, solange Armenien einen Rüstungswettlauf mit Aserbaidschan führen kann. Akbaba kommentierte:
„Der Konflikt ähnelt einem Teufelskreis. Die Schändung von Soldaten ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Für die Beilegung des Territorialkonflikts bedarf es auch einen echten Dialog von Seiten Russlands.“
Zuletzt berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Verteidigungsministerium von Aserbaidschan, dass armenische Truppen den Waffenstillstand in Karabach 31 Mal in nur 24 Stunden gebrochen haben. Dabei verwendeten die armenischen Truppen großkalibrige Waffensysteme gegen die aserbaidschanische Armee.
Angesichts des Umstandes, dass Armenien am wirtschaftlichen und militärischen Tropf Russlands hänge sowie die ohnehin kleine Bevölkerung Armeniens von Jahr zu Jahr sinke, glaubt der Militäranalyst Akbaba:
Angesichts der zahlreichen Unruheherde in Nahost bleibt der Territorialkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan im westlichen Mainstream weitgehend unbemerkt. Aserbaidschanische Analysten wie Zaur Schirijew warnen seit dem Ausbruch der Zusammenstöße im April 2016 vor einem neuen Ausbruch kriegerischer Handlungen und einem Rüstungswettlauf. Während des sogenannten „Vier-Tage-Krieges“, an dem sich für den Ausbruch beide Seiten gleichermaßen beschuldigen, konnte Aserbaidschan rund 2.000 Hektar Land zurückerobern. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan brach 1988 aus. Armenien machte territoriale Ansprüche gegen Aserbaidschan laut. Im Ergebnis eines Krieges besetzten armenische Truppen rund 20 Prozent des Territoriums von Aserbaidschan, darunter die Karabach-Region und sieben umliegende Distrikte. 1994 schlossen die Konfliktparteien einen Waffenstillstand ab. Armenien hat seitdem zahlreiche Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ignoriert, seine Truppen aus Karabach abzuziehen. Stattdessen rüste Jerewan die Region systematisch auf.„Jerewan kann seine Politik nicht ewig auf diese Weise weiter führen. Es wird gegen Aserbaidschan, das über seine Energieeinnahmen ökonomisch prosperiert, den Kürzeren ziehen.“
Erneuter Anschlag auf Büro von Armenien-Resolution-Gegnerin Kudla