Kampf gegen den Terror
Eilmeldung: Reina-Attentäter in Istanbul verhaftet

Istanbul (nex) – Bei dem bewaffneten Angriff auf den Edel-Nachtclub im Istanbuler Stadtteil Ortaköy wurden in den frühen Morgenstunden des Neujahrs 39 Menschen, darunter auch ein Polizist, getötet und weitere 69 verletzt. Unter den Opfern gab es auch ausländische Staatsangehörige. Türkischen TV-Meldungen zufolge hat ein Sondereinsatzkommando den mutmaßlichen Täter im Istanbuler Stadtteil Esenyurt nun festgenommen. Er habe sich in der Wohnung eines Kirgisen versteckt.  

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Reina-Attentat: USA bestreiten vorherige Kenntnis über Anschlag

Herford
Kind im Internet zum Verkauf angeboten: Aktueller Stand bei 45448 US-Dollar

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Bielefeld (nex) – Ein Mädchen (8) aus Löhne (Kreis Herford) ist im Internet zum Verkauf angeboten worden. Das Kind gab an, das Inserat selbst aufgegeben zu haben. Nach Informationen des „Westfalen-Blatt“ hatte ein Mann auf dem Verkaufsportal shpock.com das Foto des Mädchens entdeckt und die Polizei alarmiert. Das aktuelle Gebot stand bei 45448 US-Dollar. Beamte ermittelten, dass es sich um ein achtjähriges Flüchtlingsmädchen aus dem Libanon handelte, das seit zwei Jahren mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern in einer Asylbewerberunterkunft in Löhne lebt. Polizisten durchsuchten die Wohnung und stellten Handys sicher, Mitarbeiter des Jugendamts nahmen das Mädchen sowie seine drei und zwölf Jahre alten Geschwister in Obhut. Die Familie wurde am folgenden Tag ins Jugendamt bestellt. Bei einer Befragung gab das Mädchen an, das Foto selbst hochgeladen und sich unter Angabe des echten Vornamens angeboten zu haben. Über das Motiv des Kindes wurde öffentlich nichts bekannt. Löhnes Bürgermeister Bernd Poggemöller sagte dem Westfalen-Blatt: »Die Kinder sind inzwischen zurück bei ihren Eltern. Natürlich wirft es Fragen auf, wenn ein achtjähriges Mädchen so etwas tut. Unser Jugendamt wird sich deshalb um die Familie kümmern.« Als »völlig unverständlich« bezeichnete der Bürgermeister, dass sich solche Angebote überhaupt auf Verkaufsplattformen einstellen ließen. »Ich hätte erwartet, dass es eine Kontrolle gibt, die das verhindert.« Ob sich klären lässt, wer auf das Mädchen geboten hat, ist ungewiss.

Terror in der Türkei
Drei Polizisten bei PKK-Anschlag in Diyarbakir getötet

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Diyarbakir (nex) – Bei einem Anschlag der Terrororganisation PKK auf ein Polizeiteam im Landkreis Sur der südosttürkischen Provinz Diyarbakir kamen drei Polizisten ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

Medienberichten zufolge hätten PKK-Terroristen den selbstgebauten Sprengsatz auf dem Campus der Dicle-Universität in der Nähe der Ausgrabungsanlage zum Detonieren gebracht, als ein Polizeiwagen die Stelle passierte.

Nach ersten Meldungen seien zwei der drei gefallenen Polizisten im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die verwundeten Sicherheitskräfte waren mit Rettungswagen in die Klinik der Medizinischen Fakultät der Dicle-Universität verbracht worden.

Vogelgrippe
Exportstopp wegen Geflügelpest macht Putenproduzenten Probleme

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Vogelgrippe: Brütereien töten Tausende gesunde Küken

Osnabrück (ots) – Die in Deutschland grassierende Vogelgrippe droht Hunderttausenden Putenküken in Niedersachsen zum Verhängnis zu werden, obwohl die Tiere kerngesund sind. Nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ werden Küken getötet, weil die Brütereien die Tiere wegen der Geflügelpest nicht exportieren können und in Ställen hierzulande kein Platz mehr ist. Bereits jetzt sollen etwa hunderttausend Tiere getötet worden sein, schreibt das Blatt. Die Zahl könnte in den kommenden Tagen deutlich steigen. Behörden und Unternehmen suchten aber nach Lösungen, die massenhafte Tötung der Tiere zu umgehen. Insgesamt sollen etwa eine Million Tiere bedroht sein. Hintergrund ist laut Bericht der Vogelgrippe-Ausbruch in Ställen in der deutschen Puten-Hochburg Landkreis Cloppenburg. In der Sperr- sowie in der erweiterten Beobachtungszone um die Betriebe liegen auch mehrere Brütereien, die im Jahr viele Millionen Puten-Küken produzieren und bislang einen Teil – besonders Puten-Hennen – ins Ausland exportiert haben. Aus seuchenrechtlichen Gründen seien die Lieferungen ins Ausland aber gestoppt. Eine Sprecherin eines Unternehmens teilte der „NOZ“ mit, es sei zunächst versucht worden, die Tiere in deutschen Ställen unterzubringen. Die Kapazitäten seien aber erschöpft. Die Küken würden deswegen nach dem Schlüpfen getötet. „Es gibt schlicht keine Möglichkeit, die Tiere so kurzfristig in derart hoher Zahl in anderen Ställen in Deutschland aufzuziehen“, so die Sprecherin. Nach Auskunft der betroffenen Unternehmen seien nach dem Vogelgrippeausbruch keine Eier mehr in den Brutprozess gegeben worden. Die bereits in den Anlagen befindlichen Eier seien aber weiter ausgebrütet worden. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover bestätigte der „NOZ“, dass gemeinsam mit Landkreisen und Unternehmen nach Lösungen gesucht worden sei, das Töten zu vermeiden. Branchenvertreter sind laut Bericht optimistisch, dass ein großer Teil der betroffenen Küken gerettet werden kann. Nach Informationen der „NOZ“ sollen die Küken am Montag auch Thema auf europäischer Ebene sein.

Ausland
Rom: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eröffnet Botschaft beim Vatikan

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Rom (nex) – Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat am gestrigen Samstag beim Vatikan eine diplomatische Vertretung eröffnet.

„Heute kamen wir mit Papst Franziskus zusammen“, sagte Abbas zu den Journalisten nach der Eröffnungszeremonie der Botschaft in der Porta-Angelica-Straße und fügte hinzu: „Ich hoffe, dass andere Staaten dem Beispiel des Vatikans folgen und den palästinensischen Staat anerkennen werden.“

Der Vatikan hat Palästina im Jahr 2005 als Staat anerkannt

Abbas, der sich auch zur Ankündigung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv ins besetzte Ostjerusalem zu verlegen, äußerte, sagte, dass ein solcher Schritt schwere Folgen für den Friedensprozess hätte.

„Wir warten ab, ob dies eintreten wird“, sagte Abbas und warnte: „Sollte dies der Fall sein, wird es nicht dem Frieden dienlich sein, und wir hoffen, dass es nicht passiert.“

Nach seinem Statement betrat Abbas die neueröffnete Botschaft und hisste die Palästinaflagge. Erzbischof Angelo Becciu nahm ebenfalls an der Eröffnungszeremonie teil.

Am heutigen Sonntag findet in Frankreich die Pariser Konferenz für Frieden im Nahen Osten statt.

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Berg-Karabach
Baku: Armenien verstümmelt aserbaidschanische Soldaten

Baku (nex/eurasia) – Armenische Soldaten haben einen aserbaidschanischen Soldaten geschändet. Damit brechen armenische Truppen nicht nur wiederholt den Waffenstillstand im besetzten Gebiet von Berg-Karabach, sondern begehen auch Kriegsverbrechen. Nach einer gescheiterten Militäroperation der armenischen Streitkräfte am 29. Dezember 2016 in der Berg-Karabach-Region brachten Soldaten Jerewans einen getöteten aserbaidschanischen Armeeangehörigen auf das eigene Hoheitsgebiet. Der Leichnam von Tschingis Gurbanov soll im Anschluss geschändet worden sein. Bemerkenswert ist: Jerewan leugnete den Besitz des Leichnams zunächst, bis erste Bildbeweise in sozialen Netzwerken die Behauptungen bestätigten. Demnach verstoß Armenien gegen die „grundlegendsten ethischen und moralischen Grundsätze“, kritisierte das Außenministerium Aserbaidschans in einer amtlichen Mitteilung am 30. Dezember.

Laut dem aserbaidschanischen Außenministerium verfolgt Jerewan eine gezielte Strategie der Verstümmelung von getöteten aserbaidschanischen Soldaten, was der Abschreckung des Gegners dienen soll. Außerdem werde das Rückführungsrecht von gestorbenen Armeeangehörigen von der armenischen Seite politisiert und an Konzessionen politischer Art gebunden, was einem Bruch des humanitären Völkerrechts gleichkommt.

In diesem Zusammenhang berichten aserbaidschanische Medien über einen ähnlichen Fall während der Gefechte vom April 2016. Die Leiche des aserbaidschanischen Soldaten Mübaris Ibrahimov wurde auf das Staatsgebiet von Armenien verfrachtet und anschließend verstümmelt, bestätigte das aserbaidschanische Außenministerium.

Im Gespräch mit Eurasia News und NEX24 erklärte der türkische Militäranalyst Yusuf Akbaba, dass der Konflikt in Karabach weiter anschwellen wird, solange Armenien einen Rüstungswettlauf mit Aserbaidschan führen kann. Akbaba kommentierte:

„Der Konflikt ähnelt einem Teufelskreis. Die Schändung von Soldaten ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Konflikt eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. Für die Beilegung des Territorialkonflikts bedarf es auch einen echten Dialog von Seiten Russlands.“

Zuletzt berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Verteidigungsministerium von Aserbaidschan, dass armenische Truppen den Waffenstillstand in Karabach 31 Mal in nur 24 Stunden gebrochen haben. Dabei verwendeten die armenischen Truppen großkalibrige Waffensysteme gegen die aserbaidschanische Armee.

Angesichts des Umstandes, dass Armenien am wirtschaftlichen und militärischen Tropf Russlands hänge sowie die ohnehin kleine Bevölkerung Armeniens von Jahr zu Jahr sinke, glaubt der Militäranalyst Akbaba:

„Jerewan kann seine Politik nicht ewig auf diese Weise weiter führen. Es wird gegen Aserbaidschan, das über seine Energieeinnahmen ökonomisch prosperiert, den Kürzeren ziehen.“

Angesichts der zahlreichen Unruheherde in Nahost bleibt der Territorialkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan im westlichen Mainstream weitgehend unbemerkt. Aserbaidschanische Analysten wie Zaur Schirijew warnen seit dem Ausbruch der Zusammenstöße im April 2016 vor einem neuen Ausbruch kriegerischer Handlungen und einem Rüstungswettlauf. Während des sogenannten „Vier-Tage-Krieges“, an dem sich für den Ausbruch beide Seiten gleichermaßen beschuldigen, konnte Aserbaidschan rund 2.000 Hektar Land zurückerobern. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan brach 1988 aus. Armenien machte territoriale Ansprüche gegen Aserbaidschan laut. Im Ergebnis eines Krieges besetzten armenische Truppen rund 20 Prozent des Territoriums von Aserbaidschan, darunter die Karabach-Region und sieben umliegende Distrikte. 1994 schlossen die Konfliktparteien einen Waffenstillstand ab. Armenien hat seitdem zahlreiche Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ignoriert, seine Truppen aus Karabach abzuziehen. Stattdessen rüste Jerewan die Region systematisch auf.

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Auch erschienen bei unserem Kooperationspartner Eurasia News

Arbeitnehmerschutz
Niedersachsens Landtagspräsident gegen mehr verkaufsoffene Sonntage

CDU-Politiker Busemann fordert mehr Feiertage für Niedersachsen Osnabrück (nex) – Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann hat sich in der Debatte um verkaufsoffene Sonntage gegen eine Ausweitung ausgesprochen: „Aus meiner Sicht sollte der Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen nicht weiter ausgehöhlt, sondern besser ausgebaut werden“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch ohne den religiösen und kulturgeschichtlichen Hintergrund gebe es Argumente für den Schutz des Ruhetags als „Ankerpunkt und Taktgeber für den Wochenablauf“. „Der arbeitsfreie Sonntag stärkt den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft, da er es den Menschen ermöglicht, am sozialen, kulturellen Leben teilzunehmen und sich ehrenamtlich zu engagieren“, sagte Busemann. Niedersachsen diskutiert derzeit über eine Reform der verkaufsoffenen Sonntage im Land, die noch in diesem Jahr den Landtag passieren soll. Zuletzt waren mehrere Ladenöffnungen nach Kritik und Klagen von Gewerkschaften weggefallen. Busemann forderte mehr gesetzliche Feiertagen in Niedersachsen. „Der Buß- und Bettag und – wie in diesem Jahr bereits einmalig vorgesehen – der Reformationstag könnten ein Schritt dazu sein“, sagte der CDU-Politiker. Mit neun Feiertagen liegt Niedersachsen im Bundesländervergleich am Schluss. Andere Länder haben zwölf.

Gesundheit
So klappt der Nasenspray-Entzug: Zu lange Anwendung macht abhängig

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Baierbrunn (nex) – Wer einen Schnupfenspray zu viele Tage am Stück angewendet hat, muss möglicherweise einen Entzug machen. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als sechs Tage eingesetzt werden, sonst gewöhnt sich die Schleimhaut an den Wirkstoff und schwillt dann beim Absetzen zu. Für den Nasenspray-Entzug haben sich zwei Methoden bewährt, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Entweder sprüht man das abschwellende Mittel für ein paar Tage nur in ein Nasenloch und gibt in das andere eine salzhaltige Lösung. Ist das eine Nasenloch entwöhnt, können die abschwellenden Tropfen auch für das andere Nasenloch abgesetzt werden. Oder man füllt alternativ das Spray immer mit isotonischer Kochsalzlösung aus der Apotheke auf, wenn das Fläschchen halb leer ist. So wird die Wirkstoffkonzentration schrittweise gesenkt. Ist die Nase danach immer noch chronisch verstopft, sollte man sich ärztlich untersuchen lassen.

NRW-Wahl 2017
Laschet schließt Große Koalition als Juniorpartner von Kraft nicht aus

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Köln (nex) – Der Spitzenkandidat der NRW-CDU, Armin Laschet, würde nach der Landtagswahl im Mai gegebenenfalls auch als Juniorpartner eine Große Koalition mit Amtsinhaberin Hannelore Kraft von der SPD eingehen: „In einer Lage, wo wir ein Fünf- oder Sechs-Parteien-Parlament haben, sollte man nur eine Zusammenarbeit mit extremen Parteien links und rechts ausschließen. Das ist das einzige, was wir ausschließen“, sagte Laschet auf entsprechende Nachfrage in der Interviewreihe „Roadtrip“ des WDR-Magazins WESTPOL. Zugleich bekräftigte Laschet aber sein Ziel, als Ministerpräsident Kraft und ihre rot-grüne Koalition ablösen zu wollen: „Ich glaube, ein echter Wechsel, ein neuer Schwung in Nordrhein-Westfalen, ist nur möglich, wenn man auch die Führungsverantwortung in der Regierung hat.“

Treffen in Astana
Türkischer Außenminister: USA sollen den IS einladen

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Ankara (nex) – Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am gestrigen Samstag gegenüber Journalisten, dass auch Washington zu den Syrien-Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana eingeladen würde, die noch in diesem Monat stattfinden sollen. Man werde jedoch die Teilnahme der PYD/YPG an den Gesprächen nicht dulden. Während eines Pressetreffens auf der 9. Botschafterkonferenz in Ankara gab Cavusoglu bekannt, dass die Türkei und Russland vereinbart hätten, auch die USA einzuladen und fügte hinzu, dass der von ihnen geleistete Beitrag und ihre Rolle nicht verleugnet werden könnten. Cavusoglu wiederholte jedoch seine Aussage, dass die Türkei die Teilnahme von Terrorgruppen an den Friedensverhandlungen, allen voran der PYD, nicht akzeptieren werde – selbst wenn die USA darauf bestünden: „Wenn Sie eine Terrorgruppe einladen, dann sollten Sie auch die Al-Nusra-Front und den IS (Daesh) einladen. Das ist Quatsch. Wir sagen in aller Deutlichkeit, dass alle von den USA an die PYD gelieferten Waffen bei der PKK landen“, warnte der türkische Außenminister.