Türkei
Izmir: Türkischer Wissenschaftler entwickelt DNA-Schnelltest
Izmir (nex) – Einem Wissenschaftler der Ege Üniversitesi in der westtürkischen Hafenstadt Izmir ist es gelungen, die Dauer der DNA-Analyse mit einem von ihm entwickelten Set auf 34 Minuten zu reduzieren.
„Normalerweise dauert die Analyse mindestens sechs Stunden“, erklärte Associate Professor Hüseyin Onay von der Medizinischen Fakultät der Universität gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. „Das FBI braucht dafür fast zwei Stunden. Wir befinden uns in der Mitte unserer Forschungs- und Entwicklungsphase und haben bereits 34 Minuten erreicht.“
Onay unterstrich, dass mit dem Verfahren eine 100 prozentige DANN-Identitätserkennung möglich sei.
Zwar werde die DNA-Analyse derzeit nur in der Rechtsmedizin eingesetzt, ihre Anwendungsgebiete könnten jedoch auf den Finanzsektor sowie Passportkontrollen an Grenzen erweitert werden.
Er und sein Team hätten sich zum Ziel gesetzt, die Dauer der DNA-Analyse im ersten Schritt auf 30, dann auf 10 und schließlich auf fünf Minuten zu reduzieren, so Onay weiter.
Der Forscher setzt seine Arbeit in einem von ihm vor eineinhalb Jahren gegründeten Unternehmen auf dem Universitätscampus fort. In den vergangenen 15 Jahren hat er laut Anadolu fast 100.000 Gentests durchgeführt.
Probe für den Ernstfall
Gaza bereitet sich auf israelischen Angriff vor
Rafah, GAZASTREIFEN (nex) – Das Gesundheitsministerium von Gaza hat Medienberichten zufolge am gestrigen Donnerstag eine Übung zur Überprüfung der Bereitschaft seiner Rettungskräfte im Falle eines großen Militärschlags Israels gegen die besetzte Küstenenklave durchgeführt.
Dutzende Rettungssanitäter und Ärzte waren in Khan Yunis und Rafah im Süden von Gaza im Einsatz. In der Übung wurden Militärschläge und andere Krisensituationen simuliert.
Die Probe für den Ernstfall, bei der auch tödliche Autounfälle simuliert wurden, entstand in Zusammenarbeit mit der französischen Nichtregierungsorganisation Ärzte der Welt Frankreich.
Der Direktor der Notfalleinheit des Ministeriums, Atef al-Ramlawi, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass das Ziel der Übung die Überprüfung der Reaktionsfähigkeit der Ambulanzbelegschaft, Rettungssanitäter sowie des Verwaltungspersonals gewesen sei.
„Wir leben unter außergewöhnlichen Umständen; wir müssen auf mögliche Kriege oder Aggressionen vonseiten Israels vorbereitet sein“, so Magdi Muammar, ein Verantwortlicher im Rettungsdienst des Ministeriums gegenüber Anadolu.
Seit 2008 wurde der besetzte Gazastreifen Ziel von drei großen israelischen Militärangriffen. Bei dem letzten im Jahr 2014 wurden über 2.300 Palästinenser, zumeist Zivilisten, getötet.
Türkei
Demokratisierungsprozess: Türken entscheiden am 16. April über Verfassungsänderung
Nevsehir (nex) – Die Türkei wird am 16. April das Referendum über die Verfassungsänderung abhalten. Dies teilte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim am heutigen Freitag mit.
Zuvor hatte Präsident Erdogan den Entwurf zur Verfassungsänderung für ein Präsidialsystem unterschrieben.
„Unser Präsident hat dem Gesetz zugestimmt“, gab Yildirim nach dem Freitagsgebet in der zentralanatolischen Stadt Nevsehir bekannt und fügte hinzu: „Das Datum für die Volksabstimmung steht fest. Das Referendum wird am 16. April stattfinden.“
Die Verfassungsänderung wurde seit Erdogans Wahl zum Präsidenten im August 2014 erörtert. Dem Paragrafenwerk aus 18 Artikeln hatte das Parlament im Januar mit 339 Stimmen – 330 wären nötig gewesen – zugestimmt.
„Nun gehören das Wort und die Entscheidung dem Volk“, betonte Yildirim.
Es werde viele Meinungsforscher und Vorhersager in der Zeit vor dem Referendum geben, sagte er. „Aber die abschließende Befragung mit Ergebnis wird an den Urnen stattfinden“, so der türkische Ministerpräsident weiter.
Mit den Änderungen würden die Befugnisse des Präsidenten erheblich ausgeweitet, der Posten des Ministerpräsidenten würde abgeschafft. Der Präsident dürfte künftig einer Partei angehören.
Die Senkung des Wahlalters auf 18 Jahre sowie die Erhöhung der Zahl der Abgeordneten von 550 auf 600 gehören ebenfalls zu den darüber abzustimmenden Änderungen. Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen würden bei einem positiv ausfallenden Referendum im November 2019 stattfinden.
Zu dem versehentlichen russischen Luftangriff vom gestrigen Donnerstag auf ein Gebäude in der nordsyrischen Stadt al-Bab, bei dem drei türkische Soldaten getötet und weitere elf verletzt wurden, sagte Yildirim, dass Erdogan und Putin den Vorfall am Telefon besprochen hätten und Putin erklärt habe, dass es ein Unfall gewesen sei. Der russische Präsident habe sein Bedauern zum Ausdruck gebracht, so Yildirim weiter.
Beide Parteien hätten sich auf Kooperation und Koordination zur Vermeidung ähnlicher Unfälle geeinigt.
Die Türkei startete die Militäroperation Schutzschild Euphrat am 24. August mit dem Ziel der Verbesserung der Sicherheitslage, Unterstützung der Koalitionskräfte und Eliminierung der Terrorbedrohung entlang der türkischen Grenze, bei der mit Panzern, Artillerie und Kampfjets der Türkei unterstützte Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zum Einsatz kommen.
Türkei
Treffen mit Erdogan: Yusuf Islam lobt Flüchtlingspolitik der Türkei
Ankara (nex) – Der britische Sänger und Songwriter Yusuf Islam, der vor seinem Übertritt zum Islam (1977) als Cat Stevens bekannt war, hat während seines Besuchs in Ankara die Rolle der Türkei bei der Versorgung der Flüchtlinge gelobt.
„Wir sind hergekommen, um unsere Unterstützung für die unglaubliche Leistung bei der Versorgung der Flüchtlinge zu demonstrieren“, erklärte die Musiklegende gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Islam kam mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Präsidentenpalast zu einem über einstündigen Gespräch zusammen und bedankte sich für die Unterstützung der Türkei beim Bau einer neuen Moschee im ostenglischen Cambridge.
Es sei wichtig, eine schöne Moschee „im Zentrum des intellektuellen Herzens Großbritanniens zu haben“, so der Künstler. Cambridge beherbergt neben Oxford die renommierteste historische Universität des Landes.
Die Abu Bakr Jamia Moschee soll 1.000 Gläubigen Platz bieten. Diyanet, das türkische Präsidium für religiöse Angelegenheiten, beteiligt sich mit am Bau.
Yusuf Islam brachte seine Unterstützung für den Willen des Volkes zum Ausdruck, der sich während des vereitelten Putschversuchs vom 15. Juli 2016 gezeigt habe.
Erdogan postete auf seinem Twitteraccount ein Foto vom Treffen, das er mit „Mein lieber Bruder Yusuf, danke für deinen Besuch und das herzliche Gespräch. Willkommen in der Türkei“ untertitelte.
Sevgili kardeşim Yusuf, Külliye'yi ziyaretin ve samimi sohbetin için teşekkür ederim. Türkiye'ye hoşgeldin. @YusufCatStevens pic.twitter.com/HtOlc1pNyx
— Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) February 8, 2017
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Militäroperation Schutzschild Euphrat
Syrien: Russische Jets bombardieren „versehentlich“ türkische Stellung – drei Tote
Ankara (nex) – Drei türkische Soldaten sind am heutigen Donnerstagmorgen bei einem russischen Luftangriff gegen den IS (Daesh) in der nordsyrischen al-Bab-Region versehentlich getötet worden. Dies teilte das türkische Militär mit.
Der türkische Generalstab erklärte, dass weitere elf Soldaten verletzt worden seien, als das Flugzeug versehentlich ein Gebäude, in dem sich türkische Einheiten aufhielten, bombardiert habe.
Wie das Militär weiter mitteilte, ereignete sich der Vorfall um 8.40 Uhr Ortszeit in der Region, wo die Militäroperation Schutzschild Euphrat läuft.
Die verletzten Soldaten seien sofort in ein Krankenhaus verbracht worden.
Aus dem Kreml wurde bekannt, dass der russische Staatschef Wladimir Putin seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan sein Beileid wegen des tragischen Vorfalls ausgesprochen habe.
Weiter hieß es in der Erklärung, dass die beiden Staatschefs sich auf die Verbesserung der militärischen Koordinierung der Operationen gegen den IS (Daesh) und andere extremistische Gruppen in Syrien geeinigt hätten.
„Beide Staatschefs haben ihre Bereitschaft zur Fortsetzung der aktiven Bemühungen um Fortschritte bei den Astana- und Genf-Gesprächen zur Lösung des Syrien-Konflikts bekräftigt“, ist in dem Statement weiter zu lesen.
Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow habe ebenfalls in einem Telefongespräch seinem türkischen Pendant Hulusi Akar sein Beileid ausgesprochen, gab das russische Verteidigungsministerium bekannt.
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Hilfsmission
Rohingya in Not: Malaysisches Schiff mit 2.300 Tonnen Hilfsgütern verlässt Hafen
Kuala Lumpur (nex) – Malaysia hat sein erstes Schiff mit 2.300 Tonnen humanitären Gütern für den Bundesstaat Rakhine, den Heimatort der 800.000 verfolgten muslimischen Rohingya in Myanmar, entsandt.
Die Mission wurde vom 1Malaysia Club und dem Malaysia Islamic Organizations Consultative Council (Beratender Rat Islamischer Organisationen Malaysia) in Zusammenarbeit mit der von der türkischen Regierung unterstützten Türkiye Diyanet Vakfı (Diyanet-Stiftung Türkei) organisiert.
Neben Malaysia haben neun weitere Länder – Frankreich, China, Thailand, Indonesien, Kambodscha, Deutschland, die USA und Bangladesch – einen Beitrag zu der Mission geleistet.
Der malaysische Premierminister Najib Razak, der bei der Entsendungszeremonie eine Rede hielt, erklärte, dass die Mission einen Beweis für die Einheit der weltweiten muslimischen Gemeinschaft bei humanitären Fragen darstelle.
„Wir, die Muslime, können nicht länger mit ansehen, wie unsere Rohingya-Geschwister gefoltert, vergewaltigt, bei lebendigem Leibe verbrannt und getötet werden“, erklärte er.
Der Leiter der Lebensmittel-Flottille der Myanmar Mission, Abdul Azeez Abdul Rahim, teilte mit, dass die Hilfsgüter dem myanmarischen Minister für Soziales, Fürsorge und Wiederansiedlung, Win Myat Aye, bei ihrer Ankunft in Yangon in voraussichtlich fünf bis sechs Tagen zur Weiterleitung an die Rohingya-Gemeinschaft übergeben würden.
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"Bauernregeln"-Kampagne
Hendricks entschuldigt sich bei Bauern
Düsseldorf (ots) – Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat die Wirkung ihrer „Bauernregeln“-Kampagne bedauert. Direkt an die Landwirte gerichtet sagte Hendricks der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“:
„Viele von Ihnen geben mir Recht darin, dass sich etwas ändern muss in der Art und Weise, wie wir in Deutschland Landwirtschaft betreiben. Gleichwohl sehen Sie sich durch die Aufmachung der Kampagne persönlich angegriffen oder sich in ihrer Berufsehre verletzt.“ Hendricks ergänzte:
„Das tut mir leid – mir auch ganz persönlich! -, denn das war selbstverständlich niemals meine Absicht.“ Sie komme selbst aus einer landwirtschaftlich geprägten Region, betonte die Ministerin. Sie wisse, dass viele Landwirte sehr hart arbeiten würden und gleichzeitig immer weniger Auskommen hätten.
Mit ihrer Kampagne wolle sie darauf aufmerksam machen und auf die Umweltprobleme, die durch „Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft“ verursacht wurden. Hendricks rief zu einer sachlichen Debatte zur Zukunft der Landwirtschaft auf und lud zum Dialog ein, den die nächste Stufe der Kampagne bringen soll. Plakate mit den „Bauernregeln“ werde es nun nicht geben, sagte ein Sprecher des Ministeriums.
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
UN-Beauftragte: Über die Hälfte der befragten Rohingya-Frauen Opfer sexueller Gewalt
New York (nex) – Die Aussagen der aus Burma geflohenen muslimischen Rohingya sind nach den Worten einer hochrangigen UN-Ermittlerin furchtbar und schockierend.
Linnea Arvidsson, Leiterin eines vierköpfigen UN-Ermittlerteams für Menschenrechte, erklärte am vergangenen Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Gewalt gegen die Rohingya im Namen des Staates ausgeübt werde.
Am vergangenen Freitag hat die UNO einen auf mit Opfern an der bangladeschischen Grenze geführten Interviews basierenden Bericht veröffentlicht.
204 Personen seien von einem UNO-Ermittlungsteam interviewt worden, von denen eine große Mehrheit bei Tötungen dabei gewesen sei. Fast die Hälfte der Interviewten habe ein getötetes oder vermisstes Familienmitglied zu beklagen.
Von 101 interviewten Frauen habe mehr als die Hälfte berichtet, dass sie Opfer von Vergewaltigung oder anderer Formen sexueller Gewalt gewesen sei, heißt es weiter.
„Jeder hat irgendeine Art von Gewalt erlebt“, erklärte Arvidsson gegenüber Anadolu. „Entweder wurde sein Haus niedergebrannt oder ein Familienmitglied wurde umgebracht oder verschwand, oder er selbst wurde geschlagen.“
Die Teamleiterin, die einige Menschenrechtsverletzungen als „von der gravierendsten Art“ bezeichnet, betont, dass das, was sie in den persönlichen Interviews mit den Opfern zu hören bekommen habe, furchtbar und schockierend gewesen sei.
„Wir sprechen hier von Gewalt, die von Vertretern des Staates ausgeübt wird, denn der Polizist und der Soldat in Uniform sind Vertreter des Staates“, so Arvidsson weiter. Arvidsson verurteilte die andauernde Gewalt; die Behörden könnten nicht Zivilisten aus angeblichen Sicherheitsgründen oder wegen anderer operativer Ziele töten.
„Kein Ziel kann solche Tötungen rechtfertigen“, unterstrich sie.
Arvidsson sehe für die Gewalt gegen die Rohingya sowohl ethnische als auch religiöse Gründe, erklärte sie. Auf die Frage, ob diese Gewalt als ein Genozid bezeichnet werden könnte, erwiderte sie, dass die Beantwortung dieser Frage eine sehr viel tiefer gehende Analyse erfordere. Sie wiederholte jedoch ihre Aussage, dass die Vorfälle in Myanmar höchstwahrscheinlich den Tatbestand der Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllten.
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Türkei
Pilotprojekt: Türkische Regierung startet „Oma-Geld“
Ankara (nex) – Die Türkei hat am gestrigen Mittwoch das Protokoll für ein Pilotprojekt unterzeichnet, das Zahlungen an Frauen vorsieht, die während der Arbeitszeit ihrer Töchter beziehungsweise Schwiegertöchter ihre Enkelkinder betreuen.
Am sogenannten „Großmutter-Projekt“, das vom Ministerium für Familie und Sozialpolitik überwacht werden soll, würden zunächst 6.000 Familien in zehn Provinzen teilnehmen, kündigte der Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit, Mehmet Müezzinoglu, bei der Unterzeichnungszeremonie an.
Ziel des Projekts sei die Unterstützung berufstätiger Frauen; Großmütter, die die Betreuung ihrer Enkelkinder übernehmen, sollen umgerechnet 107 Euro im Monat erhalten, so Müezzinoglu weiter.
Die Projektkosten beliefen sich auf 403.000 Euro pro tausend Familien, wobei die Hälfte dieser Summe von der Türkischen Arbeitsverwaltung (ISKUR), die andere von den weiteren an dem Projekt beteiligten Parteien finanziert werden soll.
Teilnahmeberechtigt an dem weltweit einzigartigen Projekt sind laut dem Arbeitsminister Mütter, die mindestens seit einem Jahr arbeiten und versichert sind. Desweiteren dürfe ihr Einkommen nicht höher als zwei Mindestlöhne kombiniert sein. Das Gesamteinkommen beider Elternteile dürfe monatlich drei Mindestlöhne nicht überschreiten.
„Unser Ziel sind Familien mit niedrigem Einkommen“, so Müezzinoglu. Das Ministerium werde die Anträge bis Ende Februar überprüfen. Starten soll das Projekt im kommenden Monat.
Das Alter der Großmutter soll ebenfalls berücksichtigt werden, so der Arbeitsminister weiter. Ein noch wichtigerer Faktor sei jedoch ihr Gesundheitszustand. Auch eine Überfünfundsechzigjährige könne bei guter Gesundheit am „Großmutter-Projekt“ teilnehmen.
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Schutzschild Euphrat
Sprecher der Anti-IS-Koalition: Türkisches Militär leistet großartige Arbeit
Bagdad (nex) – Der Sprecher der Anti-IS-Koalition „Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve“ (CJTF-OIR), Colonel John L. Dorrian, hat am gestrigen Mittwoch erklärt, dass das türkische Militär einen „großartige Arbeit“ im Kampf gegen die IS (Daesh)-Terroristen in der umkämpften nordsyrischen Stadt al-Bab geleistet habe.
Der Sprecher, der die Bedeutung des Einsatzes der Türkei bei der Bekämpfung des IS (Daesh) hervorhob, sagte: „Die Türkei hat bei der Einkesselung des Feindes in Nordsyrien eine unglaubliche Arbeit geleistet. Sie haben es geschafft, die Infiltration der Türkei und anderer Länder durch die Milizen vollständig zu verhindern.“
Die Anti-IS-Koalition habe, fügte er hinzu, viele Luftangriffe auf al-Bab und Umgebung durchgeführt. Mit der Unterstützung der türkischen Truppen befinde sich der IS (Daesh) nun in einer „wirklich schwierigen Lage“.
Die von der Türkei unterstützte Freie Syrische Armee (FSA) hat die vollständige Kontrolle über die Fernstraße zwischen al-Bab und Aleppo übernommen. Das türkische Militär gab am gestrigen Mittwochmorgen bekannt, dass vier türkische Soldaten bei Kämpfen mit IS (Daesh)-Terroristen getötet worden seien.
Kampfjets der türkischen Streitkräfte (TSK) haben Medienberichten zufolge 48 IS (Daesh)-Ziele in Syrien zerstört, unter denen sich gepanzerte Fahrzeuge, Verstecke der Milizen, Waffenlager sowie Kommando- und Kontrollzentren befanden.
Die Türkei startete die Militäroperation Schutzschild Euphrat am 24. August 2016 mit dem Ziel der Verbesserung der Sicherheitslage, Unterstützung der Koalitionskräfte und Eliminierung der Terrorbedrohung entlang der türkischen Grenze, bei der mit Panzern, Artillerie und Kampfjets der Türkei unterstützte Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zum Einsatz kommen.
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