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Wir rufen Sie dazu auf, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. CDU und CSU brauchen die Unterstützung all ihrer Freunde – gleichgültig ob im In- oder Ausland. Jede einzelne Stimme ist wichtig. Das haben die letzten drei Bundestagswahlen gezeigt. Auch die Bundestagswahl 2017 wird hart umkämpft sein. Deshalb laden wir Sie herzlich ein, den Unionsparteien zu helfen, eine bessere Politik zu ermöglichen.
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Die Türkei beherbergt bereits etwa drei Millionen syrische Flüchtlinge, die vor dem blutigen Bürgerkrieg in ihrem geflohen sind und habe offiziellen Angaben zufolge für deren Unterstützung und Unterbringung bislang 25 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Die von der internationalen Gemeinschaft für die Flüchtlinge erhaltene Hilfe betrage derzeit 612 Millionen US-Dollar, so die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD.
Über eine Million der Geflüchteten seien laut AFAD Kinder, somit sei die Türkei das Land mit den meisten Flüchtlingskindern.
Zur Verantwortung für diese Kinder gehöre nicht nur die Bereitstellung von Unterkünften, sondern auch die Gesundheitsversorgung sowie Bildung und andere Dienstleistungen, so die Behörde weiter. Die AFAD wies darauf hin, dass sie schwangeren und stillenden Flüchtlingsfrauen in Mutter-Kind-Gesundheitszentren im ganzen Land spezielle Mahlzeiten anbiete.
Die Zusammenarbeit des türkischen Bildungsministeriums und der AFAD gewähre 310.000 Kindern im Kindergarten- beziehungsweise Teenageralter die Möglichkeit, von der Straße zu kommen und die Schule zu besuchen, heißt es weiter. Des Weiteren hätten 115.000 syrische Erwachsene im Rahmen verschiedener in AFAD-Zentren angebotener Zertifikationsprogramme beschäftigungsrelevante Fähigkeiten erworben. Frauen hätten an Wahlen der Gemeindevorsteher teilgenommen und seien an der Leitung von Flüchtlingsunterkünften beteiligt, erklärte die Behörde.
Syrien befindet sich seit Anfang 2011, als Baschar al-Assads Regime Demonstrationen für Demokratie mit unerwarteter Brutalität niederschlug, in einem grausamen Bürgerkrieg. Diese waren im Zuge der Aufstände des arabischen Frühlings entstanden. Das Syrian Center for Policy Research, eine in Beirut ansässige NGO, hat die Zal der Todesopfer für den bereits sechs Jahre andauernden Konflikt mit mehr als 470 000 angegeben.
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Die Internationale Organisation für Migration hatte am vergangenen Dienstag Soforthilfemaßnahmen für mehr als 20 Millionen Menschen gefordert, die im Südsudan, Jemen, in Somalia sowie Nigeria von einer schweren Hungersnot betroffen seien. Auch Kenia habe die Dürre erreicht. „Wir können die Hilferufe der Länder, in denen die dürrebedingte Hungersnot gefährliche Dimensionen erreicht hat, nicht ignorieren“, twitterte Erdogan. „Die Türkei startet eine Hilfsaktion für die Menschen in Ostafrika und im Jemen, die unsere Unterstützung dringend brauchen.“ Der türkische Präsident verwies seine Follower auf die offizielle Webseite des Türkischen Roten Halbmondes www.kizilay.org. Hier könne man die Aktion mit einer Spende unterstützen.Doğu Afrika ya da Yemen yazıp 2868'e SMS gönderin, @TurkKizilayi'nın yardım kampanyasına 10 ₺ ile destek olun.
— Recep Tayyip Erdoğan (@RTErdogan) March 4, 2017
İnsanlığın #UmuduOl
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Stuttgart (nex) – „Deutschland muss lernen, sich zu benehmen“, sagte der türkische Außenminister Cavusoglu nachdem die Städte Köln und Guggenau Auftritte seiner Amtskollegen Zeybekci und Bozdag abgesagt hatten.
Diesem Rat scheint Deutschland nun zu folgen. Der ehemalige Vorsitzende der CHP (Republikanische Volkspartei) sowie Abgeordnete derselben Partei für Antalya, Deniz Baykal, kommt Medienberichten zufolge als geladener Gast des CHP Bund Baden-Württemberg e. V. nach Stuttgart. Baykal soll im Rahmen der Nein-Kampagne seiner Partei gegen das von der regierenden AKP initiierte Referendum über die Verfassungsänderung in der Türkei auftreten. Die Volksabstimmung wird am 16. April stattfinden. Etwa 1000 Personen werden zu der Veranstaltung, die am morgigen Sonntag im MasalbyClass Event Center stattfinden soll, erwartet. Baykal soll vom Vorsitzenden der CHP in Baden-Württemberg, Kazim Kaya, begleitet werden. Kaya brachte seine Freude über Baykals Kommen zum Ausdruck; es sei eine große Ehre, dass der bedeutende CHP-Politiker die Nein-Kampagne unterstütze. „Die historische Rede des Herrn Baykal in der Großen Nationalversammlung während der Abstimmung über die Verfassungsänderung ist nach wie vor höchst aktuell“, betonte Kaya gegenüber Medien und fügte hinzu: „Es ist uns eine große Ehre, einen so wichtigen Politiker in Stuttgart empfangen zu dürfen. Wir haben deutschlandweit eine Kampagne zur Volksabstimmung in der Türkei über die Verfassungsreform gestartet. Dass eine Einzelperson über das Schicksal unseres Landes entscheiden soll, bedeutet Faschismus, bedeutet Diktatur. Das Volk wird dies nicht zulassen. Auch die in Europa lebenden türkischen Einwanderer werden nicht zusehen, wie die Zukunft der Türkei begraben wird. Wir sind Deniz Baykal sehr dankbar, dass er auch in Deutschland Solidarität im Kampf dagegen zeigt.“Referendum: Grünen-Politikerin Öztürk bringt türkische Politik nach Deutschland