„In Anbetracht der rapide zunehmenden Verschiebung weltweiter wirtschaftlicher Macht nach Asien ist dieses Joint Venture ein kritischer Schritt für das Wachstum von Beko in der Region. Indien zeichnet sich als wichtige Gelegenheit ab, denn das Land hat mit seiner Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen ein enormes Potenzial. Allein in den letzten zehn Jahren ist der indische Markt für große Haushaltsgeräte um 9 Prozent gewachsen. Das ist weit mehr als das weltweite Wachstum des Weißwarenmarkts von 3 Prozent. Dieses Joint Venture ist ein strategischer Schritt zur Verbesserung unseres Wettbewerbsvorteils weltweit.“
Business
Haushaltsgeräte: Türkisch-indisches Joint-Venture beschlossen
EU-Türkei-Beziehungen
Türkischer Außenminister: „Wenn Erdogan etwas verspricht, dann hält er sich daran“
Rom (nex) – Die Türkei habe fast sechs Jahrzehnte lang an der Tür der EU gewartet – nun sei die Zeit für eine Entscheidung gekommen, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am gestrigen Mittwoch.
Cavusoglu, der auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem italienischen Amtskollegen Angelino Alfano in Rom sprach, betonte, dass die EU-Mitgliedschaft nach wie vor ein strategisches Ziel der Türkei sei, wenn auch der Prozess sich sehr lange verzögert habe.
„Als der EU-Beitrittsprozess begann, war ich noch gar nicht auf der Welt“, bemerkte er. „Ich bin noch nicht 60. Es ist Zeit für eine Entscheidung.“
Der türkische Minister erinnerte auch an den im März vergangenen Jahres unterzeichneten EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen.
Ziel der Vereinbarung war es, die illegale Einwanderung über das ägäische Meer zu verhindern, indem strengere Maßnahmen gegen Menschenhändler ergriffen werden sollten und die Ergreifung strengerer Maßnahmen gegen Menschenhändler sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen der fast drei.
„Wir einigten uns mit der EU im März vergangenen Jahres“, sagte Cavusoglu. „Die Migration ging um 99 Prozent zurück. Das bedeutet, dass die Türkei ihre Versprechen hält. Wenn Erdogan etwas verspricht, dann hält er sich daran. Wir haben nie unsere Versprechen rückgängig gemacht.“
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Gipfeltreffen
Montenegro wird NATO-Mitglied
Brüssel (nex) – Montenegros Beitritt zur Nato ist nach den Worten des Bündnis-Chefs perfekt. Der Balkanstaat soll am morgigen Treffen teilnehmen.
Wie der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg einen Tag vor dem Gipfeltreffen mitteilte, hätten alle Bündnismitglieder die Mitgliedschaft des kleinen Balkanstaates ratifiziert.
„Der montenegrinische Premierminister Markovic wird morgen sich uns anschließen“, gab Stoltenberg bekannt und fügte hinzu: „Die Parlamente aller 28 Alliierten und Montenegro selbst haben nun den Beitritt des Landes zur Nato ratifiziert. „
Dies sei ein Schritt nach vorne für Montenegro, für die Stabilität auf dem Westbalkan und für die Vision eines ganzen, freien, friedlichen Europas, betonte er. „Wir freuen uns, Montenegro Anfang Juni als unseren 29. Alliierten offiziell begrüßen zu dürfen.“
Russland allerdings steht dem Nato-Beitritt Montenegros kritisch gegenüber.
„Wir betrachten diesen Schritt als Zeichen der Trägheit in der Politik Washingtons und eine Reflexion der Logik der Konfrontation in Europa, wo neue Trennlinien gezogen werden“, hieß es im vergangenen Monat aus dem russischen Außenministerium.
Moskau wies darauf hin, dass die Bemühungen, den Balkanstaat in die Nato einzubinden, „die wirkliche Meinung des montenegrinischen Volkes missachtet“.
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Kampf gegen den Terror
Frankreich: Ausnahmezustand soll schon wieder verlängert werden
Paris (nex) – Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat am heutigen Mittwoch – nach dem Terroranschlag in Manchester in der vergangenen Montagnacht – angekündigt, dass er den Ausnahmezustand verlängern wolle. Wie der Elysée-Palast mitteilte, werde er das Parlament um eine Verlängerung bis zum ersten November bitten.
Der Ausnahmezustand ist bislang bis zum 15. Juli befristet. Er war nach den vom IS (Daesh) im Jahr 2015 verübten Terroranschlag in Paris, bei dem 130 Menschen getötet worden waren, ausgerufen worden und erlaubt den Behörden unter anderem Hausdurchsuchungen und Hausarreste ohne Richterbeschluss.
Die französische Regierung kündigte am gestrigen Dienstag des Weiteren die Stärkung der Sicherheit im Zusammenhang mit kulturellen und Sportveranstaltungen an.
In einer Erklärung des Elysée-Palasts heißt es, dass Macron die Regierung zur Vorlage von Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit gebeten habe, die auch jenseits des Ausnahmezustandes die Sicherheit angesichts terroristischer Gefahren erhöhen sollen, sodass ein entsprechender Gesetzesentwurf in den kommenden Wochen vorbereitet werden könne.
Die Entscheidung hierüber fiel Medienberichten zufolge in einer Zusammenkunft des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, bei der „Wege der Unterstützung der britischen Behörden bei ihren Ermittlungen erörtert wurden“.
In der vergangenen Montagnacht war es nach einem Konzert der US-amerikanischen Pop-Sängerin Ariana Grande in der nordwestenglischen Stadt Manchester zu einem Terroranschlag mit bislang 23 Toten und 59 Verletzten gekommen.
Der Ausnahmezustand wurde bereits fünfmal verlängert, was Menschenrechtsgruppen jedesmal mit Sorge verfolgten; sie fordern dessen Aufhebung.
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