Anschlag in Christchurch
Terroranschlag auf Moschee in Neuseeland: Zwei Türken unter Verletzten
Umfrage
Mehrheit will, dass Merkel weiter Kanzlerin bleibt
Köln – Seit einem Jahr ist die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD jetzt im Amt. Aktuell wollen 59 Prozent der Befragten, dass die Kanzlerin bis zur nächsten Bundestagswahl in zweieinhalb Jahren im Amt bleibt (+2 Punkte im Vgl. zu Dezember 2018). 37 Prozent der Befragten (-2) sind der Ansicht, sie sollte vorzeitig für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin Platz machen.
Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der Tagesthemen von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. Bei der Frage, welche Partei sich mit ihren politischen Inhalten bisher in der aktuellen Bundesregierung am stärksten durchgesetzt hat, ergibt sich folgendes Bild: 48 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die CDU sich am stärksten durchgesetzt hat. 16 Prozent sind der Ansicht, dass die SPD sich bisher am stärksten durchgesetzt hat und 14 Prozent, dass sich die CSU bisher am stärksten durchgesetzt hat.
Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen im Februar 2018 gaben noch 31 Prozent der Befragten an, dass sich die SPD bei den politischen Inhalten am stärksten durchgesetzt hatte, 29 Prozent die CDU und 10 Prozent die CSU. 70 Prozent stimmen aktuell der Aussage zu: „Die Koalitionsparteien sind zerstritten und haben keinen gemeinsamen Kurs.“ 26 Prozent stimmen der Aussage nicht zu.
Nur 28 Prozent stimmen der Aussage zu: „Nach Startschwierigkeiten hat die Große Koalition in einen guten Arbeitsmodus gefunden.“ 68 Prozent stimmen der Aussage nicht zu. Dass Angela Merkel deutlich an Rückhalt in der Regierungskoalition verloren habe – dem stimmen 81 Prozent der Befragten zu; 17 Prozent stimmen der Aussage nicht zu.
Befragungsdaten – Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland – Fallzahl: 1.008 Befragte – Erhebungszeitraum: 11.03.2019 bis 12.03.2019 – Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) – Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame – Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Türkei
Diyarbakir: Bei PKK-Angriffen zerstörte Kirchen sollen restauriert werden
Die Große Synagoge in der westtürkischen Provinz Edirne, die griechisch-orthodoxe Aya Nikola Kirche in der Provinz Canakkale, eine syrisch-katholische Kirche in der südosttürkischen Provinz Hatay, die armenischen Kirchen in den Provinzen Diyarbakir und Gaziantep, die griechisch-orthodoxen Kirchen Taksiyarhis in der westtürkischen Provinz Balikesir und Aya Yorgi in Istanbul und die bulgarisch-orthodoxe Kirche Sankt Stefan in Istanbul sind einige der fertiggestellten Restaurierungsprojekte der türkischen Regierung. 2017 eröffnete in der Sonnenmetropole Antalya zudem eine weitere evangelische Kirche mit einem Gebetsraum für 220 Gläubige, einem Restaurant, Räumlichkeiten für Kinderbetreuung und einer Bibliothek für Christen.

Die Restaurierung erfolgte nach dem Reziprozitätsprinzip zwischen den beiden Staaten: Die bulgarische Regierung genehmigte den Wiederaufbau der Dschumaja-Moschee (Freitagsmoschee) in der zweitgrößten Stadt des Landes Plowdiw. Die türkische Regierung ihrerseits ermöglichte die Restaurierung der Eisernen Kirche. Es gibt weltweit lediglich in Argentinien, Österreich und der Türkei drei vorgefertigte Eiserne Kirchen.
Nach einem Brand in einer Holzkirche erhielten die bulgarischen Christen am 25. Juni 1890 vom Sultan die Erlaubnis, neben der Holzkirche ein neues Gotteshaus zu bauen. Liaze erzählte im Gespräch mit Anadolu, dass die einzelnen Elemente, die zusammen rund 500 Tonnen wogen auf kleinen Frachtschiffen von Wien über die Donau, den Bosporus und das Goldene Horn nach Istanbul gebracht worden seien. Die Kirche im neugotischen Stil war in zwei Jahren errichtet und 1898 in Balat, dem alten jüdischen Viertel im europäischen Teil der Stadt, eröffnet worden.Synagoge-Eröffnung: Juden bedanken sich mit Gebet bei Erdogan
Im Jahre 2015 weihte die türkische Regierung die mit staatlichen Mitteln restaurierte Synagoge von Edirne ein – am Wochenende fand die erste Hochzeit statt. Das Gotteshaus war über Jahrzehnte hinweg verfallen und wurde nicht genutzt. 2016 wurde dort die erste jüdische Hochzeitsfeier seit mehr als vier Jahrzehnten abgehalten. Obwohl sie sich von anderen traditionellen jüdischen Hochzeiten nicht unterschied, war das Ereignis von großer symbolischer Wichtigkeit für die jüdische Gemeinde in der Türkei. Vor allem für Rufat Mitrani, den Patriarchen der einzigen in Edirne lebenden jüdischen Familie, war es ein unvergesslicher Moment. Er war zuvor der Letzte, der vor mehr als 40 Jahren seine Frau Sara dort geheiratet hatte. In weiterer Folge verwaiste der Tempel und war dem Verfall preisgegeben, da es zu wenige Gemeindemitglieder gab. Die Zeremonie begann mit dem Lied „Boi Kala“, mit dem die Braut im prächtigen Tempel besungen wurde. Zwei Kantoren rezitierten ein Anoten, ein traditionelles Gebet, das auf die Zeit zurückdatiert, als die sephardischen Juden im 15. Jahrhundert aus Spanien nach Istanbul geflohen waren. Das Gebet stellte ursprünglich eine Dankesäußerung an den osmanischen Sultan dar, der der jüdischen Gemeinde damals Schutz gewährte. Am Hochzeitstag wurde es zu Ehren des derzeitigen politischen Führers der Türkei, Präsident Recep Tayyip Erdogan, vorgetragen.
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Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Ernst Wolff
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches “Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“.
Wolff, geboren 1950, aufgewachsen in Südostasien, Schulzeit in Deutschland, Studium in den USA. Der Journalist und Spiegel-Bestseller-Autor (»Weltmacht IWF«) beschäftigt sich seit vierzig Jahren mit der Wechselbeziehung von Politik und Wirtschaft. Sein Ziel ist es, die Mechanismen aufzudecken, mit denen die internationale Finanzelite die Kontrolle über entscheidende Bereiche unseres Lebens an sich gerissen hat: »Nur wer diese Mechanismen versteht und durchschaut, kann sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen.«
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Von Helene Milde
Eine neue Art des Tourismus wird die letzten Jahre immer beliebter – der Gesundheits- und der Patiententourismus. Genießen ihn die einen zur Prävention von Krankheitsbildern, wurde er für andere zur Notwendigkeit von medizinischen Behandlungen.
In Deutschland findet ein gesellschaftlicher Wandel statt – dabei erhält die Gesundheit einen hohen Stellenwert. Zum einen wird dies durch die demographische Entwicklung verstärkt, andererseits haben sich die Finanzierungsstrukturen gewandelt. Der Selbstanteil an den verschiedenen Krankheitsbildern wurde drastisch erhöht.
Eine Zahnbehandlung kann dabei zu einer sehr großen finanziellen Belastung führen, Schönheitsoperationen werden für viele Menschen unerschwinglich. Gesundheitsprävention und medizinische Behandlungen erhöhen daher die Nachfrage nach gesundheitstouristischen Dienstleistungen. Immer mehr Länder kommen diesen Ansprüchen nach. Ein neuer Markt, der rasant wächst.
Waren bis vor einigen Jahren noch Frankreich, Italien, Spanien und England die Hauptreiseziele für eine medizinische Behandlung im Ausland, kamen mit der Zeit Ungarn, die Tschechische Republik, Polen und Rumänien hinzu. Seit wenigen Jahren ist auch die Türkei für Gesundheitsreisen ein sehr beliebtes Ziel. Auf der ITB, der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin, war diese neue Art des Tourismus bei vielen Ausstellern ein unübersehbarer Bestandteil ihrer Länderpräsentation.
Albanien, ein kleines Land, das sich an der Küste der Adria und des Ionischen Meeres entlang zieht, ist bisher beim Gesundheitstourismus noch wenig in Erscheinung getreten. Insider wissen um die Schönheit der Landschaft und die Gastfreundschaft der Menschen. Doch Albanien hat mehr zu bieten.
„Albanien ist in diesem Sektor noch wenig bekannt, dabei haben wir die besten Ärzte und Kliniken“, so Anduela Cela, von der Klinik “Travel and Smile” bzw. “Viaggiare e Sorridere” bei einem Gespräch mit NEX24 während der ITB in Berlin.

Sie betont, dass es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in ihrer Klinik bei zahnärztlichen Behandlungen sowie den hochwertigen ästhetischen Eingriffen Einsparungen von über 60 Prozent gäbe. Dabei würden sie ihren Patienten noch besonders individuelle Tourismusdienstleistungen anbieten, um ihnen den Aufenthalt in Albanien so angenehm wie möglich zu machen, so Dritan Gremi, Gründer des Unternehmen.

„Unsere Mission besteht nicht nur aus medizinischer Perfektion, sondern wir garantieren auch Wellness und Gastfreundschaft“, erklärt der Gründer Gremi und ergänzt: „In den Behandlungskosten sind Transfers zum und vom Flughafen enthalten, ebenso zur Hotelunterkunft oder zum Appartement. Die Unterstützung eines Dolmetschers sowie geführte Entdeckungen der schönsten Orte einer jungen und dynamischen Nation, die in der Hauptstadt das Symbol ihrer Wiedergeburt sieht, sind ebenso Teil des kostenfreien Services“, so Greti.

Travel and Smile ist noch eine junge Klinik. 2009 verwirklichte Dritan Gremi mit ihr seinen Traum. Ihm war es wichtig, die Schönheit seines Landes mit der ärztlichen Kunst des Heilens zu vereinen. Er baute eine Zahnklinik sowie ein Kompetenzzentrum für Kliniken, die sich auf minimalinvasive Behandlungen in der kosmetischen Chirurgie spezialisiert haben. Professionelle Fachärzte mit internationaler Anerkennung ausgezeichnet, führen diese Eingriffe durch. Die Kliniken arbeiten laut Aussage von Anduela Cela auf allerhöchstem Niveau.

Sie würden hochwertige Zahnbehandlungen unter Verwendung von schmerzfreien und mini-invasiven Techniken sowie CE zertifizierten Dentalprodukten, anbieten. Ein Zahnimplantat aus Tirana gehöre schon für viele Patienten zu einem neuen Lächeln.
Seit der Gründung seien bereits 12.000 Patienten erfolgreich behandelt worden. Ein Großteil der Kunden käme aus Italien, aber auch immer mehr deutsche Patienten hätten die Vorteile einer professionellen Behandlung in seiner Klinik schätzen gelernt.

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