Islamophobie
Russischer Geheimdienstchef warnt vor „anti-islamischem Terrorismus“ in Europa

Moskau (nex) – Der „antiislamische Terrorismus“, an dem „Psychopathen und Mörder“ beteiligt sind und die von Rassismus und Nationalismus angetrieben werden, nimmt nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt zu, warnte der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS, berichtet RT. „Das Phänomen des antiislamischen Terrorismus wird zu einer ernsthaften Herausforderung“, zitiert RT Alexander Bortnikow, Leiter der FSB. Tiefe Gräben zwischen Einwanderern und Einheimischen seien ein fruchtbarer Boden für „den Aufstieg nationalistischer Empfindungen und neo-rassistischem Radikalismus“.
Das Erscheinen von kaltblütigen Psychopathen und Mördern, die Pläne von Massakern an Muslimen haben, wird nicht nur in Europa, sondern auch in der übrigen Welt zu einem alarmierenden Trend
Der Geheimdienstler erwähnte unter anderem die Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen am 15. März der 28-jährige Australier Brenton Tarrant 50 Gläubige tötete und viele weitere verletzte. Unter den Toten gab es auch Kleinkinder. „Wir kommen nach Konstantinopel“ Bei einem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft Tarrant dazu auf, den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.

Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.

„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.

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– Islamophobie – Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert

Nach einem gemeinsam veröffentlichten Bericht des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) und des Center for Race and Gender der California Berkeley Universität sind in den USA zwischen 2008 und 2013 circa 206 Millionen US-Dollar in Organisationen geflossen, die den Hass gegen Muslime fördern.

Bericht: Hass gegen Muslime mit über 200 Millionen US-Dollar gefördert

Türkei
10.000 Jahre Anatolien: DNA-Labor in Ankara eröffnet

Ankara (nex) – An der Hacettepe-Universität in der türkischen Hauptstadt Ankara,eröffnete am Freitag ein Labor für molekulare Anthropologie zur Untersuchung erblicher bakterieller Erkrankungen von Menschen und Tieren der Antike. „Dies wird das erste Labor dieser Art in der Türkei sein“, sagte Anthropologieprofessor Yilmaz Selim Erdal der Nachrichtenagentur Anadolu. Weltweit gebe es nur eine kleine Anzahl solcher Anlagen, so Erdal. Wie Erdal verdeutlicht, gibt die DNA Auskünfte über wichtige Bausteine ​​des Lebens; auch erbliche Informationen, die an die nächste Generation weitergegeben werden. Daher könnten die DNA-Analysen des Labors dabei helfen, „die Geschichte, die Beziehungen, die Bewegungen und die Kultur menschlicher Gemeinschaften und Zivilisationen aufzuzeigen, die in den letzten 10.000 bis 15.000 Jahren in Anatolien und den umliegenden Gebieten gelebt haben. Wir werden die durch archäologische Daten erhaltenen Informationen mit DNA-Studien bestätigen und die unbekannten Seiten der Geschichte aufdecken“, so Erdal. Die Arbeit des Labors würde sich nicht nur auf die Türkei beschränken, sondern auch auf andere Regionen, insbesondere auch auf die Nachbarländer der Türkei. Erdal weist darauf hin, dass das Laborgebäude speziell für den Schutz der DNA vor einer Kontamination von außen durch lebende Organismen, wie z. B. Bakterien und Pilze, konzipiert sei. Thomas Bernhard

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– Unterwasserarchäologie – Türkei: 3.600 Jahre altes Schiffswrack bei Antalya entdeckt

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Technologie
Bildungsministerin Karliczek will einen TÜV für Künstliche Intelligenz

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich für ein offizielles Gütesiegel für Produkte mit Künstlicher Intelligenz ausgesprochen. „In Deutschland haben wir gute Erfahrungen mit TÜV und Stiftung Warentest gemacht. Gütesiegel zählen etwas“, schreibt Karliczek in einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Ich finde, wir sollten über einen TÜV für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz ,made in Europe` nachdenken. Ich bin überzeugt: Ein solches Gütesiegel wäre ein gutes Verkaufsargument, sogar über Europa hinaus“, erklärte die Ministerin. Vertrauen sei Voraussetzung dafür, dass Menschen KI nutzen wollten. Karliczek machte auf die Gefahren der Künstlichen Intelligenz aufmerksam: „KI lernt selbst. Sie lernt von unserem Verhalten. Aber lernt sie das Richtige? Oder verstärkt sie unsere Vorurteile? Irrt sie sich auf eine neue, für uns fremde Art? Was ist, wenn sie zu dem Ergebnis kommt, dass unsoziales Verhalten sich lohnt, Demokratie ihr als nicht effizient erscheint, sie den Menschen als fehlerhaft beurteilt und zum Risiko erklärt? Wie finden wir das heraus? Wie kontrollieren wir KI? Wie stellen wir sicher, dass sie dem Menschen dient?“ Die Ministerin verwies darauf, dass China die KI nutze, um seine Bürger zu überwachen und die Macht des Staates auszuweiten. In den USA liege die Datenmacht bei einigen wenigen großen Unternehmen. „Beides wollen wir in Deutschland, in Europa nicht“, betonte die CDU-Politikerin.

Fußball
DFB-Vize Frymuth verlangt mehr Glaubwürdigkeit im Verband

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Der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Peter Frymuth, fordert von sich und seinen Kollegen im Verband mehr Wahrhaftigkeit. „Ich sehe den Fußball als Funktionär oft aus einem anderen Blickwinkel. Es gibt manches, mit dem auch ich mich nur schwer anfreunden kann. Das Spiel gerät immer mehr in den Hintergrund, andere Dinge sind plötzlich viel wichtiger. Und auch auf Verbandsebene könnten wir uns manchmal glaubwürdiger präsentieren, um das Vertrauen der Menschen zu rechtfertigen“, schrieb der 62-Jährige in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer „Rheinische Post“. Frymuth wehrt sich zudem gegen weitere Auswüchse in der internationalen Vermarktung des Fußballs. „Für mich ist ganz klar, dass es Grenzen gibt. Ein ,immer mehr, immer weiter‘ kann es nicht geben. Dazu zähle ich insbesondere eine Ausweitung von Champions-League-Spielen am Wochenende. Wo bleibt denn noch das normale Vereinsleben?“, schrieb der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein.

Warschau
Nach Griechenland fordert nun auch Polen wieder Reparationszahlungen von Deutschland

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Warschau (nex) – Nachdem Griechenland offiziell Reparationszahlungen von Deutschland gefordert hat, will auch Polen entsprechende Schritte einleiten. Der Reparationsbeauftragte Mularczyk schrieb auf Twitter, es sei Zeit für eine Entscheidung des Parlaments in Warschau. Demnach lässt eine Arbeitsgruppe Ansprüche gegen Deutschland für Kriegsschäden und -verbrechen während des Zweiten Weltkriegs prüfen, berichtet Deutschlandfunk
Für die im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen forderte am Mittwoch auch Griechenland von Deutschland Reparationszahlungen. Das griechische Parlament hatte am Mittwoch mit großer Mehrheit eine entsprechende Resolution verabschiedet. In Medien werden 270 und 290 Milliarden Euro als geforderte Summe genannt. „Die Forderung von Reparationszahlungen ist für uns eine historische und moralische Pflicht“, zitiert die Tagesschau den griechischen Staatschef Alexis Tsipras.

Tsipras habe erst abwarten wollen, bis die internationalen Hilfsprogramme ausgelaufen seien, die Griechenland aus der schweren Finanzkrise helfen sollten. Nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen: „Wir haben jetzt die Chance, dieses Kapitel für beide Völker abzuschließen.“ Dies müsse aber freundschaftlich und „auf Augenhöhe“ geschehen.

Die Bundesregierung lehnt die Reparationsforderungen ab und betrachtet das Thema nach Angaben eines Sprechers als juristisch wie politisch abschließend geregelt, berichtet Deutschlandfunk weiter.

"Vision Beyond Borders"
Laos verweist drei US-Missionare des Landes

Drei US-Bürger, die wegen des Verdachts der Verbreitung von Bibeln und christlichem Material ohne Genehmigung seit letzter Woche in Laos inhaftiert waren, wurden am heutigen Donnerstag freigelassen und in das benachbarte Thailand abgeschoben, berichtet Radio Free Asia. (RFA) Die drei Mitglieder der in Wyoming USA ansässigen christlichen Organisation „Vision Beyond Borders“ seien am 8. April von der Polizei in der Provinz Luang Namtha im Norden Laos festgenommen worden, nachdem sie an Dorfbewohner religiöse Materialien verteilt hätten, so die Aussagen eines Polizisten und eines Zeugen gegenüber RFA. „Wir haben gerade erfahren, dass Wayne, Herbst und Joseph, unsere Freiwilligen, die seit dem 8. April in Laos inhaftiert sind, vor wenigen Minuten abgeschoben wurden und die Grenze nach Thailand überschritten haben“, zitiert RFA Eric Blievernicht, ein Sprecher von Vision Beyond Borders. Gegenüber RFA sagte ein Polizeisprecher, dass die Festgenommenen nicht die erforderlichen Genehmigungen von den zuständigen Behörden erhalten hätten. „Normalerweise muss diese Art von Aktivität viele Schritte durchlaufen, um eine Genehmigung zu erhalten. Man kann nicht einfach tun, was man möchte“, so der Polizeisprecher. Während die Verfassung des kommunistisch geführten Laos die Religionsfreiheit technisch schützt, entbrennen oft Konflikte zwischen Christen und lokalen Behörden, weil die Behörden der traditionell buddhistischen Nation das Christentum als „fremde Religion“ betrachten. Im Dezember wurden sieben laotische Christen wegen der Teilnahme an einem „illegalen“ Gottesdienst verhaftet. Später durften sie nach Hause zurückkehren. In einem Bericht aus dem Jahr 2017 sagte das US-Außenministerium, dass die lokalen Behörden Laos im Laufe des Jahres oft Mitglieder von Minderheitsreligionen verhaftet oder inhaftiert haben, wobei ein Beamter auf Distriktebene in der Provinz Houaphan 26 Hmong-Christen aus ihrem Dorf vertrieb und ihnen mitteilte, dass sie nur zurückkehren könnten, wenn sie auf ihren Glauben verzichteten, berichtet RFA weiter.

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US-Pastor Andrew Brunson auf dem Weg nach Deutschland

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Kommunalwahlen in der Türkei
Türkei: Erdogan ruft zur Versöhnung und gemeinsamen Vorgehen auf

Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Donnerstag, dass die Türkei die Debatte zu den Kommunalwahlen langsam hinter sich lassen und auf Themen wie die Wirtschaft konzentrieren müsse. „Bei den Themen, die das Überleben unseres Landes betreffen, müssen wir, alle 82 Millionen Bürger, unsere politischen Differenzen beiseite legen und gemeinsam als Türkei-Allianz fortfahren“, sagte Erdogan in seiner Eröffnungsrede zum neuen Gebäude des Angestellten Dachverbandes in Ankara.  Für eine Türkei, die ihren Bürgern Sicherheit gibt, müsse man gemeinsam anpacken. Es sei die Zeit, „das heiße Eisen wieder abzukühlen“, es beginne die Zeit der Solidarität, der Umarmung und der Einheit. Die Streitereien zur Wahl sollten beendet werden, man müsse sich wieder auf wichtige Themen, wie Wirtschaft und Sicherheit, konzentrieren. Die AKP werde noch auf die Entscheidung der Hohen Wahlkommission warten und wie auch immer diese ausfällt das Ergebnis akzeptieren und mit der Sache abschließen, so Erdogan. AKP-Vizechef Ali Ihsan Yavuz hatte am Dienstag bei der Hohen Wahlkommission (YSK) in Ankara einen sogenannten „außerordentlichen Einspruch“ zu der Abstimmung vom 31. März eingereicht. Nach türkischem Recht greift diese, wenn es während einer Wahl Vorkommnisse gegeben hat, die das Wahlergebnis beeinflusst haben könnten. In den kommenden Tagen soll über eine Annullierung entschieden werden.      

Türkisch-amerikanische Beziehungen
Trump Chefberater Kushner vom Potenzial zwischen den USA und der Türkei begeistert

Washington – „Sowohl die US-amerikanische als auch die türkische Führung haben den „enormen Wunsch“, die Wirtschaftsbeziehungen zum Blühen zu bringen“, so der Chefberater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner. „Je länger ich an den Treffen teilgenommen habe, desto mehr war ich überrascht, das Potenzial zwischen den beiden Ländern zu sehen, das bisher nicht realisiert wurde“, sagte Kushner den Reportern am Rande des dreitägigen türkisch-amerikanischen Geschäftstreffens Anfang der Woche in Washington. „Wir sind wirklich begeistert von dem Potenzial zwischen den beiden Ländern. Ich habe dies sowohl von Präsident Erdogan als auch von Präsident Trump gehört; es besteht ein großer Wunsch an der Spitze, die Beziehung aus wirtschaftlicher Sicht wachsen und gedeihen zu sehen“, zitiert die englischsprachige Hurriyet Daily News Kushner, der Erdogan im Februar letzten Jahres in Ankara traf. Kushner begleitete am Montag zudem den türkischen Finanzminister Berat Albayrak bei seinem Treffen mit Trump im Weißen Haus. „Meines Wissens ist es das erste Mal, dass ein Minister, der nach Washington kam, vom Präsidenten der USA im Weißen Haus empfangen wurde“, sagte Ali Yalçındag, Vorsitzender des türkisch-amerikanischen Geschäftsrates. https://twitter.com/BeratAlbayrak/status/1118016253145305089 „Die Türkei und die USA haben trotz einer Reihe von Differenzen ein gutes Verhältnis entwickelt“, sagte Erdogans Sprecher vor dem Treffen.

„Die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei haben einen besonderen Stellenwert“, so Ibrahim Kalin.

„Seit dem Amtsantritt von Präsident Trump haben die beiden Staatschefs eine gute Beziehung aufgebaut. Die Chemie zwischen ihnen stimmt“, sagte Kalin weiter. Die Freundschaft zwischen Trump und Erdogan habe immer eine wichtige Rolle gespielt, damit Probleme sich nicht in Krisen verwandelten. Serdar Kilic, Botschafter der Türkei in Washington, sagte seinerseits, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA „auf der Grundlage gemeinsamer Werte, gegenseitigen Interesses und gemeinsamer Ziele gediehen“ seien. Kilic sei zudem der festen Überzeugung, dass die türkisch-amerikanischen Beziehungen so wichtig und relevant wie eh und je seien.

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– Washington – USA und Türkei möchten Handelsvolumen auf 75 Milliarden Dollar steigern

Die USA und die Türkei planen, das derzeitige Handelsvolumen von etwas mehr als 20 Milliarden Dollar, um mehr als das Dreifache auf 75 Milliarden Dollar zu steigern, sagte die türkische Handelsministerin am Dienstag.

USA und Türkei möchten Handelsvolumen auf 75 Milliarden Dollar steigern
   

World Humanitarian Forum
London: Türkische First-Lady Emine Erdogan mit „Changemaker“-Preis ausgezeichnet

London (nex/aa) – Die First Lady der Türkei, Emine Erdogan, wurde am Mittwoch für ihre „außergewöhnlichen Bemühungen geehrt, Führungskräfte, innovative Initiativen und Partnerschaften, die intelligente Lösungen für globale Herausforderungen fanden“, inspiriert zu haben. Erdogan wurde im Rahmen des World Humanitarian Forum, das in London stattfindet, mit dem Preis „Changemaker“ ausgezeichnet. „Ich nehme diese Auszeichnung im Namen des großzügigen türkischen Volkes entgegen, dessen Herzen schmerzen, wenn sie ein Kind unter Tränen sehen, und das einen Ausländer nicht mit Argwohn, sondern als göttlichen Gast betrachtet“, sagte Erdogan in ihrer Dankesrede. „Ich bin sehr stolz darauf, dass man sich an mein Land, das bei der Versorgung der Wunden der Welt, einen egalitären und integrativen Ansatz verfolgt, erinnert“, so Erdogan. Erdogan erklärte zu den humanitären Bemühungen der türkischen Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt: „Die humanitäre Hilfe für die Türkei beschränkt sich nicht nur auf gefüllte Hilfskisten, die in Notfällen entsandt werden“, so Erdogan. Es sei der „Glaube an globale Gerechtigkeit, der über alle politischen Berechnungen hinausgeht“, betonte die türkische First Lady.

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„Die Welt ist größer als fünf“: Lindsay Lohan trifft Erdogan

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Paris
Notre-Dame: Serbische Medien bezeichnen Brand als „Gottes Strafe“

Belgrad (nex) – Für das Hissen der kosovarischen Flagge durch Frankreich im vergangenen Jahr, bezeichneten zwei serbische Zeitungen den Großbrand der Kathedrale Notre-Dame als „göttliche Strafe“. „Der Zorn Gottes hat sie eingeholt“, titelten nach Beginn des Feuers die Webseiten von „Informer“ und „Alo“ Während einer Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs waren im vergangenen November in der Pariser Kathedrale die Flaggen der Heimatländer aller geladenen Gäste gehisst worden, darunter auch die des Kosovo. Serbien, das die Unabhängigkeit seiner ehemaligen Provinz nicht anerkennt, hatte sich bereits damals über den „Skandal“ beschwert, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Serben verurteilten damals zudem, dass Kosovos Präsident Hashim Thaci auf der Ehrentribüne saß, während sein serbischer Kollege Aleksandar Vucic einen weniger prestigeträchtigen Platz zugewiesen bekommen hatte. Laut der serbischen Zeitung „Alo“, sei der Großbrand von Notre-Dame die Vergeltung dafür, dass im November auf die „Gräber der serbischen Opfer im Kosovo-Krieg gespuckt“ worden sei. Vucic sprach Frankreich nach dem Unglück allerdings sein Beileid aus. „Alle Serben sind traurig“, twitterte er. Sein Land stehe bereit, „beim Wiederaufbau dieses Symbols der französischen Zivilisation und der Welt zu helfen“. Laut der österreichischen Tageszeitung „die Presse„, machte auch  der in den 1980er-Jahren in Lille und Cannes kickende Ex-Fußballprofi Dušan Savić keinen Hehl aus seiner Freude über die Zerstörung der Kathedrale. „Franzosen, erinnert Ihr Euch an den 11. November, als Ihr zum 100-jährigen Jahrestag des Sieges im Ersten Weltkrieg in dieser Kathedrale die Fahne der terroristischen Narko-Schöpfung des sogenannten Staates Kosovo aufgehängt habt? Gott ist groß, er sieht alles“, zitiert „die Presse“ den Ex-Profi. Israelischer Rabbi: Notre-Dame-Brand war göttliche Strafe Auch ein israelischer Rabbi bezeichnete den verheerenden Brand als „göttliche Strafe.
Als möglichen Grund erwähnte er die Verbrennung jüdischer Schriften im 13. Jahrhundert in Paris. Die Bücher seien in 20 Wagenladungen auf den Notre Dame Platz gebracht und dort verbrannt worden, so der in Frankreich geborene Rabbiner der Westjordanland-Siedlung Beit El, Schlomo Aviner, in einem Interview mit dem israelischen Nachrichtenportal Srugim.

Es sei zudem eine Mitzvah – eine Tat aus religiöser Pflicht -, Kirchen in Israel in Brand zu setzen, er warnte aber davor, dass dies ohnehin nicht geschehen dürfe, weil sie dann wieder aufgebaut werden müssten, zitiert Haaretz Aviner. Auf die Frage, ob das Feuer in Notre Dame Grund zur Trauer sei, sagte der Rabbiner:

„Das ist derzeit nicht unsere Aufgabe. Es gibt keinen Befehl, christliche Gemeinden außerhalb Israels aufzusuchen und niederzubrennen. In unserem heiligen Land sind die Dinge komplizierter“, so der Geistliche.

Gadi Gvariyahu von der Nichtregierungsorganisation Tag Meir, die Hassverbrechen in Israel und im Westjordanland überwacht und den interreligiösen Dialog fördert, nannte die Äußerungen Aviners „traurig, wütend und schockierend“.

„Wenn ein einflussreicher Rabbiner sagt: „Es gibt keinen Befehl, christliche Kirchen im Ausland aufzusuchen und niederzubrennen, aber in unserem heiligen Land ist die Sache komplizierter“ – was wird die extreme Rechte dann wohl tun?“ zitiert Haaretz den Menschenrechtler.