Pflegepersonal-Stärkungsgesetz
Pflegenotstand: Spahn rechnet trotz neuem Gesetz nicht mit schnellen Verbesserungen
MDR
Bericht: Keine Krankenhausbehandlung für Schwerbehinderte
Kapitalismus
Jean Ziegler: Der Kapitalismus muss zerstört werden
Athen
Reparationszahlungen: Griechenland fordert von Deutschland 290 Milliarden Euro
Das griechische Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine entsprechende Vorlage von Gremiumspräsident Nikos Voutsis, mit der die griechische Regierung aufgefordert wird, alle notwendigen diplomatischen und rechtlichen Schritte einzuleiten, berichtet die Tagesschau. Zunächst will die Regierung in Athen eine Verbalnote an die Bundesregierung schicken.
„Die Forderung von Reparationszahlungen ist für uns eine historische und moralische Pflicht“, zitiert die Tagesschau den griechischen Staatschef Alexis Tsipras.Tsipras habe erst abwarten wollen, bis die internationalen Hilfsprogramme ausgelaufen seien, die Griechenland aus der schweren Finanzkrise helfen sollten.
Nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen: „Wir haben jetzt die Chance, dieses Kapitel für beide Völker abzuschließen.“ Dies müsse aber freundschaftlich und „auf Augenhöhe“ geschehen.
Berlin
Beamter des Berliner LKA bei Treffen mit bekanntem Neonazi beobachtet
Menschenrechte
Islam in China: Immer mehr Unternehmen werden Opfer der „Anti-Halal“-Kampagne


Erschienen auf Bitter Winter.
Zum Thema
– Menschenrechtsverletzungen in China – China: Neben Uiguren auch Hui-Muslime vermehrt Repressalien ausgesetzt
Hui-Muslime hatten lange einige Privilegien vor Uiguren: das Kopftuch war auch an Universitäten erlaubt, religiöse Erziehung der Kinder wurde stillschweigend geduldet. Diese Privilegien wurden schon seit einiger Zeit aufgehoben. Moscheen wurden zerstört. Auch auf Hui-Moscheen wurde arabische Schrift, der Halbmond beseitigt.
China: Neben Uiguren auch Hui-Muslime vermehrt Repressalien ausgesetzt
Kommunalwahlen in der Türkei
Istanbul: Oppositionspolitiker Imamoglu offiziell zum Sieger erklärt
Imamoglu von der Partei größten Oppositionspartei CHP hat die Kommunalwahl in Istanbul gewonnen.
Im Gespräch mit Reportern sagte Imamoglu: „Ich habe die Ernennungsurkunde im Namen der 16 Millionen Menschen [von Istanbul] erhalten.“ „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Wir kennen die Bedürfnisse dieser Stadt. Wir kennen die Bedürfnisse aller Menschen, die in dieser Stadt leben, und wir werden sofort beginnen, ihnen zu dienen“, so Imamoglu. Allerdings steht noch eine Entscheidung über eine mögliche Wiederholung der Wahl aus. AKP-Vizechef Ali Ihsan Yavuz hatte am Dienstag bei der Hohen Wahlkommission (YSK) in Ankara einen sogenannten „außerordentlichen Einspruch“ zu der Abstimmung vom 31. März eingereicht. Nach türkischem Recht greift diese, wenn es während einer Wahl Vorkommnisse gegeben hat, die das Wahlergebnis beeinflusst haben könnten. In den kommenden Tagen soll über eine Annullierung entschieden werden.
Israel
Israelischer Rabbi: Notre Dame-Brand war göttliche Strafe
Jerusalem (nex) – Der Brand in Paris, der am Montag die Notre Dame Kathedrale schwer beschädigte, war eine göttliche Strafe, wie ein einflussreicher israelischer Rabbiner am Mittwoch andeutete.
Als möglichen Grund erwähnte er die Verbrennung jüdischer Schriften im 13. Jahrhundert in Paris. Die Bücher seien in 20 Wagenladungen auf den Notre Dame Platz gebracht und dort verbrannt worden, so der in Frankreich geborene Rabbiner der Westjordanland-Siedlung Beit El, Schlomo Aviner, in einem Interview mit dem israelischen Nachrichtenportal Srugim.
Es sei zudem eine Mitzvah – eine Tat aus religiöser Pflicht -, Kirchen in Israel in Brand zu setzen, er warnte aber davor, dass dies ohnehin nicht geschehen dürfe, weil sie dann wieder aufgebaut werden müssten, zitiert Haaretz Aviner.
Auf die Frage, ob das Feuer in Notre Dame Grund zur Trauer sei, sagte der Rabbiner: „Das ist derzeit nicht unsere Aufgabe. Es gibt keinen Befehl, christliche Gemeinden außerhalb Israels aufzusuchen und niederzubrennen. In unserem heiligen Land sind die Dinge komplizierter“, so der Geistliche.
Gadi Gvariyahu von der Nichtregierungsorganisation Tag Meir, die Hassverbrechen in Israel und im Westjordanland überwacht und den interreligiösen Dialog fördert, nannte die Äußerungen Aviners „traurig, wütend und schockierend“.
„Wenn ein einflussreicher Rabbiner sagt: „Es gibt keinen Befehl, christliche Kirchen im Ausland aufzusuchen und niederzubrennen, aber in unserem heiligen Land ist die Sache komplizierter“ – was wird die extreme Rechte dann wohl tun?“ zitiert Haaretz den Menschenrechtler.
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Washington
USA und Türkei möchten Handelsvolumen auf 75 Milliarden Dollar steigern
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