Corona-Pandemie
Corona: Russischer Impfstoff Sputnik V zeigt 95% Wirksamkeit
Türkei
Ankara: Oppositionsführer Kılıçdaroğlu verurteilt „Verkauf der Börse“
Laut türkischen Medien wird sich Doha für eine Milliarde Dollar mit 42 Prozent auch an einem Mega-Einkaufszentrum in Istanbul, dem Istinye Park, beteiligen. 58 Prozent gehört der türkischen Dogus Holding. Der an der „Qatar Street“ gelegene Istinye Park ist mit 300 Geschäften und einem Parkplatz mit einer Kapazität von 3.200 Fahrzeugen eines der größten und meistbesuchten Einkaufszentren der Türkei. Die katarische Regierung wird zudem Investitionen in das Projekt Golden Horn Marina in Istanbul beisteuern. Die Höhe der Investitionssumme wurde nicht genannt.
Türkei
Ali Babacan: Erdogan kopiert meine Reden
„Vor der Corona-Pandemie war die Türkei sowieso schon in eine wirtschaftliche Krise gerutscht, die von ihr selbst verschuldet gewesen war”, sagte der 53-jährige studierte Ingenieur in einem Interview auf Fox TV. Zudem machte er darauf aufmerksam, dass die Reserven der türkischen Zentralbank bereits vor der Pandemie erschöpft gewesen seien. Niemand brauche den Verantwortlichen draußen zu suchen, die Türkei werde derzeit einfach schlecht regiert, so der Wirtschaftsfachmann.
„Wir üben nicht nur Kritik. Wir weisen auch auf Lösungswege hin und empfehlen Therapieformen, die erforderlich sind. Als erfahrenes Team, das aus Experten besteht, entwerfen wir auch Rezepte, die wir verbreiten und teilen. Ein international erfahrenes Wirtschaftsteam gibt es allein bei der DEVA“, so Babacan.
Vereinsverbote
Türkische Vereine: Terrorakte werden dafür instrumentalisiert, Muslime in Mithaftung zu ziehen
/ Nun kenn ich deine würdigen Pflichten/ du kannst im großen nichts vernichten/ und fängst es nun im kleinen an. /Im Kampf gegen Terrorismus sind wir auf der Seite des Staates. Aber es darf nicht dazu führen, dass im Zuge dessen pauschale und diffamierende Verbote diskutiert und die Öffentlichkeit damit geblendet wird. Das hehre Ziel, Terrorismus, der uns alle gleichermaßen trifft, zu verhindern, darf nicht zu einen unverhältnismäßigen Rundumschlag gegen Muslime, ihre Gotteshäuser und Organisationen führen. Auch der neu gesetzte Begriff ist Ausdruck eben dieses Rundumschlag: Dies ist ein kalkulierter, unlauterer Versuch, bestimmten Menschen und Gruppen demokratische Rechte zu versagen und als Feinde zu markieren. Den angeblichen Schutz der Demokratie als Argument zu nutzen, um rechtsstaatliche und demokratische Prinzipien für Minderheiten in Frage zu stellen, ist das Paradigma, das sich hier offenbart. Die Vereine, die von türkischen Menschen nach dem BGB gegründet worden sind, tragen weiterhin die Verantwortung für die freiheitliche demokratische Grundordnung und für den Frieden in unserem Land Deutschland. Wir bedauern sehr und sind besorgt darüber, dass man jetzt im Deutschen Bundestag Debatten über Vereinigungsverbote debattiert. Wir betrachten diese rufschädigende Kampagne gegenüber deutsch-türkischen Kultur- und Moscheevereinen als politisiert. Wir fordern, dass diese Vereine nicht marginalisiert und kriminalisiert werden, sondern dass sie in die integrations- und gesellschaftspolitischen Prozesse eingebunden werden. Daher halten wir weiterhin nachdrücklich an den offenen, liberalen und demokratischen Strukturen unseres Landes fest und vertrauen auf Recht und Gerechtigkeit. Die Initiative der Türkischen Vereine und Verbände in Köln fordert die zivilgesellschaftlichen Organisationen und die Politik auf, diese demokratischen Vereine nicht mit rechtsextremen Gruppierungen gleichzusetzen. Für unsere Initiative ist es nicht nachvollziehbar, wie diesen Vereinen und Verbänden eine mutmaßliche Sicherheitsgefährdung attestiert werden kann. In einer sich schnell wandelnden Zeit, in der die Politik und Gesellschaft heute mehr denn je gefordert ist, gegen allen extremistischen Gruppierungen, Gesinnungen und Parteien wehrhaft zu sein, sollte die Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit mit allen Mitteln verteidigt werden. Die demokratischen Parteien und deren Abgeordnete können ihre demokratischen Befugnisse bei der Aufklärung der immer noch nicht geklärten NSU Mordserie sowie deren unter Verschluss stehenden oder vernichteten Akten einsetzen. Ferner ist es nicht zu akzeptieren, dass nach Anschlägen von Extremisten unsere Gottes- und Friedenshäuser unter Generalverdacht gestellt werden. Auch dies trägt zur Spaltung bei. Angesichts wachsender Islamfeindlichkeit und Moscheeübergriffe erwarten wir als die Initiative der Türkischen Vereine und Verbänden in Köln und Umgebung mit 56 Vereinen von Politik und Administration keinen politischen Aktionismus und keine Symbolpolitik, sondern konkrete, präventive Schritte gegen Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Hass und Hetze. Mit freundlichen Grüßen Sprecher der Initiative Rafet Öztürk , Levent Taşkıran , Nergiz Bölükbaşı, Ibrahim Küçükyıldız
Verteidigung
Serbien: Erste Kampfjet-Pilotin tritt Dienst an

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