Corona-Krise
Elke Büdenbender: Wir müssen stärker anerkennen, dass es viele Tote gibt

Osnabrück – Die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, empfindet es als „befremdlich“, dass in der Corona-Pandemie aus ihrer Sicht nicht genug über die Verstorbenen gesprochen wird. „Ich halte es für ganz wichtig, als Gesellschaft noch stärker anzuerkennen, dass es viele Tote in der Corona-Zeit gibt – Menschen, die an Corona sterben, aber auch Menschen, die allein sterben mussten, weil niemand bei ihnen sein durfte“, sagte Büdenbender im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Es sei „ein großes Leid, das Einzelne erfahren, das unsere Gesellschaft aber auch insgesamt prägen wird“. „Hinter jedem Corona-Toten steht ein ganzes Leben, ein ganzes Buch. Der Pastor sagte bei der Beerdigung meines Vaters: Mit jedem Sterben verbrennt eine ganze Bibliothek. Es gehen gerade ganz viele Menschen mit ihren Geschichten dahin“, sagte die Frau von Frank-Walter Steinmeier. Man sei „vielleicht zu sehr damit beschäftigt, einen Ausweg aus der Pandemie zu finden“, so Büdenbender in der „NOZ“. Büdenbender: Für unsere Kinder müssen wir Pandemie in den Griff bekommen Büdenbender hat zudem für mehr Verständnis für die schwierige Situation junger Menschen in der Corona-Pandemie geworben. „Für die Jungen ist es wirklich besonders schwer“, sagte Büdenbender der NOZ. Manche Schülerinnen und Schüler würden durch die Corona-Pandemie ein Jahr verlieren. „Für mich ist ganz klar: Gerade für unsere Kinder müssen wir diese Pandemie in den Griff bekommen.“ Gleichzeitig hebt Büdenbender die Leistung der jungen Generation in der Pandemie hervor. „Sie haben sich zum großen Teil an die Beschränkungen gehalten, um das Leben derer zu schützen, die besonders gefährdet waren.“ Büdenbender bezeichnete es als „ungeheure Leistung von jungen Leuten“, auf den Kontakt zu ihren Freunden zu verzichten. „Jeder von uns weiß, dass die Freunde im Alter von 14 oder 15 Jahren viel wichtiger sind als die Familie“, betonte Büdenbender in der „NOZ“.

Türkisch-israelische Beziehungen
Aserbaidschan hofft auf Annäherung zwischen Türkei und Israel

Baku – Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev hat seine Dienste als Vermittler zwischen Israel und der Türkei angeboten, nachdem beide Länder ihm halfen, in Bergkarabach Armenien zu besiegen. Sowohl die Türkei als auch Israel belieferten Aserbaidschan während des Konflikts mit Drohnen und anderen Waffen und standen damit zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt verbaler Feindseligkeiten auf der gleichen Seite. Aliyev besprach die israelisch-türkischen Spannungen in einem kürzlichen Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan an, berichtet unter anderem die Tageszeitung The Jerusalem Post. Laut Aliyevs Beratern, reagierte der türkische Staatschef positiv auf den Vorschlag. Nach Angaben der Berater sei Erdogan trotz seiner zahlreichen Kritik gegenüber Israel nicht anti-israelisch. Offizielle in Aserbaidschan erklärten ihren israelischen Kollegen, dass der türkische Politiker aufgrund des Einflusses ehemaliger Berater zu anti-israelischer Rhetorik beeinflusst wurde. Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov brachte die Möglichkeit einer Versöhnung bei einem kürzlichen Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen Gabi Ashkenazi zur Sprache, berichtet die israelische Tageszeitung Jerusalem Post weiter.

Zum Thema

– Israelisch-türkische -Beziehungen – Bericht: Türkei deutet Annäherung an Israel an

Nach Marokko, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und dem Sudan, deutet nun ein weiterer Staat mit einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung eine Wiederannäherung an Israel an.

Bericht: Türkei deutet Annäherung an Israel an
 

Polizeieinsatz Wuppertal
Polizei Wuppertal: 22-Jährige schlug Beamtin unvermittelt in den Bauch

Wuppertal – In den sozialen Medien ist seit einigen Tagen ein Video eines Polizeieinsatzes im Umlauf, in dem mehrere Beamte offenbar unverhältnismäßig gegen eine kopftuchtragende Frau mit Kinderwagen vorgehen. In dem Video ist zu sehen wie die Frau auf dem Boden fixiert und ihr Handschellen angelegt werden. Nach Angaben des Passanten, der das Video aufgenommen haben soll, hätten die Polizisten die Frau angegriffen, weil sie keine Maske trug, als sie mit dem Kinderwagen die Zahnarztpraxis verließ. Man habe ihr dabei so den Arm verdreht, dass sie schrie. Die Polizei Wuppertal äußerte sich am Donnerstag in einer Pressemitteilung zu dem Fall: „Am Dienstag, 22.12.2020, gegen 14:30 Uhr, wurde eine 22-jährige Wuppertalerin auf der Straße Turmhof von zwei Polizeibeamtinnen darauf hingewiesen, dass im Fußgängerzonenbereich in Elberfeld ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden müsse. Die junge Frau reagierte umgehend mit Beleidigungen gegenüber den Polizistinnen. Aufgrund der Beleidigungen sowie der Ordnungswidrigkeit, die diesen vorausging, sollten die Personalien der Frau aufgenommen werden. Dieser Maßnahme entzog sie sich, indem sie rennend in Richtung Wall flüchtete. Während der kompletten Zeit schob sie einen Kinderwagen. Am Wall wurde sie angehalten und gab ihre Ausweispapiere heraus, nicht jedoch ohne weiterhin die Beamtinnen sowie hinzugezogene Kollegen anzuschreien. Während der Personalienfeststellung schlug die 22-Jährige unvermittelt einer Beamtin in den Bauch. Dieser tätliche Angriff führte dazu, dass die Frau zunächst zu Boden gebracht wurde und ihr Handfesseln angelegt wurden. Nachdem die Frau sich beruhigt hatte, wurden ihr die Handfesseln wieder abgenommen, damit sie ihr Kind versorgen konnte. Das Kind wurde während des gesamten Einsatzes nicht gefährdet. Neben Strafanzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte sowie einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung, sprachen die Beamten einen Platzverweis aus.“      

Weihnachten 2020
Türkei: Erdogan wünscht Christen ein frohes Weihnachtsfest

Ankara – Auch in diesem Jahr hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan allen Christen zum Weihnachtsfest gratuliert.

„Ich gratuliere unseren christlichen Bürgern von ganzem Herzen zum Weihnachtsfest“, so Erdogan.

Erdogan weiter: „Das Land, in dem wir leben, ist seit Tausenden von Jahren das Land des Friedens, der Gelassenheit und der vertrauenswürdigen Menschen und die Heimat einer alten Zivilisation, die auf Liebe und Respekt basiert, unabhängig von Religion, Sprache oder Rasse“. Als Mitglieder dieser einzigartigen alten Zivilisation, betrachte man die verschiedenen Kulturen in der Region als einen unvergleichlichen Reichtum der Zivilisation.

„So wie wir im Laufe der Geschichte zusammen und vereint gelebt und unsere Ländereien innerhalb der von uns gegründeten Staaten entwickelt haben, werden wir heute und in der Zukunft unsere Unterschiede als Reichtum betrachten und beharrlich daran arbeiten, unsere Zukunft auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und in größerem Wohlstand aufzubauen.“

Der türkische Staatschef wünsche, dass von den christlichen Bürgern der verschiedenen Traditionen und Kirchen des Christentums das Weihnachtsfest im Einklang mit ihrem Glauben gefeiert wird und zur Stärkung des Klimas der Solidarität in der Türkei führen möge. „Mit diesen Gefühlen und Gedanken gratuliere ich noch einmal allen unseren christlichen Bürgern und der gesamten christlichen Welt zum Weihnachtsfest und wünsche ihnen Frieden, Glück und Wohlergehen“, so Erdogan.

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– Kommentar – „Was, Ihr verbringt Weihnachten in der Türkei?“

Die moderne Türkei des Jahres 2017 heißt Menschen mit anderen Glaubensbekenntnissen sehr herzlich willkommen. Ich selber als ein protestantischer Christ habe mich nie ausgegliedert gefühlt, wurde selten gefragt wie mein Glauben denn eigentlich aussieht… ob in eher ländlichen Regionen oder den tollen Metropolen dieses immer faszinierenden Landes: was mir immer gesagt wurde war „Klaus, wie können wir Dir helfen Weihnachten so zu feiern wie Du es gewohnt bist?“

„Was, Ihr verbringt Weihnachten in der Türkei?“

ESC 2021
Anxhela Peristeri vertritt Albanien beim Eurovision Song Contest 2021

Tirana – Anxhela Peristeri hat am Mittwochabend den albanischen Vorentscheid „Festivali i Kenges“ gewonnen und darf damit Albanien beim Eurovision Song Contest 2021 vertreten. Die 31-jährige Sängerin wird bei der Eurovision, die 2021 in Rotterdam stattfinden wird, mit dem Lied „Karma“ auftreten. Dem Finale vorausgegangen sind zwei Halbfinale am Montag und Dienstag. Das albanische Fernsehen RTSH hat in diesem Jahr trotz Corona an der Tradition des jährlichen Festivali i Këngës festgehalten – auch wenn das hieß, die Shows im Freien und ohne Publikum stattfinden zu lassen, berichtet ESC-Kompakt. Peristeri veröffentlichte 2004 ihr erstes Album Anxhela per ju. Seitdem ist sie in der albanischen Musikszene aktiv und ist auf vielen Festivals und Veranstaltungen aufgetreten. Im Jahr 2018 hatte sie ihr erstes Solokonzert, Reflektim. 2001 nahm sie erstmals am Festivali i Kenges teil. Anxhela stammt ursprünglich aus Korce, einer Stadt, die für ihre Musiker bekannt ist.   https://youtu.be/EwJwe6Ac4YE

Rentenpolitik
Rentenversicherung lehnt jeden vierten Antrag auf berufliche Rehabilitation ab

Die Deutsche Rentenversicherung lehnt nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ jeden vierten Antrag auf berufliche Rehabilitation ab. Demnach wurden bei der Rentenversicherung im vergangenen Jahr rund 403.500 Anträge für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben abschießend bearbeitet. Davon wurden 24,8 Prozent nicht anerkannt, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Daten der Bundesregierung, die die Sozialpolitikerin der Linken, Sabine Zimmermann, abgefragt hatte. Betroffene haben allerdings gute Chancen, abgelehnte Bescheide der Rentenversicherung erfolgreich anzufechten. Den Daten zufolge liegt die Erfolgsquote der eingelegten Widersprüche bei 28,6 Prozent. Nach Angaben eines Sprechers der Rentenversicherung sind die Gründe für eine Ablehnung breit gefächert. Für den Betroffenen könne zum Beispiel ein anderer Sozialleistungsträger zuständig sein. Auch könne sich die Leistung aus medizinischer Sicht erübrigen, etwa dann, wenn die bisherige berufliche Tätigkeit weiterhin möglich sei. Abgelehnt würden Reha-Leistungen auch, wenn die Vorversicherungszeit dafür nicht erfüllt sei, so der Sprecher. Zimmermann kritisierte, dass Betroffene „in einer ohnehin schwierigen Lebensphase durch die komplizierte Rechtslage und die uneinheitliche Praxis der verschiedenen Träger zusätzlich verunsichert werden“. Sinnvoll sei ein kostenträgerübergreifendes Reha-Gesetz für alle Versorgungsbereiche anstelle des jetzigen „Flickwerks“. Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht brauche es auch eine „großzügigere Bewilligungspraxis“, so die Linken-Politikerin.

Aachen
Erdogan-Kritiker Ex-St. Pauli-Profi Deniz Naki in U-Haft

Aachen – Er war von seinen Fans als „Erdogan-Kritiker“ gefeiert worden, und als sein Auto im Januar 2018 auf der A4 bei Düren beschossen wurde, machte er in einem Interview mit der WELT den türkischen Geheimdienst MIT für den Anschlag verantwortlich. Erdogan versuche ihn zum Schweigen zu bringen. „Es war ein feiger Versuch, mich in Deutschland zu ermorden“, schrieb der 31-Jährige in einem Statement, das er damals auf sozialen Netzwerken in türkischer Sprache veröffentlichte. Nun berichtet die WELT, dass der Ex-Bundesligaprofi eine „kriminelle Kurden-Gang“ angeführt haben soll. Nach Informationen der Zeitung befindet sich der Deutsch-Türke mit kurdischen Wurzeln seit Monaten in Untersuchungshaft. Am vergangenen Freitag nahmen Ermittler demnach eine weitere Person fest, die Nakis kurdisch geprägte Gruppe mit angeführt haben soll. Der kriminellen Vereinigung werden Schutzgelderpressung, Raubüberfälle und Rauschgifthandel vorgeworfen. Es soll zudem Verbindungen zur Terrororganisation PKK geben. Naki wurde in der Türkei 2018 mit dem Vorwurf der „Terrorpropaganda“ vom Fußballverband lebenslang gesperrt.

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Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört.

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Balkan
„Zeichen der Freundschaft“: Türkei baut in Albanien Häuser für Erdbebenopfer

Laç – „Die von TOKİ zu bauenden Häuser werden eine neue Manifestation der Freundschaft zwischen der Türkei und Albanien sein“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einer Ansprache per Videokonferenz zur Grundsteinlegung der 522 Häuser in Laç, die von der staatlichen Wohnungsbaubehörde TOKİ in Albanien gebaut werden sollen. „Diese Häuser werden eine neue Manifestation der Freundschaft zwischen der Türkei und Albanien sein. Wir werden, so Gott will, die erste Phase der Häuser so schnell wie möglich fertigstellen und damit beginnen, sie an unsere Brüder und Schwestern zu liefern, die ihre Häuser bei dem Erdbeben verloren haben“, so der türkische Staatchef am Mittwoch. Am 26. November 2019 ereignete sich um 03:54 Uhr Ortszeit etwa 30 Kilometer nordwestlich der albanischen Hauptstadt Tirana ein Beben der Stärke 6,4. Zahlreiche Nachbeben folgten. Es gab 51 Todesopfer, viele Verletzte und Schäden an zahlreichen Häusern.

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– Türkisch-albanische Beziehungen – Kooperationsabkommen: Türkei soll Albaniens Militär modernisieren

Albaniens Parlament hat am Donnerstag eine Vereinbarung für ein militärisches Kooperationsabkommen mit der Türkei verabschiedet. Das Abkommen wurde mit 105 Ja- und 4 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen beschlossen.

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Islamfeindlichkeit
Göppingen: 26-jähriges Moscheemitglied brutal erschlagen

Ebersbach – Am Montagabend wurde ein 26-jähriger Moslem aus mutmaßlich islamfeindlichen Motiven in Ebersbach an der Fils (Kreis Göppingen) brutal ermordet. Der pakistanischstämmige Nawaz Qadri Sahib befand sich am Montagabend gegen 18 Uhr mit seiner Frau auf einem Spaziergang an der Fils, so eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm. Nahe der Unterführung unter der Albstraße, näherten sich zwei Unbekannte dem Paar und schlugen grundlos brutal auf den 26-Jährigen ein. Danach flüchteten die unbekannten Täter. Sahib starb trotz Reanimierungsversuchen noch am Tatort. Seine Frau überstand den Angriff mit leichten Verletzungen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung und intensive Ermittlungen ein. Sie bildete eine Sonderkommission, um die Tat aufzuklären. Die Polizeikräfte suchten die Umgebung um den Tatort intensiv nach Spuren ab. Die Obduktion an der Leiche ergab, dass der Mann durch massive Gewalt gegen den Kopf verstorben ist. Womit diese schweren Verletzungen verursacht wurden, ist den Ermittlern bislang nicht bekannt. Die Ermittler haben bislang auch keine konkreten Hinweise auf ein mögliches Motiv. Wie die 30-Jährige gegenüber der Polizei angab, waren die Täter zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer. Einer der beiden ist groß und schlank. Der andere ist kleiner und eher kräftig mit heller Haut. An ihm sei der Frau seine große weiße Nase aufgefallen. Eine nähere Beschreibung der Männer liegt bislang nicht vor. Die Polizei bittet jetzt weiter um Hinweise von Zeugen. Das zuletzt gesuchte Paar, das unmittelbar nach der Tat mit der Frau sprach, hat sich mittlerweile gemeldet. Die Ermittler suchen noch immer nach einem Mann, der sich gegen 16 Uhr in der Nähe des Tatorts, im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils, aufhielt. Er trug eine grüne Jacke und eine Mütze. Der Mann ist etwa 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,75 m groß. Außerdem such die Polizei einen weiteren Mann, der gegen 18 Uhr in diesem Bereich an einem Brückenabgang gesehen wurde. Er trug einen brauen Mantel. Diese Personen könnten für die Ermittler wichtige Zeugen sein. Möglicherweise wurde das Paar auch schon auf dem Weg von der Wohnung in der Innenstadt von Ebersbach zur Fils von jemandem verfolgt. Deshalb richten sich die Ermittler auch an Zeugen, die sich nicht in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben. Sie fragen:

– Wer hat am Montag, zwischen 17.00 und 18.30 Uhr, in der Innenstadt von Ebersbach sowie im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils verdächtige Personen gesehen? Wem sind dort verdächtige Fahrzeuge aufgefallen? Trugen die Personen möglicherweise Gegenstände mit sich?

– Wer hat zu dieser Zeit zwei dunkel gekleidete und eventuell maskierte Männer im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils gesehen? – Wer kennt diese beiden möglichen Zeugen oder kann Hinweise auf sie geben: Ein Mann mit einer grünen Jacke und einer Mütze. Der Mann ist etwa 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,75 m groß. Außerdem ein Mann mit einem brauen Mantel. Näheres zu ihm ist nicht bekannt.

– Wer hat im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils, insbesondere zwischen 17.30 und 18.30 Uhr, sonst Auffälliges beobachtet? – Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880.    

Corona-Pandemie
Erneut weitere Corona-Mutation in Großbritannien entdeckt

London – Wie der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch bekannt gab, ist in Großbritannien eine weitere Mutation des Coronavirus aus Südafrika aufgetaucht. Diese sei abermals ansteckender. „Diese neue Variante ist höchst besorgniserregend, weil sie noch schneller übertragen wird. Es scheint so, als habe sie noch weiter mutiert als die neue Variante, die in Großbritannien entdeckt wurde“, so Hancock. Der Gesundheitsminister forderte auch jeden, der in den letzten zwei Wochen aus Südafrika nach Großbritannien gereist ist, auf, sich selbst zu isolieren. „Und als Teil unserer Überwachung und dank der beeindruckenden genomischen Fähigkeiten der Südafrikaner, haben wir zwei Fälle einer anderen neuen Variante des Coronavirus hier in Großbritannien entdeckt. Beide sind Kontaktpersonen von Fällen, die in den letzten Wochen aus Südafrika eingereist sind. Bereits am Samstag hatten Forscher in Großbritannien und auch in Südafrika neue Varianten des Coronavirus nachgewiesen.