Die CHP und andere Oppositionsparteien werfen der Regierung seit langem vor, dass sie keine gute Erklärung dafür liefert, was mit den türkischen Währungsreserven in der Zentralbank passiert ist. Sie argumentierten, dass in der Amtszeit des damaligen Finanzministers und Schwiegersohn von Erdogan, Berat Albayrak, rund 128 Milliarden Dollar auf undurchsichtige Weise gehandelt wurden, um die Abwertung der türkischen Lira zu stoppen.
„Es ist nicht klar, an wen diese Reserven verkauft wurden und wie viel sie verkauft haben. Es ist auch nicht klar, wer diese Reserven gekauft hat“, erklärte er am Dienstag in einer wöchentlichen Ansprache an seine Parlamentsfraktion.
Türkei
„128 Milliarden“: Erdogan nennt Anschuldigung der Opposition „Lüge“
Ringer-EM
Polen: Türkischer Ringer Taha Akgül zum achten Mal Europameister
Weltmeister Akgül, der die Türkei in der 125 kg Gewichtsklasse vertrat, besiegte im Finale seinen russischen Rivalen Sergei Kozyrev und wurde zum 8. Mal Europameister.
Akgül erreichte das Finale in dem er in den Vorrunden den dreifachen georgischen Weltmeister Geno Petriaschvili (6: 1), den polnischen Ringer Kamil Tomasz Kosciolek (6: 1) und den Weißrussen Dzianis Khramiankou (4: 0) bezwang. Im Finale traf er auf den russischen Jugend-Olympiasiger Sergei Kozyrev und holte sich nach einem verdienten Sieg seinen achten EM-Titel.
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Türkisch-französische Judoka Kayra Sayit feiert Sieg mit „Wolfsgruß“
Judo-EM
Türkisch-französische Judoka Kayra Sayit feiert Sieg mit „Wolfsgruß“
In der Sportarena in Lissabon zeigte Sayit kurz nach Ende des Kampfes mit weit ausgestreckten Händen vor Freude über den Sieg und die Goldmedaille den Wolfsgruß. Sayit sorgte damit für die zweite Goldmedaille des türkischen Teams an diesem letzten Wettkampftag. Die Türkei belegte somit mit zwei Goldmedaillen den zweiten Rang im Turnier in Portugal. Die deutschen Judoka enttäuschten dagegen in Lissabon und gingen erstmals ohne EM-Medaille nach Hause.
In der Türkei sorgte dagegen nicht die Goldmedaille für Furore, vielmehr der Leisefuchs von Sayit. In sozialen Netzwerken wurde sie gefeiert.
„Kayra Sayit krönte die Goldmedaille, die sie in der Judo-Europameisterschaft gewann, mit einem Wolfsgruß. Sie zeigte somit, dass das Türkentum nicht nur zu einem Zeichen der ethnischen Zugehörigkeit oder Staatsbürgerschaft gehört, sondern auch zu einer durch Willen gebildeten nationalen Identität. Glückwunsch #Turkishgirl“, schrieb etwa ein User auf Twitter.

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Ankara hat wiederholt die Bildung einer gemeinsamen internationalen Historikerkommission angeregt, um die Ereignisse vom Grunde her aufzuarbeiten und historisch zu bewerten. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte 1915 die Deportation armenischer Bevölkerungsteile aus der Region beschlossen, nachdem sich armenische Terrormilizen und Teile der Bevölkerung mit der russischen Armee verbündet hatten, die im Osten an der Kaukasusfront in osmanische Gebiete vorrückte.
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