Kommentar
Mögliches HDP-Verbot gilt nicht der kurdischen Demokratiebewegung

Ein Gastbeitrag von Yilmaz Bingöl Ein Parteiverbot ist immer die allerletzte Möglichkeit des Rechtsstaates, verfassungsfeindliche und extremistische Umtriebe zu zerschlagen und einzudämmen. Ein Parteiverbot sollte deshalb niemals dazu dienen, demokratische Bestrebungen im Einklang mit der Verfassung mürbe zu machen. Unter diesen Gesichtspunkten ist ein mögliches Verbot gegen die extremistische Partei HDP zu begrüßen. Denn bei der HDP handelt es sich nicht um eine demokratische Bewegung, sondern nachweislich um den politischen Arm der Terrororganisation PKK. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle politisch aktiven Parteimitglieder der HDP Terroristen seien. Die Führung der HDP ließ mehrmals die Chance sich von der Terrororganisation PKK politisch und strukturell zu distanzieren, wie von der türkischen Regierung und der mehrheitlichen Opposition gefordert, gegenstandslos verstreichen. Auch das deutsche Außenministerium forderte in einer Mitteilung am 18. März die HDP auf, sich von der PKK zu distanzieren. Neben der Türkei und Deutschland gilt die PKK auch in der gesamten EU und in den USA offiziell als Terrororganisation.  Mit einem Parteiverbot der HDP würgt die türkische Regierung in diesem Fall nicht die kurdische Demokratiebewegung ab, wie einige Medien aus Deutschland unterstellen, sondern die politische Struktur des PKK-Terrors. Immer wieder demonstrieren Kurden gegen die Machenschaften der Partei, wie etwa kurdische Mütter in der südosttürkischen Stadt Diyarbakir, die die HDP für die Zwangsrekrutierung ihrer Kinder durch die PKK verantwortlich machen. Sicherlich können viele moderate und nicht terror-nahe Kurden und Türken aus der HDP eine neue Partei mit neuem Namen und Inhalten gründen. Es ist blanker Hohn gegenüber allen echten Demokraten und Terroropfern, die PKK und ihren politischen Arm als kurdische Demokratiebewegung zu bezeichnen. Abgesehen davon, dass sehr viele Kurden nachweislich die HDP nicht wählen und die Ziele der Terrororganisation PKK nicht unterstützen. Das PKK-Problem ist allerdings rein militärisch und mit Verboten nicht zu lösen, da weiterhin massive wirtschaftliche und politische Anreize sowie Perspektiven im Südosten der Türkei geschaffen werden müssen, als bisher schon geschehen. Außerdem müssen die Bürger- und Menschenrechte gestärkt werden. Es ist aber auch nicht rein politisch zu lösen, da sich die PKK mit brutalem Terror gegen den Staat und seine Bürger auflehnt. Hier braucht es deshalb neben einer verstärkten wirtschaftspolitischen Lösung, auch eine konsequente militärische Antwort. Dass die HDP dem politischen Arm der PKK entspricht ist in der Türkei breiter politischer Konsens zwischen der Mehrheit der Oppositionsparteien und der türkischen Regierung. Andere politische Konflikte und Meinungsverschiedenheiten sollten also nicht darüber hinwegtäuschen, dass die HDP und die Terrororganisation PKK, die in den deutschen Medien sehr wohlwollend dargestellt werden, keine aufstrebende Demokratiebewegung sind.
Dieser Gastbeitrag gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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„Nato 2030“
USA: „Türkei ist ein geschätzter Verbündeter“

Brüssel – Die Türkei ist ein Land, „an dessen Verankerung wir in der NATO starkes Interesse haben“, sagte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag in einer Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem NATO-Außenministertreffen in Brüssel. Die Türkei sei ein „starker und geschätzter Verbündeter“. Es sei im Interesse der NATO, die Türkei im Block zu haben, so Blinken auf eine Frage von Rosa Balfour, Direktorin der Denkfabrik Carnegie Europe. Balfour bemerkte in ihrer Frage, eine „zunehmend besondere Beziehung der Türkei zu Russland und China und welche Art von Herausforderung dies für die NATO darstelle. „Es ist kein Geheimnis, dass wir Differenzen mit der Türkei haben, einschließlich über die S-400 und auch bestimmter Maßnahmen, die ergriffen werden, wie etwa im östlichen Mittelmeer. Es ist auch kein Geheimnis, dass die Türkei ein langjähriger und geschätzter Verbündeter ist, und einer, von dem ich glaube, dass wir ein starkes Interesse daran haben, in der NATO verankert zu bleiben, und ich glaube, dass das auch im Interesse der Türkei ist“, so der US-Außenminister weiter. Die Beziehungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten sind wegen einer Vielzahl von Themen angespannt. Im Dezember sanktionierten die Vereinigten Staaten die Türkei für den Kauf russischer S-400-Verteidigungssysteme, während Ankara durch die US-Unterstützung für die kurdische YPG-Miliz in Syrien, die es als terroristische Organisation betrachtet, verärgert ist.

Beide Länder haben in letzter Zeit jedoch die Bereitschaft zur Wiederannäherung signalisiert. Biden werde künftig die „strategische Partnerschaft“ mit der Türkei zur Lösung regionaler Probleme wie in Libyen, wo beide Länder den Einfluss Russlands eindämmen wollen, weiterhin ehren, so eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber Middle East Eye. Viele in Ankara haben auch das Angebot der US-Regierung, der türkischen Führung eine Vermittlerrolle bei den Afghanistan-Verhandlungen zu geben, als Teil dieser Strategie interpretiert.

NATO-Gipfel in Brüssel Erstmals seit Ende 2019 kommen die Außenminister des Bündnisses am Mittwoch in Brüssel wieder persönlich zusammen und beraten unter anderem über die Lage in Afghanistan. US-Außenminister Antony Blinken kommt aus diesem Anlass erstmals nach Brüssel. Am Dienstag beraten die Außenminister neben den Einsätzen in Afghanistan und im Irak auch über die Ausrichtung der Allianz in den nächsten zehn Jahren.

NATO-Chef Jens Stoltenberg erläuterte am Montag, dass sich nun die Gelegenheit biete, ein neues Kapitel in den transatlantischen Beziehungen aufzuschlagen, und dass sich die Minister über die Initiative NATO 2030 zur Anpassung des Bündnisses austauschen werden.  „Wir müssen mutig und ehrgeizig sein, um ein stärkeres Bündnis für die Zukunft aufzubauen. Denn wir leben in einer gefährlicheren und wettbewerbsintensiveren Welt, in der die Herausforderungen keine Grenzen kennen“ sagte Stoltenberg bei einer Pressekonferenz am Montag.

Der NATO-Chef nannte „destabilisierenden Aktivitäten Russlands, Bedrohung durch den Terrorismus, ausgeklügelte Cyber-Attacken, disruptive Technologien, der Aufstieg von China und der Klimawandel“, als künftige Herausforderungen für das Verteidigungsbündnis.
„Deshalb müssen wir unsere Einigkeit stärken, die sich aus unserem Versprechen ableitet, uns gegenseitig zu verteidigen. Seit 2014 haben wir die größte Anpassung unserer kollektiven Verteidigung seit dem Kalten Krieg umgesetzt.“
„Die Bündnispartner werden ihre Konsultationen über die Lage in Afghanistan fortsetzen und eine Bestandsaufnahme der Unterstützung der NATO für wichtige Partner im Nahen Osten und in Nordafrika vornehmen“, so Stoltenberg. Zudem soll in einer Sitzung mit Vertretern aus Finnland und Schweden sowie dem Hohen Rat der EU die Beziehungen zu Russland behandelt werden. „Ich bin hierher gekommen, um das unerschütterliche Bekenntnis der USA zur NATO auszudrücken“, sagte Blinken am Dienstag. Er betonte, dass die USA das Bündnis wiederbeleben wollen aber zugleich sicherstellen, dass die NATO „auf die Herausforderungen aus China“ fokussiert bleibe.

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Corona-Krise
Tracking-App: NRW plant Corona-Öffnung in Modellstädten

Köln – Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW plant die Öffnung des öffentlichen Lebens in Modellkommunen, bei denen das Infektionsgeschehen durch den Einsatz von IT-gestützten Prozessen lückenlos nachverfolgbar ist. Das kündigte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ in der Sitzung der CDU-Landtagfraktion am Dienstag an. Danach kommen als Modellstädte Kommunen in Betracht, die bereits die IT-Systeme „Sormas“ oder „Luca“ einsetzen, wie zum Beispiel die Kreise Coesfeld oder Warendorf im Münsterland. Als Modellkommune käme auch Münster in Betracht, hieß es in CDU-Kreisen. Bund und Länder hatten den Weg für die Einrichtung von Modellkommunen in ihrer Konferenz zum weiteren Vorgehen in der Pandemie frei gemacht. In ihrem Beschluss heißt es:
„Im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten können die Länder in einigen ausgewählten Regionen, mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen.“

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Corona-Krise
Bundesärztekammer-Präsident: „Wir brauchen Alternativen zum Dauerlockdown in Deutschland“

Berlin –  Zu den aktuellen Beschlüssen der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: „Wir müssen die beginnende dritte Welle schon jetzt abflachen, um eine Überforderung des Gesundheitswesens zu verhindern. Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen können dabei helfen. Letztlich aber kommt es auf das verantwortliche Handeln eines jeden Einzelnen an. Untersuchungen zeigen, dass es fast ausschließlich in Innenräumen und bei längeren ungeschützten Kontakten ohne medizinische Maske zu Ansteckungen kommt, im privaten Rahmen oder auf der Arbeitsstelle. Hier kann der breite Einsatz von Corona-Schnelltests für echte Entlastung sorgen. Sogar Teil-Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens sind möglich, wenn ausreichend Schnelltests zur Verfügung stehen. Dies zeigen beispielsweise die kombinierten Test- und Öffnungsstrategien aus Tübingen und Rostock. Bund und Länder sollten solche Projekte zur schrittweisen Öffnung des gesellschaftlichen Lebens fördern, evaluieren und für andere Regionen anpassen. Sie wären eine echte Alternative zu den zermürbenden Jo-Jo-Dauerlockdowns in Deutschland. Um möglichst viele Menschen vor einer Infektion zu schützen, sollten die verfügbaren Impfdosen schnell verabreicht und – wenn überhaupt – allenfalls deutlich reduzierte Reserven für die Zweitimpfung zurückgehalten werden. Angesichts der vom Bund in Aussicht gestellten Liefermengen ab dem zweiten Quartal 2021 sollten für die Zweitimpfung ausreichend Kapazitäten zur Verfügung zu stehen. Zudem zeigen Studien, dass der zeitliche Abstand für die Zweitimpfung ohne Nachteile ausgeschöpft werden kann und bereits nach der ersten Dosis eine gute Schutzwirkung vorhanden ist. Davon sollten jetzt möglichst viele Menschen profitieren, vor allem aus den Risikogruppen. Wir sollten außerdem diskutieren, ob eine stärkere Nutzung digitaler Bewegungsdaten zur Kontaktnachverfolgung in Kauf genommen werden sollte, um die Pandemie effektiver bekämpfen zu können. Der Schutz persönlicher Daten hat in Deutschland aus nachvollziehbaren Gründen einen hohen Stellenwert. Angesichts der aktuellen Infektionslage und der seit Monaten andauernden Einschränkungen von Grundrechten ist aber jetzt der Zeitpunkt gekommen, Nutzen und Risiken einer natürlich zweckgebundenen Auswertung persönlicher Daten zur Unterbrechung von Infektionsketten gegenüber anderen persönlichen Freiheitsrechten abzuwägen.“

„Nato 2030“
NATO-Gipfel: USA und Türkei treffen sich zu ersten Gesprächen unter Biden

Washington – Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu wird während des NATO-Gipfels am Dienstag und Mittwoch sein erstes persönliches Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken abhalten, um bilaterale Themen zu besprechen und sich über die in Kürze in Istanbul beginnenden Friedensverhandlungen für Afghanistan auszutauschen. Wie das US-Nachrichtenportal Al-Monitor weiter berichtet, werde erwartet, dass Blinken separate Treffen mit Cavusoglu und dem griechischen Außenminister Nikos Dendias abhalten wird. Dies wird das erste persönliche Treffen zwischen Blinken und seinem türkischen Amtskollegen sein und der erste hochrangige offizielle  Kontakt zwischen den beiden NATO-Verbündeten. Die Beziehungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten sind wegen einer Vielzahl von Themen angespannt. Im Dezember sanktionierten die Vereinigten Staaten die Türkei für den Kauf russischer S-400-Verteidigungssysteme, während Ankara durch die US-Unterstützung für die kurdische YPG-Miliz in Syrien, die es als terroristische Organisation betrachtet, verärgert ist. Beide Länder haben in letzter Zeit jedoch die Bereitschaft zur Wiederannäherung signalisiert. Biden werde künftig die „strategische Partnerschaft“ mit der Türkei zur Lösung regionaler Probleme wie in Libyen, wo beide Länder den Einfluss Russlands eindämmen wollen, weiterhin ehren, so eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber Middle East Eye. Viele in Ankara haben auch das Angebot der US-Regierung, der türkischen Führung eine Vermittlerrolle bei den Afghanistan-Verhandlungen zu geben, als Teil dieser Strategie interpretiert.

Erdogan möchte Beziehungen mit den USA stärken

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan betonte bereits im Februar, dass er die Beziehungen zu den USA „stärken“ wolle. Die gemeinsamen Interessen der Türkei und der Vereinigten Staaten überwiegen ihre Differenzen und Ankara will eine verbesserte Zusammenarbeit mit Washington, sagte Erdogan in einem versöhnlichen Ton. „Wir glauben, dass unsere gemeinsamen Interessen mit den Vereinigten Staaten unsere Meinungsunterschiede bei weitem überwiegen“, sagte Erdogan und fügte hinzu, dass Ankara die Zusammenarbeit durch „eine langfristige Perspektive auf einer Win-Win-Basis“ stärken wolle. „Die Türkei wird weiterhin ihren Teil in einer Weise tun, die der verbündeten und strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern würdig ist“, sagte er und fügte hinzu, dass die türkisch-amerikanischen Beziehungen in letzter Zeit „ernsthaft auf die Probe gestellt“ worden seien.   NATO-Gipfel in Brüssel Erstmals seit Ende 2019 werden die Außenminister des Bündnisses am Mittwoch in Brüssel wieder persönlich zusammenkommen und über die Lage in Afghanistan beraten. US-Außenminister Antony Blinken kommt aus diesem Anlass erstmals nach Brüssel. Am Dienstag beraten die Außenminister neben den Einsätzen in Afghanistan und im Irak auch über die Ausrichtung der Allianz in den nächsten zehn Jahren. NATO-Chef Jens Stoltenberg erläuterte, dass sich nun die Gelegenheit biete, ein neues Kapitel in den transatlantischen Beziehungen aufzuschlagen, und dass sich die Minister über die Initiative NATO 2030 zur Anpassung des Bündnisses austauschen werden.  „Wir müssen mutig und ehrgeizig sein, um ein stärkeres Bündnis für die Zukunft aufzubauen. Denn wir leben in einer gefährlicheren und wettbewerbsintensiveren Welt, in der die Herausforderungen keine Grenzen kennen“ sagte Stoltenberg bei einer Pressekonferenz am Montag. Der NATO-Chef nannte „destabilisierenden Aktivitäten Russlands, Bedrohung durch den Terrorismus, ausgeklügelte Cyber-Attacken, disruptive Technologien, der Aufstieg von China und der Klimawandel“, als künftige Herausforderungen für das Verteidigungsbündnis.
„Deshalb müssen wir unsere Einigkeit stärken, die sich aus unserem Versprechen ableitet, uns gegenseitig zu verteidigen. Seit 2014 haben wir die größte Anpassung unserer kollektiven Verteidigung seit dem Kalten Krieg umgesetzt.“
„Die Bündnispartner werden ihre Konsultationen über die Lage in Afghanistan fortsetzen und eine Bestandsaufnahme der Unterstützung der NATO für wichtige Partner im Nahen Osten und in Nordafrika vornehmen“, so Stoltenberg. Zudem soll in einer Sitzung mit Vertretern aus Finnland und Schweden sowie dem Hohen Rat der EU die Beziehungen zu Russland behandelt werden.

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Türkei
Türkische Lira stürzt nach Absetzung des Notenbankchefs ab

Ankara – Am Samstag wurde der türkische Notenbankchef Naci Agbal nach kaum fünf Monaten im Amt entlassen – der dritte seit 2019. Nachfolger von Agbal soll Sahap Kavcioglu werden, ein Ex-Abgeordneter der Regierungspartei. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan setzte Agbal ab, nachdem dieser vor kurzem den Leitzins überraschend deutlich um zwei Punkte auf 19 Prozent angehoben hatte. In der Türkei haben die Finanzmärkte mit drastischen Kurseinbrüchen auf die überraschende Entlassung des Notenbankchefs des Landes reagiert. Am Montag stürzt die türkische Lira um bis zu 15 Prozent und fiel zum Dollar auf bis zu 8,45 Lira. Analysten fürchten nun einen neuen Abwärtstrend und eine weiter steigende Inflation. „Mit der Entlassung Naci Agbals verliert die Türkei einen ihrer letzten verbliebenen Anker der institutionellen Glaubwürdigkeit“, sagte Société Générale-Stratege Phoenix Kalen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters und fügte hinzu, dass die Türkei  bald auf eine weitere Währungskrise zusteuern könnte. „In der Türkei ist keine Geldpolitik möglich, die halbwegs stabilitätsorientiert ist“, schreibt Ulrich Leuchtmann, Devisen-Fachmann bei der Commerzbank in einem aktuellen Kommentar. Agbals Ernennung im November 2020 als Teil einer breit angelegten Umstrukturierung der Wirtschaftsführung trug dazu bei, einen steilen Wertzuwachs der Lira auszulösen. Die türkische Währung gehörte dieses Jahr zu den stärksten weltweit, nachdem sie zuvor auf einen historischen Tiefstand gefallen war. Seit der Ernennung Agbals stieg ihr Wert um fast ein Fünftel.  

Istanbul-Konvention
Frauenschutz-Abkommen: Türkei weist Kritik am Ausstieg zurück

Ankara – Die türkische Regierung hat die Kritik an ihrer Entscheidung zurückgewiesen, aus der Istanbul-Konvention, einem Pakt zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, auszutreten. Das türkische Außenministerium erklärte am 21. März, dass der Austritt aus der Konvention nicht als Zugeständnis im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen angesehen werden sollte. Die Türkei habe sich stets für die Förderung der Rechte der Frauen, die Stärkung ihrer Rolle in der Gesellschaft und ihren Schutz vor Gewalt eingesetzt. Einzelne Elemente im Inhalt der Konvention hätten in der öffentlichen Meinung jedoch Kritik hervorgerufen. Auch innerhalb des Europarates selbst sei die Konvention in vielen Ländern umstritten. Einige Länder, die die Konvention unterzeichnet haben, hätten von einer Ratifizierung abgesehen, so die Pressemitteilung des Außenministeriums. Der Austritt der Türkei aus der Konvention solle nicht als Rückschritt bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen interpretiert werden. Die Rechte der Frauen seien in der nationalen Gesetzgebung der Republik Türkei mit den „fortschrittlichsten Normen garantiert“. Man werde Gewalt gegen Frauen weiterhin verfolgen und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Behörden und Institutionen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Rechte der Frauen weiter zu stärken und Gewalt gegen Frauen effektiver zu bekämpfen. Auch das Präsidialamt teilte am Sonntag mit, dass es nicht um eine Einschränkung der Frauenrechte gehe. Die Türkei habe die Entscheidung aufgrund „der manipulativen Handlungen einiger Gruppen getroffen, die die Konvention nutzten, um Homosexualität und andere Trends zu fördern, die die Werte der Türkei verletzten. Diese seien mit den sozialen und familiären Werten der Türkei unvereinbar. Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, auch bekannt als Istanbul-Konvention, ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Ankara unterzeichnete das Abkommen im selben Jahr und war das erste Land, das die Konvention ratifizierte. Gegner des Abkommens in der Türkei sagen, dass die Konvention die Einheit der Familie untergrabe, Scheidungen begünstige und dass ihre Verweise auf Gleichberechtigung von der LGBT-Gemeinschaft benutzt wurden, um eine breitere Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen.

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Britischer Regisseur Guy Ritchie will „alle Filme“ in der Türkei drehen
   

Corona-Pandemie
Altkanzler Schröder fordert Einsatz von russischem Impfstoff Sputnik V

Altbundeskanzler Gerhard Schröder fordert die schnelle Prüfung, Zulassung und Verwendung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V. „Man muss die Ideologie beiseitelassen und sagen: Wir nehmen, was wir kriegen können und was hilft“, sagte Schröder bei „19 – die Chefvisite“. Vor allem die Europäische Arzneimittelbehörde EMA „sollte flotter vorankommen“. Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner, zeigte sich verwundert, dass die EMA-Prüfung von Sputnik V so lange dauere. Der Impfstoff habe ein „Gütesiegel“ durch Untersuchungen erhalten, die in einem „hochkarätigen Fachjournal“ publiziert worden seien. „Die Zweifel der EMA treffen auch die Fachzeitschrift“, so der Mediziner. Kritik an Kanzlerin Merkel wegen fehlender nationaler Impfreserve Kritik übte Bundeskanzler a. D. Schröder an der Bundesregierung, die „keine nationale Impfreserve aufgebaut“ habe: „Da sind Fehler gemacht worden.“ Die EU-Bürokratie sei „überfordert“ bei der Beschaffung von Impfstoffen für alle Mitgliedsstaaten. Zudem sei es ein Fehler gewesen, nicht gleich zu Anfang der Pandemie auf eine Strategie von Tests und Kontaktverfolgung zu setzen. Angesichts steigender Infektionszahlen bleibe der heute zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tagenden Ministerpräsidentenkonferenz daher wohl nur die Entscheidung zu „zumindest regionalen Verschärfungen des Lockdowns“, so Schröder. Sanktionspolitik gegenüber Russland „gescheitert“ Schröder plädierte für mehr Dialog mit Russland. „Die Sanktionspolitik ist gescheitert“, sagte er. Sie habe dafür gesorgt, dass sich etwa in der Krim-Frage „die Positionen in Russland nur verhärtet haben“. Schröder: „Das nutzt auch der deutschen Wirtschaft nicht.“ Deutschland dürfe sich als souveräner Staat auch von den befreundeten USA nicht vorschreiben lassen, welcher Energieträger genutzt werde. Verflüssigtes Erdgas, das „woher auch immer“ per Schiff geliefert werde, sei zum Beispiel „qualitativ schlechter“ und teurer als russisches Gas aus einer Pipeline. Gas werde noch Jahrzehnte gebraucht, um ausreichend Kapazitäten von erneuerbaren Energien aufzubauen: „Die nächsten 20 bis 30 Jahre heißt die Brückentechnologie Gas“, so Schröder, der Aufsichtsrat der umstrittenen Ostseepipeline ist. Die Vorstellung, dass Atomkraft die Lücke schließen könne, nannte er „heillos veraltet“.

Istanbul-Konvention
Frauenschutz-Abkommen: UN-Organisationen besorgt über Türkei-Austritt

New York – Die Istanbul-Konvention, das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, ist der „erste und umfassendste“ internationale Vertrag, der sich speziell mit diesen Themen befasst, so die UN-Organisationen in einer Erklärung. „Wir sind besorgt, dass der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention die bisher unternommenen bedeutenden Anstrengungen zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen untergraben würde und den Fortschritt bei der weiteren Stärkung der nationalen gesetzlichen, politischen und institutionellen Rahmenbedingungen behindern könnte“, so in der Erklärung. Die Organisationen wiesen auch darauf hin, dass die Türkei im Jahr 2012 das erste Land war, das die Konvention ratifiziert hatte, und dass sie auch wichtige Schritte unternommen hat, um ihre nationale Gesetzgebung mit dem Abkommen in Einklang zu bringen, unter anderem durch die Verabschiedung eines Gesetzes zum Schutz von Familien und zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen. „Wir fordern die Regierung der Republik Türkei auf, weiterhin die Sicherheit und die Rechte aller Frauen und Mädchen zu schützen und zu fördern, auch indem sie sich weiterhin für die vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention einsetzt“, fügten die Organisationen hinzu. Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, auch bekannt als Istanbul-Konvention, ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Ankara, das das Abkommen im selben Jahr unterzeichnete und das erste Land war, das die Konvention ratifizierte, nannte keinen Grund für den Ausstieg. Gegner des Abkommens in der Türkei sagen, dass die Konvention die Einheit der Familie untergrabe, Scheidungen begünstige und dass ihre Verweise auf Gleichberechtigung von der LGBT-Gemeinschaft benutzt wurden, um eine breitere Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen. Kurz nach der Ankündigung des Ausstiegs erklärte Vizepräsident Fuat Oktay in einem Posting auf Twitter, dass die Regierung ihren aufrichtigen Kampf fortsetzen werde, um das Ansehen und die Würde der türkischen Frauen auf das verdiente Niveau zu bringen, indem sie die traditionelle soziale Struktur schützt. „Es gibt keine Notwendigkeit, für dieses vorrangige Ziel nach äußeren Mitteln zu suchen oder andere zu imitieren. Die Lösung liegt tatsächlich in unseren Traditionen und Bräuchen, in unseren eigenen“, schrieb Oktay. Am weitesten verbreitete“ Menschenrechtsverletzung Gewalt gegen Frauen und Mädchen gehört zu den „am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen“ auf der Welt. Es wird geschätzt, dass weltweit eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt durch einen Intimpartner oder sexuelle Gewalt durch einen Nicht-Partner erfährt – eine Zahl, die laut UN-Organisationen im letzten Jahrzehnt weitgehend unverändert geblieben ist. Aufgrund von Bewegungseinschränkungen, sozialer Isolation und wirtschaftlicher Unsicherheit, führt der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie weltweit zu einer weiteren Eskalation der Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

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„Während andere religiöse Führer seltsam schweigsam über die Unterdrückung der Frauen zu sein schienen, hob Muhammed den Status der Frauen als eine Angelegenheit der religiösen Überzeugung und der staatlichen Politik dramatisch an. Muhammad war mit Abstand der radikalste und ermächtigendste in seiner Behandlung von Frauen. Wahrscheinlich war er der erste Feminist der Geschichte“. Jim Garrison, Huffpost.

Der Prophet Muhammed: Ein Kämpfer für Frauenrechte

Meinung
Kommentar: HDP ist Teil der Terrororganisation PKK

Europaparlament entzog drei katalanischen Politikern die Immunität

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge

Das Europaparlament in Straßburg hat am 9. März die Immunität von drei katalanischen Abgeordneten aufgehoben, darunter Ex-Regionalpräsident Puigdemont, die auf Antrag Spaniens mit europäischem Haftbefehl gesucht wurden. Die Politiker hatten sich nach dem verbotenen Unabhängigkeitsentscheid 2017 ins Ausland abgesetzt, um einer Strafverfolgung in Spanien zu entgehen. Die spanische Justiz wirft dem Trio „Aufruhr“ vor, da zuvor Mitstreiter der Separatisten zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Ob die Beschuldigten tatsächlich nach Spanien ausgeliefert werden, ist nicht sicher.

Fotoausstellung der PKK in den Räumlichkeiten des EU-Parlaments

Zumindest hat das EU-Parlament Belgien empfohlen, die Abgeordneten nach Spanien auszuliefern, damit diese sich vor der dortigen Justiz verantworten. Wie heuchlerisch das Parlament in Straßburg agiert, zeigt das Beispiel der Terrororganisation PKK. In den Räumlichkeiten des Europaparlaments wurde den Extremisten erlaubt, eine Fotoausstellung durchzuführen. Das Europaparlament und zahlreiche EU-Staaten sind immer dann zur Stelle, wenn es darum geht, Türkei-Bashing zu betreiben. Gegen konstruktive Kritik ist nichts einzuwenden, aber das Fallbeispiel der HDP zeigt, geht es nicht um Kritik im eigentlichen Sinne, sondern um die Unterstützung der PKK.

Die türkische Generalstaatsanwaltschaft hatte am 17. März beim Verfassungsgericht einen Antrag zum Verbot der HDP eingereicht, und schon meldete sich die PKK-Lobby in Europa und den USA zu Wort. Eine Organisation wie die HDP, die strukturell ein Teil der Terrororganisation PKK ist und ihre Mitglieder von dieser bestimmt werden, sollte nicht erwarten, dass es sich um eine normale politische Partei handelt. In großen Teilen den Medien hierzulande wird allerdings so getan, als ob es sich bei der HDP um eine friedliebende politische Partei handelt, die sich für die Interessen von türkischen Bürgern mit kurdischen Wurzeln einsetzt.

HDP ist Teil der Terrororganisation PKK

Die Vertreter der HDP betrachten die PKK nicht als Terrororganisation und haben Terroranschläge der PKK nie verurteilt. Bei Anschlägen in der gesamten Türkei hat diese blutrünstige Terrororganisation Zehntausende Menschen getötet. Abgeordnete; Bürgermeister und Vertreter der HDP nehmen immer wieder an Beerdigungen von Terroristen und Selbstmordattentätern teil, die bei Gefechten mit türkischen Sicherheitskräften oder durch selbst gezündeten Sprengstoff getötet wurden.

Kandidaten der HDP, die bei den Kommunalwahlen zum Bürgermeister einer Gemeinde oder Stadt gewählt wurden, sind abgesetzt worden, weil polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass Finanzmittel der Stadtverwaltung widerrechtlich an die Terrororganisation geflossen sind oder Baufahrzeuge einer Stadt von der PKK/YPG in Syrien eingesetzt wurden.

Der ehemalige Vorsitzende der HDP, Demirtas, sitzt seit mehreren Jahren im Gefängnis, weil er laut Gericht unter anderem zu Aufruhr gegen den Staat aufgerufen hat. Er soll als Funktionär der Terrororganisation agiert, Terrorpropaganda betrieben, zu Widerstand gegen ein Demonstrationsverbot und öffentliche Anstiftung zu Hass geleistet sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgerufen haben. Im Zuge dessen kam es zu Bombenanschlägen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen, bei dem mindestens 37 unschuldige Zivilisten ums Leben kamen.

Unter den Opfern befand sich auch Yasin Börü und zwei seiner Freunde, die am islamischen Opferfest Fleisch an bedürftige Familien verteilten, als sie von militanten PKK-Anhängern getötet wurden. Demirtas ist ein Demagoge, weil er nicht nur unschuldige Menschen auf dem Gewissen hat, sondern bei einer Versammlung unverblümt ankündigte, die Statue von Terrorchef Öcalan errichten zu wollen.

Ex-HDP-Abgeordneter wegen „PKK/KCK-Propaganda“ rechtkräftig verurteilt

Dem Ex-HDP Abgeordneten Ömer Faruk Gergerlioglu entzog das türkische Parlament am 17. März die parlamentarische Immunität, weil dieser wegen „PKK/KCK-Propaganda“ von einem Gericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Die Straftat hatte er vor seiner Wahl zum Abgeordneten begangen und ging nach dem Urteilsspruch in Berufung. Der Oberste Gerichtshof (Yargıtay) der Türkei bestätigte das Urteil aus erster Instanz. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wurde in Anwesenheit von Gergerlioglu im Parlament verlesen und die Abgeordnetenimmunität aufgehoben. Aus Protest weigerte sich dieser, das Parlamentsgebäude zu verlassen und wurde am Sonntagmorgen vorläufig festgenommen.

Innerhalb der EU-Staaten wird Terrorismus bekämpft und verboten

Innerhalb der EU wird Terrorismus, der den Staat bekämpft, von den Mitgliedsstaaten auf keinen Fall toleriert. Es wird mit allen Mitteln bekämpft und führt in den meisten Fällen zum Verbot. Diese Politik gilt allerdings nur innerhalb der Grenzen der EU-Mitgliedstaaten. Hier gelten unter anderem folgende Kriterien: Eine Partei, die nachweislich Verbindungen zu einer Terrororganisation hat, Waffengewalt zur Durchsetzung von politischen Zielen als legitim betrachtet oder rassistische Sichtweisen verbreitet, wird demnach verboten.

Herri Batasuna wegen Verbindungen zur ETA verboten

Diese Kriterien gelten weitestgehend auch in den Vereinigten Staaten, denn auch dort ist es nicht möglich, als Terrororganisation unter dem Deckmantel einer politischen Partei am politischen Entscheidungsprozess teilzunehmen. Zu Beginn hatte ich das Beispiel Spanien erwähnt und von der Aufhebung der Immunität von drei katalanischen Politikern berichtet. Exemplarisch ist das Verbot der baskischen Herri Batasuna, die als politischer Arm der Terrororganisation ETA fungierte. Diese wurde von einer Kammer des Obersten Gerichtshofs in Spanien 2002 verboten, weil die erwähnte Partei Herri Batasuna von der ETA kontrolliert und den Terrorismus der ETA nicht verurteilt hätte und dieses Verbot wurde 2009 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.

Die Kriterien für ein Verbot von Parteien, die die EU-Staaten und die USA in ihren eigenen Ländern in Bezug auf Terrorismus anwenden, sollen im Falle der Türkei nicht gelten. Die Feinde der Demokratie, die HDP, sprachen von Missachtung von demokratischen Prinzipien und Rechtsstaatlichkeit. Es ist ein schlechter Witz, dass ausgerechnet die Vertreter der PKK, die Tausende unschuldige Menschen auf dem Gewissen haben, von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sprechen. In einer freiheitlich demokratischen Grundordnung haben Terrororganisationen keinen Platz und der Rechtsstaat muss diese Terroristen in die Schranken weisen.

Menschenrechtsaktivisten spielen die drei Affen, wenn es um die Verschleppung von Kindern und Jugendlichen durch die PKK geht

Die Organisationen der HDP spielen eine entscheidende Rolle bei der Rekrutierung bzw. der Verschleppung und Entführung von Kindern und Jugendlichen. Die mutigen kurdischen Mütter und Väter in Diyarbakır, die seit dem 22. August 2019 vor der „Parteizentrale der HDP“ demonstrieren, um ihre von der PKK verschleppten Kinder wiederzubekommen, können über die „Demokratie- und Menschenrechtsaktivisten der HDP“ ein Lied singen. Wenn es um die verschleppten Kinder dieser Mütter aus Diyarbakır oder um die Tochter von Maide T. aus Berlin geht, hört man von diesen angeblichen Aktivisten für Demokratie und Menschenrechten gar nichts. Nur einige deutsche Medien haben über das Schicksal der von der PKK entführten Kinder und Jugendlichen berichtet.


Dieser Gastbeitrag gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.


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– HDP Verbotsantrag – Deutschland fordert PKK-Distanzierung von der HDP

Die HDP wird seit ihrer Gründung beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

Deutschland fordert PKK-Distanzierung von der HDP