Corona-Pandemie:
Hamburg: Razzia bei Fälscherwerkstatt für Corona-Impfpässe

Hamburg – Die Polizei in Hamburg hat eine professionelle Fälscherwerkstatt für Corona-Impfpässe hochgenommen. Die Beamtinnen und Beamten nahmen in Rahlstedt einen 38-Jährigen fest. Er kam in Untersuchungshaft. Wie der NDR unter Berufung auf einen Bericht des Hamburger Abendblatts weiter berichtet, waren die Beamten der Kriminalpolizei eigentlich einem per Haftbefehl gesuchten Drogendealer auf der Spur. Dieser stand seit Wochen im Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben. Sie beobachteten den Mann vor einem Haus in der Straße Bekassinenau in Rahlstedt wie er sich mit einem Mann traf – offenbar zur Übergabe eines Impfpasses. Nach der Verhaftung des 27-jährigen mutmaßlichen Drogendealers durchsuchten die Beamten die Wohnung des anderen Mannes – einem 38-Jährigen. Dort fanden sie rund 400 gefälschte gelbe Impfpässe und rund 30.000 Euro Bargeld, berichtet der NDR weiter. Dazu lag ein Stempel des Impfzentrums Bucholz (Heidekreis) bereit, der dort offenbar entwendet worden war.

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– Türkei – Istanbul: Proteste gegen Corona-Politik der Regierung

Tausende Türken protestierten am Samstag in Istanbul gegen behördliche Auflagen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, darunter Impfungen, Tests und Masken, und reagierten damit auf neue Maßnahmen der Regierung und einer Impfkampagne.

Istanbul: Proteste gegen Corona-Politik der Regierung
   

Rüstung
Ukraine kündigt Großbestellung weiterer türkischer Kampfdrohnen an

Kiew – Die Türkei hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der führenden Länder bei der Herstellung von Kampfdrohnen entwickelt.
Erfolgreichen Einsätzen in Kriegsgebieten wie Libyen. Syrien oder Aserbaidschan folgend, sind die weltweiten Auftragseingänge in die Höhe geschnellt. Nach zahlreichen Ländern wie die Ukraine, Katar, Aserbaidschan und Libyen, hatte im Mai dieses Jahres auch EU-Mitglied Polen den Kauf der erfolgreichen türkischen Kampfdrohne TB2-Bayraktar angekündigt. Im Vorfeld eines Treffens zwischen den Außen- und Verteidigungsministern der Ukraine und der Türkei, in der Hauptstadt Kiew im vergangenen Dezember, sagte Andriy Taran, Verteidigungsminister der Ukraine, dass türkische Kampfdrohnen zu den besten der Welt gehören. „Man muss niemanden davon überzeugen, dass türkische UAVs die effektivsten modernen Waffen sind. Jeder hat das in Syrien, Libyen und zuletzt bei den Kämpfen in Berg-Karabach gesehen“, sagte Taran. „Ich und auch unser Präsident haben sich persönlich von der hohen Effektivität der von uns gekauften türkischen Bayraktars überzeugt. Neben dem Kauf wollen wir gemeinsam mit der Türkei in der Ukraine produzieren und Technologie transferieren. Die Ukraine kann ihre eigenen Technologien mit türkischen Unternehmen teilen, das ist ein Projekt zum Wohle aller“, so Taran damals. Wie der ukrainische Oberbefehlshaber Valery Zaluzhny in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Report am Montag nun bekannt gab, wird die Ukraine von der Türkei vier weitere Bayraktar TB2 Drohnensysteme kaufen. Jedes System umfasse sechs Drohnen. Insgesamt werden es 24 Drohnen sein, so Zaluzhny.
„Ein System wurde dieses Jahr auf Wunsch des Verteidigungsministeriums angeschafft. Darüber hinaus ist der Kauf von vier weiteren Systemen dieser Art geplant, um den Bedarf der Streitkräfte in den Jahren 2021-2022 zu decken“.
Er wies darauf hin, dass die Ukraine sorgfältig prüfen werde, wie diese Drohnen richtig eingesetzt werden können. „Erstens müssen wir lernen, wie man sie effektiv einsetzt, und zweitens müssen wir die Taktik für ihren Einsatz kennen. Wir müssen einen umfassenden Ansatz wählen. Der Erwerb von Bayraktar ist hier nicht zu Ende. Jetzt studieren wir die Methoden für den Einsatz dieser Geräte“, sagte Zaluzhny. Im November 2018 kaufte die Ukraine Bayraktar-Drohnen aus der Türkei. Der Vertrag umfasste sechs Kampfdrohnen, zwei Kontrollstationen und 200 Lenkraketen. Und im März 2021 begann die Türkei mit der Produktion einer neuen Serie von Drohnen für die Ukraine.

Zum Thema

– Ukraine-Krise – Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine

Russland hat am Donnerstag die Lieferung türkischer Drohnen an die Ukraine verurteilt. Dies ermutige die Ukraine zu militärischen Schritten in der Krisenregion und trage nicht zu einer Deeskalation bei.

Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine
 

Corona-Krise
Pandemie traf Mütter psychisch härter als Väter

Mütter litten während der Pandemie deutlich häufiger unter depressiven Verstimmungen als Väter und fühlten sich häufiger überfordert. Das ist das Ergebnis einer Datenanalyse von rbb24 basierend auf bundesweiten Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Während vor der Pandemie 29 Prozent der Mütter in Beziehung und 21 Prozent der alleinerziehenden Mütter angaben, sich manchmal oder häufiger niedergeschlagen und hoffnungslos zu fühlen, waren es in der Pandemie 64 Prozent der Mütter in Beziehungen und 74 Prozent der Single-Mütter. Zum Vergleich: Bei Vätern stieg der Anteil derjenigen mit depressiven Verstimmungen von 33 Prozent auf 48 Prozent. Dass Mütter in der Pandemie deutlich mehr leiden, überrascht auf den ersten Blick. Denn zugleich war die Mehrarbeit wie zum Beispiel durch Schul- und Kita-Schließungen vergleichsweise fair zwischen den Geschlechtern verteilt. Mütter mit Partner übernahmen im Schnitt etwa drei Stunden mehr Sorgearbeit und kümmerten sich um Kinder und den Haushalt. Väter mit Partnerin investierten in etwa zweieinhalb Stunden mehr an sogenannter Care-Arbeit. Der entscheidende Punkt ist aber nach Meinung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wie viel Care-Arbeit Mütter und Väter jeweils vor der Pandemie leisteten. Während Väter vor der Corona-Krise in etwa drei Stunden Care-Arbeit pro Tag übernahmen, waren es bei Frauen sechs bis sieben Stunden. Bei Müttern mit Partner erhöhte sich so die Sorgearbeit in der Pandemie von gut sieben auf mehr als zehn Stunden pro Tag. Dies führte nach Einschätzung der Sozialpsychologin Theresa Entringer vom DIW zu mehr Erschöpfung und Überforderung. „Wenn ich die achte, neunte oder zehnte Stunde den Haushalt schmeiße, ist das nicht dasselbe, wie wenn ich fünf bis sechs Stunden mithelfe statt zwei oder drei Stunden“, so Entringer. Entringer fordert darum, das Psychotherapieangebot speziell für Frauen auszubauen. Für einen klar begrenzten Zeitraum sollten auch Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die keine Kassenzulassung haben, ihre Dienste bei Krankenkassen regulär abrechnen dürfen. Entringer und andere Forscherinnen warnen zudem ausdrücklich davor, dass für die Schulen und Kitas im Herbst und Winter andere Lösungen als Homeschooling gefunden werden müssten als letztes Jahr. Sonst drohe einer ganzen Generation von Müttern der Burnout.

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– Corona-Pandemie – Türkei: Eigener Corona-Impfstoff soll „Turkovac“ heißen

Im November vergangenen Jahres teilte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Entwicklung eines eigenen Impfstoff mit. Am heutigen Dienstag kündigte Erdogan nun an, dass in einem Krankenhaus in Ankara die dritte Phase der Tests begonnen habe und der Impfstoff „Turkovac“ heißen werde.

Türkei: Eigener Corona-Impfstoff soll „Turkovac“ heißen

Bundestagswahlen
Kommentar: Die CDU wird für Deutschtürken attraktiv

Gastarbeiter, Blankostimmen und strategische Wahlstimmen Ein Gastkommentar von Hakan Işık Der Wahlkampf 21 ist nicht nur für die hiesige deutsche Majorität eine sehr heikle Sache sondern auch für uns Deutschtürken. Deutschlands Politik steht vor einer Wende in zweifacher Hinsicht, entweder es gibt eine Linksverschiebung oder eine ‚konservative‘ Wende unter Armin Laschet. Warum die Stimmabgabe für uns Deutschtürken eine heikle Sache ist, hängt mit unserer Gastarbeiteridentität zusammen, dies sollten wir uns in Erinnerung bringen. Die Zeiten der deutschtürkischen Bequemlichkeit sind vorbei, jahrelang konnten wir uns mit unseren Blankostimmen für die SPD eine heile Demokratie vorgaukeln. Die SPD agierte wie eine Krake, mit ihren Fangarmen fing sie uns über deutschtürkische Funktionäre, türkische sozialdemokratische Vereine, deutschtürkische Verbände und ihr Engagement für die Nachkommen der Gastarbeiter ein. Und dieses Einfangen perpetuierte sich erfolgreich durch die restriktive Politik der CDU gegen die türkischen Nachkommen der Gastarbeiter. Ab 1990 wandelte sich allerdings die Identität des bisher klassischen Gastarbeiters. Faruk Sen der Leiter des Zentrums machte auf diese Veränderung aufmerksam, noch etwas vage aber deutlich genug. Die türkischen Gastarbeiter erwarben nach 1990 verstärkt Wohneigentum und damit zeichnete sich etwas ab, der klassische Modus der Gastarbeiter kehrt ‚irgendwann‘ zurück, war nicht mehr vorherrschend. Durch den Erwerb von Wohneigentum signalisierte der türkische Gastarbeiter eine weitaus längere Verweildauer in Deutschland an. Der Erwerb von Wohneigentum signalisierte noch eine weitere Veränderung! Die Anhäufung von Kapital. Ist überschüssiges Kapital vorhanden, ist der Schritt der Investition nicht mehr weit. Was das für Folgen hatte, werden wir noch ausgiebig in weiteren Gastbeiträgen diskutieren und zugleich beschreiben. Diese beiden Faktoren sind der zentrale Schlüssel zu diesem neuen Typus des Gastarbeiters und zum Verständnis einer neuen Identität des Gastarbeiters. Diese Identität ist sehr komplex als der konstruierte Entwurf des Thilo Sarrazins, wir erinnern uns, ja der Gemüsehändler. Wohlgemerkt dieser Entwurf des Gemüsehändlers kam aus den Reihen der SPD. Der übermächtige selbsternannte Schutzpatron der Gastarbeiter war nun konfrontiert mit einem Wandel in der Denke der türkischen Gastarbeiter. Das gesellschaftliche Spektrum der Türken emanzipierte sich. Aus Arbeitern und Gemüsehändlern wurden über die Jahre Bauunternehmer, Reinigungsunternehmer, Unternehmer in der Gastronomie etc. und auch namhafte deutsche Unternehmer in hochwertigen akademischen Bereichen. Das uns nun sofort Biontech einfällt, dürfte uns nicht wundern… Es blieb aber nicht nur bei diesen Veränderungen, die Zahl der hier ansässigen türkischen Akademikern stieg, diese wiederum eroberten sich auch die Managementetagen vieler renommierter deutscher Unternehmen. Plötzlich sprach das politische Establishment selbst von Migranten, d.h. das hiesige politische erkannte den Wandel selbst an. Das Resultat war eine fragmentierte deutschtürkische Gesellschaft, allesamt ist ihnen eigen, dass diese Mitbürger die deutsche Staatsbürgerschaft annahmen und natürlich wählten. Spätestens der Artikel aus der NZZ in diesem Frühjahr machte deutlich, dass das vorherrschende Muster, die SPD zu wählen, sich über die Jahre veränderte. Damit waren die Zeiten der Blankostimmen für die SPD vollends vorbei. Was provokant heißt, dass die damalige SPD-Euphorie 1998 unter Gerhard Schröder verblasst ist, die Interessenvertretung der Deutschtürken in der SPD wird gebremst und gelenkt. Dies wurde über die letzten Jahre sehr deutlich, gerade für die wertekonservativen Deutschtürken ist die SPD nicht mehr deckungsgleich mit ihrer Interessenpolitik. Noch eindeutiger wird dies über die sozialdemokratischen Verbände der Deutschtürken, als Beispiel sei hier die TBB genannt. Der Türkische Bund Berlin Brandenburg demonstriert auf deren Internetseite, welche Themen im Vordergrund stehen. Die politischen Contents der TBB stehen allesamt diametral zu den tatsächlichen politischen Anliegen der deutschtürkischen Mehrheit und damit ist die Identifikation mit der SPD generell brüchig geworden. Ein ganz gewichtiger Aspekt ist zudem die außenpolitische Haltung der SPD zur Türkei bei der Stimmabgabe. Auch hier gibt es keine Deckungsgleichheit mit der SPD für die Mehrheit der Türken. Zu oft bestimmen in dieser Hinsicht Reizthemen die Wahrnehmung, womit sich eine Parteinahme für die SPD schlichtweg erübrigt. Die Reizthemen müssen wir nicht mal mehr erwähnen, fest steht, das Reservoir der Blankostimmen funktioniert nicht mehr – nur noch bei den festgefahrenen sozialdemokratischen Deutschtürken. Ebenso gelten diese Faktoren für die Juniorpartner der SPD den Grünen und der Nachfolgepartei der SED, Die Linke. Den noch vorhandenen Rest-Blankostimmen stehen nunmehr strategische Wahlstimmen entgegen, das sind die Stimmen der emanzipierten und selbstbewussten Deutschtürken. Sie sind sich über den Wandel ihrer Gastarbeiteridentität bewusst und reflektieren die politischen Ereignisse nicht mehr aus der Zentrale des Willy-Brandt-Hauses. Nicht allein eine Debatte um einen Mindestlohn oder stabile Renten tragen zu dem Weg der Wählerstimme bei, sondern vielmehr wie dieser hier ansässige Migrant in der Gesellschaft steht. Konkret heißt das, der Bezug eines Mindestlohns von 12 Euro verändert nichts daran, wie man wahrgenommen, politisiert und ausgegrenzt wird. Vielmehr erlebt der deutschtürkische Mitbürger wie Themen aus der Türkei seitens des politischen Establishments aus dem linkem Spektrum ihn in den Mittelpunkt der Politik rückt. Gerade die Politisierung des sunnitischen Islams seitens der linken Ideen- und Vorstellungswelt mit homosexuellen Predigern, der Seyran Ates Femininisierung des Sunnitentums , der Prostestantisierung des Islams, den willkürlichen Geschlechteridentitäten bedingt eine strategische Wählerstimme. Hier ist erstaunlicherweise die CDU die Andockstelle für diese Wählerstimmen, nicht unbedingt weil die CDU sehr tolerant gegenüber dem Islam ist oder eine sehr freundliche Türkeipolitik fährt. Nein! Weil die CDU selber unter Druck steht, auch ihre Wertewelt steht unter Druck, hier gibt es Gemeinsamkeiten in Bezug auf Werte wie Familie und Religion an und für sich. Gerade deswegen wird die CDU als Partei attraktiv für die Deutschtürken und demzufolge interessant für die strategischen Wählerstimmen. Da in den letzten Monaten immer wieder die Stimmen der Deutschtürken als Königsmacher gehandelt werden oder diskutiert werden, ist dieser Punkt nicht von der Hand zu weisen. Durchaus könnten diese strategischen Stimmen als Königsmacher firmieren – allerdings nur für die CDU – und in 4 Jahren weitaus potenzierter. In dieser Hinsicht könnten die Differenzen bezüglich der Türkei und dem Islam in der CDU ihre akute Brisanz verlieren. Ohnehin hat sich die Republik Türkei seit den Gastarbeiterverträgen 1961 immens entwickelt. Der türkische Gastarbeiter, respektive Deutschtürke, nimmt auch wahr, wie stark sich die Wirtschaft, Industrie und Forschung in der Türkei entwickelt hat und damit eine ganz andere politische Stärke der Türkei vorhanden ist. Die außenpolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zeigen die Bedeutung der Türkei und dies nährt das Bewusstsein und die neue Identität andererseits hier. Der Nachkomme der Gastarbeiter ist sich darüber bewusst, dass die Türkei nicht mehr Gastarbeiter exportiert um Devisen zu erlangen. Er ist sich darüber bewusst, dass diese Zeiten vorbei sind, sowie Devisen durch Produktion und Handel erwirtschaftet werden und damit auch sein bisheriger politischer Duktus nicht mehr in der Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung verharrt. Damit wird deutlich das alle anderen Themen zu seiner freien Meinungsbildung beitragen. Aus dem Korsett des apolitisch Devisen beschaffenden Gastarbeiter ist der mündige deutsche Staatsbürger entsprungen. Um das sehr provokant zuzuspitzen, damals fügte man sich um nicht die Devisen zu gefährden, da aber nun die Türkei auf die Devisen der Gastarbeiter nicht mehr angewiesen ist, ist man freier – allemal als deutscher Staatsbürger – auch zu sagen, die Politik gegen uns passt uns nicht – so nicht! Wer unsere Stimmen will, hat auch unsere Interessen zu vertreten! Daher sind die strategischen Wählerstimmen ein immenses Potenzial für die CDU, leider ist die CDU bei diesem Wahlkampf mit sehr vielen internen Herausforderungen konfrontiert, um diese Bedeutung strategischen Wählerstimmen als Konigsmacherstimmen vollends wahrzunehmen. Aber letztendlich werden die politischen Analysten der CDU dieses politische Kapital erkennen, gerade weil die Ideologie des linken Spektrums ihnen dies verdeutlichen wird und daher in den kommenden Jahren eine konstruktivere Türkei- und Islampolitik gestalten. Die strategischen Wählerstimmen der Deutschtürken für Armin Laschet sind ein Angebot gegen eine Linksverschiebung und für eine konstruktive Gestaltung deutsch-türkischer Politik in der Zukunft.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Bundestagswahlen – Team Todenhöfer erreicht bei Umfragen bereits 9 Prozent

Die erst im November vergangenen Jahres gegründete Partei des ehemaligen CDU-Abgeordneten Jürgen Todenhöfer erreicht bei repräsentativen Umfragen bereits fast neun Prozent. Todenhöfer saß schon von 1972 bis 1990 für die CDU im Deutschen Bundestag.

Team Todenhöfer erreicht bei Umfragen bereits 9 Prozent
         

Corona-Krise
Pfizer lehnte deutsch-türkischen BioNTech-Impfstoff zunächst ab

London – Einem Bericht der britischen Tageszeitung Telegraph zufolge lehnte Pfizer das Angebot, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln, zunächst ab, weil die Unternehmensleitung der Meinung war, das Virus würde schnell eingedämmt werden. Dr. Ugur Şahin und seine Frau Dr. Özlem Türeci, die Gründer von BioNTech, wurden von dem Pharmariesen darauf hingewiesen, dass „dies nicht funktionieren wird“, als sich das Virus im Januar 2020 zu verbreiten begann. In einem Interview mit dem Telegraph erinnerte sich Dr. Sahin an sein Gespräch mit Pfizer, um herauszufinden, ob das Unternehmen sich beteiligen wolle, worauf die Antwort ein klares Nein war. „Leute, das wird nicht funktionieren“, wurde ihm von Dr. Phil Dormitzer, Vizepräsident und wissenschaftlicher Leiter für Impfstoffe bei Pfizer, gesagt. Die mRNA-Technologie, die für den Durchbruch von Impfstoffen entscheidend geworden ist, wurde von Dr. Phil Dormitzer seinerzeit als zu experimentell angesehen. Dr. Sahin sagte jedoch: „Nach dem Telefonat mit Phil dachte ich kurz nach und sagte: ‚Wir werden ihn in ein paar Wochen wieder anrufen.'“ „Ich bin davon ausgegangen, dass es [COVID-19] wie die SARS- und MERS-Ausbrüche unter Kontrolle gebracht werden würde“, räumte Dormitzer ein. Das Paar dachte, es sei nur eine „Frage der Zeit“, bis der Pharmariese seine Meinung änderte, und das geschah auch, als einen Monat später ein Vertrag zwischen Pfizer und BioNTech bekannt gegeben wurde. Ihr Unternehmen ist heute 85 Milliarden Dollar wert, doch Şahin und Türeci stehen Pfizer und Dormitzer, oder „Phil“, wie sie ihn nennen, weiterhin nahe. Şahin hatte eine detaillierte Vorstellung davon, wie sich die Pandemie entwickeln würde, hielt die Einschätzung des Pfizer-Mannes aber auch für „völlig rational“. Die Enthüllung stammt aus einem neuen Buch mit dem Titel The Vaccine (Der Impfstoff), das von dem Journalisten Joe Miller geschrieben wurde. Das Buch erzählt, wie die verheirateten Wissenschaftler den Impfstoff von BioNTech/Pfizer entwickelten, den ersten klinisch zugelassenen Impfstoff im weltweiten Kampf gegen die Pandemie. Es zeigt auch auf, wie die Wissenschaftler die Bedrohung durch Covid-19 kurz nach seinem Auftauchen in Wuhan erkannten und wie BioNTech dagegen mobilisierte.  

Bundestagswahlen
Teuteberg: Koalition mit SPD und Grünen wäre Herausforderung

Die FDP hat eine mögliche Koalition mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl als Herausforderung bezeichnet. Bundesvorstandsmitglied Linda Teuteberg sagte am Montag im Inforadio vom rbb, Scholz müsse sich überlegen, welche liberale Handschrift in einem solchen Bündnis sichtbar werden könne. „Wir wollen regieren und gestalten, aber nicht um jeden Preis, sondern um etwas zu tun für die Inhalte, für die wir werben.“ Teuteberg ergänzte, es sei viel Fantasie notwendig, um sich im Moment ein Bündnis mit der SPD vorzustellen. Sie forderte mehr Bürokratieabbau und den Verzicht auf Steuererhöhungen. „Wir streben nicht nur an, um irgendetwas anderes zu verhindern, sondern um etwas für Freiheit und Verantwortung in Deutschland zu tun.“ Teuteberg sagte, die freien Demokraten und ihre Themen hätten im gestrigen TV-Triell gefehlt. „Das ist sowohl unsere außenpolitische Verantwortung aber vor allem auch die richtigen Ideen, wie wir unsere Wirtschaft nach der Krise stärken, um uns viele Dinge, die da gewünscht wurden auch gestern, vieles für sozialen Ausgleich und Investitionen in Klimaschutz überhaupt leisten zu können.“

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Kryptowährung
Cuprum Coin kündigt neue Kryptowährung im Wert von 60 Milliarden US-Dollar an

Cuprum Coin s.l.l.c. gab heute die Einführung der neuen Kryptowährung bekannt, die mit einem Basiswert in Form von ultrafeinem Kupferpulver im Wert von über 60 Mrd. US-Dollar unterlegt ist. Das Unternehmen gibt den Beginn der Vorverkaufsphase für den 15. September und den vollständigen Markteintritt in der ersten Hälfte des Jahres 2022 an, sobald alle lizenzrechtlichen und regulatorischen Meilensteine erreicht sind. Im Juli dieses Jahres unterzeichnete der Gründer von Cuprum Coin den Vertrag mit dem Eigentümer eines seltenen und hoch geschätzten ultrafeinen Kupferpulvers im Wert von über 60 Milliarden US-Dollar. „Mit dieser Vereinbarung hat der Prozess der Schaffung eines allgemeinen Marktplatzes für ultrafeines Kupferpulver, der durch eine Blockchain-gestützte Handelsplattform für Kryptowährungen bereitgestellt wird, offiziell begonnen“, erklärte Mario Urlic, CEO und Gründer von Cuprum Coin, Anfang dieser Woche. Ziel des Unternehmens ist es, dass alle Investitionen auf dem Markt gesicherte und langfristig gehaltene Wertanlagen sind. Aufgrund der Materialkosten und des unglaublich schwierigen Herstellungsprozesses gehört ultrafeines Kupferpulver zu den wertvollsten Rohstoffen der Welt. Da Cuprum Coin auf die kompromisslose Nachfrage seiner Assets in der Zukunft setzt, kann es diesen Wert langfristig sichern. Obwohl es auf der Distributed Ledger Technology (DLT) basiert, ist Cuprum Coin ein Produkt, das alle Kriterien klassischer Rohstoffe wie Kupfer, Gold, Silber, Aluminium, Kobalt, Zink, Nickel usw. ebenso erfüllt wie die traditioneller Fiat-Währungen. Außerdem wird die Anwendung breit gefächert sein, sie reicht vom Austausch von Waren, Krypto- und Fiat-Währungen zu Dienstleistungen und vielem mehr. Cuprum Coin basiert auf TEZOS, einer idealen alternativen Plattform für den Aufbau umweltfreundlicher Blockchain-Anwendungen, da die Proof-of-Stake-Blockchain im Gegensatz zu Proof-of-Work-Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum deutlich weniger Energie und Kosten für den Betrieb benötigt. Die Nachfrage nach ultrafeinem Kupferpulver wird in den kommenden Jahren ungebremst bleiben, mit einem erwarteten Preiswachstum zwischen 8 und 12 Prozent. Es wird vor allem in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in Raumfahrtprogrammen und in der Medizin eingesetzt. Ultrafeines Kupferpulver wird als Sicherheit für Kredite verwendet und landet oft in Banktresoren. Da es jedoch nicht als Ware oder Finanzinstrument eingestuft wird, ist es Privatanlegern, Investoren, Investmentfirmen, Hedge- und Pensionsfonds verboten, damit zu handeln. Deshalb ist Cuprum Coin eine perfekte Lösung. Das internationale Expertenteam ist eine zusätzliche Garantie für langfristigen Erfolg.

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– Gaming – Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden

Der aus San Francisco stammende Online-Spiele-Anbieter Zynga („Farmville“) hat für 1,8 Milliarden US-Dollar den türkischen Handyspiele-Entwickler Peak aus Istanbul übernommen.

Rekord-Deal: US-Unternehmen übernimmt türkischen Spieleentwickler Peak für 1,8 Milliarden
 

Gaming
Spieleindustrie: Die neusten Technologien der Zukunft

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Die Spieleindustrie verzeichnet weiterhin ein stetiges Wachstum. Gaming-Fans aus aller Welt treffen sich auf Streaming-Plattformen wie Twitch und kommunizieren über Discord. All diese Trends sind jüngste Entwicklungen, die die Gamingindustrie weiter vorantreibt und weltweite Spieler in einer Community miteinander verbindet. Dieses weltweite Engagement von Spielern sorgt dafür, dass Tech-Giganten wie Microsoft, Amazon und Apple immer stärker in den Spielemarkt vordringen und ihn versuchen zu revolutionieren. Doch nicht nur hier boomt die Spieleindustrie – durch ihr Vielfältigkeit und Anhängerzahl haben auch Online Casino Spiele einen ungeheuren Hype erzeugt. Vor allem durch den GGBet Promo Code, der von einem der besten Casinos angeboten wird, entstehen ebenfalls neue Anreize. Bereits heute ringen Unternehmen um die Vorherrschaft in verschiedenen Märkten neuer Technologien. Ob in der virtuellen Realität oder gemeinsam mit künstlicher Intelligenz – die Zukunft der Videospiele klopft bereits an unserer Türe und kündigt eine neue Ära der Videospielindustrie an. AR, VR und 3D-Grafiken: Der Beginn einer neuen Ära Technologien entwickeln sich in rasanter Geschwindigkeit weiter und jedes Jahr verändern neue Trends den Spielemarkt. Im Hintergrund der Spielehersteller wird mit Nachdruck an den neuesten Entwicklungen gearbeitet und geforscht. Die Tendenzen werden dabei immer deutlicher. Innovative Spielkonsolen, 3D-Grafiken, virtuelle Realitäten (VR), Argumented reality(AR) als eine interaktive reale Welt, wo Objekte im Spiel kaum noch von der tatsächlichen Realität zu unterscheiden sind. Die Gaming-Industrie boomt
  • Google, Facebook und Apple haben bereits angekündigt, dass sie in die Spieleindustrie einsteigen wollen.
  • Laut SuperData wurden im Jahr 2019 auf dem Spielesektor und dem Markt für multimediale Medien mehr als 120 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, mehr als die Hälfte davon mit mobilen Spielen, 29,6 Milliarden US-Dollar mit PC und 15,4 Milliarden US-Dollar mit Spielkonsolen.
  • Im Jahr 2020 gibt es weltweit laut Statista 7 Milliarden Gamer – etwa 35 % der Weltbevölkerung.
Künstliche Intelligenz (KI) in Videospielen Computeralgorithmen werden zunehmen ausgereifter und ermöglichen es in Echtzeit das Verhalten und die Entscheidungen eines Spielers zu erfassen. Das besondere an künstlicher Intelligenz in Videospielen ist, dass sie die Fähigkeit besitzt, selbst zu lernen und demnach auch eigenständige Entscheidungen treffen kann. Bereits heute wird versucht, einen KI-Algorithmus zu entwickeln, der auf genau solche Entscheidungen reagieren kann und dabei die Möglichkeit besitzt, automatisch neue Herausforderungen für Gamer im Spiel zu kreieren. Auch in Casino Spielautomaten finden sich neue Technologien, die Spielinteressierte weltweit begeistern. Einige vorläufige Ideen zeigen, dass Spieleentwickler versuchen, ein Level so aufzubauen, dass es (in Verbindung mit einer KI) dazu in der Lage ist, Charaktere und Welten während des Spielens in Echtzeit umzugestalten und somit je nach Entscheidungen des Spielers verändern. Die nächste Stufe der KI, die Spieler in absehbarer Zeit erwarten können, wird zunächst durch die programmierten Voreinstellungen geprägt sein. Die kommende Spielegeneration wird jedoch die KI selbst steuern, ihr bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften verleihen können. Beispielsweise zeigt Nintendo bereits eine solche Vorstufe in ihrem Spiel Secret of Mana, wo es bereits die Möglichkeit gibt, ins Spiel eingepflegte KIs entweder offensiv oder defensiv agieren zu lassen. Die KI lernt demnach ein spezifisches Spielverhalten aufgrund der Eigenschaften (und Entscheidungen), die ein Spieler seinen Charakteren zuschreibt. Mixed Reality: Wie sieht die Zukunft der Spiele aus? Die Zugänglichkeit von VR-Spielen, die Hardwarespezialisierungen und die oft hohen Preise haben dafür gesorgt, dass die VR-Spielewelt noch nicht den Durchbruch erzielt hat. Was sich jedoch in der nahen Zukunft rasant ändern kann. Bisher bedeutet der Einstieg in eine virtuelle Welt: Brille auf und die reale Welt ausblenden. Das Potenzial ist dann vollkommen ausgeschöpft, sagen Experten, wenn die beiden großen Technologien miteinander verschmelzen. Einen Mix aus Argumented-Reality-Technologie und Virtual-Reality, eine sogenannte Mixed Reality. Pokémon Go ist hierfür ein erstes Beispiel und hat die Gamingfantasien direkt in die erlebbare Umwelt hineinprojiziert. Wenn auch noch in den Kinderschuhen, hat sich bereits gezeigt, welche Richtung Spieleentwickler mit diesen Technologien einschlagen werden. Momentan stehen wir immer noch am Rande der ersten Entwicklungen in diesem Bereich. Wir haben VR 1.0 noch nicht in Gänze hinter uns gelassen, sehen aber bereits heute in den Versuchen der Technologiekonzerne, dass sie erkennen welches Potenzial virtuelle Welten besitzen. Sobald sich ein breites Publikum in grafisch ausgereiften und zugänglichen Welten bewegen kann, Menschen sich miteinander verbinden können, und die Preise sich an die Verbraucher anpassen, dann so meinen die Spiele-Macher, stehen wir kurz vor der Entwicklung von VR 2.0. Mit dieser Entwicklung, verändert sich dann auch die Spieleindustrie wie wir sie heute kennen. Die Veröffentlichung eines Virtual-Reality-Headsets durch Apple ist für 2021 oder 2022 geplant. Konsolen der nächsten Generation Als Reaktion auf die Trends der digitalen Spieleindustrie haben Konsolenhersteller mit neuen Möglichkeiten den Wandel aufgegriffen. Schon seit einiger Zeit wandeln sich die Vertriebsmodelle der Spielehersteller dadurch, dass sie Spielern ermöglichen, durch verschiedene Formen von Abonnements sich Bibliotheken von Hunderten von Spielen anzulegen. Durch Cloud-basierte Streaming und Spieldienste werden blitzschnelle Ladezeiten ermöglicht. Das Ziel wird es sein, dass Gamer auf der ganzen Welt keinen physischen Speicher mehr belegen müssen, sondern direkt von den Clouds der Hersteller ihre Spiele beziehen. Das bedeutet, dass man keine Spiele mehr auf seinen Geräten direkt starten wird, sondern auf große Rechenzentren zugreifen wird. Die Spielewelt wird sich verändern und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten neuen Maßstäbe in der Industrie massentauglich sind. Der Markt ist groß und die Tech-Giganten erkennen das Potenzial. Am Ende kommt uns Spielern das zugute und wir können mit Freude in die Zukunft der Gaming-Welt blicken.

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– Gaming – Türkische Spielindustrie weckt internationales Investoreninteresse

Die Videospielbranche in der Türkei gewinnt an Fahrt und erfährt zunehmendes Interesse internationaler Investoren.

Türkische Spielindustrie weckt internationales Investoreninteresse
 

Bundestagswahlen
Team Todenhöfer erreicht bei Umfragen bereits 9 Prozent

Berlin – Die erst im November vergangenen Jahres gegründete Partei des ehemaligen CDU-Abgeordneten Jürgen Todenhöfer erreicht bei repräsentativen Umfragen bereits fast neun Prozent. Todenhöfer saß schon von 1972 bis 1990 für die CDU im Deutschen Bundestag. Wie die Partei Team Todenhöfer in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat das angesehene Meinungsforschungsinstitut INSA vom 16. August bis 23. August 2021 eine repräsentative Umfrage zur Bundestagswahl durchgeführt. Befragt wurden demnach 10.000 Wahlberechtigte. Bereits jetzt könnten sich neun Prozent der wahlberechtigten Befragten grundsätzlich vorstellen, bei der Bundestagswahl mit der Zweistimme Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei zu wählen. Und das obwohl zum Zeitpunkt der Befragung nur 30 Prozent der Befragten von der Teilnahme der neuen Partei Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei an der Bundestagswahl wussten. Das heißt: Jeder Dritte, der die Partei kennt, kann sich grundsätzlich vorstellen, sie zu wählen. Bei einem Bekanntheitsgrad von 100 Prozent wären das ein Drittel der deutschen Wähler. Das sind beachtliche Werte für eine neue Partei.

Team Todenhöfer weiter:

Gäbe es eine Direktwahl zur Kanzlerschaft könnten sich trotz des zur Zeit noch niedrigen Bekanntheitsgrades Todenhöfers von 34 Prozent etwa sieben Prozent der Befragten vorstellen, Todenhöfer zu wählen. Laschet bekäme trotz seines hohen Bekanntheitsgrades von über 90 Prozent lediglich 13 Prozent, Baerbock 14 Prozent und Scholz 32 Prozent der Stimmen. 24 Prozent der Befragten gaben an, keinen der Kandidaten wählen zu wollen.

Jürgen Todenhöfer: „Die Ergebnisse sind erfreulich, aber für uns nicht völlig überraschend. Im täglichen Straßenwahlkampf erfahren wir seit Wochen eine Zustimmung, wie ich sie in meinen früheren fünf Wahlkämpfen für die CDU noch nie erlebt habe. Zu unseren Kundgebungen kommen oft mehr Zuschauer als zu den Großveranstaltungen der Spitzenkandidaten der großen Parteien. Die Stimmung des Publikums bei unseren Veranstaltungen ist groß.

Es herrscht Wechsel- und Aufbruchsstimmung. Die Tatsache, dass wegen unseres Spätstarts bisher nur ein Drittel der Deutschen unsere junge Partei kennen, eröffnet ungeahnte Perspektiven. Unser Ziel ist es, mit harter Arbeit ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen und die AfD zu überholen. Für viele Menschen sind wir die wahre Alternative zur Politik der Berufspolitiker in Deutschland, allerdings anders als die AfD weltoffen und humanistisch. Die Deutschen sehnen sich nach einer ehrlicheren, gerechteren und kompetenteren Politik. Jeder Zweite sagte uns: So kann es nicht weitergehen.“

Dennoch bestehe kein Grund zum Übermut. Aus vielen Gesprächen im Straßenwahlkampf kenne Todenhöfer das Argument: „Für uns seid Ihr zwar die Besten, aber wir werden euch möglicherweise trotzdem nicht wählen, weil ihr die 5% nicht schaffen könnt. Wir wollen, jetzt, wo „rot, rot, grün“ oder „weiter wie bisher“ droht, unsere Stimme nicht „verschenken“.“ Man müsse nun jene, die sich grundsätzlich vorstellen können, die neue Partei zu wählen, „in einer leidenschaftlichen Schlussoffensive abholen“. „Wir müssen ihnen klar machen, dass es für das Überspringen der 5-Prozent-Marke ausreicht, wenn jeder zweite unserer offenen Sympathisanten uns am Ende tatsächlich wählt“, so Todenhöfer weiter.
Für was steht Team Todenhöfer? Ziele der Partei sind unter anderem die Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr sowie ein Stopp von Waffenexporten in Krisenregionen, Bürokratieabbau (Wegfall eines Drittels aller Stellen im Öffentlichen Dienst), die Bekämpfung von Rassismus, eine Steuersenkung für die Mittelschicht, das Verbot von Großspenden an politische Parteien und der Massentierhaltung. Die Aufnahme von Geflüchteten solle begrenzt werden. Elektroautos werden als „Irrweg“ und „nette Lösung für wohlhabende Leute in Deutschland“ abgelehnt, stattdessen sollen Autos mit Grünem Wasserstoff angetrieben werden. Des Weiteren sollen jährlich eine Million neue Wohnungen gebaut und die Elternzeit auf drei Jahre verlängert werden. Durch den Bürokratieabbau im Umfang von 50 Milliarden Euro im Jahr wolle man erreichen, dass die Staatsschulden auch ohne Steuererhöhungen begrenzt werden können. Außerdem soll die Kirchensteuer abgeschafft werden. Die Partei lehnt weitere Lockdowns und weitgehende Schließungen ab und fordert stattdessen andere Lösungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Partei­vorsitzender Jürgen Todenhöfer spricht sich zudem gegen den gesellschaftlichen Ausschluss Ungeimpfter aus. Aufgrund des Vorgehens der chinesischen Regierung gegenüber den Uiguren fordert die Partei einen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. (Quelle)

Russland
„Moskau hat Beweise für die Einmischung der USA in russische Wahlen“

Moskau – Das russische Außenministerium hat am Freitag den US-Botschafter John Sullivan wegen mutmaßlicher Einmischung Washingtons in die bevorstehenden Parlamentswahlen in Russland vorgeladen. Nach Angaben der US-Botschaft jedoch besuchte Sullivan das Gebäude des Außenministeriums in Moskau, um über die Stabilisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA zu sprechen. „Moskau hat dokumentarische Beweise für die Bemühungen der USA um eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands und in den Wahlprozess und hat diese Beweise US-Beamten vorgelegt“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. „Wir haben die Situation anhand konkreter Fakten dargelegt, die zeigen, dass es auf Internetplattformen, die sich auf amerikanischem Territorium befinden und im Besitz amerikanischer Internetmonopole sind und von diesen moderiert werden, offensichtliche, dokumentierte Akte der Einmischung in unsere internen Prozesse – politische Prozesse, Wahlprozesse – gibt“, sagte Sacharowa am Samstag gegenüber russischen Medien. Nach Angaben der Sprecherin haben sich die USA noch nicht zu den von Moskau vorgebrachten Anschuldigungen geäußert oder darauf reagiert. Am 17. und 19. September werden die Russen zu den föderalen Parlamentswahlen an die Urnen gehen. Jüngste Meinungsumfragen russischer Meinungsforschungsinstitute zeigen, dass die Regierungspartei „Einiges Russland“ zwischen 26 und 30 Prozent Unterstützung genießt, während die Oppositionsparteien Kommunistische Partei, Liberaldemokratische Partei und Gerechtes Russland mit 14,9 bis 22 Prozent, 7 bis 9,6 Prozent bzw. 5 bis 6,3 Prozent auf den Plätzen zwei, drei und vier liegen, berichtet die Nachrichtenagentur Sputnik weiter.

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„Der Druck war in der Tat beispiellos. Wir begrüßen die ziemlich harte und kategorische Haltung von Präsident Erdogan. Wir glauben, dass nur diese Position es uns ermöglicht, tatsächlich einen freien und souveränen Dialog aufzubauen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in der Sendung „Moskau. Kreml. Putin“ des russischen TV-Kanals Rossiya-1TV.

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