Europa League
Dortmund und Saloniki trennen sich 1:1
Thessaloniki (dts) – Borussia Dortmund und PAOK Saloniki haben sich am zweiten Spieltag in der Gruppenphase der Europa League am Donnerstagabend mit 1:1 unentschieden getrennt. Die Elf von Trainer Tuchel konnte sich zunächst keine klaren Chancen erarbeiten. In der 34. Minute bracht Róbert Mak dann die Griechen in Führung, erst in der 72. Minute gelang Gonzalo Castro der Ausgleich.
Zuvor hatte der FC Schalke 04 mit 4:0 gegen Asteras Tripolis gewonnen, der FC Augsburg unterlag Partizan Belgrad mit 1:3.
Bartmode
Style Trend: Bart-Extensions für den Mann von heute
Paris (nex) – Der neueste Hipster-Trend aus Frankreichs Modemetropole ist mit Sicherheit kein „alter Bart“. Die umfangreiche Gesichtsbehaarung ist für den modebewussten Mann ein absolutes „must-have“.
Bilder von Männern mit Bart-Extensions verbreiten sich von Paris aus weltweit über das Netz. Intitiatorin der haarigen Mode ist Sarah Daniel Hamizi, seit 16 Jahren Barbierin in Paris. „Mir kam die Idee zu Bart-Extensions auf der Straße. Dort habe ich eine Frau gesehen, deren Haar bildete eine Art Skulptur aus schönen Locken.“ sagt sie in einem Interview. Jetzt will die Barbierin ihre Bartmode auch in den USA erfolgreich vermarkten.
Bei einer Bartverlängerung können Männer zwischen Echthaar und synthetischen Strähnen wählen. Die Preise für eine Verlängerung belaufen sich laut Hamizi zwischen 80 und 250 Euro. Einzige Voraussetzung für den modebewussten Herren sind mindestens zwei Zentimeter eigenen Kinnbewuchs. Die Bart-Extensions werden dann wie ein Teppich eingewebt.
Polit-Comeback
Seehofer holt zu Guttenberg in sein Wahlkampfteam
Berlin (dts) – CSU-Chef Horst Seehofer beruft den ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in sein Wahlkampf-Kompetenzteam. Der 43-Jährige solle die Partei in der Sicherheitspolitik sowie bei der Digitalisierung beraten, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Aus der neuen Zusammenarbeit seien aber „keine weiteren Schlüsse“ über weitere Aufgaben zu Guttenbergs zu ziehen.
Seehofer lobte zu Guttenberg als „herausragenden Kopf“, der sein Wissen und Können themenbezogen einbringen soll. Wie das Blatt weiter berichtet, werde der ehemalige Bundesminister seinen Lebensmittelpunkt in den USA behalten und völlig frei in der Terminwahl sein. Zu Guttenberg wolle lediglich seiner politischen Heimat helfen, so Seehofer.
EU-Flüchtlingspolitik
Bundestag beschließt Bundeswehreinsatz gegen Schlepper im Mittelmeer
Berlin (dts) – Der Bundestag hat am Donnerstag die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-Mission gegen Menschenschmuggel im Mittelmeer beschlossen. 450 Abgeordnete stimmten für einen entsprechenden Antrag der Bundesregierung, 116 stimmten dagegen, zwei enthielten sich. Bis Ende Oktober sollen bis zu 950 Bundeswehrsoldaten an der Mission im südlichen und zentralen Mittelmeer teilnehmen.
Schiffe, die im Verdacht stehen, für Menschenschmuggel oder Menschenhandel benutzt zu werden, sollen beschlagnahmt und umgeleitet werden. Bisher waren bereits 350 deutsche Soldaten im Mittelmeer im Einsatz. Die Opposition ist gegen eine deutsche Beteiligung an der EU-Mission.
Abgas-Skandal
Diesel-Fahrzeuge: Berlin erwartet starken Druck aus Brüssel
Berlin (dts) – Die Bundesregierung erwartet laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Focus“ starken Druck aus Brüssel gegen ihren bisherigen Kurs zur Förderung von Diesel-Pkw. So meldet die EU-Kommission angesichts der anhaltend hohen Stickstoffdioxid-Werte in deutschen Ballungszentren massive Bedenken gegen die niedrigere Besteuerung von Dieselkraftstoff an, berichtet das Magazin unter Berufung auf Regierungskreise. In einem Mahnschreiben vom Juni dieses Jahres hat die Kommission zudem deutlich gemacht, dass sie in einem „Verbot von Dieselfahrzeugen in einigen städtischen Gebieten“ ausdrücklich „einen wesentlichen Beitrag zur Problemlösung“ sehe.
Die Bundesregierung habe in ihrer Antwort bereits eingeräumt, dass die aktuellen Diesel-Pkw „im realen Betrieb viel zu hohe Stickoxid-Emissionen“ aufwiesen. Nervosität in der Berliner Regierungskoalition haben dem „Focus“-Bericht zufolge auch Pläne aus Baden-Württemberg ausgelöst. Dort wolle der grüne Umweltminister Winfried Hermann ab 2019 im stark belasteten Stuttgart nur noch Diesel mit der Schadstoffklasse Euro-6 zulassen. Weitere 22 deutsche Ballungszentren mit hohen Stickoxid-Werten, darunter fast alle Großstädte, könnten nachziehen.
Aus Sorge um Wirtschaft und Arbeitsplätze in der Automobil- und Zuliefererindustrie blockiere die SPD in Baden-Württemberg aber eine entsprechende Bundesratsinitiative. Jeder vierte in Westeuropa zugelassene Neuwagen ist aktuell ein in Deutschland produziertes Diesel-Fahrzeug. Fast jedes zweite hierzulande hergestellte Auto wird mit der Selbstzünder-Technologie ausgeliefert. Bei einer Absenkung der Dieselquote würden zudem die Klimaziele der Bundesregierung wackeln, berichtet das Nachrichtenmagazin. Die Selbstzünder stoßen wegen geringerer Verbrauchswerte weniger Kohlendioxid aus.
Historischer Moment
Erstmals in der Geschichte Palästinas: Fahne vor Vereinten Nationen gehisst
New York (eurasia/nex) – Erstmals in der Geschichte Palästinas haben die Vereinten Nationen am Mittwoch die Fahne des arabischen Volkes vor der Hauptzentrale in New York gehisst. Bei der Abstimmung über die symbolische Anerkennung enthielt sich Deutschland, welches angesichts des besonderen Verhältnisses zu Israel auch mehr Verantwortung für das Schicksal der Palästinenser tragen müsste.
Die grün-schwarz-rot-weiße Fahne wurde bei einer formalen Zeremonie in den Kreis international anerkannter Staaten aufgenommen. Im Vorfeld adressierte der Präsidenten der palästinensischen Autonomieregionen Mahmud Abbas in einer Rede die UN-Generalversammlung.
Ihm zufolge sei das ein „historischer Moment im Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit und Unabhängigkeit“.
Geradezu euphorisch sagte er:
„Hängt die Fahne von Palästina hoch auf. Es ist das Symbol unserer Identität.”
Unter anderem wurde die Zeremonie vom türkischen Premierminister Ahmet Davutoğlu, dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und dem französischen Außenminister Laurent Fabius begleitet.
Am 10. September verabschiedete die Generalversammlung eine von palästinensischer Seite eingebrachte Resolution, die es Drittbeobachterstaaten erlaubt, ihre Fahne am Sitz der Weltorganisation neben Vollmitgliedsstaaten zu hissen.
Am Donnerstag stimmten 119 Mitgliedsländer dafür, dass Palästina einen Platz in der Flaggenparade der UN erhält. Acht Staaten stimmten dagegen, weitere 45 enthielten sich, darunter Deutschland.
Der symbolische Schritt ist Teil einer seit Jahrzehnten verfolgten Anerkennungskampagne für Palästina.
Palästina und der Vatikan sind die einzigen zwei Beobachterstaaten bei den Vereinten Nationen.
Ban Ki-moon sagte bei seiner Rede während der Zeremonie, dass das Hissen der Fahne „das Engagement der palästinensischen Behörden reflektiert, den Traum des palästinensischen Volkes von einem eigenen Staat“.
„Es ist aber auch ein Symbol für das langjährige Engagement der Vereinten Nationen, die palästinensischen Aspirationen zu unterstützen“, ergänzte der UN-Generalsekretär.
Der türkische Premierminister Davutoğlu sagte, dass die palästinensische Fahne bei den Vereinten Nationen „ein weiterer wichtiger Schritt zu Verhandlungen [mit Israel]auf Augenhöhe“ sei, welcher zu einem nachhaltigen Frieden führen würde.
In der Zwischenzeit gratulierte auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan seinem palästinensischen Amtskollegen in einem Telefongespräch für den Erfolg. Er räumte ein, dass die UN-Zeremonie ihn emotional berührte und die Türkei die Ambitionen Palästinas unterstützen werde, berichteten türkische Quellen.
Zuerst erschienen auf eurasianews.de
"Unabhängig von Religion und Geschlecht"
De Maizière: Flüchtlinge müssen sich an Gesetze halten
Berlin (dts) – Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Flüchtlinge in Deutschland ermahnt, sich an die hiesigen Gesetze und Wertvorstellungen zu halten: „Wenn wir mit unseren Bürgern über eine Willkommenskultur sprechen, müssen wir von denen, die zu uns kommen, auch eine Anerkennungskultur einfordern“, sagte der Innenminister am Donnerstag im Bundestag. Zugleich betonte de Maizière, dass sich die Regierung „klar und deutlich zur Integration“ derjenigen bekenne, „die schutzwürdig sind“. Allerdings müssten die Flüchtlinge die in Deutschland geltenden Regeln akzeptieren, etwa „dass man gegenüber den Behörden seinen richtigen Namen sagt, sich nicht prügelt und andere Menschen akzeptiert, unabhängig von Religion und Geschlecht“, so der Innenminister.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Menschenrechtler beklagen Übergriffe auf Christen in Flüchtlingsheimen
Frankfurt (dts) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) beklagt Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberunterkünften. Insbesondere zum Christentum konvertierte Flüchtlinge müssten mit körperlichen Angriffen, Todesdrohungen und Mobbing rechnen, sagte IGFM-Mitarbeiter Max Klingberg dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
So hätten in einem Fall beispielsweise afghanische Männer auf die Wäsche einer iranischen Christin uriniert. „Das Verlassen des Islam gilt als Abfallen vom wahren Glauben und damit als Todsünde“, sagte Klingberg.
„Damit sind viele Muslime in Syrien, im Irak, Afghanistan oder Pakistan aufgewachsen. Solche Einstellungen ändern sich nicht von allein, bloß weil sie jetzt hier leben. “ Übergriffe auf Christen hätte es immer schon gegeben. Doch jetzt verschärfe sich das Problem, so Klingberg: „Jetzt sind es einfach sehr viel mehr Menschen und die sitzen auf engstem Raum zusammen.“
Münchner Sicherheitskonferenz
Ischinger warnt Bundesregierung vor deutschem Alleingang in Afghanistan
Berlin (dts) – Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Bundeswehr einseitig länger in Afghanistan zu belassen. Die US-Abzugsentscheidung sei innenpolitisch motiviert und falsch gewesen. „Wenn die USA bereit wären, diesen Beschluss zu revidieren, sollte Deutschland nicht abseits stehen – aber nur dann“, sagte Ischinger der „Rheinischen Post“.
Deutschland könne den USA die Krise in Afghanistan nicht jetzt, 15 Jahre später, abnehmen, betonte der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz im Gespräch mit
Wiedervereinigung
Dobrindt: 35 Milliarden Euro flossen in Verkehrsprojekte Deutsche Einheit
Berlin (dts) – Rund 35 Milliarden Euro wurden in den zurückliegenden 25 Jahren in die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit investiert. Das sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gegenüber „Bild“. „Bis heute haben wir allein in die 17 Verkehrsprojekte Deutsche Einheit rund 35 Milliarden Euro investiert. Mit Erfolg: Unsere Infrastruktur ist Bindeglied und Mobilitätsgarant für mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland und über 700 Millionen Menschen in Europa.“
Zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit gehören unter anderem die Bahn-Strecke Berlin-Hamburg, der Ausbau der Autobahnen A2 und A9 sowie der Mittelland- und Elbe-Havel-Kanal. Dobrindt: „Im Mittelpunkt standen die Verkehrswege als wichtiger Baustein beim Zusammenwachsen von Ost und West. Nach der Wiedervereinigung begann eine bis dahin nie dagewesene Investitionsanstrengung zum Aufbau der Infrastruktur in den neuen und alten Bundesländern.“


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