Islamic Banking
Türkei: Islamische „Mega-Bank“ mit Sitz in Istanbul geplant

  Vizepremier Simsek: Türkei gründet islamische ‚Megabank‘ Ankara (nex) – Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Mehmet Simsek teilte am Mittwoch mit, dass die Türkei noch in diesem Jahr eine islamische ‚Megabank‘ gründen werde. „Wir stehen in Kontakt mit der Islamic Development Bank, um eine Megabank in der Türkei zu gründen. Indonesien hat ebenfalls angefragt“, erzählte Simsek in einer Ansprache auf einer Finanzkonferenz in Istanbul. Er fügte hinzu, dass Indonesien, die Türkei und die in Saudi-Arabien ansässige Islamic Development Bank während eines Aufenthalts in Washington im April dieses Jahres die Bildung von entsprechenden Fachkomitees beschlossen hätten. „Die Türkei wird eine islamische Megabank gründen, die dieser Region der Welt dienen wird“, meinte der Finanzminister. „Auch Indonesien wird eine solche Bank haben. Es werden entweder spezialisierte oder gebietsorientierte Banken sein.“ Er fügte hinzu, dass die Bank ihren Hauptsitz in Istanbul haben werde. Simsek, der nach seiner Rede mit Journalisten zusammenkam, erklärte, dass das Finanzministerium und aller Voraussicht nach auch die Islamic Development Bank Partner der Bank sein würden. Die Regierung hat sich schon seit Langem zum Ziel gesetzt, Istanbul in ein Finanzzentrum zu verwandeln. In seiner Rede wies Simsek darauf hin, dass das Islamic Finance, also das islam- und schariakonforme Finanzwesen, von zentraler Bedeutung sei. Islamic Finance beinhaltet zinsfreie Transaktionen im Einklang mit den Gesetzen des islamischen Rechts, der Scharia. „Islamic Finance hat das Potenzial für Wachstum, aber wir müssen dieses Potenzial mobilisieren“, betonte Simsek und rief islamische Banken auf, ihren Kunden mehr Produkte anzubieten. Es gibt aktuell sechs in der Türkei operierende islamische Banken: Albaraka Türk, Bank Asya, Kuveyt Türk, Türkiye Finans, Ziraat Bank und VakifBank. Staatliche Banken wie Ziraat und Vakif haben erst vor Kurzem islamkonforme Angebote in ihr Sortiment aufgenommen. Es wird damit gerechnet, dass Halkbank, eine weitere staatliche konventionelle Bank, ihre eigene islamkonformen Operationen starten wird. Islamic Banking nimmt fünf Prozent des gesamten Bankensystems in der Türkei ein. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Anteil bis 2023 auf 15 Prozent zu erhöhen. Landesweit sind mindestens 16 000 Menschen in etwa 1100 Branchen des Islamic Finance beschäftigt. Unterdessen forderte der Entwicklungsminister Cevdet Yilmaz, dass das Islamic Finance beschleunigt expandieren sollte. Während einer Tagung zur nachhaltigen Entwicklung, die am gestrigen Mittwoch in Istanbul stattfand, erklärte Yilmaz, dass das Islamic Finance-Kapital in der Türkei einen Wert von 40 Milliarden US-Dollar erreicht habe. „Auf globaler Ebene hat das aktuelle Islamic Finance-Kapital einen Wert von rund zwei Billionen US-Dollar. 2020 soll das Volumen auf vier Billionen US-Dollar steigen. Es gibt in naher Zukunft reelle Entwicklungschancen“, fügte Yilmaz hinzu.

Islamophobie
Britische Polizei entschuldigt sich für „Allahu Akbar“-Ruf

Manchester (nex) – Die Polizei von Manchester hat zugegeben, dass der ‚Allahu akbar‘-Ruf während eines gestellten Selbstmordanschlags im Rahmen einer Anti-Terror-Übung Teil des Skripts gewesen sei. Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Guardian“ am heutigen Mittwoch habe die Polizei zugegeben, dass es vorher geplant gewesen sei, den Darsteller des Selbstmordattentäters den Satz, der im Arabischen „Gott ist groß“ bedeutet und in Gebeten verwendet wird, sprechen zu lassen. Es sei also keine Improvisation vonseiten des Darstellers gewesen. Die Übung wurde am gestrigen Dienstagvormittag in Trafford Centre, dem größten Einkaufszentrum Manhattans, durchgeführt. Teilnehmer waren die Polizei, Sondereinsatzkräfte, Krankenwagenteams und etwa 800 anwesende Personen. Der Zwischenfall rief bei Menschenrechtsorganisationen und in der muslimischen Gemeinde Empörung hervor, da solche Aktionen Muslime stigmatisierten und den Islam mit Terror in Verbindung brächten. Am Dienstagnachmittag entschuldigte sich die Polizei von Manchester. Sie sehe ein, dass es inakzeptabel sei, diese religiöse Phrase unmittelbar vor dem gestellten Selbstmordanschlag zu benutzen, wodurch die Übung direkt mit dem Islam in Verbindung gebracht worden sei. In dem Statement heißt es unter anderem: „Wir sehen unseren Fehler ein und entschuldigen uns für das Ärgernis, das der Zwischenfall hervorgerufen hat.“

Kampf gegen den Terror
Istanbul: Autobombe explodiert in der Nähe von Kaserne – acht Verletzte

Istanbul (nex) – Eine Autobombe explodierte am heutigen Donnerstag im Distrikt Sancaktepe in der Nähe einer Kaserne, als ein Fahrzeug, das Militärpersonal beförderte, an dem Auto vorbeifuhr. Mindestens acht Personen wurden dabei verletzt. Die Explosion ereignete sich in der Nähe der militärischen Garnison in Sancaktepe, als der Feierabendverkehr begann. Der Gouverneur von Istanbul, Vasip Sahin, teilte mit, dass fünf Soldaten und drei Zivilisten verletzt worden seien, als ein abgestelltes Fahrzeug in dem Moment explodierte, als ein Armeebus mit Militärpersonal die Kaserne in dem Stadtviertel Samandira verließ. Eine Zivilistin befinde sich in kritischem Zustand, die anderen Opfer seien leicht verletzt, so Sahin weiter. Die türkischen Streitkräfte teilten in einem Statement mit, dass die Explosion gegen 16.40 Uhr (Ortszeit) stattfand und dabei zwei Militärangehörige leicht verletzt wurden, während weitere vier Personen und der Fahrer des Militärbusses vorsorglich ambulant behandelt wurden. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Bombe per Fernzündung zum Explodieren gebracht wurde.

Genozid an Krimtataren
Ukraine: Völkermord an Krimtataren soll anerkannt werden

Kiew (nex) – Das ukrainische Parlament hat am gestrigen Mittwoch die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die gewaltsame Deportation der Krimtataren im Jahre 1944 durch die Sowjetunion als einen ‚Genozid‘ anzuerkennen. Außerdem gab das Parlament dem Antrag zum Aufruf der Vereinten Nationen, des Europäischen Parlaments und weiterer internationaler Organisationen zur Verurteilung der Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Tataren auf der Krim statt, die von der Russischen Föderation besetzt worden ist.
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Refat Tschubarow, der Präsident des Medschlis, der Versammlung der Krimtataren, teilte dem Parlament ihre Dankbarkeit gegenüber den Ländern, die die „systematische Unterdrückung“ der Krimtataren und die Urteile russischer Gerichte, die auf den Medschlis abzielten, verurteilt hätten. Russland annektierte im März 2014 die Halbinsel. Seitdem erleidet die tatarische Minderheit in der Region Unterdrückung einschließlich willkürlicher Festnahmen und Verhaftungen. Der Medschlis wurde im vergangenen April vom Obersten Gerichtshof der Krim als eine „extremistische Organisation“ eingestuft, nachdem im Februar ein Antrag auf Strafverfolgung gestellt worden war.
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Das ukrainische wie auch das türkische Außenministerium bezeichneten diesen Schritt als einen „Verstoß gegen die Menschenrechte“ und als Teil einer fortgesetzten Kampagne der „Einschüchterung und Unterdrückung“. Am 18. Mai 1944 ließ Josef Stalin Zehntausende Krimtataren nach Zentralasien deportieren. Sie wurden vom Sowjetregime der Kollaboration mit der nationalsozialistischen Besatzungsmacht beschuldigt. Etwa 180 000 Menschen wurden in verschiedene Regionen auf sowjetischem Territorium, vor allem nach Sibirien und Usbekistan, deportiert. Es wird davon ausgegangen, dass die Hälfte der Vertriebenen, die monatelang unter katastrophalen Bedingungen leben mussten, durch Hunger oder Krankheit starben. Das 30-jährige  Exil dauerte bis zum Jahr 1987 an. Damals erlaubte die sowjetische Regierung 2 300 Krimtataren, in ihre Heimat zurückzukehren. Weitere 19 300 Menschen durften ihnen im Jahr 1988 folgen.

Terrorangst in Europa
Anti-Terror-Gesetze: Türkei soll lockern – während EU-Länder verschärfen

London (nex) – Nachdem bereits Frankreich beschlossen hatte, den Ausnahmezustand im Land zu verlängern, hat nun auch Großbritannien seine Terrorwarnstufe erhöht. Die Maßnahme wird mit möglichen Anschlägen irisch-nationalistischer Splittergruppen begründet. London hat die Terrorwarnstufe für das ganze Land am Mittwoch von „moderat“ auf „substanziell“ hochgestuft. Dies bedeutet, man hält bis auf weiteres Anschläge vonseiten radikaler Abspaltungen der „Irisch Republikanischen Armee“ (IRA) nicht mehr nur für „möglich, aber nicht wahrscheinlich“, sondern für „sehr wahrscheinlich“. In Nordirland wurde die fünfteilige Terrorwarnstufe sogar auf den Level „ernsthaft“ erhöht, was bedeutet, Anschläge werden für „höchst wahrscheinlich“ gehalten. Damit liegt das langjährige Bürgerkriegsgebiet Nordirland nur noch um eine Stufe unter der höchsten auf der Skala, der „kritischen“ Warnstufe, die gleichbedeutend ist mit einem „unmittelbar bevorstehenden“ Anschlag.
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„Infolge dieser Veränderung arbeiten wir eng mit der Polizei und anderen relevanten Stellen zusammen, um sicherzustellen, dass sich die jeweils erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen in Kraft befinden“, heißt es in einer Erklärung der britischen Heimatschutzbehörde. Der britischen Innenministerin Theresa May zufolge werde der Hauptfokus der terroristischen Bedrohung auf Nordirland liegen, wo Terroristen „die tapferen Polizisten und Gefängniswärter ins Visier genommen haben, die tagtäglich ihrer Gemeinschaft dienen“. Die Öffentlichkeit sei zu Wachsamkeit aufgerufen und solle der Polizei verdächtige Aktivitäten melden. Die Menschen sollen ungeachtet der Veränderung der Terrorwarnstufe „unbesorgt sein“, so May.
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Im März wurde in Nordirland ein Gefängniswärter ermordet, indem eine Bombe unter einem von ihm gelenkten Wagen zur Detonation gebracht wurde. Die so genannte „Neue IRA“ bekannte sich zu dem Anschlag. Es war die erste politisch motivierte Bluttat durch radikale irische Nationalisten auf britischem Boden seit zwei Bombenanschlägen in London und Birmingham im Jahr 2001. Bis zum Inkrafttreten eines Abkommens zur Teilung der Macht im Jahre 2007 hatten katholische Nationalisten, die für eine Vereinigung Nordirlands mit der Republik Irland eintraten, und protestantische Unionisten, die einen Verbleib im Vereinigten Königreich anstrebten, einen konfessionell aufgeheizten bewaffneten Konflikt miteinander ausgetragen. Die Milizen der IRA hatten 2005 ihren gewaltsamen Aufstand beendet, einige radikale Splittergruppen wollten diesen Schritt jedoch nicht mitgehen.

Ausland
Türkei: MHP-Chef Bahçeli schwört Regierung bedingungslose Unterstützung gegen den Terror

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Ankara (nex) – Die oppositionelle Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) ist bereit, die regierende Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) in ihrem Kampf gegen den Terror der PKK bedingungslos zu unterstützen. Dies erklärte deren Vorsitzender Dr. Devlet Bahçeli, am Dienstag gegenüber seiner Parlamentsfraktion. Bereits zuvor hatte Bahçeli mehrfach betont, die Unterstützung der MHP für die Regierung könnte, wenn der Schutz der nationalen und historischen Interessen der Türkei dies erforderlich machen sollte, auch auf den Bereich der Gesetzgebung ausgeweitet werden. Einige Beobachter interpretierten diese Äußerungen als eine Unterstützung für das geplante Präsidialsystem. Dies verneinte der MHP-Vorsitzende und warf die Frage auf, was denn die Annahme stützen würde, wonach die Einführung eines Präsidialsystems Probleme des Landes lösen oder sonst irgendwelche Wunder bewirken würde. Bahçeli machte indessen deutlich, dass sich die Zusage der uneingeschränkten Solidarität auf die Fortführung des Kampfes gegen den Terror beziehe, da sich die MHP als vereint mit der Nation und dem Staat betrachte. Sollte der Kampf gegen den Terror nach dem Sonderparteitag der AKP geschwächt sein, sei man „bereit, jede Verantwortung zu tragen, geduldig, bis der Terrorismus ausradiert ist“. Bahçeli erklärte weiter: „Die MHP hat die Regierung unterstützt. Die nationalistische Opposition kann sich blind für dieses Land opfern, wenn es nötig ist. Die MHP ist offen für jeden Vorschlag und nimmt jede moralische Verpflichtung auf sich, wenn es darum geht, unser heiliges Vaterland und unsere nationale Souveränität zu schützen, die auf der demokratischen Regierungsform gegründet ist, und deshalb die Beseitigung des Terrorismus gebietet. Das ist es, was ich gemeint habe, als ich sagte, wir werden unsere Unterstützung für die Regierung auch auf die gesetzgeberische Ebene bringen.“ Gleichzeitig verwahrte sich der MHP-Vorsitzende gegenüber allen Forderungen, die in Richtung der Herbeiführung von vorgezogenen Neuwahlen in der Türkei gehen würden. Dies komme in Anbetracht der Notwendigkeit des Kampfes gegen den Terror und der Rücktrittsankündigung des Premierministers Ahmet Davutoğlu einem „Verrat“ gleich, so Bahçeli. „Spekulative Reden über vorgezogene Wahlen führen zu Instabilität und verursachen Zerfall. Über Wahlen spekulativ zu sprechen kommt einem Mord an der Demokratie gleich.“ Bahçeli wirft seinen innerparteilichen Gegnern vor, in einer für die Türkei kritischen Zeit Neuwahlen anzustreben, die bewirken könnten, dass die MHP, die bei den Wahlen im November 2015 starke Stimmenverluste zu verzeichnen hatte und nur noch knapp über der Zehn-Prozent-Hürde gelandet war, den Wiedereinzug verfehlen würde. Dies würde einen Machtwechsel in der Partei unausweichlich machen. Einige Parteifunktionäre wie Meral Akşener, Sinan Oğan und Koray Aydın hatten bereits nach den Novemberwahlen Unterschriften für einen außerordentlichen Parteikongress gesammelt. Die Parteiführung hat die Einberufung eines solchen verweigert, obwohl die erforderliche Anzahl an Unterstützungserklärungen vorlag. Nun wollen die Abweichler per Gericht einen Sonderparteitag erzwingen. Bahçeli wittert hinter dem Bemühen um einen Führungswechsel einen Versuch der Gülen-Bewegung, sich der MHP zu bemächtigen. „Wir werden unsere Partei nicht den Parallelen in den Rachen werfen“, erklärte Bahçeli bereits im April und betonte, der nächste Parteikongress werde wie geplant am 18. März 2018 stattfinden. Der MHP-Vorsitzende nannte die Gülen-Bewegung „Marionetten der USA und eine Schande für den Islam“. Während sie selbst darüber klage, dass der Staat Treuhänder in ihre Einrichtungen entsende, hätten die Anhänger des umstrittenen Predigers ihre eigenen Treuhänder in die MHP entsandt. „Ihr seid Heuchler“, erklärte Bahçeli in Richtung der Gülen-Anhänger, „und alles, was Euch bis jetzt widerfahren ist, habt Ihr verdient.“

Schärfstes Shooting aller Zeiten
Die Playmates des Jahres erstmals in Ultra HD

Exklusiv auf UHD1 by HD+ Playboy-Bunnies lassen für erotische Reportage ihre Hüllen fallen Erstausstrahlung: Sonntag, 12. Juni 2016, 20 Uhr München (ots) –  Sissi Fahrenschon, Laura Kaiser und Jessica Ashley – diese Damen lassen Männerherzen höher schlagen. Denn bei diesen drei Grazien handelt es sich um niemand geringeren als um die Playmates des Jahres 2016. Und genau die haben ihre Hüllen nochmal fallen lassen – und zwar nicht nur für das legendäre Playboy-Fotoshooting, sondern auch für eine ausdrucksstarke Reportage, die man(n) sich nicht entgehen lassen sollte. Die Aufnahmen der Bunnies sind die schärfsten aller Zeiten, zum ersten Mal wurde ein Playboy-Shooting in Ultra HD aufgenommen. Die Reportage mit den drei Playmates in Südfrankreich wird erstmals am 12. Juni 2016 ab 20 Uhr exklusiv auf UHD1 by HD+ gezeigt. „Die Faszination Ultra HD ist ungebrochen, das neue Superfernsehen der Zukunft hat längst in deutsche Wohnzimmer Einzug erhalten. Die konsequente Weiterentwicklung auch überraschender Inhalte auf UHD1 by HD+ ist deshalb ein logischer und wichtiger Schritt“, erklärt Georges Agnes, Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung bei der HD PLUS GmbH. „Die Reportage über das Playboy-Fotoshooting bringt die Vorteile von Ultra HD ganz deutlich zur Geltung – denn hier zählt wirklich jedes einzelne Pixel.“
(Foto: hd-plus.de)
(Foto: hd-plus.de)
Sissi Fahrenschon, Laura Kaiser und Jessica Ashley standen insgesamt vier Tage vor der Kamera, zwei Tage lang wurden sie vom UHD1-Produktionsteam begleitet. „Die Atmosphäre in Saint Remy war eine ganz besondere – schließlich war die UHD-Produktion für uns alle eine absolute Premiere“, so Kathrin Stadler, die verantwortliche Produzentin für das Playboy-Fotoshooting. „Die Reportage ermöglicht einen guten Blick hinter die Kulissen unseres Shootings. Und: Sie zeigt unsere Playmates definitiv von ihrer schönsten Seite. Perfekte Kurven, brillante Farben, detailgetreue Bilder – hier kommt zusammen, was zusammen gehört.“ Auch Playmate Sissi Fahrenschon ist begeistert vom Ergebnis: „Für den Playboy zu shooten ist immer eine große Ehre. Egal, wo wir in Szene gesetzt werden – es entstehen immer richtig schöne Bilder, auf die ich sehr stolz bin und die ich gerne zeige. Dank der UHD-Produktion kann ich jetzt zusätzlich auch noch brillantes Videomaterial mit meinen Fans teilen – das ist wirklich fantastisch. Persönlich bin ich in Südfrankreich das erste Mal mit UHD in Berührung gekommen. Und was soll ich sagen? Ich finde es überwältigend“, erklärt die 28-jährige Blondine, die vielen Zuschauern aus der RTL-Serie „Der Bachelor“ bekannt vorkommen dürfte. Mit der Dokumentation des Shootings testet UHD1 by HD+ ein weiteres neues Genre. Seit dem Start des Kanals im September 2015 sind bereits vielseitige Themen wie Reise- und Autoreportagen, Konzerte, Kochsendungen und sogar eine Kinderserie eindrucksvoll mit Ultra HD in Szene gesetzt worden. Damit bietet UHD1 by HD+ Satelliten-Haushalten mit einem UHD-TV-Gerät insbesondere nach 20 Uhr ein abwechslungsreiches Portfolio an Formaten in Ultra HD. „Wir wollen TV-Zuschauern unabhängig vom TV-Gerät das individuelle, vollkommene TV-Vergnügen ermöglichen“, erklärt Georges Agnes. „UHD-Fernseher bringen dem Zuschauer nur dann einen individuellen Vorteil, wenn die TV-Inhalte mindestens in HD-Qualität konsumiert werden. So ermöglicht unser Kernprodukt HD+ den Zugang zu über 50 TV-Sendern in HD-Qualität. Und UHD1 lässt HD+ Kunden nun zusätzlich einen Blick in die Zukunft der TV-Realität werfen.“ Die heißen Aufnahmen, die neben den Playmates auch die Schönheit der Natur in den Vordergrund rücken, sind erstmals am 12. Juni 2016 um 20 Uhr auf UHD1 by HD+ zu sehen – wiederholt wird die Reportage jeden Freitag und Sonntag im Juni immer um 21 Uhr. Tagsüber, konkret zwischen 08:00 und 20:00 Uhr, kann UHD1 by Astra / HD+ unverschlüsselt von allen genutzt werden, die in Besitz eines UHD-TV-Gerätes sind und ihr Fernsehprogramm über Satellit empfangen. Ab 20 Uhr (sonntags bereits ab 14 Uhr) benötigen Zuschauer zusätzlich ein HD+ Modul oder einen HD+ UHD Receiver. Alle weiteren Informationen, wie UHD1 by HD+ empfangen werden kann, finden Interessierte unter www.uhd1.tv.  

Fremdenfeindlichkeit
Deutschland: Immer mehr Gewalttaten gegen Flüchtlinge

Berlin (ots) – Die Anzahl der Gewalttaten gegen Flüchtlinge mit Verletzungs- oder Tötungsabsicht ist angestiegen. Das belegt die Dokumentation der Antirassistischen Initiative Berlin (ARI) »Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen«, über die die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“ in ihrer Donnerstagausgabe berichtet. „Bei Angriffen auf Wohnunterkünfte und auf der Straße wurden im vergangenen Jahr mindestens 345 Flüchtlinge verletzt“, schreiben die Autoren. „Diese Zahl ist dreimal höher als im Jahre 2014 und elfmal höher als 2013.“ Durch Brandstiftungen, Werfen oder Schießen von Gegenständen wie Molotow-Cocktails, Böllern, Steinen, Flaschen, Metallkugeln oder Silvester-Raketen auf bewohnte Asylunterkünfte und Wohnungen sowie durch tätliche Angriffe in Wohnbereichen kamen nach Recherchen der ARI im vergangenen Jahr mindestens 107 Bewohner körperlich zu Schaden. Und durch Attacken auf der Straße, in Bussen, an Haltestellen, in Straßenbahnen oder Supermärkten wurden mindestens 238 Geflüchtete verletzt.

Palmölsteuernovelle
Nigeria verurteilt Frankreichs Palmölsteuer

Hollande sollte Afrika unterstützen und seine Palmölsteuer aufgeben Lagos, Nigeria (ots/PRN) – Die in Nigeria ansässige Initiative for Public Policy Analysis (IPPA), ein Think-Tank für öffentliche Politik, hat eine Erklärung abgegeben, in der die von der französischen Regierung beschlossene Einführung einer Palmölsteuer verurteilt wird. Die Palmölsteuernovelle des französischen Präsidenten Hollande spielt dem französischen Triumvirat in die Hände — Kommunisten, Grüne und sozialistische Senatoren –, die wieder einmal ihre typische kolonialherrschaftliche, diskriminierende Steuer gegen die Menschen im globalen Süden erheben wollen, die Palmöl produzieren. Es ist einer französischen Regierung unwürdig, eine solch schändliche Steuer zu unterstützen. IPPA gratuliert den französischen Senatoren des Komitees für nachhaltige Entwicklung, die gegen die Steuer gestimmt haben. Diese Senatoren sollten dafür gelobt werden, dass sie afrikanische Kleinbauern unterstützen und das Recht der Afrikaner auf ein vergleichbares Leben wie die Europäer verteidigen. Aber jetzt hat es die Regierung unter Führung der illustren Segolene Royal — unterstützt von Präsident Hollande — mit ihren kommunistischen und grünen Parteikameraden auf arme Afrikaner abgesehen, die zu einer modernen Form der Wirtschaftssklaverei verurteilt werden. Thompson Ayodele, IPPA-Direktor, sagte: „Das Schweigen von Präsident Hollande ist ohrenbetäubend. Die Anträge von Segolene Royal und Senatoren Didier, Filleul und Dantec sind beschämend.“ „80 % des Palmöls in Nigeria wird von Kleinbauern produziert, die mit dieser Arbeit ihre Familien ernähren und ihre Lebensbedingungen verbessern. Die französische Steuer auf Palmöl ist nicht nur unfair und ungerechtfertigt, sie ist nach WTO-Handelsrecht auch gesetzeswidrig und untergräbt Frankreichs Verpflichtung zu den Millennium-Entwicklungszielen der UN.“ Die französische Umweltministerin Segolene Royal steht an der Spitze der Kampagne, die Afrikaner und Kleinbauern in der Palmölproduktion diskriminiert. Wenn diese Anträge zum Gesetz werden, werden diese Menschen auf dramatische Weise von den Lieferketten abgeschnitten. Der französisch Außenminister Jean-Marc Ayrault hat im Jahr 2013 klar gemacht, dass Frankreich niemals eine Steuer auf Palmöl erheben wird. Dieses Versprechen muss jetzt eingelöst und die Palmölsteuer aufgegeben werden. Die Initiative for Public Policy Analysis (http://palmoilfactchecker.org/) (IPPA) ist eine preisgekrönte Organisation und das Forschungsinstitut bzw. der Think-Tank für öffentliche Politik in Nigeria. Sie setzt sich in erster Linie für die Grundsätze und Institutionen ein, die die wirtschaftliche Entwicklung unterstützen und den Wohlstand mehren, mit Schwerpunkt auf Afrika und Nigeria.

Anti-Korruptionsgipfel in London
Kameras vergessen: „Panama-David“ nennt Afrikaner superkorrupt

Camerons Patzer: Chefs korrupter Länder besuchen Großbritannien. London (nex) – Der britische Premierminister David Cameron, der selbst wegen der Korruptionsaffäre „Panama-Papers“ in die Kritik geraten war, vergisst die Mikrofone im Raum und erzählt Queen Elizabeth von den Staatschefs „superkorrupter Länder“, die nach Großbritannien kommen würden. 70 Länder werden am morgigen Donnerstag am Anti-Korruptionsgipfel in London teilnehmen. Chris Ship, ein Journalist des Londoner Regionalsenders ITV News, teilte nun auf Twitter das Video eines Gesprächsabschnitts zwischen Cameron und der Queen. Es geht darin offensichtlich um den besagten Gipfel. Es ist zu hören, wie Cameron der Queen erzählt: „Da kommen die Staatschefs einiger superkorrupter Staaten nach Großbritannien.“ In dem Gespräch bezeichnet Cameron Afghanistan und Nigeria als „die beiden wahrscheinlich korruptesten Länder der Welt.“ Die Aufnahmen stammen von einer der vielen Feierlichkeiten anlässlich des 90. Geburtstags der Queen. Der afghanische Präsident Aschraf Ghani und sein nigerianischer Amtskollege Muhammadu Buhari werden neben dem US-amerikanischen Außenminister John Kerry und IWF-Chefin Christine Lagarde an dem Gipfel teilnehmen. Großbritannien teilte mit, der Anti-Korruptionsgipfel sei der Versuch, eine globale Antwort im Kampf gegen die Korruption zu entwickeln mit dem Ziel, eine internationale Vereinbarung zur Offenlegung von globalen Korruptionsdelikten und Bestrafung der Täter zu treffen.