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Türkei: Bosnisch wird Teil des Schulunterrichts
Istanbul (nex) – Nach einer Vereinbarung zwischen der Türkei und Bosnien wird Bosnisch ab diesem Jahr in türkischen Schulen unterrichtet.
Die erste Unterrichtsstunde, an dem auch ein bosnischer Regierungsvertreter anwesend war, fand am gestrigen Dienstag an der Mehmet-Akif-Inan-Grundschule im Istanbuler Stadtteil Bayrampasa statt.
„Die Sprache ist Teil eines Landes“, so die Bildungsministerin Bosnien und Herzegowinas, Elvira Dilberovic zu den etwa 20 Schülern.
„Wenn ihr die Seele eines Volkes verstehen wollt, müsst ihr deren Sprache erlernen. Auf diese Weise werden wir die Seelen der beiden Länder zusammenbringen“, fügte Dilberovic hinzu.
Bosnisch wird hauptsächlich in Bosnien von etwa 2,2 Millionen Menschen gesprochen und ist auch in Montenegro und Serbien eine Amtssprache.
Als Teil eines zwischen der Türkei und Bosnien im Jahr 2015 unterschriebenen Protokolls wird Bosnisch ab September 2017 als Wahlfach ins türkische Schulprogramm aufgenommen.
Laut dem türkischen Vize-Bildungsminister werde Türkisch schon an über 80 Schulen in Bosnien Herzegowina unterrichtet.
Tausende bosnische Schüler könnten nach dem Erlernen der türkischen Sprache dann die Türkei besuchen, so Erdem weiter.
Schülern, die sich für Bosnisch als Fremdsprache entschieden, würde die Möglichkeit gegeben, Bosnien und Herzegowina zu besuchen
Neben Schülern und Eltern nahmen auch der Bildungsminister Istanbuls und der Bürgermeister von Bayrampasa am ersten Bosnischunterricht teil.
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Türkei
Gouverneur von Istanbul: „Reina-Attentäter wurde in Afghanistan ausgebildet“
Masharipow habe die Tat gestanden, seine Fingerabdrücke stimmten mit denen am Tatort überein, so der Gouverneur weiter.
„Es steht fest, dass der Anschlag im Namen des IS (Deash) verübt wurde“, betonte Sahin in einem Briefing vor dem Sicherheitshauptquartier in Istanbul.
Masharipow sei vermutlich im Januar vergangenen Jahres in die Türkei eingereist. „Sein Codename lautet Abu Mohammed Horasani Abdulkavi“, teilte der Gouverneur weiter mit und fügte hinzu: „Er wurde in Afghanistan ausgebildet und beherrscht vier Sprachen – ein gut ausgebildeter Terrorist also.“
Während der Razzia seien laut Sahin vier weitere Personen, ein Iraker und drei „ägyptisch- und afrikanischstämmige Frauen“, festgenommen worden. Auch sie hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit Verbindungen zu einer Terrororganisation.
Zwei Handwaffen, ein Betrag von 197.000 US-Dollar, zwei Flugdrohnen und mehrere SIM-Karten seien während des Einsatzes konfisziert worden.
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