EU-Pauschalreiserichtlinie
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Fake-News
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NPD-Urteil
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Studie
Verbraucher: „Selbst Wäsche waschen macht mehr Spaß als einkaufen zu gehen“
Das ärgert die deutschen Kunden am stationären Einzelhandel:
- 71 Prozent finden es schwierig, Produkte zu vergleichen 66 Prozent stören sich an langen Warteschlangen an der Kasse
- 59 Prozent beanstanden, dass Werbeaktionen im Laden für sie irrelevant sind
- 66 Prozent finden schlichtweg die gesuchten Produkte nicht
Österreich
Wien: Proteste gegen Kopftuchverbot
Vor dem Hauptgebäude der Universität Wien skandierten die Demonstranten Slogans gegen den geplanten Schritt und verlangten nach Religionsfreiheit für alle.
Der Vorschlag des Kopftuchverbots für Staatsdienerinnen kam vom Integrationsexperten und Regierungsberater Heinz Gaßmann. Diesen will nun Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP), wie er in der vergangenen Woche angekündigt hat, in das Integrationsgesetz aufnehmen.
Zu dem Flashmob vor der Universität hatten die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) und die Sozialistische Jugend (SJ) aufgerufen. MJÖ-Sprecherin Canan Yasar erklärte, Politik würde über das Erscheinungsbild der Frauen betrieben.
In ihrer Rede vor der versammelten Menge widersprach Yasar der Behauptung, Frauen, die am Arbeitsplatz Kopftuch tragen, hinterließen einen negativen Eindruck.
Diese Haltung Österreichs sei inakzeptabel, betonte auch SJ-Verbandsvorstandsmitglied Fiona Herzog. Sie wies darauf hin, dass nur Musliminnen von dem Verbot betroffen seien und eine solche Regelung nur politischen Zwecken diene.
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Kampf gegen den Terror
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Herford
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Terror in der Türkei
Drei Polizisten bei PKK-Anschlag in Diyarbakir getötet
Diyarbakir (nex) – Bei einem Anschlag der Terrororganisation PKK auf ein Polizeiteam im Landkreis Sur der südosttürkischen Provinz Diyarbakir kamen drei Polizisten ums Leben, drei weitere wurden verletzt.
Medienberichten zufolge hätten PKK-Terroristen den selbstgebauten Sprengsatz auf dem Campus der Dicle-Universität in der Nähe der Ausgrabungsanlage zum Detonieren gebracht, als ein Polizeiwagen die Stelle passierte.
Nach ersten Meldungen seien zwei der drei gefallenen Polizisten im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die verwundeten Sicherheitskräfte waren mit Rettungswagen in die Klinik der Medizinischen Fakultät der Dicle-Universität verbracht worden.
Vogelgrippe
Exportstopp wegen Geflügelpest macht Putenproduzenten Probleme
Vogelgrippe: Brütereien töten Tausende gesunde Küken
Osnabrück (ots) – Die in Deutschland grassierende Vogelgrippe droht Hunderttausenden Putenküken in Niedersachsen zum Verhängnis zu werden, obwohl die Tiere kerngesund sind. Nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ werden Küken getötet, weil die Brütereien die Tiere wegen der Geflügelpest nicht exportieren können und in Ställen hierzulande kein Platz mehr ist. Bereits jetzt sollen etwa hunderttausend Tiere getötet worden sein, schreibt das Blatt. Die Zahl könnte in den kommenden Tagen deutlich steigen. Behörden und Unternehmen suchten aber nach Lösungen, die massenhafte Tötung der Tiere zu umgehen. Insgesamt sollen etwa eine Million Tiere bedroht sein. Hintergrund ist laut Bericht der Vogelgrippe-Ausbruch in Ställen in der deutschen Puten-Hochburg Landkreis Cloppenburg. In der Sperr- sowie in der erweiterten Beobachtungszone um die Betriebe liegen auch mehrere Brütereien, die im Jahr viele Millionen Puten-Küken produzieren und bislang einen Teil – besonders Puten-Hennen – ins Ausland exportiert haben. Aus seuchenrechtlichen Gründen seien die Lieferungen ins Ausland aber gestoppt. Eine Sprecherin eines Unternehmens teilte der „NOZ“ mit, es sei zunächst versucht worden, die Tiere in deutschen Ställen unterzubringen. Die Kapazitäten seien aber erschöpft. Die Küken würden deswegen nach dem Schlüpfen getötet. „Es gibt schlicht keine Möglichkeit, die Tiere so kurzfristig in derart hoher Zahl in anderen Ställen in Deutschland aufzuziehen“, so die Sprecherin. Nach Auskunft der betroffenen Unternehmen seien nach dem Vogelgrippeausbruch keine Eier mehr in den Brutprozess gegeben worden. Die bereits in den Anlagen befindlichen Eier seien aber weiter ausgebrütet worden. Das Landwirtschaftsministerium in Hannover bestätigte der „NOZ“, dass gemeinsam mit Landkreisen und Unternehmen nach Lösungen gesucht worden sei, das Töten zu vermeiden. Branchenvertreter sind laut Bericht optimistisch, dass ein großer Teil der betroffenen Küken gerettet werden kann. Nach Informationen der „NOZ“ sollen die Küken am Montag auch Thema auf europäischer Ebene sein.
