Teheran – Die Bestätigung über die Tötung ihres Geheimdienstchefs Majid Khademi wurde offiziell durch die iranischen Revolutionsgarden bekannt gegeben.
Laut iranischen Staatsmedien und dem
IRGC wurde Majid Khademi „im Morgengrauen beim Gebet“ bei einem Luftangriff getötet, den sie als „kriminellen Terroranschlag“ des „amerikanisch-zionistischen Feindes“ bezeichnen.
„Generalmajor Majid Khademi, der einflussreiche und gebildete Leiter des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, ist heute im Morgengrauen bei dem verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes als Märtyrer gefallen“, teilten die Revolutionsgarden in einem Beitrag auf ihrem Telegram-Kanal mit.
Zuvor hatte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz die Tötung in einer Erklärung bekannt gegeben.
„Die Revolutionsgarde schießt auf Zivilisten, und wir schalten die Anführer aus …“, sagte Katz. „Die iranischen Führer leben mit dem Gefühl, im Visier zu stehen. Wir werden sie weiterhin einen nach dem anderen aufspüren.“
Katz fügte hinzu, dass Israel auch die iranische Stahl- und petrochemische Industrie „schwer beschädigt“ habe.
„Wir werden weiterhin die iranische nationale Infrastruktur zerstören und zum Zerfall des Terrorregimes sowie seiner Fähigkeiten, Terror zu verbreiten und auf den Staat Israel zu schießen, führen“, sagte er.
Khademi war im Juni 2025 zum Leiter des Geheimdienstes der IRGC ernannt worden, nachdem sein Vorgänger, General Mohammad Kazemi, bei einem israelischen Angriff getötet worden war.
Parallel dazu hielten die USA und Israel ihre Luftoffensive gegen iranische Ziele in der Nacht zu Montag ununterbrochen aufrecht.
Bei einem dieser Bombardements, das den Bereich südwestlich der Hauptstadt Teheran traf, kamen mindestens 19 Personen ums Leben. Ein weiterer Angriff in der zentraliranischen Stadt Qom forderte fünf Todesopfer.
Unter den Getöteten befanden sich nach vorliegenden Informationen auch sechs Kinder. Iranische Medien stützten sich bei ihren Berichten auf Angaben der örtlichen Rettungsdienste. Diesen zufolge waren die Maßnahmen zur Bergung der Opfer in den frühen Stunden des Montagmorgens noch nicht abgeschlossen.