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Verklemmt im Bett: Warum haben Paare weniger Sex?

Viele Paare sind einfach zu verklemmt, um sich im Bett wirklich zu amüsieren. Warum das so ist und was Paare machen können, wird nachfolgend genauer erklärt.

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One-Night-Stands sind nach der Clubnacht keine Seltenheit, Alkohol lockert und die Hitze des Augenblicks lodert. Bei vielen Paaren schleicht sich allerdings nach einer Weile die Routine ein und daran sind nicht nur der Alltag und beruflicher Stress schuld.

Viele Paare sind einfach zu verklemmt, um sich im Bett wirklich zu amüsieren. Warum das so ist und was Paare machen können, wird nachfolgend genauer erklärt.

Warum sind Paare oft so verklemmt?

Bei einem Quickie auf der Clubtoilette geht alles schnell und jeder weiß, was gewünscht ist. Man hat sich vorher bereits aufgeheizt, miteinander getanzt, Reize präsentiert und vielleicht sogar mit Poppers für Entspannung gesorgt.

Die Hitze des Moments sorgt dann dafür, dass das Gehirn nicht mehr mitarbeitet, sondern nur noch die Lust zählt. Noch bevor man über die eigenen Schwächen und Unpässlichkeiten nachdenkt, ist der Rausch schon wieder vorbei.

Bei vielen Paaren sieht das anders aus. Hier braucht es länger, bis es zum Sex kommt, denn im Alltag wird man weniger häufig spontan heiß aufeinander. Es bedarf gezielter Reize, um den Partner zu verführen, und da sind die Hemmungen plötzlich größer.

Wünsche, Lust und Peinlichkeiten in Partnerschaften

Der spontane Sex nach einer Partys oder bei einem One-Night-Stand beinhaltet Standards, aber keine besonderen Vorlieben oder Kinks. Das sieht in einer Partnerschaft schon anders aus. Mit der Zeit schleichen sich Vorlieben ein und die tief verborgenen Wünsche kommen wieder an die Oberfläche.

Wenn die Lust nicht gerade wie ein lodernder Vulkan kribbelt, fehlt vielen Partnern der Mut, die eigenen Fantasien offen zu kommunizieren. Es kommt dann und wann zum Blümchensex, aber über Kinks und Vorlieben wird kaum gesprochen.

Bei einem One-Night-Stand wäre es nicht schlimm, wenn der andere negativ denkt oder einen Kink verurteilt, beim eigenen Partner aber schon. Und so verkneifen sich Paare oft noch nach vielen Jahren, offen über eigene Gelüste zu sprechen und werden immer verklemmter.

Streit kann die Partnerschaft belasten

Um sich sexuell zu öffnen, braucht es entweder eine völlig fremde Person ohne persönliche Bedeutung oder eine Vertrauensperson. Dem Partner all die geheimen Wünsche und Sehnsüchte zu erzählen heißt auch, sich ihm gegenüber offen und verletzlich zu zeigen.

Das gelingt nur, wenn keine unterschwelligen Streitigkeiten vorliegen und wenn sich beide Seiten sicher sind, dass Geheimnisse auch wirklich geheim bleiben.
Wer seinem Partner sexuelle Wünsche anvertraut und diese im Streit dann rechtfertigen muss, wird sich in Schweigen hüllen und eher verklemmt zeigen.

Die Angst vor Peinlichkeiten führt zu Scham

Letztlich führt aber auch die Angst davor, was der Partner über Wünsche und Bedürfnisse denkt, zu Scham. Sex ist ein wichtiger Teil der Partnerschaft, fördert die Gesundheit und schweißt zusammen. Wenn allerdings zu unterschiedliche Vorlieben vorliegen, kann das zu Problemen führen.

Wenn man nicht weiß, wie der Partner auf die eigenen Wünsche reagiert, sagt man in Partnerschaften oft lieber nichts. Dieses Schweigen führt unterbewusst zu Frust und Verklemmung, was das gesamte Liebesleben leiden lässt.

Im schlimmsten Fall werden die eigenen Bedürfnisse außer Haus befriedigt, aus Angst den Partner mit den Vorlieben zu verschrecken. Wie in so vielen Bereichen sollte auch hier der Grundsatz gelten, dass ehrlich am längsten währt.

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