Terrorismus
Türkisches Außenministerium fordert Schutz für Bürger gegen PKK-Angriffe in Europa

Nachdem in den vergangenen Tagen in Europa Angriffe auf türkische Staatsbürger und deren Objekte durch Anhänger der Terrororganisation PKK zunahmen, hat das türkische Außenministerium in einer Mitteilung die zuständigen Behörden aufgerufen, die getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Bürger und diplomatischen Missionen gegen Übergriffe zu verstärken.

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Ankara (nex) –  Nachdem in den vergangenen Tagen in Europa Angriffe auf türkische Staatsbürger und deren Objekte durch Anhänger der Terrororganisation PKK zunahmen, hat das türkische Außenministerium in einer Mitteilung die zuständigen Behörden aufgerufen, die getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Bürger und diplomatischen Missionen gegen Übergriffe zu verstärken.

„Wir erleben eine Zunahme der gewalttätigen Demonstrationen und Übergriffe, die von PKK-Fraktionen vor allem in den europäischen Ländern nach dem Start der Militäroffensive Friedensquelle begangen werden“, so die Mitteilung.

Ankara erwarte von allen zuständigen ausländischen Behörden, dass sie die getroffenen Maßnahmen verstärken und größtmögliche Rücksichtnahme zeigen, um diplomatische Missionen, die Sicherheit von Leben und Eigentum der Bürger und Mitarbeiter im Ausland sowie die türkischen Interessen gegen die Angriffe der PKK zu schützen.

In mehreren Städten Deutschlands und anderen europäischen Ländern gab es Angriffe auf türkische Lokale und Gotteshäuser durch Anhänger der PKK. In Nürnberg etwa wurde während einer Demo „gegen Rechts“ ein Gemüseladen angegriffen und die Mitarbeiter schwer verletzt. Im nordrhein-westfälischen Herne griffen am gestrigen Montag hunderte PKK-Sympathisanten ein türkisches Café an und verwüsteten es. In Berlin sei ein 30-jähriger Türke am Montagabend von einem Dutzend „arabischsprechenden“ Männern verfolgt und zusammenschlagen worden, weil er eine Jacke mit türkischer Flagge getragen haben soll.

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