"Transition"
Chaos in Venezuela: Präsident Maduro verlangt Erklärung von USA über CIA-Verwicklung

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat von den Regierungen der USA, Mexikos und Kolumbiens eine Stellungnahme zur mutmaßlichen Verwicklung in eine Verschwörung des US-Geheimdiensts CIA zu seinem Sturz verlangt.

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Caracas (nex) – Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat von den Regierungen der USA, Mexikos und Kolumbiens eine Stellungnahme zur mutmaßlichen Verwicklung in eine Verschwörung des US-Geheimdienstes CIA zu seinem Sturz verlangt.

Während einer Militärzeremonie sagte der Staatschef am Montag, er fordere US-Präsident Donald Trump auf, sich zu entsprechenden Äußerungen des CIA-Chefs Mike Pompeo zu äußern. Das berichten Medien unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP.

Demnach habe der CIA-Chef zu verstehen gegeben, dass Washington in „direkter Zusammenarbeit“ mit Mexiko und Kolumbien an der Beseitigung der venezolanischen Regierung arbeite.

Berichten zufolge habe Venezuelas Außenminister Samuel Moncada auf Twitter Ausschnitte aus einem Interview mit Pompeo veröffentlicht, das dieser im Zusammenhang mit einem Sicherheitsforum am 20. Juli in Aspen im US-Bundesstaat Colorado gegeben haben soll. In diesem Interview habe der CIA-Chef gesagt, dass er zwei Wochen zuvor in Bogotá und Mexiko-Stadt über den politischen Wechsel in Venezuela gesprochen habe

Er habe dabei versucht, seinen Gesprächspartnern zu erklären, was sie tun könnten, „um bessere Ergebnisse in dieser Ecke der Welt zu erzielen“. Man sei „sehr hoffnungsvoll“, dass es in Venezuela eine „Transition“, also einen Regierungswechsel, geben werde.

Wie die Tageszeitung „Junge Welt“ berichtet, antwortete Pompeo mit seinen Äußerungen auf die Frage einer Teilnehmerin, die davor gewarnt hatte, dass Venezuela „entweder in den nächsten zwei Wochen Kuba sein“ oder aber innerhalb der nächsten 60 bis 90 Tage einen „Wandel“ erleben werde. „Immer, wenn es um ein so großes und wirtschaftlich fähiges Land wie Venezuela geht, hat Amerika großes Interesse daran sicherzustellen, dass es stabil und so demokratisch wie möglich ist. Wir arbeiten deshalb hart daran“, zitiert ihn „Junge Welt“ weiter. Deutlicher habe er nicht werden wollen.

„Ich bin immer vorsichtig, wenn wir über Süd- und Mittelamerika und die CIA sprechen, denn da gibt es viele Geschichten.“ Das Publikum habe daraufhin gelacht.

Das kolumbianische Außenministerium habe laut AFP erklärt, sich niemals in Venezuelas innere Angelegenheiten eingemischt zu haben.

Kolumbien bestreite die „Existenz irgendeiner Aktion oder Maßnahme zur Einmischung in venezolanische Angelegenheiten“. Auch das mexikanische Außenministerium habe die Vorwürfe dementiert.

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