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Green Deal der EU: Industriechemikalien und Umwelt

Weltweit bemühen sich Unternehmen der chemischen Industrie und der industriellen Reinigung auf nachhaltigere und umweltfreundlichere Produkte umzustellen.

(Symbolfoto: Pixabay)

Mit dem Focus auf die im „Green Deal“ der EU und deren gesetzten Ziele und den immer noch strenger werdenden Gesetze bei Chemikalien, überprüfen viele Unternehmen ihre eigene Herstellung von Industriechemikalien bezüglich weniger gefährliche, alternative Substanzen. Als Grundlage dafür dienen Informationen und Leitfäden von Behörden. Diese unterstützen die Umsetzung der Pläne.

Weltweit bemühen sich Unternehmen der chemischen Industrie und der industriellen Reinigung auf nachhaltigere und umweltfreundlichere Produkte umzustellen. Dabei werden die Unternehmen im Bereich der chemischen Industrie auch von Behörden unterstützt. Diese umfassen detaillierte Informationen und sie liefern den Unternehmen auf der Suche nach Alternativen wichtige Entscheidungshilfen.

Behörden wie das Umweltbundesamt unterstützen die Unternehmen mit wertvollen Informationen und sind sich der Herausforderung bewusst. Bereits seit 2016 veröffentlichte das Umweltbundesamt den „Leitfaden Nachhaltige Chemikalien“. Dieser soll Endanwendern, Laboren und Herstellern dabei helfen, eine systematische Umsetzung von nachhaltiger Chemie im Firmenalltag zu ermöglichen. Dabei unterscheidet man auch nachhaltige und nicht nachhaltige Chemikalien.

Was sind Industriechemikalien?

Bei Industriechemikalien handelt es sich um Stoffe, die in den Prozessen der industriellen Fertigung als Zusatz- oder Hilfsmittel oder Bestandteile zum Einsatz kommen. Durch unzählige Labortests werden die optimalsten Zusammensetzungen von Produkten erreicht, Geringste Verwendung von Rohstoffen erzielen maximale Reinigungseffekte.

Industrielle Chemie steht für die Verwendung physikalischer und chemischer Prozesse. Rohstoffe werden in Produkte umgewandelt, die für die Endverbraucher nützlich sind. Darunter befindet sich die Erzeugung von Grundchemikalien, die wiederum für die Herstellung von Artikeln in verschiedenen Industriezweigen verwendet werden. Die Industrielle Chemie stellt synthetischen Ersatz für natürliche Erzeugnisse her.

Industriechemikalien und Umwelt – wie passt das zusammen?

Mittlerweile spielt die professionelle Industriechemie auf den globalen und lokalen Märkten eine Schlüsselrolle. Umweltbewusste Produzenten und Unternehmen, die, wie etwa die Firma Noyen, gewerbliche chemische Reinigung anbieten, sind sich ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bewusst. Die auf Umweltschutz und Sicherheit ausgerichteten Unternehmen lösen Aufgaben, die für die Industrie eine Problematik darstellen, kontrollieren die Verfahren in der Metallherstellung und die Entsorgung der Nebenprodukte, die bei Verfahren anfallen.

Voraussetzung sind genügend Rohstoffe und die richtige Infrastruktur. Die Dynamik, die sich auf dem Markt entwickelte, sorgte dafür, dass Erzeugnisse mit beispiellosen Eigenschaften angeboten werden können. Dabei muss die Anwendung nicht auf streng definierte Anforderungen eingeschränkt werden.

Wozu werden Produkte aus der Industriechemie benötigt?

Industriechemikalien kommen in der professionellen Industriereinigung vielfältig zum Einsatz. Hierzu gehören das Reinigen und Entfetten von Stahl oder Aluminium und Produkte für den Korrosionsschutz. Auch das Reinigen von Elektronik, die Entfernung von Korrosion und Metalloxiden und die Entfernung von Kunststoffablagerungen zählen dazu. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Auch zur professionellen Entkalkung, zur Entfernung fester Partikel, für die Oberflächenvorbereitung für Lackierungen oder zur Entfernung von Beschichtungen werden industrielle Chemikalien eingesetzt, sowie zur Entfernung schwieriger industrieller Verunreinigungen, Entfernung von Druckfarben und vielem mehr.