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"Sicherer Hafen"
Katar plant 2018 Rekord-Investition von 20 Milliarden für die Türkei
Doha (nex) – Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel mitteilte hat sich die EU auf Drängen von Deutschland für die Kürzung der Finanzhilfen an die Türkei ausgesprochen. Als Grund werden „die andauernde Inhaftierung von Journalisten und Menschenrechtlern in dem Land“ genannt. Als EU-Beitrittskandidat stehen der Türkei bis 2020 etwa 4,5 Milliarden Euro sogenannter Heranführungshilfen zu.
Unterdessen bereitet sich der Golfstaat Katar auf seine größte Investition in der Türkei im Jahr 2018 vor. Scheich Al Thani hat grünes Licht für eine 19-Milliarden-Dollar-Investition in der Türkei im kommenden Jahr gegeben. Zieht man zusätzlich künftige Investitionen aus privaten Fonds in Betracht, wird Katars Investition in der Türkei im kommenden Jahr voraussichtlich 20 Milliarden US-Dollar betragen.
Nach der Solidarität im Zusammenhang mit dem Embargo
Katar bereitet auf seine größte Investition in der Türkei im Jahr 2018 vor, die weiterhin zu seinen Topzielen gehört: Der Mini-Golfstaat hat bisher 18 Milliarden US-Dollar in verschiedenen Sektoren im ganzen Land investiert.
Katar hat grünes Licht für eine 19-Milliarden-Dollar-Investition in der Türkei im kommenden Jahr gegeben. Dabei sollen 15 Milliarden US-Dollar von der Investitionsbehörde und die verbleibenden 4 Milliarden von Q Invest, einem weiteren Fonds in Katar, direkt kommen. Das Geschäft konzentriert sich auf Sektoren wie Energie, Telekommunikation, Tourismus, Lebensmittel, Gesundheit, Versicherung, Verteidigung, Banken und die Werftindustrie.
Zieht man zusätzlich künftige Investitionen aus privaten Fonds in Betracht, wird Katars Investition in der Türkei im kommenden Jahr voraussichtlich 20 Milliarden US-Dollar betragen, was die Türkei zu einem unter Top-5-Auslandsinvestitionszielen Katars macht.
Katar hat nach Angaben des Leiters der Nahost-Wirtschaftsplattform, Erdin Özel, für das kommende Jahr 10 Milliarden US-Dollar an Investmentfonds für die Türkei bereitgestellt.
„Nach der Solidarität, die die Türkei im Zusammenhang mit dem Embargo gezeigt hat, hat der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani entschieden, die Investitionen in der Türkei zu erhöhen“, sagte Özel gegenüber den türkischen Medien und ergänzte: „Katar hält die Türkei für einen sicheren Hafen, wozu auch Erklärungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) enorm beigetragen haben“, sagte
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– Terrorismus – Bericht: Amri wurde mehrfach von Beamten gewarnt
Im Fall des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri hat es offenbar weitere schwere Behördenpannen gegeben. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, warnten Beamte den Tunesier mehrfach, dass er überwacht werde.
Bericht: Amri wurde mehrfach von Beamten gewarnt
Istanbul
Tochter von Malcolm X würdigt Flüchtlingspolitik der Türkei
Shabbazz betonte auch, wie wichtig es sei, den Islam nicht mit Terrorismus gleichzusetzen.
„Terrorismus und Islam sind keine Synonyme, Islam bedeutet Frieden, Islam bedeutet Mitgefühl und Fürsorge“, sagte sie.
TRT World, der erste englischsprachige Nachrichtensender der Türkei, veranstaltet in Istanbul bis Donnerstag sein erstes internationales Forum. Der Sender plant die Schaffung einer internationalen Plattform, auf der globale Probleme diskutiert und ausführlich analysiert werden sollen. Die Türkei beherbergt mehr syrische Flüchtlinge als jedes andere Land der Welt und hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs rund 30 Milliarden Dollar dafür ausgegeben. Syrien befindet sich seit 2011 in einem verheerenden Bürgerkrieg. Das Assad-Regime ging damals mit unerwarteter Härte gegen Pro-Demokratie-Demonstrationen vor. In dem darauffolgenden Konflikt sind Hunderttausende von Menschen ums Leben gekommen und Millionen vertrieben worden.Zum Thema
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Wahl in Österreich: Zu weit mit Rechts geflirtet? – Ein Kommentar
Klaus Jurgens – London School of Economics Postgraduate Degree Government. Vormals Uni-Dozent Ankara, Schwerpunkt BWL und KMU. Über zehn Jahre vor Ort Erfahrung Türkei. Zur Zeit wohnhaft in Wien. Politischer Analyst und freiberuflicher Journalist.


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