Fremdenfeindlichkeit
Türkin nach rassistischen Angriff: „Unser Leben ist hier in Gefahr“

Köln (tp) – Vergangenen Donnerstag wurde die Türkin Hacer Uğurlu in einer Straßenbahn in Köln von einem unbekannten Mann unvermittelt angegriffen. Sie erlitt dabei Prellungen im Gesicht, musste im Krankenhaus behandelt werden. Seither fühlt sich die Türkin nicht mehr sicher und warnt ihre Landsleute: „Unser Leben ist hier in Gefahr.“ Die Tat ereignete sich in der Mittagszeit, als Uğurlu sich auf den Weg zur Arbeit machte und in die vollbesetzte Straßenbahn in Köln einstieg. Dabei bemerkte sie recht bald, wie ein Mann der neben ihr saß, sie ansah und fluchte. Als die Türkin kurz vor der Haltestelle, in der sie aussteigen wollte, vom Sitz aufstand, schlug der unbekannte Mann mehrmals auf sie ein. Niemand soll dabei zu Hilfe geeilt oder versucht haben, einzugreifen. Als die Straßenbahn anhielt, stieg der Angreifer aus und flüchtete. Laut Uğurlu kam daraufhin der Straßenbahnführer auf sie zu, um sich zu erkundigen, danach stieg sie aus und ließ sich in einem Krankenhaus behandeln. Bei dem Angriff erlitt die junge Frau Prellungen im Gesicht und ein geschwollenes Auge. Der türkische Generalkonsul von Köln, Ceyhun Erciyes, besuchte sie am Montag und erkundigte sich um das Befinden und sicherte ihr zu, sich in dieser Angelegenheit einzusetzen, damit der Angreifer gefasst wird. In einem Interview gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu erklärte die Türkin, dass sie sich seitdem nicht mehr sicher fühle. Sie erkenne das Land nicht mehr wieder und warnte ihre Landsleute: „Unser Leben ist hier in Gefahr und niemanden interessiert es!“

USA
„Flüchtlingsinvasion“: Trump stationiert über 5200 bewaffnete Soldaten an Grenze zu Mexiko

Washington (nex) – Während Länder wie etwa Deutschland oder die Türkei Millionen von Flüchtlinge aufgenommen haben, planen die USA wegen weniger Tausenden, 5200 bewaffnete Soldaten an die Grenze zu Mexiko zu schicken. 800 Soldaten seien bereits auf dem Weg zur Grenze in Texas, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters General Terrence O’Shaughnessy, der an der Spitze des Northern Commands steht. Wie Reuters weiter berichtet, sollen bis Ende der Woche 5200 Soldaten an der Grenze stationiert werden. Das wären weit mehr als die anfangs vorgesehenen 800 bis 1000 Soldaten, so Reuters. Die Soldaten kämen zusätzlich zu den 2092 Nationalgardisten, die bereits auf Bitte Trumps an der Grenze seien. “Viele Banden-Mitglieder und einige sehr böse Menschen haben sich unter die Karawane gemischt, die auf unsere Südgrenze vorrückt. Bitte geht zurück, ihr werdet keinen Zutritt in die Vereinigten Staaten erhalten, wenn ihr nicht den Rechtsweg beschreitet. Das ist eine Invasion unseres Landes, und unser Militär wartet auf euch!” Der US-Zoll- und Grenzschutzkommissar Kevin McAleenan sagte, dass die Regierung zwei Gruppen von Migranten beobachte, die sich Richtung USA bewegten. Die erste Gruppe befinde sich im Süden Mexikos und bestehe aus 3.500 Personen. Die zweite Karawane befinde sich in Guatemala nahe der südlichen Grenze zu Mexiko und umfasse rund 3.000 Menschen.

Arbeitslosigkeit
Tiefster Stand seit 1990: Arbeitslosenquote fällt unter fünf Prozent

Berlin (nex) – Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober im Vergleich zum September nochmal um 53.000 gesunken und erreichte mit 2,204 Millionen den niedrigsten Stand seit 1990. Die Quote sank um 0,1 Punkte auf 4,9 Prozent und sank damit erstmals seit der Wiedervereinigung unter fünf Prozent. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Oktober ein Rückgang um 11.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet, so die Behörde in einer Mitteilung. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen im Oktober weiter ab. Das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzt sich fort und die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen pendelt sich auf einem sehr hohen Niveau ein.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.      

CDU nach der Hessen-Wahl
Oettinger: „CDU muss Merkel auf europäischer Ebene Rücken freihalten“

Osnabrück  –  EU-Kommissar erwartet keinen Autoritätsverlust der Kanzlerin – Bruch der Groko würde Deutschland „lähmen“ EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) sieht keinen drohenden Autoritätsverlust für Kanzlerin Angela Merkel nach deren Rückzug von der CDU-Spitze. „Ich erwarte das Gegenteil. Wir brauchen jetzt eine Kanzlerin, die den Rücken frei hat, gerade für die großen europäischen Aufgaben“, sagte Oettinger im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Merkel könne sich jetzt „ganz auf das eine Amt konzentrieren. Die gesamte Union muss sie dabei unterstützen“. Oettinger zollte Merkel großen Respekt: „Es ist beeindruckend, wie nüchtern und ohne Aufhebens sie ihr Amt nach 18 Jahren zur Verfügung stellt“, sagte er der „NOZ“ und warnte mit Blick auf das Rennen um ihre Nachfolge: „Was nicht passieren darf: Dass zerstört wird, was 18 Jahre lang von Angela Merkel geschaffen worden ist.“ Der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg sprach sich gegen einen Kurswechsel der Partei aus: „Die Aufgaben für die CDU sind spannend und vielfältig. Sie lassen sich nicht in eine Rechts-links-Arithmetik einordnen.“ Eindringlich ermahnte der EU-Kommissar die SPD, die Große Koalition nicht zu verlassen: „Die SPD darf jetzt kein Harakiri machen. Durch einen Bruch der Regierung würde Deutschland auf europäische Ebene abermals gelähmt“, sagte er der „NOZ“. In der EU werde erwartet, dass die Bundesregierung mit ihren führenden Köpfen „nach der Hessen-Wahl jetzt in Brüssel ihrer Verantwortung gerecht wird“.
Das autorisierte Interview im Wortlaut:
Angela Merkel gibt den CDU-Vorsitz ab. Ein überfälliger Schritt? Oettinger: Ich hätte sie unterstützt, wenn Angela Merkel noch ein letztes Mal angetreten wäre. Für ihren souveränen Schritt gebührt ihr der volle Respekt. Es ist beeindruckend, wie nüchtern und ohne Aufhebens sie ihr Amt nach 18 Jahren zur Verfügung stellt. Und sie ist entschlossen, als Kanzlerin bis zum Ende der Legislaturperiode weiter zu regieren. Aber danach ist Schluss. Wird Angela Merkel nicht zur lahmen Ente, die in Brüssel nicht mehr viel zu melden haben wird? Oettinger: Ich erwarte das Gegenteil. Wir brauchen jetzt eine Kanzlerin, die den Rücken frei hat, gerade für die großen europäischen Aufgaben. Mit ihrer Autorität und dem Gewicht Deutschlands muss Angela Merkel die EU-Agenda jetzt wieder vorantreiben. Dazu sollte ihr Nachfolger oder ihre Nachfolgerin an der Parteispitze loyal mit der Kanzlerin zusammenarbeitet und die Fraktionsspitze hinter ihr stehen. Angela Merkel hat sich durch ihren Schritt Respekt verschafft und kann sich jetzt ganz auf das eine Amt konzentrieren. Die gesamte Union muss sie dabei unterstützen. Das Rennen um die Nachfolge an der Parteispitze ist eröffnet. Droht der offene Machtkampf? Oettinger: Ich kann nur an die Anwärter appellieren, dass es fair zugeht. Es ist von Vorteil für die CDU, wenn es eine Auswahl aus drei oder vier Kandidaten gibt. Ich bin sehr gespannt, wer mit welchem Programm antreten wird. Ist es Zeit für den Kurswechsel, damit die CDU Volkspartei bleibt? Oettinger: Jeder Vorsitzende seit Konrad Adenauer hatte sein eigenes Profil. Das wird auch für den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Angela Merkel gelten. Was nicht passieren darf: Dass zerstört wird, was 18 Jahre lang von Angela Merkel geschaffen worden ist. Die Aufgaben für die CDU sind spannend und vielfältig. Sie lassen sich nicht in eine Rechts-links-Arithmetik einordnen. Befürchten Sie noch das Auseinanderbrechen der Großen Koalition? Oettinger: In der EU wird erwartet, dass die Bundesregierung mit ihren führenden Köpfen nach der Hessen-Wahl jetzt in Brüssel ihrer Verantwortung gerecht wird. Es ist gut, dass SPD-Chefin Andrea Nahles für die Fortsetzung der Großen Koalition kämpft. Die SPD darf jetzt kein Harakiri machen. Durch einen Bruch der Regierung würde Deutschland auf europäische Ebene abermals gelähmt. Die SPD droht, die GroKo zur Halbzeitbilanz in einem Jahr zu sprengen… Oettinger: Es ist sinnvoll, dass die GroKo in einem Jahr eine Halbzeitbilanz vorlegt, um dann mit neuem Schwung in die zweite Hälfte zu starten. Aber das geht nur, wenn man europäisch Verantwortung trägt und die Erwartungen erfüllt. Mich stimmen die Entscheidungen des heutigen Tages positiv, wenn es um die Stabilität der Bundesregierung geht.

Menschenrechtsverletzungen in Myanmar
„Völkermord an Rohingya“: Menschenrechtler dankt Türkei für Bemühungen in Myanmar

New York (nex) – „Einige Staaten behindern unsere Arbeit bei der Sensibilisierung für den Völkermord an den Rohingya in Myanmar“, sagte der Leiter einer Menschenrechtsgruppe am Sonntag. „Einige Länder im UN-Sicherheitsrat scheinen ihre Interessen dem Leid der Menschen vorzuziehen. Einige Weltmächte stellen uns in der Myanmar-Frage Hindernisse in den Weg“, sagte Kyaw Win, Direktor der burmesischen Menschenrechtsorganisation Burma Human Rights Network (BHRN) in einem Exklusiv-Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu (AA). Am Rande einer Sitzung über Myanmar im UN-Sicherheitsrat sagte er: „Das ist sehr wichtig: Der Völkermord an den Rohingya-Muslimen geht in Myanmar weiter, er ist noch nicht vorbei. Ich bin überrascht, dass einige Länder dieses Thema immer noch herunterspielen. Muslime, die in Myanmar leben, sind vielen Verfolgungen ausgesetzt. Es gibt 26 Regionen, in denen Muslimen der Zutritt verboten ist. Muslime dürfen an vielen Orten nicht arbeiten.“ Seit Anfang 2018 seien im ganzen Land 20 Moscheen und einige Kirchen geschlossen worden, so Win weiter.. Die Religionsfreiheit  in Myanmar sei bedroht. Er lobte die Bemühungen der Türkei in dieser Angelegenheit und sagte: „Ich möchte den Führern und dem Volk der Türkei danken. Sie sind ein großartiges Beispiel in der muslimischen Welt, und Sie waren der Erste, der auf diese Krise reagiert hat. Wir bewundern Ihre Bemühungen. Ich möchte auch die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) aufrufen, mehr Druck auf die Regierung Myanmars auszuüben, um dieses Problem so schnell wie möglich zu lösen. Bitte helfen Sie uns bei diesem Thema.“ Massenvergewaltigungen von Rohingya-Frauen und -Mädchen  Etwa 18.000 Rohingya-Frauen und -Mädchen wurden von der Armee und der Polizei Myanmars vergewaltigt, so ein Bericht der Ontario International Development Agency (OIDA). Laut Amnesty International flohen mehr als 750.000 Rohingya-Flüchtlinge, meist Kinder und Frauen, aus Myanmar und überquerten Bangladesch, nachdem die myanmarischen Streitkräfte im August 2017 begannen gegen die muslimische Minderheit vorzugehen. Die UNO hat Massenvergewaltigungen, Morde – auch an Säuglingen und Kleinkindern -, brutale Gewalt und das Verschwinden von Personen durch die staatlichen Streitkräfte Myanmars dokumentiert. „Unermessliche Grausamkeiten“ Die Kinderrechtsorganisation Save the Children veröffentlichte im vergangenen November einen Bericht zur Flucht der Rohingya aus Myanmar. In „Horrors I will never forget“ berichten Kinder und Jugendliche erschütternde Erlebnisse von massiver Gewalt, von Vergewaltigungen oder von Menschen, die lebendig verbrannt wurden. Die Erlebnisberichte wurden im Flüchtlingscamp Cox´s Bazar in Bangladesch dokumentiert. Jedes befragte Kind berichtet von Todesfällen „Das Schlimmste an diesen tragischen Geschichten ist, dass es sich nicht um Einzelfälle, sondern um systematische Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen handelt. Nahezu jedes Kind, mit dem wir gesprochen haben, berichtet fürchterliche Geschichten, die es erleben oder mit ansehen musste“, betont Helle Thorning-Schmidt, CEO von Save the Children International, die kürzlich das Rohingya- Flüchtlingscamp in Cox´s Bazar besuchte. 60 Prozent der mehr als 600.000 Rohingya-Flüchtlinge sind Kinder. Unter ihnen die 16 Jahre alte Shadibabiran*, die ebenso wie viele andere Kinder Erschütterndes berichtet: „Einige Soldaten nahmen mich und zwei andere Mädchen mit in ein Haus. Sie schlugen mir mit einer Waffe ins Gesicht, traten gegen meinen Brustkorb und trampelten auf meine Arme und Beine. Anschließend vergewaltigten mich drei von ihnen über mehrere Stunden. Irgendwann wurde ich ohnmächtig.“ Die Soldaten brachen Shadibabiran eine Rippe. „Das war enorm schmerzhaft und ich konnte kaum atmen. Nach wie vor habe ich mit dem Atmen Probleme, aber ich gehe nicht zum Arzt, weil ich mich so sehr schäme.“ Der Report „Horrors I will never forget“ beleuchtet noch weitere schreckliche Schicksale. So musste die 24-jährige Rehema* miterleben, wie eine Frau und ein Baby lebendig verbrannt wurden. „Ich sah einen Soldaten, wie er eine hochschwangere Frau mit Benzin übergoss und anzündete“, berichtet sie. „Ein weiterer Soldat riss einer anderen Frau ihr Baby aus den Händen und warf es ins Feuer. Sein Name war Sahab* und er war noch nicht einmal ein Jahr alt. Die Schreie werde ich niemals vergessen.“ Der 12-jährige Hosan* floh aus seinem Heimatdorf in Myanmar, als das Militär begann, Menschen mit Macheten zu attackieren. Auf der Flucht kam er in ein verlassenes Dorf. Auf der Suche nach Nahrung und Wasser erreichte er schließlich eine Wasserstelle. „Als ich näher kam, sah ich, dass darin mindestens 50 Leichen trieben. Den Geruch verbrannter Häuser und den Anblick aufgedunsener Leichen werde ich mein Leben lang nicht vergessen.“ „Die Mehrzahl der geflüchteten Rohingya sind Kinder unter 18 Jahren. Viele Kinder sind schwer traumatisiert von den schrecklichen Dingen, die sie auf der Flucht erlebt haben und leben nun im Flüchtlingslager, in dem sie völlig schutzlos sind“, sagt Helle Thorning-Schmidt.

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– Menschenrechtsverletzungen in China – Bericht: China verstärkt Repressalien gegen muslimische Uiguren

Eine Untersuchung des Wall Street Journal enthüllt, was in Chinas wachsendem Netzwerk von Internierungslagern, wo Hunderttausende von ethnischen Uiguren festgehalten werden, vorgeht. Wie WSJ berichtet, habe China sein Internierungsprogramm, das ursprünglich auf ethnische uigurische Extremisten zielte, scharf erweitert.

Bericht: China verstärkt Repressalien gegen muslimische Uiguren

Gesundheit
Ungewöhnliche Diät-Tipps zur Stärkung der eigenen Fitness

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Ungewöhnliche Diät-Tipps zur Stärkung der eigenen Fitness

Die Fitness jedes einzelnen Menschen ist ein wichtiges – wenn nicht gar das wichtigste – Detail im täglichen Leben. Wenn die eigene Gesundheit stimmt, lassen sich viele weitere Dinge deutlich entspannter angehen. Entsprechend dieser Tatsache befinden sich viele auf der Suche nach Diät-Tipps, um die eigene Fitness zu stärken. Wir haben die besten gesammelt.
Wenig Kalorien allein reichen nicht aus
Wer seine Fitness entscheidend verbessern und dabei möglichst abnehmen möchte, blickt oft auf die Kalorien. Doch warum eigentlich? Wenig Kalorien allein reichen leider nicht aus. Wer also im Supermarkt eifrig Kalorienzahlen zusammenzählt, wird angesichts der fehlenden Resultate enttäuscht zurückbleiben. Es mag zwar hilfreich sein, mit 1.500 Kalorien pro Tag ein Defizit herzustellen, doch genau hier fangen oftmals die Probleme an. Wenn die Ernährung sich bei weniger Kalorien ebenso auf weniger Ernährungsgruppen konzentriert, erhält der Körper nicht in ausreichender Form das, was er benötigt. Entsprechend wird die Bewegung von Pfunden und die damit verbundene Verbesserung der Körperfitness nicht möglich sein. Deshalb sollte im täglichen Essen stets eine ausreichende Menge an Proteinen, gesunden Fetten, Gemüse und moderate Mengen komplexer Kohlenhydrate vorhanden sein. Dabei ist vor allem auch auf die Präsenz von Fetten hinzuweisen. Diäten mit null Fettanteil sind dabei nicht wirklich hilfreich für den Körper, da dieser gesunde Fette benötigt. Diese können insbesondere in Form von Nüssen, Avocado oder öligem Fisch aufgenommen werden.
Der Doktor empfiehlt Bier in Maßen
Lediglich tschechische Staatsbürger konsumieren weltweit mehr Bier pro Kopf als es die Deutschen tun. Mehr als 100 Liter im Jahr werden dabei getrunken, wobei sämtliche Menschen, die keinen Alkohol zu sich nehmen, ebenfalls berücksichtigt sind. Wer sich jetzt fragt, was Bier in Fitnesstipps zu suchen hat, dem beantworten wir diese Frage natürlich gerne. Tatsächlich empfehlen Ärzte auf Basis verschiedener Studien den Konsum von Bier in Maßen. In einem Test der University of Scranton fanden die Forscher eine deutlich höhere Menge an Abwehrzellen als vor Beginn der 30-tägigen Phase. Dies liegt vor allem an den wertvollen Inhaltsstoffen des alkoholhaltigen Getränks, das beispielsweise Natrium, Kalium und Magnesium aufweist. Ungewohnt in den meisten Getränken sind zudem Vitamin B2 und B6, die sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken. Auch im Hinblick auf weitere Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs kann sich Bier nützlich machen, etwa durch das Vorhandensein des Pflanzenpolyphenols Xanthohumol.
85% gesunde Mahlzeiten statt Daueranspannung
Wer sich mit auf die Steigerung seiner Fitness konzentriert und dabei den Fokus auf möglichst gesunde Ernährung legt, steigert sich oftmals etwas in die Perfektion hinein. Dabei ist diese laut diversen Ernährungsexperten gar nicht nötig. Eine gute Regel heißt dabei 85/15. Was bedeutet das genau? Solange 85% der Mahlzeiten gesund sind, können die restlichen 15% auch einmal etwas zum Genießen sein. Eine einfache Quote sind dabei 3 von 21 Mahlzeiten pro Woche, wenn wir von den durchschnittlichen 3 Essenszeiten pro Tag ausgehen. Allerdings beschränkt sich das Genießen nicht auf All-You-Can-Eat-Pizza, sondern eine lediglich wenig gesündere Option. Einerseits werden durch diese Erkenntnis Schuldgefühle verhindert und zum Zweiten tut sich eine dementsprechend höhere Anzahl an potentiellen Gerichten auf. Und schon ist die Fitness auf dem richtigen Weg!

Berlin
Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichtet auf CDU-Vorsitz

Berlin (nex) – Nach den Verlusten der CDU bei der Landtagswahl in Hessen kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel an, nicht erneut als Partei-Vorsitzende zu kandidieren. Kanzlerin will sie aber bleiben. Bis jetzt hatte Merkel darauf bestanden, dass Parteivorsitz und Kanzlerschaft zusammengehören und erst im September nochmal erwähnt, dass sie erneut für den Vorsitz antreten wolle. „Ich habe gesagt, ich stehe für diese Legislaturperiode zur Verfügung und ich habe meine Meinung bezüglich der Verbindung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft nicht geändert“, sagte sie. Laut der Nachrichtenagentur dpa will der frühere Unionsfraktions-Vorsitzende Friedrich Merz für den Vorsitz kandidieren. Wie schon zuvor bei den Wahlen in Bayern, verlor die Union am Sonntag in Hessen Stimmen im zweistelligen Bereich.  

Hessen-Wahl
Dreyer kündigt mehr Härte gegenüber Union an

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Düsseldorf – Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat nach den hohen Verlusten ihrer Partei bei der Hessen-Wahl umgehend eine stärkere Abgrenzung von der Union angekündigt. „Wir waren zu nachsichtig mit dem Koalitionspartner in Berlin“, sagte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Der Streit zwischen den Unionsparteien CDU und CSU habe die SPD als Koalitionspartner ebenfalls beschädigt. „Wir werden auf einen verbindlichen Fahrplan bestehen. Die Union ist am Zug“, sagte Dreyer. Die SPD erlebe schmerzlich, dass viele Menschen nicht wüssten, wofür sie stehe. „Das müssen wir klar machen und dafür haben wir nicht viel Zeit“, sagte Dreyer. Mit Blick auf den möglichen Rücktritt von CSU-Chef Horst Seehofer sagte sie: „Wir werden nicht warten, bis Seehofer geht oder auch nicht.“ Thomas Kutschaty, Fraktionschef der SPD im NRW-Landtag, sieht sich durch das hessische Ergebnis in seiner Skepsis zur Großen Koalition (Groko) bestätigt. „Ohne sichtbare Erfolge und klare Perspektiven wird die Basis für eine Weiterführung der Groko kaum zu gewinnen sein“, sagt er der „Rheinischen Post“. Er ergänzt: „Die bundespolitischen Bedingungen werden zu einer immer schwereren Last auf unseren Schultern. Spätestens jetzt muss das jeder begriffen haben. Eine ehrliche Bilanz zu ziehen wird immer wichtiger.“ Die SPD habe leider auch in Hessen ihre Ziele erneut nicht erreichen können.

Fall Khashoggi
Bericht: Khashoggi wollte Saudi-Arabiens Chemiewaffen-Einsatz in Jemen enthüllen

London (nex) – Der ermordete Journalist Jamal Khashoggi war im Begriff, einige detaillierte Informationen über Saudi-Arabiens Einsatz chemischer Waffen im Jemen zu enthüllen, wie ein britisches Boulevardblatt am Sonntag berichtete. Zudem habe Großbritannien schon Wochen vor der Tötung Khashoggis im saudischen Konsulat in Istanbul von den Plänen erfahren, so das Blatt weiter. Laut Sunday Express habe „ein Mitglied des königlichen Kreises“ die Entführung von Khashoggi angeordnet. In dem Bericht der Boulevardzeitung, der vom diplomatischen Redakteur Marco Giannangeli verfasst wurde, heißt es, dass die britischen Geheimdienste „zunächst darauf aufmerksam gemacht wurden, dass in der ersten Septemberwoche, etwa drei Wochen bevor Herr Khashoggi am 2. Oktober in das Konsulat kam, „etwas vor sich ging“, obwohl es mehr Zeit brauchte, bis andere Details bekannt wurden“. „Diese Details beinhalteten primäre Befehle, Herrn Khashoggi zu fassen und ihn zur Befragung nach Saudi-Arabien zurückzubringen. Allerdings schien die Tür für alternative Abhilfemaßnahmen zu dem, was als großes Problem angesehen wurde, offen zu bleiben“, sagte die namentlich nicht genannte Quelle dem Boulevardblatt, unter Berufung auf Informationen des britischen Government Communications Headquarters (GCHQ). Das Government Communications Headquarters ist eine britische Regierungsbehörde, die sich mit Kryptographie, Verfahren zur Datenübertragung und der Fernmeldeaufklärung befasst. Die anderen Nachrichtendienste Großbritanniens, MI5 und MI6, benutzen vorwiegend nichttechnische Methoden zur Nachrichtengewinnung. „Wir wissen, dass die Befehle von einem Mitglied des königlichen Kreises kamen, haben aber keine direkten Informationen, um sie mit Kronprinz Mohammad bin Salman zu verbinden“, zitierte der Artikel die Quelle weiter. Der britische Geheimdienst MI6 habe die saudi-arabischen Kollegen gewarnt, die Mission abzubrechen, dies sei jedoch ignoriert worden. „Am 1. Oktober wurden wir auf die Reise einer Gruppe nach Istanbul aufmerksam, zu der auch Mitglieder des GID, (dem saudi-arabischen Geheimdienst al-Muchabarat al-‚Amma as-Sa’udia) gehörten, und es war ziemlich klar, was ihr Ziel war“, sagte die Nachrichtenquelle der Boulevardzeitung. Nachdem Saudi-Arabien jegliche Kenntnis über den Verbleib des Journalisten geleugnet hatte, gab Riad letzte Woche zu, dass der Journalist im saudischen Konsulat in Istanbul getötet worden war. Chemische Waffen im Jemen Laut dem Artikel habe Khashoggi vorgehabt, „dokumentarische Beweise“ zu veröffentlichen, die belegten, dass Saudi-Arabien in seinem Stellvertreterkrieg im Jemen chemische Waffen benutzt habe, zitiert das Blatt einen namentlich nicht genannten Freund Khashoggis. „Ich traf ihn eine Woche vor seinem Tod“, zitiert Sunday Express den Freund, einen „Wissenschaftler aus dem Nahen Osten“. „Er war unglücklich und er war besorgt“, so der Freund weiter. „Als ich ihn fragte, warum er sich Sorgen machte, wollte er nicht wirklich antworten, aber schließlich sagte er mir, er werde Beweise dafür erhalten, dass Saudi-Arabien chemische Waffen benutzt habe“, zitiert das Blatt den Freund weiter.

Zum Thema

– Fall Khashoggi – Interview: Khashoggi sah in der Türkei ein neues Osmanisches Reich

Jamal Khashoggi, der Berichten zufolge im saudischen Konsulat in Istanbul getötet wurde, betrachtete die Türkei als ein Schlüsselland für einen neuen Nahen Osten.

Interview: Khashoggi sah in der Türkei ein neues Osmanisches Reich
   

Israel
Gaza: Drei Kinder sterben bei israelischem Luftangriff

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Gaza (nex) – Drei palästinensische Kinder starben am Sonntag durch einen israelischen Luftangriff nahe der Ostgrenze des Gazastreifens, so das Gesundheitsministerium von Gaza. „Die Rettungskräfte transportierten vom Ort des israelischen Luftangriffs in der östlichen Region des südlichen Gazastreifens die Körper von drei Kindern im Alter zwischen 12 und 14 Jahren „, sagte Ministeriumssprecher Ashraf al-Qidra in einer Erklärung. Die Kinder wurden ins Al-Aqsa Märtyrerkrankenhaus in Deir al-Balah, im zentralen Gazastreifen, gebracht, fügte Al-Qidra hinzu. Der israelischen Armee zufolge, „versuchten die Kinder, den Sicherheitszaun zu manipulieren und scheinbar einen Sprengsatz anzubringen“. In den letzten sieben Monaten veranstalten die Palästinenser in Gaza regelmäßig Demonstrationen entlang der Pufferzone Gaza-Israel, um das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat im historischen Palästina zu fordern, aus dem sie 1948 vertrieben wurden. Die Palästinenser fordern mit ihren Demonstrationen auch ein Ende der 12-jährigen Blockade des Gazastreifens durch Israel. Durch die Blockade werden den zwei Millionen palästinensischen Einwohnern nicht nur grundlegende Rohstoffe vorenthalten, es wird damit auch die gesamte Wirtschaft des Küstenstreifens blockiert. Seit der See- und Bodenblockade für den Gazastreifen wird die Einfuhr sämtlicher Güter und Medikamente für die dort lebende palästinensische Bevölkerung verboten. Seit Beginn der Kundgebungen am 30. März, wurden mehr als 200 Palästinenser von israelischen Truppen, die auf der anderen Seite der Pufferzone in Stellung gebracht wurden, getötet- und Tausende mehr verletzt.

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– Israel – Bericht: Palästinenserin von Siedlern zu Tode gesteinigt

Eine palästinensische Frau wurde getötet und ihr Mann verletzt, nachdem israelische Siedler ihr Fahrzeug in der Nähe eines Kontrollpunktes im südlichen Nablus am späten Freitagabend angegriffen hatten.

Bericht: Palästinenserin von Siedlern zu Tode gesteinigt