Werneke soll Bsirske nachfolgen
Vorentscheidung für Führungswechsel bei Verdi
ESC 2019
Eurovision in Israel: Weltweit rufen Künstler zum Boykott auf
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Der Stadtrat von New Orleans, der größten Stadt des US-Bundesstaats Louisiana, hat nach einem Jahr der Proteste und des Drucks der Gemeinde am gestrigen Donnerstag einstimmig beschlossen, die internationalen Menschenrechte zu verankern.
New Orleans stimmt Boykott-Aktion gegen Israel zu
Wirtschaft
Deutschland: Umsatz im Dienstleistungsbereich um 4,7 Prozent gewachsen
Die ausgewählten Dienstleistungsbereiche umfassen:
Verkehr und Lagerei (zum Beispiel Landverkehr auf Straße und Schiene (einschließlich Transport in Rohrfernleitungen), Schifffahrt, Luftfahrt, Lagerei sowie sonstige Dienstleistungen für den Verkehr (unter anderem Betrieb von Verkehrswegen, Bahnhöfen, Flughäfen sowie Post-, Kurier- und Expressdienste))
Information und Kommunikation (zum Beispiel Verlagswesen, Herstellung, Verleih und Vertrieb von Filmen und Musik, Kinos, Rundfunkveranstalter, Telekommunikation sowie Informationsdienstleistungen)
Freiberufliche und technische Dienstleistungen (zum Beispiel Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Architektur- und Ingenieurbüros, technische, physikalische und chemische Untersuchung, Unternehmensberatung, Werbung und Marktforschung, Design, Fotografie sowie Dolmetschen)
Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (zum Beispiel Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, Reisebüros und Reiseveranstalter, private Wach- und Sicherheitsdienste, Gebäudereinigung, Detekteien, Call-Center sowie Messe- und Kongressveranstalter).
Erdogan-Besuch
Köln: Erdogan möchte Ditib-Moschee besuchen
Türkei
Trotz Währungskrise: Türkische Wirtschaft wächst um über fünf Prozent
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– Weltwährung – Kommentar: Zeit des Petro-Dollars geht unerbittlich ihrem Ende entgegen
Die sich überstürzenden Ereignisse in Saudi-Arabien und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben das Potenzial, das globale Finanzsystem in seinen Grundfesten zu erschüttern, möglicherweise sogar zum Einsturz zu bringen. Ein Kommentar.
Kommentar: Zeit des Petro-Dollars geht unerbittlich ihrem Ende entgegen
Geldpolitik
Zentralbanken: Retter oder Totengräber des globalen Finanzsystems?
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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– Chinas Endlösung der Uighurenfrage –
Bericht: Millionen muslimische Uighuren sind gefangen in chinesischen Konzentrationslagern
Der Islam wird von den chinesischen Behörden als Krankheit betrachtet, als etwas wie eine Drogensucht. Die unkorrekten Ansichten, die somit die Gehirne von Muslimen befallen haben, müssen ersetzt werden durch die korrekte Ansicht: „wir verdanken alles der Partei, Xi Jinping ist der Retter und Wohltäter Chinas“. Darin besteht die Basis moderner Zivilisation, die ein primitives Volk aus der Provinz noch nicht begriffen hat. Ein Kommentar.Bericht: Millionen muslimische Uighuren sind gefangen in chinesischen Konzentrationslagern
Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches “Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.
Menschenrechtsverletzungen in China
Offener Brief zum Weltkongress der Philosophie in Peking
Before and after the removal of the Kalimah Shahadah (testimony of #Islamic faith) from the gate of Noghay (Bayt al-Ma'mur) Mosque in Urumchi, East Turkestan (#Xinjiang). pic.twitter.com/uO9NSNR05G
— Uyghur Bulletin (@UyghurBulletin) August 15, 2018
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Bericht: Millionen muslimische Uighuren sind gefangen in chinesischen Konzentrationslagern
Der Islam wird von den chinesischen Behörden als Krankheit betrachtet, als etwas wie eine Drogensucht. Die unkorrekten Ansichten, die somit die Gehirne von Muslimen befallen haben, müssen ersetzt werden durch die korrekte Ansicht: „wir verdanken alles der Partei, Xi Jinping ist der Retter und Wohltäter Chinas“. Darin besteht die Basis moderner Zivilisation, die ein primitives Volk aus der Provinz noch nicht begriffen hat. Ein Kommentar.
Bericht: Millionen muslimische Uighuren sind gefangen in chinesischen Konzentrationslagern
Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Lebenslauf
geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.
#metoo
Kommentar: Integriere dich, Türke!
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Journalist Klaus Jurgens „Ach so, deshalb magst Du ja die Türken“ – Ein Kommentar
„An Tagen, wenn ich in guter Laune bin (fast immer), versuche ich eine Konversation. Ernsthaft, ich gebe einfach nicht auf, falsche Informationen über Land und Leute geradezurücken. Es klappt manches Mal, aber zur Zeit eher selten.“ Ein Kommentar.
„Ach so, deshalb magst Du ja die Türken“ – Ein Kommentar
Chinas Endlösung der Uighurenfrage
Bericht: Millionen muslimische Uighuren sind gefangen in chinesischen Konzentrationslagern
Der Islam wird von den chinesischen Behörden als Krankheit betrachtet, als etwas wie eine Drogensucht. Die unkorrekten Ansichten, die somit die Gehirne von Muslimen befallen haben, müssen ersetzt werden durch die korrekte Ansicht: „wir verdanken alles der Partei, Xi Jinping ist der Retter und Wohltäter Chinas“. Darin besteht die Basis moderner Zivilisation, die ein primitives Volk aus der Provinz noch nicht begriffen hat. Wären die Konsequenzen nicht so grauenhaft, würde man sich wundern, wie ein Mann wie Xi Jinping und die chinesische Führung sich nicht unendlich lächerlich in ihrer Propaganda vorkommen. Gebet und Fasten waren, seit ich Xinjiang kenne, in Schule und Universität ebenfalls verboten. Jetzt ist Fasten auch für Eltern verboten: sie sollen ihren Kindern kein schlechtes Beispiel geben. Die uighurische Sprache wird an Schulen nicht mehr unterrichtet (ein schamloser Verfassungsbruch). Manche der bisher genannten Maßnahmen sind selbstverständlich in einer so großen Region nicht durch unmittelbare Kontrolle durchsetzbar. Deshalb hat man ein System systematischen Terrors eingerichtet, durch das jeder fürchtet, jederzeit inhaftiert zu werden. In der Region herrscht das Schweigen eines Totenhauses. Jeder kann jederzeit ins Gefängnis oder Umerziehungslager kommen ohne zeitliche Grenze, ohne jeden Beistand vor Gericht, auch ohne jedes Verfahren. Die Familie bleibt im Dunkeln über die Gründe der Verhaftung. Falls es sich um Gefängnis handelt, wird die Familie nach einer langen Untersuchungshaft von Strafmaßen wie fünf oder sieben Jahren unterrichtet. Ein ordentliches Gerichtsverfahren findet nicht statt. Xi Jinping grüßt arabische Staatschefs mit Salamaleikum. In Xinjing ist dieser Gruß inzwischen verboten; es heißt, ,Inshallah‘ soll durch ,so die Partei will‘ ersetzt werden. Die gesamte Provinz ist durchzogen von zahlreichen Konzentrationslagern, Umerziehungslager genannt; die überfüllten, unhygienischen Lebensbedingungen gleichen präzise den Vernichtungslagern der Nazis: ich kenne persönlich Augenzeugen oder Personen, die Augenzeugen kennen; Personen, die entweder dort arbeiten mussten oder inzwischen entlassen sind; Berichte derartiger Personen wurden auch in der Presse veröffentlicht) Selbst Personen mit kasakhischem Pass wurden in solchen Lagern festgehalten. Ich kenne persönlich Personen kasachischer Herkunft mit chinesischem Pass, die auf das Wohlwollen Russlands oder Kasachstans angewiesen sind, nicht zurückkehren zu müssen. Ihre Familie sitzt teilweise im Lager, ansonsten ist der Kontakt von der Familie selbst aus Angst vor Repressalien blockiert. Wie gesagt, ein enger Kontakt von mir aus Xinjiang ist inzwischen verschwunden. Meine Hoffnung, ihn wiederzufinden, ist gleich null. Inzwischen sind Fotos von KZs in sozialen Netzwerken aufgetaucht. Teilweise ist ihre Verteilung durch Satellitenbilder bekannt. Zudem werden immer noch neue Lager gebaut. Man wird eingewiesen, weil man kein Chinesisch kann, die Nationalhymne nicht singen kann, für religiös gehalten wird, oder überhaupt ohne jeden ersichtlichen Grund. Zunächst wurde vermutet, dass 1.000.000 der ca. 10.000.000 Uighuren dort einsitzen; mittlerweile sollen es nach einem neuen Artikel der ,Financial Times‘ 3.000.000 sein (auch in der UN spricht man inzwischen von 1.000.000 – insgesamt 3.000.000). Dörfer sind fast gänzlich leer, auch weite Teile Kashgars und Urumqis sollen Geisterstädten gleichen. Im Lager werden die Insassen gezwungen, Alkohol zu trinken, Schweinefleisch zu essen, sich selbst (d.h. en Islam) zu kritisieren, Xi Jinping und die Partei zu preisen; man muss zu Texten, die den Islam lächerlich machen und die Partei preisen, tanzen und singen. All dies wird durch Folter erzwungen, mit Methoden die denen von Guantanamo entsprechen. Manch einer begeht Selbstmord oder versucht es; Kontakte von mir haben den Wunsch geäußert zu sterben oder haben kurz vor einem Selbstmordversuch Halt gemacht. Kashgar war einst eine der wertvollsten zentralasiatischen Städte.Before and after the removal of the Kalimah Shahadah (testimony of #Islamic faith) from the gate of Noghay (Bayt al-Ma'mur) Mosque in Urumchi, East Turkestan (#Xinjiang). pic.twitter.com/uO9NSNR05G
— Uyghur Bulletin (@UyghurBulletin) August 15, 2018
Längst hat China das meiste abgerissen und nur ein geschmacklos restauriertes Zentrum als Touristenattraktion belassen. Inzwischen sind auch 70% der Moscheen dieser Stadt niedergerissen. Ansonsten wurde der Halbmond abgenommen. Es gibt eine neue Verordnung, dass alle Orte religiöser Verehrung eine chinesische Flagge tragen müssen; für Xinjiang galt das schon seit einiger Zeit. Wandinschriften an Moscheen ,Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist der Prophet Allahs‘ werden durch ,Liebe die Partei, liebe China!‘ überschrieben. Schon seit langem werden Uighuren gezwungen, ihre Nachbarn, Freunde und Verwandte auszuspionieren (eine brillante Idee des neuen Parteisekretärs für Xinjiang, seit Sommer 2016: er hat dasselbe früher in Tibet ausprobiert). Man versucht, nicht mit Freunden und Verwandten zu sprechen, um sich und letztere nicht zu gefährden. Inzwischen werden auch Parteifunktionäre in uighurische Familien einquartiert zur Rundumüberwachung – zusätzlich zu den Sicherheitskameras nahe bei fast jeder Tür. Die Verzweiflung der hinterbliebenen Frauen und Kinder von Inhaftierten ist unbeschreiblich. Oft sind beide Ehepartner in KZs oder im Gefängnis. Ihre Kinder werden in überfüllten, kaum mit dem Nötigsten versehenen Waisenhäusern als Parteimarionetten erzogen. Oftmals ist fast die gesamte männliche Bevölkerung eines Dorfes in jüngerem Alter inhaftiert. Uighurische Mädchen werden zur Heirat mit atheistischen Hanchinesen gezwungen: eine Art staatlich organisierte Massenvergewaltigung.These Uyghur kids( end of video,women speak in Uyghur translated what Chinese women said)There are millions of Uyghur kids left alone at home after their parents are arrested or these kids are send to Chinese orphanage camps where they can face physical and psychological abuse. pic.twitter.com/14tkMnXM2z
— Rukiye Turdush (@parlabest) August 10, 2018

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– Buchrezension – Klaus J. Bade – vom armen Jungen zum Pionier der Historischen Migrationsforschung
Prof. Klaus J. Bade hat die Migrationsforschung und den Migrationsdiskurs in Deutschland bestimmt wie kein anderer – pointiert, kritisch und mit Weitblick. In seinem neuen Buch nimmt er den Leser mit auf eine autobiografische Zeitreise.
Klaus J. Bade – vom armen Jungen zum Pionier der Historischen Migrationsforschung
Prof. Dr. Hans-Christian Günther
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geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.
Integration
Türkei-Wahlen: Was haben wir in Deutschland falsch gemacht?
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Die türkische Bevölkerung scheint sich ihrer großen Herausforderung bewusst zu sein: Wird ihr stolzes Land am Morgen des 25. Juni in eine Periode der Unsicherheit zurückgeworfen? Oder kann es dem Weg, der vor rund 15 Jahren begann und der kurz gesagt daraus besteht, ihr Land in eine natürlich immer zu verbessernde Zukunft zu führen, fortsetzen?
Journalist Klaus Jurgens: Der türkischen Bevölkerung geht es besser
Yasin Baş
Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Bücher: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?” sowie „nach-richten: Muslime in den Medien”. 
