UN-Migrationspakt
Unionspolitiker verlangen Bundestagsabstimmung über Vorbehalte gegen UN-Migrationspakt
Informationssicherheit
BSI-Chef warnt: Mehrzahl der internetfähigen Geräte ist durch Schadsoftware infiziert
Yeni Refah Partisi
Türkei: Osmanen-Nachfahre gründet Partei
Frauen- und Gerechtigkeitsgipfel in Istanbul
Erdogan: Islam erlaubt keine Diskriminierung von Frauen
Istanbul (nex) – Die Religion des Islam rechtfertigt keine geschlechtsspezifische Diskriminierung von Frauen, sagte der türkische Staatspräsident am Freitag.
Recep Tayyip Erdogan betonte in seiner Ansprache auf dem dritten Frauen- und Gerechtigkeitsgipfel in Istanbul die Gleichstellung von Frau und Mann im Islam.
„Als Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft, die jeden Menschen unabhängig von Geschlecht und Hauptfarbe als ein Geschöpf Allahs betrachtet, ist es uns nicht möglich, Frauen zu diskriminieren“, sagte Erdogan. Er würdigte in seiner Rede die Frauen und bezeichnete sie als unverzichtbar für das Familien- und Geschäftsleben.
In der türkischen Kultur und im Islam sei die Familie durch die gemeinsamen Bemühungen von Frau und Mann geprägt, so Erdogan weiter. Ein Verständnis, das Frauen vom Geschäftsleben und Männer vom Zuhause isoliert, sei gegen das Konzept der Familie.
Aktive Beteiligung türkischer Frauen am Geschäftsleben
Erdogan erwähnte auch die Rolle der türkischen Frauen in der Politik, in der Wissenschaft und in vielen anderen Bereichen. Im türkischen Parlament mit seinen 600 Sitzen seien 104 Frauen vertreten.
„Das sind 17,5 Prozent des türkischen Parlaments. Es stellte einen neuen Rekord auf, wenn auch nicht genug“, sagte Erdogan.
Er sagte, dass die Quote für die Beteiligung türkischer Frauen am Erwerbsleben während der Regierungszeit der von ihm gegründeten Partei AKP, seit Ende 2002 gestiegen sei.
„An türkischen Universitäten sind fast die Hälfte der Akademiker – mindestens 44 Prozent – Frauen“, sagte er und fügte hinzu, dass dasselbe für Architekten und Anwälte gelte.
„Mehr als 20 Prozent der türkischen Diplomaten sind ebenfalls Frauen“, fügte er hinzu.
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Lirakrise
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– Putin in der Türkei – TurkStream Gas-Pipeline: Türkei und Russland möchten Handelsvolumen auf 100 Milliarden Dollar erhöhen
Mit der Fertigstellung der TurkStream-Pipeline werde die Türkei zu einer wichtigen internationalen Energiedrehscheibe, sagte Putin am Montag in Istanbul.
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Börsensturz
USA: Über 1 Billion Dollar Verlust – Technologie-Riesen brechen ein
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– Lirakrise – Anstieg von fast 25 Prozent: Türkische Lira erreicht gegenüber Dollar 3-Monats-Hoch
Die türkische Währung setzt ihren Aufwärtskurs der letzten Wochen gegenüber dem US-Dollar unvermindert fort. Sie erreichte am Dienstag mit 5,33 den höchsten Stand seit dem 12. August, wo ihr Kurs auf 7,0458 gefallen war. Gegenüber dem Euro stieg der Kurs sogar um fast 26 Prozent auf 6,12.
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Syrien
Türkei bohrt Wasserbrunnen für über 400.000 Syrer
Auch in den türkischen Provinzen nahe der syrischen Grenze, wie etwa Sanliurfa, Hatay und Kilis, habe die Behörde für den Bedarf von einer halben Millionen Flüchtlingen fast 50 Brunnen gebohrt, so Aydin weiter.
Die Türkei beherbergt mit über 3,5 Millionen Flüchtlingen aktuell mehr Flüchtlinge als jedes andere Land, und etwa 3,2 Millionen dieser Flüchtlinge sind Syrer. Nach den Worten des türkischen Innenministers Süleyman Soylu habe die Türkei für die Beherbergung der Flüchtlinge bislang mehr als 25 Milliarden US-Dollar ausgegeben.
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– Humanitäres Engagement – Türkei: Sauberes Wasser für weitere Millionen Menschen in Afrika
Die Türkei wird weitere neun afrikanische Länder in der Wasserwirtschaft unterstützen. Dies gab Minister Veysel Eroglu am Mittwoch in Ankara bekannt. Bis dato sind türkische Projekte zur Wasserversorgung und Aufbereitung in acht Ländern präsent.
Türkei: Sauberes Wasser für weitere Millionen Menschen in Afrika
Parteispendenaffäre
Bericht: Weitere Verbindungen der AfD zu millionenschweren Unterstützern
Köln – Offiziell distanziert sich die AfD von einem Verein, der millionenschwere Wahlwerbung finanzierte. Tatsächlich offenbaren interne E-Mails, die WDR, NDR und SZ vorliegen, jedoch bisher unbekannte Verbindungen zwischen der Partei und dem Unterstützerverein.
Öffentlich hat sich die AfD zuletzt stark distanziert vom „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“, der in den vergangenen Jahren millionenschwere Wahlkampfunterstützung für die AfD finanzierte. Denn, wenn sich eine enge Verbindung nachweisen ließe, würde sich die AfD dem Verdacht der illegalen Parteienfinanzierung aussetzen.
Diesem Verdacht geht seit zwei Jahren auch die Bundestagsverwaltung nach. Recherchen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“, zeigen jetzt aber: Die Verbindung zwischen der AfD und dem mysteriösen Unterstützerverein ist deutlich enger als bisher bekannt. Eine Reihe von E-Mails, die vorliegen, legen nahe, dass Hans Hausberger, ein enger Vertrauter von Fraktionschefin Alice Weidel, im Jahr 2017 gezielt den Vereinsvorsitzenden David Bendels eingebunden hat, als es darum ging, Spender für eine parteinahe Stiftung der AfD zu suchen.
Hausberger lebt ebenfalls in Weidels Wahlkreis am Bodensee, sitzt dort inzwischen im Kreisvorstand. In der Partei gilt er als einflussreicher Strippenzieher. Am 10. Juli 2017 schreibt er an den Vertreter der geplanten AfD-Stiftung: „Hier die Mailadresse und Tel-Nr. von Bendels.“ Später wechselte die Organisationsstruktur nochmal, bevor die Stiftung als parteinahe Stiftung ausgewählt wurde.
Dass ein Vertrauter der damaligen AfD-Spitzenkandidatin Weidel bei einem strategisch und finanziell so wichtigen Parteiprojekt auf den Vereinschef Bendels verwies, zeigt, wie eng die Beziehungen zwischen beiden Organisationen damals gerade auch in grundsätzlichen Fragen waren. Hausberger räumt auf Anfrage ein, dass er Bendels kannte und vorgeschlagen habe, mit diesem eine mögliche finanzielle Unterstützung zu besprechen. Tatsächlich habe sich Anfang Oktober 2017, kurz nach der Bundestagswahl, Bendels mit einem Vertreter der geplanten AfD-Stiftung im Hotel Bayerischer Hof in München getroffen.
Bendels soll dabei die Unterstützung seiner „Investoren“ angeboten haben. Bendels selbst ließ eine Anfrage dazu unbeantwortet. An früherer Stelle hat er mitgeteilt, dass er als unabhängiger Verein es sich nicht nehmen lasse, für die AfD zu werben, in der er die einzige derzeit wählbare Partei sehe. Absprachen gebe es jedoch nicht. Die geplante Stiftung brauchte 2017 ein Gründungskapital von 50.000 Euro, um sich überhaupt als Stiftung eintragen lassen zu können.
In diesem Zusammenhang hat Weidel-Vertrauter Hausberger dem Stiftungsmann auch von nicht mehr benötigten Wahlkampfspenden auf einem Konto Weidels in ihrem Wahlkreis am Bodensee berichtet. Dabei handelte es sich laut Hausberger um jenes vor kurzem bekannt gewordenen Konto, auf dem insgesamt 132.000 Euro einer kleinen Schweizer Pharmafirma eingegangen waren.
Allerdings seien von diesem Konto dann keine Gelder an die geplante Stiftung geflossen. Er habe auch nur sagen wollen, „dass das eine Möglichkeit wäre, dass man da sieht, dass also Spenden durchaus zu akquirieren seien, zumal sie Frau Weidel gar nicht gebraucht hat.“ Natürlich habe er auch überlegt, der Herkunft des Geldes nachzugehen und den Spender möglicherweise zu kontaktieren. Dies sei aber nie erfolgt. Alice Weidel teilt auf Anfrage mit, dass sie sich angesichts der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Sie „zu einzelnen Sachverhalten des betreffenden Themenkomplexes zunächst nur gegenüber den Behörden äußern werde“.
Weidel-Vertrauter Hans Hausberger hat zu dem Bendels-Verein offenbar schon länger Kontakte. In einer weiteren E-Mail im Juli 2017 schrieb er, er habe zuvor „schon mal“ für die Stiftung einen Kontakt zu Bendels hergestellt. Damals sei der Kontakt über den damaligen Bundesvorsitzenden der AfD, Konrad Adam, gelaufen. Adam hat dies auf Anfrage schon vor längerer Zeit gegenüber WDR, NDR und SZ eingeräumt. Auch der AfD-Politiker Peter Boehringer, inzwischen Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bundestag, hatte offenbar Kontakt zum mysteriösen Unterstützerverein.
Am 12. November 2017 schrieb Boehringer eine E-Mail in Kopie an David Bendels, in der er einen späteren Mitarbeiter von Alice Weidel darum bittet, mit Bendels Kontakt aufzunehmen. Bendels, so schreibt Boehringer, stehe „an verschiedenen relevanten Stellen in direktem und indirektem Kontakt mit der AfD und anderen Gleichgesonnenen“.
Auf Anfrage bestreitet Boehringer nicht, diese Mail geschrieben zu haben. Er stellt klar, dass es sich bei der E-Mail um einen trivialen Vorgang handelt. Bendels sei ihm als Publizist bekannt gewesen und hierauf habe sich der Kontakt beschränkt. Sollte sich herausstellen, dass es zwischen Partei und Verein enge Absprachen insbesondere in finanziellen Fragen gegeben hat, könnte die Bundestagsverwaltung Sanktionen wegen illegaler Parteienfinanzierung verhängen.
Für problematisch hält die nun bekannt gewordenen Verbindungen zwischen Parteimitgliedern und dem millionenschweren Unterstützerverein auch die Düsseldorfer Parteienwissenschaftlerin Sophie Schönberger: „Das legt nahe, dass es deutlich intensivere Kontakte zwischen AFD-Funktionären und dem Unterstützerverein gibt, als beide Seiten bisher eingestanden haben. Vor dem Hintergrund scheinen die bisherigen Angaben, dass es auch hinsichtlich der Wahlwerbekampagnen keine Absprachen gegeben hat, als sehr zweifelhaft. Ich gehe davon aus, dass die Bundestagsverwaltung dies prüfen wird.“
Die AfD ging in den letzten Wochen bereits auf deutliche Distanz zum Verein für Rechtsstaatlichkeit und hat ihn jüngst sogar verklagt, weil er den Anschein einer Nähe zur Partei erwecke. Auch der Verein hat immer wieder betont, dass er unabhängig von der Partei agiere. Alle deutschen Parteien sind mit sogenannten „parteinahen“ Stiftungen verbunden. Im Fall der CDU ist dies zum Beispiel die Konrad-Adenauer-Stiftung. Diese Stiftungen werben für die Weltsicht der Partei oder bilden Nachwuchskräfte aus.
Die Stiftungen sind auch finanziell interessant, weil sie staatliche Zuschüsse erhalten. Sie dürfen aber nicht zu nah mit den Parteien verbunden sein. Der Aufbau einer parteinahen Stiftung hatte im Sommer 2017 eine große Bedeutung für die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel und ihr Umfeld. Weidel kannte dem Mailverlauf zufolge offenbar potenzielle Geldgeber. Ihr Vertrauter Hausberger schrieb am 4. Juli 2017 in einer E-Mail an den Vertreter der geplanten Stiftung: „Alice sagte mir eben zu, ein paar Spender an der Hand zu haben, die nicht direkt an die Partei spenden wollen.“
Hausberger sagte dazu auf Anfrage, er hätte Alice Weidel um Hilfe bei der Suche nach Geldern für die Stiftung gebeten. Allerdings seien diese Überlegungen gescheitert. Just zur gleichen Zeit flossen auch die Gelder des anonymen Großspenders aus der Schweiz auf das Konto von Weidels Kreisverband am Bodensee. Doch diesen Spender, so versichert Weidel, kannte sie nicht.
Schlüsseldienstbetrug
Schlüsseldienst: Immer mehr Menschen fallen Betrügern zum Opfer
Schlüsseldienstbetrug erkennen und verhindern
Der Hausschlüssel ist neben der Geldbörse wohl das wichtigste Utensil der Menschen. Nur ungern würde man ihn verlegen oder gar verlieren. Allein schon das Vergessen in den eigenen vier Wänden zieht viele Probleme nach sich. Nicht selten hilft nur noch der Schlüsseldienst. Aber Vorsicht: Viele Unternehmen nutzen die Notsituation ihrer Kunden aus. Häufig kommt es dadurch zum Schlüsseldienstbetrug. Was Schlüsseldienstbetrug genau ist und wie Schlüsseldienstbetrug eigentlich funktioniert und verhindert werden kann, beäugen wir in diesem Artikel etwas genauer. Schließlich kann jeder einmal in diese Situation geraten – und dann ist guter Rat teuer.Achtung: Ein Schlüsseldienst kann teuer werden
Wenn die Tür ins Schloss fällt und die Schlüssel noch in den eigenen vier Wänden sind, hilft oft nur der Schlüsseldienst. Ärgerlich, denn eine professionelle Türöffnung kann teuer werden. Je nach Wohnort, Lage und Zeitraum kann die Rechnung mehrere hundert Euro betragen. Wie in der Grafik unten ersichtlich ist, dürften die Schlüsseldienste bei einer fairen Behandlung ihrer Kunden aber nur 60-70 Euro verlangen. Oftmals sind Schlüsseldienste aber deutlich teurer. Die Summe setzt sich wie folgt zusammen:- Anfahrt: Wie weit ist das Unternehmen vom Wohnort entfernt?
- Türöffnung: Um welche Art von Tür handelt es sich genau? Was muss der Dienstleister unternehmen?
- Zuschlag: Muss die Türöffnung an einem Feiertag oder spät in der Nacht durchgeführt werden?
- Mehrwertsteuer: Ein erheblicher Betrag geht – wie bei jeder Dienstleistung – an den Staat.
Schlüsseldienstbetrug erkennen & Aussperren verhindern
Nicht wenige Menschen müssen einmal in ihrem Leben einen Schlüsseldienst kontaktieren. Vielen ist diese Aktion nicht nur peinlich, sondern auch zu teuer. Nicht nur die 44-jährige Hausfrau aus Geretsried musste eine saftige Rechnung bezahlen.
In der Notsituation rät jeder Rechtsanwalt und auch der Verbraucherschutz, ruhig zu bleiben und das betreffende Unternehmen zu prüfen. Eine Nötigung durch einen Schlüsseldienstbetrug kann leicht erkannt werden:
- Viele Telefonnummern: Bietet ein Schlüsseldienst Telefonnummern aus mehreren Städten an, wird er vermutlich eine weite Anfahrt und riesige Rechnung präsentieren.
- Keine Preisauskunft: Ist der zu bezahlende Preis nicht leicht ersichtlich oder auch gar nicht erfragbar, hat das Unternehmen vermutlich einiges zu verbergen – und einen heimtückischen Plan mit der Rechnung vor.
- Mehrere Einträge im Branchenbuch: Sollte das Unternehmen unter mehreren verschiedenen Namen in einem Branchenbuch geführt werden, ist die Gefahr eines Schlüsseldienstbetrugs sehr hoch.

Vorsicht: So schützt man sich vor Schlüsseldienstbetrug
Bei all der Gefahr von einem Betrug durch den Schlüsseldienst, können sich die Opfer – selbst in einer solchen Notsituation – selbst sehr gut schützen. Wer von den Gefahren und Tipps & Tricks der Betrüger weiß, der kann Gegenmaßnahmen ergreifen, um gar nicht erst in eine solche Situation zu geraten. Denn wurde die Dienstleistung erst einmal durchgeführt und die horrende Rechnung gestellt, ist ein Entkommen aus der Bezahlpflicht äußerst schwierig. Dabei kann man sich vor einem Schlüsseldienstbetrug ganz einfach selbst schützen, indem man ein paar hilfreiche Tipps und Tricks beachtet und befolgt. Unternehmen prüfen: Bevor der Ausgesperrte ein Unternehmen kontaktiert, sollte er sich über die Firma etwas genauer informieren. So kann zum Beispiel die Polizei und die Handwerkskammer befragt werden. Außerdem sind Bewertungen ehemaliger Kunden im Internet sehr hilfreich. Preis verhandeln: Wer den Festpreis und den Preis für die Anfahrt nicht vor der Dienstleistung abspricht, der darf sich über eine hohe Rechnung im Nachhinein nicht beschweren. Deutlich cleverer ist, den zu bezahlenden Preis schon vor der Anfahrt exakt abzusprechen und erst dann die Dienstleistung in Auftrag zu geben. Fragen stellen: Ist der Mitarbeiter des Unternehmens Zuhause eingetroffen, sollten vor dem Start der Dienstleistung noch ein paar Fragen gestellt werden. So ist ein Ausweis der betreffenden Person zu sichten, ebenso wie das Einholen einer Bestätigung bezüglich des Preises. Mit Zeugen warten: Allgemein ist zu empfehlen, dass die ausgesperrte Person nicht allein vor der Wohnungstür auf den Schlüsseldienst wartet. Wer einen Zeugen vorweisen kann – zum Beispiel im Hinblick auf den vereinbarten Preis – hat vor Gericht deutlich bessere Karten, Recht zu bekommen. Alles in Allem kommt ein Schlüsseldienstbetrug zwar durchaus häufig vor, doch die Kunden können sich durch ein kluges Verhalten selbst davor schützen. Wer die Anzeichen eines Schlüsseldienstbetrugs kennt und weiß, wie er diesen begegnen kann, der wird auch mit keiner hohen Rechnung konfrontiert. Doch es gilt zu bedenken: Vorsicht ist besser als Nachsicht, gerade wenn es um einen Schlüsseldienst geht.
Jemen-Krise
Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate kündigen 500-Millionen-Dollar-Hilfe für Jemen an
Der Jemen befindet sich seit Ende 2014 in einem Bürgerkrieg. Die Huthis und ihre Verbündeten brachten damals die Hauptstadt Sanaa sowie andere Teile des Landes unter ihre Kontrolle. Sie zwangen Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und seine von Saudi-Arabien gestützte Regierung, nach Riad zu fliehen.
Im März 2015 starteten Saudi-Arabien und seine Verbündeten eine massive Militäroffensive im Jemen mit dem Ziel, die von den Huthis eingenommenen Gebiete zurückzuerobern und Hadis angeschlagene pro-saudische Regierung wieder einzusetzen.Zum Thema
– Hungerkatastrophe – Jemen: „Die größte humanitäre Katastrophe der Welt“
Angesichts der heute in Genf stattfindenden Geberkonferenz für den Jemen warnt das UN-Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) vor weiteren Vertreibungen. Der Konflikt an der Westküste des Landes werde immer heftiger ausgetragen.
Jemen: „Die größte humanitäre Katastrophe der Welt“

