UFC-News
Khabib vs Georges St-Pierre: Kommt jetzt der „Superfight“?

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Auf diesen Kampf warten MMA-Fans schon lange, nun scheint UFC-Präsident Dana White einen „Superfight“ in Betracht zu ziehen. Noch im Juli hatte White eine Rückkehr St.Pierres zur UFC kategorisch ausgeschlossen. Er gilt pound-for-pound noch immer als einer der besten Kämpfer die die Welt der MMA je hervor gebracht hat: Georges ‚Rush‘ St-Pierre, auch genannt GSP. Auch der amtierende Leichtgewicht UFC-Champion Khabib Numagomedov hat ihm seinen größten Respekt ausgesprochen und den Wunsch geäußert, gegen ihn antreten zu wollen. Der 30-jährige Nurmagomedov bezwang bei seinem letzten Kampf (UFC 242) den Amerikaner Dustin Poirier und ist somit mit einer Bilanz von 28 Siegen und null Niederlagen weiterhin ungeschlagen. St. Pierre hielt mehrere Jahre lang den Titel im Weltergewicht, bevor er Ende 2013 den Kampfsport verließ. Als Grund gab er persönliche Probleme an, ließ jedoch eine mögliche Rückkehr offen. Nach knapp vier Jahren Pause fand am 4. November 2017 mit dem Debüt in der Mittelgewichtsklasse der UFC schließlich auch sein Comeback statt. Bei der UFC 217 trat St. Pierre gegen Michael Bisping an und besiegte ihn durch den Einsatz eines Aufgabegriffes. Der Kanadier trat nach diesem Kampf jedoch erneut zurück. UFC-Chef Dana White: Khabib-St.Pierre-Fight möglich Auf die Frage des US-Nachrichtenportals TMZ nach dem nächsten Gegner von Nurmagomedov wies White zwar sofort auf einen lang erwarteten Showdown mit dem ehemaligen Interimsmeister Tony Ferguson hin, – der seit 12 Kämpfen unbesiegt ist – fügte jedoch hinzu, dass er, wenn das Matchup aus irgendeinem Grund nicht stattfindet, Nurmagomedovs Bitte, gegen St-Pierre anzutreten, berücksichtigen würde. „Tony Ferguson ist der Kampf, der stattfinden muss“, sagte White. „Wir haben es vier weitere Male versucht, also können wir es hoffentlich diesmal schaffen. Aber das ist der Kampf, der Sinn macht. „(Der Kampf mit Georges St-Pierre) kann auch stattfinden. Wir werden sehen, was mit Tony passiert. Tony hatte schon vorher Möglichkeiten, die er nicht genutzt hat, also wenn nicht, wäre ich daran interessiert, über GSP zu sprechen“, so White. Bereits im vergangenen Oktober hatte Khabibs Manager Ali Abdelaziz auf Twitter einen Kampf gegen St. Pierre angekündigt: „Wir werden euch umhauen, es gibt große Neuigkeiten“, so Abdelaziz. Die russische Fachzeitschrift MMA TEAM DAGESTAN berichtete daraufhin, dass an einem Fight zwischen Khabib und GSP gearbeitet werde.

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– UFC-News – Conor McGregor will Kampf gegen Khabib Nurmagomedov

Der ehemalige UFC-Champion Conor McGregor hat Nurmagomedov zu einem Kampf herausgefordert.

Conor McGregor will Kampf gegen Khabib Nurmagomedov
   

Kirche
Essener Generalvikar Pfeffer: „Viele engagierte Katholiken zweifeln, ob sie noch bleiben sollen“

Der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer (55), kritisiert die Versuche des Vatikans, Reformen in der deutschen katholischen Kirche zu stoppen. Wer angesichts der Krise der Kirche meine, man brauche nichts zu verändern, verschließe die Augen vor der Realität, sagte Generalvikar Pfeffer im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST. Der Generalvikar ergänzte: „Es ist allerhöchste Zeit, über die Bedeutung des Weiheamtes, den Pflichtzölibat und die Zulassung der Frauen zum Amt zu sprechen.“ Viele engagierte Katholiken zweifelten, ob sie noch bleiben sollen, so Pfeffer. Die Signale aus Rom zum synodalen Weg seien deshalb auch in ihrer Wirkung verheerend. Der Generalvikar des Ruhrbistums sagte, die Kirche müsse sich davon verabschieden, Menschen kontrollieren zu wollen. „Es muss ein Ende haben, Geschiedene, die wieder heiraten, zu verurteilen oder Menschen, die ihre homosexuelle Orientierung leben, mit einem moralischen Bannstrahl abzustrafen.“ Mit dem synodalen Weg will die katholische Kirche in Deutschland gemeinsam mit den katholischen Laien auf die schwerwiegende Vertrauenskrise reagieren, die unter anderem durch den Missbrauchsskandal verursacht wird. Der Vatikan hatte in der vergangenen Woche gegen den Reformprozess interveniert. Als Hintergrund wird eine Intrige von Reformgegnern unter den deutschen Bischöfen vermutet. Ab dem 23. September beraten die Bischöfe auf ihrer Herbstvollversammlung in Fulda zum Reformprozess.

Kasachstan
Ringer-WM: Türke Taha Akgül steht im Finale

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Der türkische Nationalringer Taha Akgül steht im Finale der Ringer-WM. Nursultan – Nachdem der türkische Nationalringer Rıza Kayaalp zum vierten Mal Weltmeister wurde, steht ein weiterer türkischer Ringer im Finale der Ringer-WM in Kasachstan. In der kasachischen Hauptstadt Nursultan (vormals Astana) traf Taha Akgül im Halbfinale im Freistil bis 125 KG auf seinen chinesischen Kontrahenten Zhiwei Deng. Der sehr stark agierende Akgül ging bereits in der ersten Hälfte der Begegnung mit 5:0 in Führung. In der zweiten Hälfte ließ der türkische Nationalringer nichts mehr anbrennen und beendete das Match mit 5:0. Somit steht Taha Akgül im Finale, wo er morgen gegen seinen georgischen Kontrahenten Geno Petriashvili trifft. Schon am Dienstag bezwang der türkische Ringer Rıza Kayaalp seinen Gegner im Finale im griechisch-römischen Stil bis 130 KG mit 3:1. Damit ist er als erster türkischer Ringer überhaupt viermaliger Weltmeister geworden.

German Medical Award
Türkischstämmige Dilek Gürsoy wird „Ärztin des Jahres“

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Von Yasin Bas Die Ärztin Dilek Gürsoy ist vom German Medical Award als „Medizinerin des Jahres 2019“ ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden jedes Jahr Praxen, Kliniken, Mediziner, Ärzte und fortschrittliche Unternehmen der Gesundheitsbranche ausgezeichnet. Die 43-Jährige, die derzeit in einer Herzklinik in Siegburg arbeitet, ist europaweit die erste Frau, die einem Patienten ein Kunstherz eingepflanzt hat. Wurzeln in Ordu am Schwarzen Meer Gürsoy, Tochter einer türkischen Gastarbeiterfamilie aus der türkischen Schwarzmeerstadt Fatsa bei Ordu, geboren 1976 im rheinländischen Neuss, hatte mit zehn Jahren ihren Vater an einer Herzkrankheit verloren. Umso bemerkenswerter ist es, dass sie gerade in diesem Medizinfeld eine Expertin wurde. Ihre Mutter musste nach diesem schmerzvollen Verlust Dilek und die beiden Brüder alleine großziehen. Gefördert von einer deutschen Familie, schaffte es die intelligente Gürsoy aufs Gymnasium und absolvierte ihr Abitur. Daraufhin studierte sie in Düsseldorf Medizin. Während ihres Studiums faszinierte sie das menschliche Herz. Sie sagte einmal, dass die kunstvolle und hochfeine Tätigkeit am Herzen, bei der es auf Millimeter ankomme, sie gefesselt habe. Deshalb sieht sich die Spezialistin auch ein stückweit als Künstlerin. Nachdem sie als Herzchirurgin ausgebildet wurde, arbeitete Gürsoy zunächst als Assistenz-, daraufhin als Fach- und folglich als Oberärztin im Team eines der renommiertesten Herzchirurgen Deutschlands, Prof. Dr. Reiner Körfer. Er förderte und unterstützte sie auch. Sie machte Station bei bekannten Kur- und Herzkliniken wie z.B. im westfälischen Bad Oeynhausen oder in Essen und Duisburg. 2012 verpflanzt sie als erste Europäerin ein künstliches Herz Im Jahr 2012 schließlich erreichte sie den vorläufigen Höhepunkt ihrer mit Erfolg gekrönten Karriere. Sie war die erste Ärztin in Europa, die einem Patienten ein künstliches Herz implantierte. Das geschah noch während ihrer Tätigkeit in Duisburg. Einladung durch den türkischen Gesundheitsminister Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca meldete sich mit einer Videotelefonie bei Gürsoy und gratulierte ihr zu dem wichtigen Preis. Koca lud die sieggekrönte Medizinerin zur 6. Jahrestagung der türkischen Medizinwelt, die am 29. Oktober in Istanbul stattfindet. Muhammad Ali und ihre Mutter sind ihre Idole In einem Interview mit dem Handelsblatt antwortete Gürsoy, gefragt nach ihren Vorbildern, diese seien neben ihrer eigenen Mutter auch die Boxlegende Muhammad Ali. Ihre Mutter sei eine starke und durchsetzungsstarke Frau – noch heute. Und Muhammad Ali „weil er sich nicht von seinem Weg hat abringen lassen und hinter seiner großen Schnauze viel Disziplin und Willensstärke steckte. Das verschaffte ihm großen Erfolg und vor allem enormen Respekt.“ Verleihung des Preises im November Die Auszeichnung wird Gürsoy, während einer feierlichen Ehrung auf der vom 18. bis 21. November dieses Jahres stattfindenden Düsseldorfer Medizin-Messe „Medica“, entgegen nehmen.

Reisen
Herbstferien: Antalya verdrängt Mallorca bei deutschen Urlaubern vom ersten Platz

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Antalya ist Herbstmeister – zwar nicht im Fußball, aber bei den TUI Gästen: „Antalya ist in diesem Jahr das beliebteste Herbstferien-Ziel. Bereits im Sommer hat die Türkei einen Boom erlebt, der sich nun auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer der TUI Deutschland. Antalya hat in diesem Jahr somit die spanische Insel Mallorca auf den zweiten Platz verwiesen. Warme Temperaturen und ein unschlagbares Preisleistungs-Verhältnis seien vor allem für Familien klare Argumente für einen Türkeiurlaub. Entsprechend hoch ist hier der Familienanteil, so Baumert. Ein Blick auf das Herbstferienranking des weltweit führenden Touristikkonzerns zeigt: Nach Antalya und Mallorca folgt Kreta auf Platz drei. An vierter Stelle liegt Ägypten mit Hurghada. Die Herbstferien werden von den meisten Urlaubern noch einmal für eine größere Reise genutzt. Die durchschnittliche Reisezeit liegt bundesweit bei 9.8 Tagen. Die längere Reisedauer schlägt sich auch im Budget nieder: Die deutschen TUI Gäste geben im Schnitt 2.601 Euro pro Person für einen Urlaub in den Herbstferien aus. Das bundesweite Ranking der beliebtesten Reiseziele der TUI Gäste in der Übersicht:
1.	Antalya
2.	Mallorca
3.	Kreta
4.	Hurghada
5.	Fuerteventura
6.	Rhodos
7.	Kos
8.	Gran Canaria
9.	Teneriffa
10.	Costa de la Luz

– Zum Thema –

– Türkei – Bei Deutschen wieder beliebt: Antalya beherbergte 2019 bereits 10 Millionen Touristen

Antalya, eines der beliebtesten Urlaubsziele der Türkei an der Mittelmeerküste, begrüßte vom 1. Januar bis 22. August eine Rekordzahl von 10 Millionen ausländischen Touristen.

Bei Deutschen wieder beliebt: Antalya beherbergte 2019 bereits 10 Millionen Touristen

Balkan
Albanien: Nur Bewährungsstrafe für Ex-Innenminister Saimir Tahiri

Tirana – Die wichtigste Oppositionspartei in Albanien reagierte empört, nachdem das Gericht erster Instanz für schwere Verbrechen in Tirana am Donnerstag den ehemaligen Innenminister Saimir Tahiri wegen der Anklage des internationalen Drogenhandels und der Verbindung zu einer kriminellen Organisation für unschuldig befunden hatte. Stattdessen verhängte sie ihm eine Bewährungsstrafe von dreieinhalb Jahren wegen Machtmissbrauchs im Zusammenhang mit den Aktivitäten einer kriminellen Bande, die jahrelang bis 2017 ungehindert operierte, als die italienische Polizei gegen sie vorging. Tahiri war nach dem Urteil trotzig, nannte es lächerlich und kündigte an, dass er Berufung einlegen würde. Jaeld Cela, ein ehemaliger Polizeibeamter, der zusamen mit Tahiri angeklagt war, wurde ebenfalls wegen Drogenbeschuldigung für nicht schuldig befunden und nur wegen Machtmissbrauchs verurteilt. Seine Strafe wurde jedoch nicht ausgesetzt, weil er seit zwei Jahren auf der Flucht ist, berichtet das Recherchenetzwerk BalkanInsight. Die oppositionelle Demokratische Partei kritisierte das Urteil als viel zu nachgiebig. Parteiführer Lulzim Basha nannte es „beschämend“. Basha: „Das zeigt, wie Edi Rama Tahiri beschützt hat… Rama ist eine Geisel des Verbrechens.“ Die Staatsanwaltschaft hatte 12. Jahre Haft gefordert. Tahiri war zwischen 2013 und 2017 fast vier Jahre lang Innenminister. Dies war ein Rekord im post-totalitären Albanien, wo die Innenminister selten mehr als zwei Jahre im Amt sind. Oppositionsführer Basha hatte alle 420 Seiten der italienischen Gerichtsdokumente auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht und einen politischen Sturm ausgelöst. Die verhafteten Bandenmitglieder aus einem Dorf in der Nähe von Vlora in Südalbanien beschrieben Tahiri als Freund, behaupteten, die Polizei in der Stadt zu kontrollieren und hatten Spione in einer militärischen Radarstation, um ihre Operationen zu leiten.

Zum Thema

– Albanien – Tirana: Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft für Ex-Innenminister Saimir Tahiri

Der Prozess gegen den ehemaligen Innenminister Saimir Tahiri in Albanien nähert sich der Ziellinie, wobei Staatsanwälte eine 12-jährige Haftstrafe für ihn und Jaeld Çela, einen ehemaligen Polizisten, der derzeit auf der Flucht ist, fordern.

Tirana: Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft für Ex-Innenminister Saimir Tahiri
   

Rentenpolitik
Verdi-Chef Bsirske fordert massive Anhebung des Rentenbeitrags zur Bekämpfung von Altersarmut

Der scheidende Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske hält eine massive Anhebung des Rentenbeitrags auf etwa 26 Prozent für unerlässlich, um Altersarmut wirksam zu bekämpfen. Beitragsanhebungen dürften „kein Tabu sein, wenn sie paritätisch finanziert werden“, sagte Bsirske der „Saarbrücker Zeitung“. Vom jetzt geltenden Beitragssatz in Höhe von 18,6 Prozent des Bruttolohns zahlten die Arbeitnehmer gut neun Prozent. „Obendrein sollen sie noch riestern.“ Das seien insgesamt schon mehr als 13 Prozent, rechnete Bsirke vor. „Bei einer paritätischen Finanzierung müsste der Arbeitgeber das Gleiche drauflegen. Da sind wir bei etwa 26 Prozent.“ Dies würde auch ein Ende der Teilprivatisierung der Altersvorsorge bedeuten, durch die die Arbeitgeber entlastet würden und von der die Versicherungswirtschaft profitiere. „Und das um den Preis einer millionenfachen Altersarmut“, kritisierte der Gewerkschafter. Mit einer sozialstaatlichen Rentenpolitik habe das nichts zu tun. „Es muss doch darum gehen, die gesetzlichen Renten wieder auskömmlich zu machen“, meinte Bsirske.

Verkehrspolitik
Nahverkehrsverband VDV fordert Milliarden-Paket für den ÖPNV-Ausbau

Mitten in die anstehende Entscheidung der Bundesregierung über die künftige Klimaschutz-Strategie Deutschlands hinein fordert der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Milliardeninvestitionen für den Ausbau des Nahverkehrs. „Wenn der ÖPNV eine relevante Rolle bei der Erreichung der Klimaschutzziele und in der Verkehrswende spielen soll, brauchen wir massive Investitionen in neue Fahrzeuge und in unsere Infrastruktur. Wir müssen dabei klotzen und nicht kleckern“, sagte der Präsident des VDV, Ingo Wortmann, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Wortmann bezifferte den notwendigen Betrag auf bundesweit mindestens 10 bis 15 Milliarden Euro für die nächsten Jahre. „Entscheidend ist, dass die Mittel zusätzlich zu bestehenden Förderungen fließen und dauerhaft zur Verfügung stehen“, sagte der VDV-Präsident. Nur so sei es realistisch, das Nahverkehrsangebot bis 2030 um 30 Prozent zu steigern. Die 30-Prozent-Marke ist ein selbst gestecktes Ziel der im VDV organisierten rund 600 Verkehrsunternehmen. Auf die Frage, woher das Geld kommen soll, sagte Wortmann: „Aus öffentlichen Mitteln.“ Möglich seien jedoch auch alternative Finanzierungsmodelle auf kommunaler Ebene. So könnten die Städte nach dem Vorbild Wiens eine Art U-Bahn-Steuer für ortsansässige Unternehmen einführen oder das Parken in den Innenstädten verteuern und die Überschüsse dem ÖPNV zur Verfügung stellen. Wien gilt mit einem ÖPNV-Anteil von 38 Prozent am Gesamtverkehr europaweit als Musterbeispiel einer erfolgreichen Mobilitätswende. Wortmann riet dazu, Bus- und Bahntickets nicht auf die Schnelle günstiger als bisher anzubieten. „Ein 365-Euro-Jahresticket, das jetzt viele fordern, kann höchstens der letzte Schritt sein. Zuerst müssen wir das Angebot ausbauen und die Finanzierung sichern“, sagte Wortmann. Auch Wien habe die Preissenkung über 20 Jahre lang vorbereitet. Der VDV-Präsident warnte zudem vor übertriebenen Erwartungen an die Rolle des ÖPNV in der Verkehrswende. Allein der Bau einer neuen Straßenbahnstrecke dauere unter momentanen Bedingungen zehn Jahre. Elektrobusse seien in nennenswerter Zahl ebenfalls erst in einigen Jahren auf dem Markt zu erwarten. „Wenn wir das Angebot erweitern wollen, kommen wir am Ausbau der Bus-Flotten also nicht vorbei“, sagte Wortmann. Moderne Diesel-Busse seien ein wirksames Mittel, die Luft in den Städten zu verbessern. Wortmann: „Ein Euro-6-Diesel-Bus für 100 Fahrgäste stößt nicht mehr Stickoxide aus als ein Pkw.“

Digital-News
Wirecard gewinnt die führende türkische Online-Flugbuchungsagentur Enuygun als neuen Kunden

Wirecard, der global führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, und Enuygun, das führende türkische Online-Reisebüro für Flüge, optimieren gemeinsam den digitalen Zahlungsverkehr für Enuygun-Kunden. Wirecard wickelt eingehende Kreditkartenzahlungen auf Enuygun für globale und lokale Zahlungssysteme wie Mastercard, Visa und Troy ab. Mit über 17 Millionen Besuchen im Monat und mehr als fünf Millionen verkauften Flügen pro Jahr ist Enuygun der Marktführer für Online-Flugbuchungen in der Türkei. Mit seiner globalen Marke Wingie bietet das Unternehmen seine Services in fünf verschiedenen Sprachen an. Die Türkei liegt strategisch günstig zwischen Nahost, Zentralasien, Nord- und Ostafrika sowie Europa und ist damit ein wichtiger Luftverkehrsknotenpunkt. In der Türkei wächst der Umsatz mit Online-Flugtickets stetig: Laut Statista wird für die kommenden Jahre eine jährliche Wachstumsrate von 7,9% erwartet (CAGR 2019-2023). Damit soll das Marktvolumen bis 2023 bei über 7,3 Milliarden Euro liegen. „Als türkischer Marktführer für Online-Flugtickets und technologieaffines Reiseunternehmen ist ein reibungsloses und vollständig digitales Buchungserlebnis ein absolutes Muss“, sagt Ali Demirkan, Chief Financial Officer bei Enuygun. „Dank der Expertise von Wirecard im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs profitieren unsere Kunden von einem einfachen und unkomplizierten Checkout, unabhängig davon, ob sie über unsere Website oder mobile App buchen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Wirecard.“ „Enuygun ist der lokale Marktführer für Online-Flugbuchungen, und wir freuen uns, unsere Dienstleistungen im Bereich der digitalen Zahlungsakzeptanz einem weiteren führenden Online-Reisebüro anbieten zu können“, ergänzt Dündar Özdemir, Managing Director bei Wirecard in der Türkei. „Unsere Zusammenarbeit mit Enuygun bietet großes Potenzial, unsere Präsenz auf dem digitalen Reisemarkt in der Türkei weiter auszubauen. Wir sind stolz darauf, unsere langjährige Erfahrung im Bereich Reiseportale einzubringen und volldigitale Finanzdienstleistungen über unsere Plattform für Millionen von Kunden bereitzustellen.“ Über Wirecard: Wirecard (GER:WDI) ist eine der weltweit am schnellsten wachsenden digitalen Plattformen im Bereich Financial Commerce. Wir bieten sowohl Geschäftskunden als auch Verbrauchern ein ständig wachsendes Ökosystem an Echtzeit-Mehrwertdiensten rund um den innovativen digitalen Zahlungsverkehr durch einen integrierten B2B2C-Ansatz. Dieses Ökosystem konzentriert sich auf Lösungen aus den Bereichen Payment & Risk, Retail & Transaction Banking, Loyalty & Couponing, Data Analytics & Conversion Rate Enhancement in allen Vertriebskanälen (Online, Mobile, ePOS). Wirecard betreibt regulierte Finanzinstitute in mehreren Schlüsselmärkten und hält Lizenzen aus allen wichtigen Zahlungs- und Kartennetzwerken. Die Wirecard AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Über Enuygun: Enuygun wurde 2008 gegründet und ist als Technologieunternehmen das führende Online-Reisebüro für Flüge in der Türkei. Mit über 17 Millionen monatlichen Besuchen, 70 Millionen monatlichen Page Impressions und Millionen von Nutzern mobiler Apps gehört Enuygun zu den meistfrequentierten Reiseseiten der Welt. Heute wird jeder zehnte Inlandsflug in der Türkei auf Enuygun gebucht. Enuygun hat den Internet-Riesen Rocket Internet und Kinnevik als Investoren. Das Firmenreisetool, die Hotelreservierungsfunktion und die Busreservierungsfunktion bieten einen umfassenden Reiseservice für alle Reisenden. Mit seiner globalen Marke Wingie und der eigenen virtuellen Interlining-Technologie LogiConnect bietet Enuygun Reisenden unglaubliche Flugoptionen auf der ganzen Welt.

Energie
Deutscher Rohöl-Import: Nur noch 1,7% aus Saudi-Arabien

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Bonn – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, war die Importmenge von Rohöl nach Deutschland im Jahr 2018 niedriger als in allen vorherigen Jahren seit 1992. Sie betrug noch 84,8 Millionen Tonnen. 1992 waren es 97,3 Millionen Tonnen gewesen, im Spitzenjahr dieses Zeitraumes 2005 sogar 114,5 Millionen Tonnen. Saudi-Arabien habe als Lieferant von Rohöl nach Deutschland stark an Bedeutung verloren. Die aus Saudi-Arabien importierte Menge an Rohöl lag 2018 bei 1,4 Millionen Tonnen. Das waren nur noch 1,7 % der gesamten Rohöl-Einfuhr. Die meisten Rohöl-Importe kommen aus Russland Saudi-Arabien trägt der Einfuhrstatistik zufolge einen immer geringeren Anteil zu den deutschen Importen bei. 2018 lag es in der Rangliste der mengenmäßig wichtigsten Lieferländer nur noch auf Platz 10. Auf den ersten Rängen lagen Russland, Norwegen, Libyen, Kasachstan, Nigeria und Großbritannien. Auch ein Vergleich mit der Liste der wichtigsten Rohöl-Handelspartner des Jahres 2006 zeigt die schwindende Bedeutung Saudi-Arabiens. Damals lag es noch auf Platz 7 der Rangliste. Saudi-Arabien ist dessen ungeachtet auch 2019 nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) der weltweit größte Erdöl-Exporteur vor Russland und den Vereinigten Staaten. Die Rangfolgen ergeben sich, wenn man die Niederlande nicht berücksichtigt. Von dort kamen 2018 zum Beispiel 11,8 % der deutschen Rohöl-Einfuhren. Die Niederlande sind mit ihren Nordseehäfen aber in den meisten Fällen Zwischenhändler des Rohstoffs. Die deutsche Nachfrage nach Öl sinkt Die Bedeutung des Erdöls als Energieträger nimmt für Inländer seit Jahren ab. Erdöl ist unter anderem Rohstoff für die Produktion von Heizöl. Im Jahr 2016 wurden den letzten verfügbaren Daten zufolge beispielsweise 1 279 Petajoule Heizöl verwendet, 2005 waren es noch 1 778 Petajoule. Auch die Verwendung von Ottokraftstoffen ging zurück, diejenige von Diesel hingegen stieg. Der Endenergieverbrauch insgesamt ging laut den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestags seit 1990 vor allem im Industriesektor zurück. Diese Kennziffer umfasst sämtliche Energieträger, also auch erneuerbare. Die privaten Haushalte benötigen erdölbasierte Energieträger überwiegend zum Heizen und Autofahren. Der Heizöl-Verbrauch privater Haushalte für Wohnen betrug 2016 insgesamt 455 Petajoule. Der Verbrauch privater Haushalte von Diesel und Benzin im Straßenverkehr betrug 1315 Petajoule. Auch interessant