Corona-Krise
CDU: Einen zweiten Shutdown kann sich Deutschland nicht leisten
Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: „Bei dem Konflikt unterstützt die Türkei lediglich das Völkerrecht“
„Und so sieht sich das kleine Armenien mit seinen drei Millionen Einwohnern derzeit von einer doppelten Übermacht angegriffen“.Lieber Herr Esch, dieses harmloses Armenien besetzt nun schon seit fast 30 Jahren völkerrechtswidrig aserbaidschanisches Territorium. Ich weiß, dass Sie Aserbaidschaner wahrscheinlich als Unmenschen betrachten, dennoch haben über 1 Mio. Aserbaidschaner das Recht, auf eigenem Territorium zu leben. Aserbaidschan führt seit 26 Jahren Verhandlungen über die OSZE Minsker Gruppe. Der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan schließt bei allen Reden vor seinem Volk die Möglichkeit einer Rückgabe nicht nur Bergkarabachs, sondern auch der sieben unumstrittene aserbaidschanischen Provinzen. Wer ist nun kein Friedensstifter aus Ihrer Perspektive? Natürlich Aserbaidschaner, weil Aserbaidschaner mehrheitlich Muslime sind, weil sie der Türkei kulturell nahe sind. Lieber Herr Esch, falls das Ziel Ihres Artikels die deutliche Kritik der Türkei war, dann liegen Sie an dieser Stelle deutlich daneben. Bei dem Konflikt unterstützt die Türkei lediglich das Völkerrecht, während Sie einen Besatzer rechtfertigen. Falls Sie einen generellen Wissensmangel bezüglich dieser Region haben, kann ich Sie gerne kostenlos beraten. Mit freundlichen Grüßen Asif Masimov
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Der deutsche Weltmeister von 2014 hat sich in einem Tweet zu den Konflikten um die Kaukasusregion Berg-Karabach geäußert.
Mesut Özil: Bergkarabach gehört zu Aserbaidschan
Bergkarabach-Konflikt
„Armenien möchte Russland zur militärischen Intervention bewegen“
„Daß die karabachischen Landsleute nach der Erstürmung von aserbaidschanischen Orten zurückgebliebene Zivilisten, vorwiegend Alte und Kinder, gruppenweise mit Kälberstricken zusammenbanden und dann mit Maschinengewehren erschossen, wird in Rumpfarmenien nicht prinzipiell bestritten. Wenn es Massaker gegeben habe, so sei es gewiß auf die Erregung über vorausgegangene aserbaidschanische Greueltaten zurückzuführen, hieß es in Eriwan. Der Bauer Suleiman Abdulajew aus Gari Gyschlag, einem Dorf im Korridor zwischen Karabach und Armenien, beobachtete aus einem Versteck, wie eine armenische Einheit einen Autobus mit 43 Frauen, Kindern und alten Männern überfiel, dem der Sprit ausgegangen war. ‘Kein Sprit?’ rief der Kommandeur. ‘Wir helfen euch.’ Er ließ im Bus zwei Kannen Benzin ausschütten und legte dann Feuer. Wer aus dem brennenden Autobus zu fliehen versuchte, wurde erschossen. Suleiman Abdulajew sagt, er werde die Schreie der Kinder in dem brennenden Bus nie im Leben vergessen. ‘Ich werde nie wieder einem Armenier in die Augen sehen können, ohne ihn zu hassen.’“Bis heute prägt vor allem das Massaker von Hodschali die aserbaidschanische Gesellschaft und ist zu einem Synonym für armenische Kriegsverbrechen geworden. Ich kann die Spiegel-Reportage von Erich Wiedemann über den Krieg um Berg-Karabach als Lektüre nur empfehlen, da der Journalist für keine Seite Partei ergriffen hatte, sondern die Situation so beschreibt, wie es tatsächlich war. Solche investigativ arbeitenden Journalisten vom Schlage Wiedemanns könnte es ruhig mehr geben.
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Russlands Verpflichtungen gegenüber Armenien als Teil eines von Moskau geführten regionalen Sicherheitsblocks schließen nicht die umstrittene Region Berg-Karabach ein, in der die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan wüten, sagte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch.
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Bergkarabach-Konflikt
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Börse
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Gastbeitrag
Bergkarabach-Konflikt: „Medien berichten pro-armenisch“
Religion
In fast allen Presseartikeln wird die Religion der Kriegsparteien benannt und auf den Unterschied zwischen dem „islamisch geprägten“ Aserbaidschan und dem „christlichen“ Armenien hingewiesen. Obwohl es sich nicht primär und einen religiös motivierten Krieg handelt, sondern um einen ethnisch-territorialen Konflikt.
Die Berichterstattung über den Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan erinnert zum Teil an die Politik der Päpste während der Kreuzzüge, die einen Krieg zwischen den christlichen Staaten in Europa verhindern wollten und an die Führungen dieser Staaten appellierten, den Fokus stattdessen auf die „Ungläubigen“ richten sollten.
Mit „Ungläubigen“ waren vornehmlich Moslems gemeint, aber die Päpste hatten nicht nur diese im Visier, sondern auch Ketzer und andere, die sich gegen den Vatikan stellten. Die Kreuzzüge waren zwar in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht nicht sinnvoll, aber zur Förderung der Einheit und der christlichen Identität in Europa waren diese förderlich. Das Ziel bestand darin, eine religiöse Differenzierung bzw. Abgrenzung gegenüber dem Islam zu erreichen.
Im aktuellen Fall der Berichterstattung wird durch die Betonung der Religion zunächst eine Abgrenzung zwischen Armeniern und Aserbaidschanern vorgenommen, um damit in der Öffentlichkeit einen Solidarisierungseffekt mit den christlichen Armeniern zu erzielen.
Opfer
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Darstellung der Armenier in den Medien als Opfer, die von Aserbaidschanern „angegriffen“ wurden, obwohl Armenien der Aggressor ist, Zehntausende von Aserbaidschanern von armenischen Einheiten getötet, eine Million Aserbaidschaner vertrieben und aserbaidschanisches Territorium rechtswidrig besetzt hält.
Die ständige Wiederholung der Opfer-Rolle soll als Argument dienen, keine kritischen Fragen zur armenischen Okkupation zu stellen und die rechtswidrig besetzten Gebiete Aserbaidschans sowie die begangenen Kriegsverbrechen zu rechtfertigen. Die Opfer-Rolle bzw. das armenische Narrativ wird durch die armenische Diaspora und ihrer Unterstützer durch regelmäßige Print- und Onlinepublikationen, Filme, Ausstellungen etc. zu den Ereignissen von 1915 aufrechterhalten, wenngleich kein historischer Zusammenhang besteht.
Feindbild
Eine weitere verwendete Metapher ist das konstruierte Feindbild des Türken, das historisch betrachtet bis zu den Kreuzzügen zurückreicht.
Die stereotypischen Klischees haben ihren Ursprung in der Geschichte des Osmanischen Reiches und dem Zusammentreffen mit dem christlichen Europa. Damals charakterisierten europäische Christen, Türken und Muslime als „blutrünstige Wilde/Barbaren“, deren „natürliche Eigenschaft darin bestand, Christen zu töten“.
Europäische Humanisten bezeichneten die osmanischen Türken als „Barbaren“ und „natural born killers“, „Plünderer“, „Vergewaltiger“ sowie „Feinde der Zivilisation“. Ein großer Teil der Presseartikel unterstreicht die Religion und die ethnische Herkunft der Aserbaidschaner, um ein in der Vergangenheit konstruiertes Feindbild über die Türken auf die Aserbaidschaner zu übertragen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Mesut Özil: Bergkarabach gehört zu Aserbaidschan
Liberty Steel
Gupta: Zusammenschluss mit Thyssenkrupp sichert Arbeitsplätze
„Die Werke sind nicht ausgelastet und die Klimabilanz der Branche ist alles andere als gut. Deshalb müssen wir Stahl möglichst schnell CO2-neutral produzieren. Das treibt mich an, als Familienvater und Unternehmer. Gemeinsam mit Thyssenkrupp können wir das deutlich besser und früher erreichen.“Gupta zeigte sich optimistisch mit Blick auf grünes Licht vonseiten der EU-Wettbewerbsbehörden: „Liberty Steel ist stark in osteuropäischen Wachstumsmärkten und in der Bauindustrie, während Thyssenkrupp seine Stärken in Westeuropa und in der Automobilindustrie hat. Und auch die Auslastung von Duisburg wird sich erhöhen, da wir mehr Stahl brauchen, als wir zurzeit herstellen. Ich gehe davon aus, dass dies auch die Wettbewerbsbehörden berücksichtigen werden.“ Der Manager versuchte zugleich, Bedenken der Gewerkschaft zu zerstreuen: „Auf unserem bisherigen Weg haben wir alle Veränderungen immer gemeinsam mit den Mitarbeitern erreicht. Das ist mir wichtig und das wird auch bei Thyssenkrupp so sein.“ Gupta brachte es auf die Formel: „Mit einem Zusammenschluss verbessern wir die Auslastung auf beiden Seiten und sichern so Arbeitsplätze.“ IG-Metall-Bezirksleiter Giesler warnt vor „Managern mit offenen Rechnungen bei Thyssenkrupp“ Die IG Metall in NRW stemmt sich gegen einen Verkauf der Stahlsparte von Thyssenkrupp an den britischen Konzern Liberty Steel. NRW-Bezirksleiter Knut Giesler sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“: „Wir benötigen keinen Investor ohne industrielles Konzept und können keine Manager gebrauchen, die noch offene Rechnungen mit Thyssenkrupp besitzen.“ Giesler spielte damit auf die gestrige Ernennung von Premal Desai zum Chief Operating Officer bei der Liberty-Steel-Mutter GFG Alliance an. Desai war von Juni 2019 bis Ende Februar 2020 Stahlchef bei Thyssenkrupp.

